Autor Thema: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen  (Gelesen 48743 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline remusv

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 154
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #45 am: 03.11.05, 14:46 »
*g* habs auch net anders erwartet

es wird soagr (noch?/schon wieder?) auf der hp einer federführenden  difho-ma auf dhg verlinkt.

beverly

  • Gast
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #46 am: 03.11.05, 16:15 »
wie bitte? die DHG reicht allen ho die hand? das halte ich für ein gerücht. und warum ist sie dann jedesmal stinkesauer, wenn man sie liebevoll auf misstände aufmerksam macht? wie häufig wurden schon meine beiträge in deren forum gelöscht, weil sie nicht mit der wahrheit konfrontiert werden wollten. und dann wird man auch noch persönlich angegriffen....


@remusv
was meinst du mit ma? und welche hp ist das, gerne per pm. eigentlich kann ich mir das gar nicht von einem biernatschen autisten vorstellen, das er die dhg verlinkt. das würde ja heißen, er darf über den tellerrand schauen. zumal ja die DHG-ho nicht mehr autorisiert sind huforthopädisch zu arbeiten, jedenfalls nicht vom oberautisten selbst. ich schätze eher, das der betreffende ho vergessen hat den links zu löschen.

bev

huforthopädie

  • Gast
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #47 am: 04.11.05, 08:05 »
Liebevoll auf Misstände hingewiesen - Ach so war das gemeint, ja dann.

Auf Misstände hinweisen bringt aber auch nur dann was wenn man sich produktiv an der Beseitigung beteiligt. Alles Andere ist "motzen". Auch JB weist nur auf Misstände hin - aus seiner Sicht.

Und warum jetzt alle DIFHO Teilnehmer herabsetzen. Es sind Huforthopäden die sich um eine ordentliche Hufarbeit bemühen, erwachsene Menschen und keinesfalls Authisten. Nichts hemmt mehr als alls Andere als Idioten abzustempeln, egal aus welcher "Fraktion" sie kommen.

Offline remusv

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 154
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #48 am: 04.11.05, 08:32 »
ich verwehre mich schärfstens dagegen authisten als idioten zu bezeichnen.

siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Autist#Soziale_Interaktion

beverly

  • Gast
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #49 am: 04.11.05, 15:55 »
Auf Misstände hinweisen bringt aber auch nur dann was wenn man sich produktiv an der Beseitigung beteiligt.

du wirst es nicht glauben, aber ich wollte mich an der beseitigung beteiligen, aber ich wurde lügen gestraft und mir wurde halbwissen vorgeworfen. all das, was jb jetzt vollzogen hat, difho eröffnet, die DHG beschimpft, seine versuche, alle anderen ho außer seiner autistengruppe, zu diffamieren, haben einige meiner kollegen und ich den damaligen vorstandsmitgliedern schon profezeit. aber nein, jb ist ja ein sooo guter mensch, der würde das ja nie machen.... und jetzt haben sie den salat. und was macht die DHG? nichts! noch nicht mal etwas für ihre eigene promotion. wollen die eigentlich die DHG überleben lassen oder ist es denen egal was mit dem gründungsverein der ho passiert? momentan dümpelt das vereinchen so vor sich hin, es dauert tage bis fragensteller im forum mal eine antwort bekommen. die !hotline! ist nur ständig von einem anrufbeantworter besetzt. schöne hotline! das sind mißstände, die beseitigt werden sollten und zwar schnellstens.

