Autor Thema: Elektrischer Wasserkocher  (Gelesen 12890 mal)

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Offline MarinaTopic starter

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Elektrischer Wasserkocher
« am: 06.09.05, 20:17 »
Hallo,

ich mach jetzt einfach mal ein neues Thema auf, weil ich zu "Wasserkocher" nichts gefunden haben.

Ich möchte mir gerne einen elektrischen Wasserkocher kaufen, habe aber Bedenken, weil wir sehr hartes Wasser haben (ca. 50 Härtegrade).

Ich weiß noch vom Flaschensterilisator, dass sich immer wacker Kalk abgesetzt hat. Meine Kaffeemaschine braucht auch oft das Entkalken.

Hat jemand Erfahrung mit Wasserkochern und sehr hartem Wasser?

Gruß
Marina

Offline josefa

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #1 am: 06.09.05, 21:01 »
Hallo,

es gibt doch diese britt Wasserenthärter, unsere Tochter hat das zum Beispiel da ist direkt ein Wasserkocher drin,d.h.zwei nutzen ein Gerät.Wenn du dich dafür interessierst dann frag ich gerne mal nach der Marke.
Ansonsten brauche ich immer für die Kaffemaschine und für den Wasserkocher entkalktes Wasser.

LG Josefa (Marlene)

Offline Bärbel

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #2 am: 06.09.05, 21:39 »
Hallo Marina

Wir haben auch sehr hartes Wasser. Ich benutze für den Wasserkocher und meine Saeco Kaffeemaschine nur Britta gefiltertes Wasser. Wenn Du die Kartuschen regelmässig wechelst hast Du immer weiches Wasser. Ich musste früher meinen Wasserkocher sehr oft entkalken. Seit ich gefiltertes Wasser benutze (ca 2 Jahre) hab ich ihn erst einmal entkalkt. Ich finde das super.
Liebe Grüße aus Südhessen

Bärbel

Reiß den Faden der Freundschaft
nicht allzu rasch entzwei
wird er auch neu geknüpft
ein Knoten bleibt dabei

SHierling

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #3 am: 06.09.05, 22:11 »
Hallo,
ich hab auch hartes Wasser hier. Mein erster Wasserkocher war innen aus Plastik, da hat sich nichts abgesetzt, er hat aber trotzdem nicht lang gehalten. Jetzt hab ich einen mit Edelstahlbehälter, der ist innen relativ schnell zugesetzt und wird alle naslang entkalkt, das klappt gut.
Filter benutze ich nicht, wir überlegen gerade, ob meine Eltern sich mit der Wasserfilterei über Jahre hinweg beide die selben Stoffwechselstörungen eingefangen haben.

Grüße
Brigitta

Offline martina-s

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #4 am: 06.09.05, 22:16 »
Hallo Brigitta,
da ich auch so eine Filtertante bin, würde mich mehr wie stark interessieren, was sich Deine Eltern da gehohlt haben.
Gehört zwar nun hier nicht zum Thema. Wäre mir aber doch wichtig.
Liebe Grüße
Martina

SHierling

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #5 am: 06.09.05, 22:49 »
Aaaalso, das ist so: meine Eltern haben trotz völlig unterschiedlicher Lebensweise, ernährungsweise, verschiedenen Ärzten und verschiedenen anderen Krankheiten beide sozusagen "plötzlich" (im Laufe der letzten eineinhalb Jahre) kaputte Knochen (genauer eigentlich Gelenke) bekommen. Mein Vater hat schon eine Knie-OP hinter sich und jetzt erstmal eine neue Hüfte, bei meiner Mutter steht die Hüft-OP an. Wenn die beiden eine "normale Ehe" führen würden, könnte man ja sagen, ok, beide viel zugenommen, beide wenig bewegt, beide dies, beide das - aber die sind so gegensätzlich schlimmer gehts gar nicht mehr (ich wäre nicht verheiratet, an deren Stelle. nie nicht ... *g*) Egal: keiner von beiden hatte - auch nach Aussage der verschiedenen Ärzte -  "einen richtigen Grund", kaputte Knochen zu bekommen, und eine andere regelmässige Gemeinsamkeit als das gefilterte Wasser haben sie nicht. Deswegen kamen wir auf die Idee, daß das evtl doch was damit zu tun haben könnte, denn gerade das Ca wird ja in der Hauptsache rausgefiltert, und das ist nun mal nicht nur schädlich für die Kaffeemaschine, sondern auch wichtig für den Stoffwechsel. Und es wird ja auch nicht nur Ca rausgefiltert, sondern auch noch andere Spurenelemente.
Die filtern allerdings das Wasser auch schon seit elend langen Jahren, 8 oder 10 wenigstens und trinken auch kaum etwas anderes. Ist auch nicht belegt, oder wie auch immer verbreitet, wie gesagt, nur eine Vermutung, die mir persönlich aber sehr einleuchtend scheint. (Ich würd meinen Hühnern sowas nicht über längere Zeit geben ;) )

