Hallo und Au Weiha,
ich dachte eigentlich, das die Huforthopädie den Pferden zu Gute kommen soll, aber was hier und anderswo mit dem ganzen praktiziert wird, das ist schon beinahe pervers.
So zum Beispiel habe ich eine Homepage geschaffen, in der ich sämtliche Hufbearbeiter zusammen gefasst habe, unabhängig davon - ob DifHO oder DHG oder sonstwas. Insgesamt bestand mein Fehler darin, das ich öffentlich zugängliche Register zusammengefasst hatte "ohne vorab jeden um Erlaubnis zu Fragen" - Dabei war aber meine Intension, das einfach ein Verzeichnis entsteht, in der Besitzer von Pferden ein Register abrufen können, wenn Sie Probleme mit Ihren Pferden haben.
Selbst wenn mich Leute anrufen - ich bin Schüler bei der DHG - verweise ich oder vermittle ich an die Leute, die in dem jeweiligen Raum arbeiten, ohne darauf zu achten, wer DifHO oder DHG ist. Ich halte sträflicherweise sogar für das klassische Gewerbe eine Liste offen, in der sich alle eintragen können. Ich setze auf Dialog und nicht auf Abwehr, denn ich finde - Hufbeschlag ist in gewissen Situationen ebenfalls unumgänglich und letztlich ist die Lehre nach Biernat bis auf wenige Ausnahmen sehr wohl auch Gegenstand im Hufbeschlag Gewerbe.
Es wurde die Lehre innerhalb der Huforthopädie verfeinert, mehr nicht und letztlich kochen hier alle mit Wasser. Denn bevor ich zur Huforthopädie Schulung gegangen bin, hatte ein Hufschmied meine Pferde bearbeitet und dieser Hufschmied war auch sehr nett und hat seine Arbeit gemäß seiner Ausbildung korrekt erledigt. Dieser ganze Hickhack gegen andersdenkende ist eher peinlich und bei vielen regnet es in die Nase, wenn Sie sich darstellen.
Aber wenn man den Hintergrund einiger dieser ganz besonderen Bearbeiter hinterfragt, dann geht es auch nur ums liebe Geld.
Auf meiner Seite
http://www.pferdehuf.net ist selbst nach einer ziemlichen Nötigung seitens Herrn B. gegenüber seinen Schülern jeder willkommen.
Das einige seiner Schüler sich aus meiner Liste wieder ausgetragen haben, liegt (bis auf wenige Ausnahmen in diesem Lager) daran - das Sie verunsichert wurden und mit Nötigung zum Umdenken gezwungen werden.
Hier ein Auszug der Email an seine Schüler und HO´s :
edit by sandra: gelöscht, da das doch etwas unpassend für ein öffentliches Forum ist.Diese Art von Einflussnahme wird Herrn B. lediglich dazu bringen, das er nun ein Versprechen mit seiner 45 igen Maximierung einhalten muss. Ich habe viele Emails erhalten, die genau aufgrund dieser Nötigung darum baten, wieder ausgetragen zu werden, obwohl Sie vorher einverstanden waren, nachdem ich Sie alle angeschrieben habe, weil ich mich um deren Erlaubnis kümmern wollte.
Ich persönlich kann damit ganz gut leben, weil es mir eben nicht um Marketing, Herrschaft oder um Pflege einer Profilneurose geht. Ich denke auch, das diese Positionen gerade im Angesicht des neuen Gesetzes nicht dauerhaft haltbar sind. Denn wer seine Arbeit nicht nur nebenbei machen möchte, der sollte sich auch entsprechend anbieten. Es ist doch letztlich so, das niemand aufgrund seiner Erzählung dauerhaft Kunden an sich binden kann, sonder dies nur im Zuge einer qualitativ hochwertigen Arbeit erreicht.