Zitat
Und warum jetzt alle DIFHO Teilnehmer herabsetzen. Es sind Huforthopäden die sich um eine ordentliche Hufarbeit bemühen, erwachsene Menschen und keinesfalls Authisten.
ich habe niemanden herabgesetzt. das hat jb selbst erledigt mit seinen ausbrüchen in seinem eigenen forum. ich habe die definition für autisten gegeben: krankhafte ichbezogenheit, kontaktunfähigkeit. du schreibst es sind erwachsenen menschen. das wage ich zu bezweifeln, denn sonst hätten sie sich nicht zu autisten machen lassen. der vertrag, den sie unterschrieben haben, ist so ein knebelvertrag, der vertragsnehmer wird so beschränkt durch diesen vertrag, das ist schon nicht mehr feierlich. und das tollste, die einzelen § sind so schwammig beschrieben, das jb die möglichkeit hat, alle verstöße dagegen so oder so auszulegen. ganz wie es ihm passt. er hat zwar an viele ho den vetrag rausgeschickt, von denen er sich versprochen hat, das sie dem zustimmen, aber hat er sich ja schlussendlich diejenigen rausgepickt, die ihm am wenigsten in die quere kommen.

bev
« Letzte Änderung: 04.11.05, 15:58 von beverly »

huforthopädie

  • Gast
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #50 am: 05.11.05, 21:21 »
Die DHG macht schon ihre Hausaufgaben - ehrenamtlich. Die meißten Mitglieder der DHG kennen JB schon länger und das was du als Neuigkeit verbreiten wolltest war schon 2000 bekannt.
Gut gebrüllt Löwe - und was bringt es?

beverly

  • Gast
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #51 am: 05.11.05, 22:44 »
Die DHG macht schon ihre Hausaufgaben - ehrenamtlich. Die meißten Mitglieder der DHG kennen JB schon länger und das was du als Neuigkeit verbreiten wolltest war schon 2000 bekannt.
Gut gebrüllt Löwe - und was bringt es?

wenn das alles angeblich schon vor fünf jahren bekannt war, dann frage ich mich allen ernstes: warum haben dann die DHG vorstands- und vereinsmitglieder nichts dagegen unternommen? warum haben sie das alles, was vorgefallen ist, ich erinnere nur an den vorfall hufbeschlagsgesetz, mit sich geschehen lassen? warum habe sie nicht im entferntesten daran gedacht, jb schon im vorfeld daran zu hindern, warum kam da nicht mehr einsatz? weil sie das ja alles ehrenamtlich machen? ein scherz!

hey, es gibt viele kollegen, die diesen beruf hauptberuflich ausüben. wenn die DHG den bach runter geht und bei den interessierten in missgunst fällt oder gar den platz auf dem markt verliert, dann fällt das automatisch auf diese kollegen zurück. es wird jetzt schon immer häufiger nach weiterbildungen für ho gefragt und sei sicher nach dem erlaß des gesetzes erst recht. man, die hauptberuflichen kollegen brauchen die DHG, sonst kann man sie mit den primitiven schmieden, die sich nie fortbilden, in einen topf werfen.

wenn das tasächlich so ist, wie du schreibst, dann sollte der übriggebliebene vorstand bei der nächsten mitgliederversammlung rigoros abgewählt werden. dann ist von denen ja gar nichts mehr zu erwarten.
das ist auch die sache, die mich so nervt an der DHG: dieser lahme, vor sich hin dümpelnde vorstand.

und noch etwas zu ehrenamtlich: wegen der hotline... es gibt neuerdings eine technische einrichtung am telefon, die heißt rufumleitung, funktioniert auch aufs Handy. und wenn die momentan zuständige für diese hotline keine zeit hat oder sich dadurch in der ausübung ihrer tätigkeit gestört fühlt, dann sollte das jemand übernehmen, der bessere voraussetzungen mitbringt. und ich meine das nicht im fachlichen sinne. ich mache auch viele dinge ehrenamtlich, aber wenn man ein amt übernimmt, dann sollte man diesen job ernst nehmen, vor allen dingen, wenn dahinter so viele leute stehen. man übernimmt damit auch ein gewisses maß an verantwortung. das vermisse ich in den vorstandsrigen der DHG.

bev

kasi61

  • Gast
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #52 am: 07.10.06, 13:39 »
Hallo und Au Weiha,

ich dachte eigentlich, das die Huforthopädie den Pferden zu Gute kommen soll, aber was hier und anderswo mit dem ganzen praktiziert wird, das ist schon beinahe pervers.

So zum Beispiel habe ich eine Homepage geschaffen, in der ich sämtliche Hufbearbeiter zusammen gefasst habe, unabhängig davon - ob DifHO oder DHG oder sonstwas. Insgesamt bestand mein Fehler darin, das ich öffentlich zugängliche Register zusammengefasst hatte "ohne vorab jeden um Erlaubnis zu Fragen" - Dabei war aber meine Intension, das einfach ein Verzeichnis entsteht, in der Besitzer von Pferden ein Register abrufen können, wenn Sie Probleme mit Ihren Pferden haben.

Selbst wenn mich Leute anrufen - ich bin Schüler bei der DHG - verweise ich oder vermittle ich an die Leute, die in dem jeweiligen Raum arbeiten, ohne darauf zu achten, wer DifHO oder DHG ist. Ich halte sträflicherweise sogar für das klassische Gewerbe eine Liste offen, in der sich alle eintragen können. Ich setze auf Dialog und nicht auf Abwehr, denn ich finde - Hufbeschlag ist in gewissen Situationen ebenfalls unumgänglich und letztlich ist die Lehre nach Biernat bis auf wenige Ausnahmen sehr wohl auch Gegenstand im Hufbeschlag Gewerbe.

Es wurde die Lehre innerhalb der Huforthopädie verfeinert, mehr nicht und letztlich kochen hier alle mit Wasser. Denn bevor ich zur Huforthopädie Schulung gegangen bin, hatte ein Hufschmied meine Pferde bearbeitet und dieser Hufschmied war auch sehr nett und hat seine Arbeit gemäß seiner Ausbildung korrekt erledigt. Dieser ganze Hickhack gegen andersdenkende ist eher peinlich und bei vielen regnet es in die Nase, wenn Sie sich darstellen.

Aber wenn man den Hintergrund einiger dieser ganz besonderen Bearbeiter hinterfragt, dann geht es auch nur ums liebe Geld.

Auf meiner Seite http://www.pferdehuf.net ist selbst nach einer ziemlichen Nötigung seitens Herrn B. gegenüber seinen Schülern jeder willkommen.
Das einige seiner Schüler sich aus meiner Liste wieder ausgetragen haben, liegt (bis auf wenige Ausnahmen in diesem Lager) daran - das Sie verunsichert wurden und mit Nötigung zum Umdenken gezwungen werden.

Hier ein Auszug der Email an seine Schüler und HO´s :

edit by sandra: gelöscht, da das doch etwas unpassend für ein öffentliches Forum ist.


Diese Art von Einflussnahme wird Herrn B. lediglich dazu bringen, das er nun ein Versprechen mit seiner 45 igen Maximierung einhalten muss. Ich habe viele Emails erhalten, die genau aufgrund dieser Nötigung darum baten, wieder ausgetragen zu werden, obwohl Sie vorher einverstanden waren, nachdem ich Sie alle angeschrieben habe, weil ich mich um deren Erlaubnis kümmern wollte.

Ich persönlich kann damit ganz gut leben, weil es mir eben nicht um Marketing, Herrschaft oder um Pflege einer Profilneurose geht. Ich denke auch, das diese Positionen gerade im Angesicht des neuen Gesetzes nicht dauerhaft haltbar sind. Denn wer seine Arbeit nicht nur nebenbei machen möchte, der sollte sich auch entsprechend anbieten. Es ist doch letztlich so, das niemand aufgrund seiner Erzählung dauerhaft Kunden an sich binden kann, sonder dies nur im Zuge einer qualitativ hochwertigen Arbeit erreicht.

Das weiß ich selber nur zu gut, da wir selber einen kleinen Schutzhof für alte Pferde in der Nähe von Berlin haben und ich viele Gespräche mit Haltern von Pferden geführt habe, die aus ganz verschiedenen Gründen zufrieden oder unzufrieden waren. Ich persönlich halte mich nicht für etwas besseres, weil ich eine bestimmte Art von Hufbearbeitung durchführen möchte. Ich versuche dabei meine Arbeit gut zu machen und halte Besserwisserei und Dummschwatz für eine gefährliche Richtung, bei der die HO´s mit bestimmten Ansichten dauerhaft auf der Strecke bleiben werden.