Das weiß ich selber nur zu gut, da wir selber einen kleinen Schutzhof für alte Pferde in der Nähe von Berlin haben und ich viele Gespräche mit Haltern von Pferden geführt habe, die aus ganz verschiedenen Gründen zufrieden oder unzufrieden waren. Ich persönlich halte mich nicht für etwas besseres, weil ich eine bestimmte Art von Hufbearbeitung durchführen möchte. Ich versuche dabei meine Arbeit gut zu machen und halte Besserwisserei und Dummschwatz für eine gefährliche Richtung, bei der die HO´s mit bestimmten Ansichten dauerhaft auf der Strecke bleiben werden.
Herr B. ist nun eine lebende Legende, anscheinend auch ein verbitterter alter Mann, der in einer Form von Zwanghandlung versucht, die Erfolge seiner Arbeit dauerhaft an sich zu binden. Während Schüler zu HO´s werden und Ihre ganz eigenen Erfahrungen machen, letztlich auch feststellen, das Sie erst wirklich viel lernen, wenn Sie die Probleme vor sich haben - ist Herr B. lediglich daran interessiert aus allem ein Politikum zu machen. Im Klartext bedeutet das, das ich mich nicht mit HO´s von der DHG abgeben darf und diese nicht mit denen der DifHO. Dies allein ist schon extrem fragwürdig, denn unabhängig allem Geschrei und Gezeter üben beide nachweislich sehr wohl die gleiche Methode aus.
Es gibt viele Dinge auch in der Ausbildung, die einem nicht gefallen, aber das ist nicht das Thema, denn letztlich muss anschliessend ein jeder selber mit dem Rücken an der Wand stehen. Anderen gelernten Menschen aus dem klassischen Bereich deshalb eine Erfahrung abzusprechen ist ebenso dumm wie gefährlich. Mit dieser Methode werden Türen zugeschlagen und der Schlüssel für diese Tür weggeschmissen.
Ein Kraftaufwand, der absolut unsinnig erscheint - denn mit Hass, Hochnäsigkeit und Besserwisserei wird diese Art an Pferden zu arbeiten zu einem ständigen Prüfstand, wer was nun besser macht. Einige von euch haben sicherlich Ihre Erfolge und anderen ist es vielleicht auch egal, weil Sie Ihre Schäfchen im Trocknen haben. Aber wenn ich mal aus dritter Personensicht dieses Affentheater verfolge, dann wird mir nur noch klarer - das Ihr schon lange verloren habt. Denn wie soll ein Gesetz verändert werden, wenn die darunter stehenden Organisationen nicht mal in der Lage sind, wie erwachsene Menschen zu kommunizieren.
Ich distanziere mich nicht von der Lehre der Huforthopädie, wohl aber von den Menschen, die diese Lehre als Waffe benutzen oder versuchen, andere Menschen mit verschleierter Erpressung und Nötigung zu manipulieren.
Ich persönlich bin dankbar, das es auch Menschen in den anderen Lagern gibt, die sich nicht von derartigen Manipulationen beeindrucken lassen, sondern das eigentliche worum es geht - im Auge behalten. Ich habe sehr guten Kontakt zu anderen HO´s verschiedener Ausbildungslager und freue mich immer über einen Dialog mit diesen Menschen, damit ich bei Problemen weiter komme und mir nicht jedesmal mit bedeckten Antworten dienen lassen muss.
Letztlich verstehe ich viele Dinge nicht, denn diese Email von Herrn B. zeigt mir nur, das er einen Heidenschiss davor hat, das seine Leute damit beginnen könnten - selbstständig zu denken. Herr B. ist ja eigentlich schon tot - er trampelt auf der Stelle und will keine Veränderungen. Was wollt Ihr

Die Huforthopädie und die gesamte Hufbearbeitung wird sich verbessern, wenn der Dialog vorhanden ist und die Bereitschaft, etwas weiter zu entwickeln und sich auszutauschen. Ich persönlich kann daher nur meine Bereitschaft wiederholen, das ich meine Möglichkeiten zur Verfügung stelle und für den Dialog mit allen (nicht nur HO´s) offen zu sein.
Wer natürlich lieber einen Krieg führt, der ist mit einer solchen Einstellung falsch beraten.
Liebe Grüße
kasi