Herr B. ist nun eine lebende Legende, anscheinend auch ein verbitterter alter Mann, der in einer Form von Zwanghandlung versucht, die Erfolge seiner Arbeit dauerhaft an sich zu binden. Während Schüler zu HO´s werden und Ihre ganz eigenen Erfahrungen machen, letztlich auch feststellen, das Sie erst wirklich viel lernen, wenn Sie die Probleme vor sich haben - ist Herr B. lediglich daran interessiert aus allem ein Politikum zu machen. Im Klartext bedeutet das, das ich mich nicht mit HO´s von der DHG abgeben darf und diese nicht mit denen der DifHO. Dies allein ist schon extrem fragwürdig, denn unabhängig allem Geschrei und Gezeter üben beide nachweislich sehr wohl die gleiche Methode aus.

Es gibt viele Dinge auch in der Ausbildung, die einem nicht gefallen, aber das ist nicht das Thema, denn letztlich muss anschliessend ein jeder selber mit dem Rücken an der Wand stehen. Anderen gelernten Menschen aus dem klassischen Bereich deshalb eine Erfahrung abzusprechen ist ebenso dumm wie gefährlich. Mit dieser Methode werden Türen zugeschlagen und der Schlüssel für diese Tür weggeschmissen.

Ein Kraftaufwand, der absolut unsinnig erscheint - denn mit Hass, Hochnäsigkeit und Besserwisserei wird diese Art an Pferden zu arbeiten zu einem ständigen Prüfstand, wer was nun besser macht. Einige von euch haben sicherlich Ihre Erfolge und anderen ist es vielleicht auch egal, weil Sie Ihre Schäfchen im Trocknen haben. Aber wenn ich mal aus dritter Personensicht dieses Affentheater verfolge, dann wird mir nur noch klarer - das Ihr schon lange verloren habt. Denn wie soll ein Gesetz verändert werden, wenn die darunter stehenden Organisationen nicht mal in der Lage sind, wie erwachsene Menschen zu kommunizieren.

Ich distanziere mich nicht von der Lehre der Huforthopädie, wohl aber von den Menschen, die diese Lehre als Waffe benutzen oder versuchen, andere Menschen mit verschleierter Erpressung und Nötigung zu manipulieren.

Ich persönlich bin dankbar, das es auch Menschen in den anderen Lagern gibt, die sich nicht von derartigen Manipulationen beeindrucken lassen, sondern das eigentliche worum es geht - im Auge behalten. Ich habe sehr guten Kontakt zu anderen HO´s verschiedener Ausbildungslager und freue mich immer über einen Dialog mit diesen Menschen, damit ich bei Problemen weiter komme und mir nicht jedesmal mit bedeckten Antworten dienen lassen muss.

Letztlich verstehe ich viele Dinge nicht, denn diese Email von Herrn B. zeigt mir nur, das er einen Heidenschiss davor hat, das seine Leute damit beginnen könnten - selbstständig zu denken. Herr B. ist ja eigentlich schon tot - er trampelt auf der Stelle und will keine Veränderungen. Was wollt Ihr ???

Die Huforthopädie und die gesamte Hufbearbeitung wird sich verbessern, wenn der Dialog vorhanden ist und die Bereitschaft, etwas weiter zu entwickeln und sich auszutauschen. Ich persönlich kann daher nur meine Bereitschaft wiederholen, das ich meine Möglichkeiten zur Verfügung stelle und für den Dialog mit allen (nicht nur HO´s) offen zu sein.

Wer natürlich lieber einen Krieg führt, der ist mit einer solchen Einstellung falsch beraten.

Liebe Grüße
kasi
« Letzte Änderung: 03.12.06, 12:14 von sandra1980 »

Offline Prizzi

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 67
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #53 am: 10.10.06, 08:08 »
Als ich auf der Suche nach "anderen" Hufbearbeitern in meiner Gegend war, hätte ich eine Gesamtauflistung aller Lager als sehr !!! hilfreich empfunden.

Es war mir ziemlich lästig, sich auf den jeweiligen HP´s der verschiedenen Richtungen zu tummeln, um jemanden zu finden.

Schade Sven, dass auf Deiner HP offenbar auch keine Gesamtauflistung für die noch suchenden zustande kommen kann.... :-X

Ich bin zum Glück schon fündig geworden ;)

Offline Nattrun

  • reiten kann man die auch?
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1.396
    • www.dagmartrodler.de
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #54 am: 10.10.06, 09:05 »
Ich bin nur Kunde und sehe das alles sehr pragmatisch.
Bin mit meiner HO sehr zufrieden, daß sie der DifHO zugehört, ist halt so, ist mir aber eigentlich wurscht.
Wenn ich jemanden an die HO verweise, verlinke ich grundsätzlich die Adressenlisten beider Seiten, DHG und DifHO - Sandkastenpolitik interessirt den Kunden einen feuchten Kehricht, sehr wohl aber, daß sein Hufbearbeiter nicht 200 km weit anfahren muss.
Und bei zwei Listen ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß einer in der Nähe arbeitet und regelmäßig kommen kann.

Meine Freundin wohnt in Dänemark - dort ist die Schmiedesituation desolat, wirklich. Sie hat nach zwei Jahren Trauerspiel mit den Hufes ihrer Pferde nun einen HO gefunden, der zu Sammelterminen nach Dänemark hochfährt- soll sie da allen Ernstes nach der Sandkastenzugehörigkeit fragen???
Wen kein Bangen mehr beschwert,
frei von hinnen reitet.
Heil führt ihn auf seinem Pferd,
Glück die Zügel leitet.
(Bischof Jón Arason, 1550)
 

Offline Orie

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 625
  • Geschlecht: Weiblich
  • carpe diem!
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #55 am: 10.10.06, 09:51 »
Nattrun, um bei Deinem Vokabular zu bleiben und dir auch Zuzustimmen: mit der Sandkastengeschichte hast Du völlig recht!
Es ist absolut unerheblich, und die Leute heutzutage sind froh, wenn sie jemanden haben, der kompetent genung ist, um die Schwierigkeiten und Schwächen eines Hufes zu erkennen und zu behandeln.
Wie wenn das je nach Gebiet manchmal nicht schon schwer genug wäre, gibt es da auch kindische Hahnereien um "den besten Titel". Merken denn die Leute nicht, daß dies nur schädlich ist, den Kunden verwirrt und sich die HO´s nicht zu wundern brauchen, wenn viele Kunden am Ende wieder zu ihrem "alten" Hufschmid wechseln, bei dem es dieses Ranggedöns nicht gab...... Gut, diese haben dann wahrscheinlich das Prinzip bzw. die Logik/ Philosophie/ Ideologie (oder wie immer man das auch nennen wil)l des Barhuflaufens nicht verstanden, aber wie sollen sie das bei derartigen Fronten denn auch können?
Ein so gutes System zu Lasten der (meist ahnungslosen) Kunden auszutragen..... Das verstehe ich nicht.
Wir wollen doch eigentlich ALLE das gleiche? Wieso dann nicht auch da zusammenarbeiten? Sollen immer mehr verscheidene Lager in versch. Bereichen entstehen? Ist doch so schon schlimm genug, wenn man sieht , daß es in den Reitweisen schon so viele Anfeindungen und Vorurteile gibt, muß man das alles noch übertragen?

Ratlose Grüße,
Heike
Einer der zweifelhaftesten Siege über die Natur ist die Zivilisation!

Offline steffi4772

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #56 am: 10.10.06, 11:34 »
Ich möchte auch mal meinen Senf dazugeben.

Ich habe mit so einigen Lagern von Hufbearbeitern meine Erfahrungen - positiv wie negativ - sammeln dürfen. Habe einen sehr guten Hufschmied gehabt, mußte wegen einem Umzug den Schmied wechseln der meinen beiden Pferden innerhalb von 1 1/2 Jahren die Hufe mehr als versaubeutelt hat, ohne dies auch nur einzusehen. Daraufhin bin ich zu einem Hufpfleger/Huftechniker GdHK gewechselt der astreine Arbeit abgeliefert hat. Leider ist er dann umgezogen und ich mußte wieder wechseln. Bin dann zu einer Huforthopädin bei Jochen Biernath gelandet, diese hat dann innerhalb von 9 Monaten die mittlerweile richtig tollen Hufe meines Pferdes in einen fast noch schlimmeren Zustand, als vor der Eisenabnahme, gebracht - und das trotz einer huforthopädischen Behandlung im 3-Wochen Rythmus. Jetzt bin ich wieder bei einem kombinierten Hufpfleger/Techniker (BESW) und auch Hufschmied gelandet, der die Barhufe meiner Pferde behandelt und wir auch schon wieder ganz guten Erfolge verbuchen können.

Mein Fazit: Egal welches Lager, man muß/sollte einfach individuell den/die Beste für sein Pferd raussuchen, nicht jeder Hufbearbeiter, gleich welchen Lagers, ist gut/schlecht für jedes Pferd. Manche kommen auch einfach mit den Hufen eines Pferdes nicht klar, haben nicht die Erfahrung, auf Problemhufe entsprechend einzugehen. Im Endefekt sagen es einem die Füße seines Pferdes früher oder später ganz genau, welcher Hufmensch aus welchem Lager der Richtige für sie ist, und darauf sollte man dann auch eingehen, egal ob Schmied, Pfleger, Techniker, Orthopäde oder sonstige...., hinter die Stirn sehen, kann man keinem - aus welchem Lager auch immer. Man sollte objektiv die entsprechende Arbeit am eigenen Pferd beurteilen und sich vielleicht auch die Füße anderer Pferde der entsprechenden Bearbeiter anschauen und danach entscheiden, wen man schließlich an die Füße seines Pferdes läßt....

Viele Grüße
Steffi


PS. Was mir sehr geholfen hat, sind Fotos des Hufzustandes, die ich immer wieder in unregelmäßigen Abständen gemacht habe. Daraus ist mittlerweile seit 2003 ein schöner großer Ordner unterteilt in die einzelnen Hufe, sortiert nach Datum, entstanden und ich kann genau sehen, wo welcher Bearbeiter hingearbeitet hat und wie mein Pferd darauf reagiert hat, was mir zum Schluß auch die Augen geöffnet hat...
« Letzte Änderung: 10.10.06, 12:46 von steffi4772 »

annek

  • Gast
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #57 am: 10.10.06, 21:50 »
Hallo Steffi, Deine Hufdoku interessiert mich sehr. Wo kann ich mir die ansehen?
LG Annek

Offline steffi4772

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #58 am: 11.10.06, 10:09 »
Hallo Annek,

tja, ich habe wie gesagt einen dicken Büro-Ordner voll, wirklich einen dicken, und natürlich einen Teil meiner Festplatte. Die Dokumentation geht von August 2003 direkt vor der Eisenabnahme bis zum letzten Ergebnis der Huforthopädin im Juni 2006 und die erste Bearbeitung meines neuen Hufbearbeiters im Anschluß daran. Die letzten Bilder habe ich im September gemacht, hier aber gerade nicht vorrätig (weil im Büro bin...). Alle Bilder hier irgendwo einstellen, wird wohl den Rahmen doch etwas sprengen. Ich habe alle vier Füße jeweils frontal, von links, von rechts und von unten festgehalten. Ich kann Dir gerne mal einen kleinen Teil der Bilder zur Verfügung stellen.

Gruß
Steffi

annek

  • Gast
Re: Huforthopädie im allgemeinen und speziellen
« Antwort #59 am: 14.10.06, 22:31 »
Hallo Steffi, das wäre nett. Interessiert mich wirklich. Ich mail dich an. LG Annek