Grüße
Brigitta
Heut gabs einen Bericht dazu im dradio
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/416297/
« Letzte Änderung: 09.09.05, 12:12 von SHierling »

Offline MarinaTopic starter

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #6 am: 08.09.05, 15:30 »
Hallo,

danke für Eure Beiträge.

Vor vielen Jahren hatte ich mal einen Wasserfilter, ich weiss nicht, ob der von Britt war. Da musste man so eine Art Salz reinfüllen, wenn sich die Körnchen braun verfärbt hatten, musste man sie wechseln. Ist das sowas? Wenn ich 3 - 4 mal einen Liter Wasser gefiltert hatte, musste ich immer wechseln. Das war auf die Dauer eine teure Angelegenheit. Ich habe das Wasser damals für mein Dampfbügeleisen genommen. Bin dann auf dest. Wasser umgestiegen weil es einfach billiger war.

Wir haben übrigens im Haus ein physikalische Wasserbehandlung. Ich kanns nicht so genau erklären, aber da wird durch Strom und Magnet der Kalk "in der Schwebe" gehalten. Das heisst, der Kalk ist noch im Wasser, setzt sich jedoch z.B. nicht an den Rohren ab.
Ich merke es an den Töpfen, die nach dem Wasserkochen zwar weiß aussehen, ich den Kalk aber ganz leicht mit einem Tuch weg wischen kann.

Josefa: würde mich schon mal für die Marke des Wasserkochers Deiner Tochter interessieren.

Danke

Marina

Offline josefa

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #7 am: 08.09.05, 18:58 »
Hallo Marina,

sobald unsere Tochter heute abend zu Hause ist frag ich sie.
Was du da beschrieben hast mit den braunen Körnern das weis ich hat meine SM füher auch gehabt fürs Bügelwasser, ich weis nicht ob man das unbedingt trinken kann.

Lg Josefa (Marlene)

Offline Irmgard3

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #8 am: 11.09.05, 14:34 »
Hallo Marina,


so eine physikalische Wasserbehandlung mit Strom haben wir auch. Aber die soll so gut wie keine Wirkung haben und die Firma existiert auch nicht mehr.
Eigentlich wollte ich sie abmontieren. Da ist doch auch ein Filter in der Leitung zwischengebaut, bei euch auch?

Woher beziehst du die neuen Filter. Man soll sie ja auch wechseln.

Wäre interessant, weil hier weiß keiner mehr wo es die gibt.
Lebe, wie  du wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
(Christian Fürchtegott Gellert)

Offline Mirjam

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #9 am: 11.09.05, 14:49 »
Hallo,

son Britta-Filter hat ich auch mal - das war mir echt zu aufwendig, weil das Ding auch verkeimen tut  :-\.


Zur Anfangsfrage - Marina, wir haben seit Studienzeiten einen ganz-einfachen billigen "Petra-Wasserkocher" aus Kunststoff mit freiliegender Heizspirale und fest angebrachtem Kabel - das Ding hält jetzt ? 13, 14 Jahre!? *super"

Weil die Spirale ja freiliegt und noch "nachheizt", giessen wir das Wasser einfach vollständig heraus, dann trocknet der Kalk an der Spirale an - und platz dann auch wieder ab (oder kurz erhitzen und dann kaltes Wasser drauf); so müssen wir kaum entkalken  8). Das mag nun nicht die feine englische Art sein, aber damit lebt unser Wasserkocher nun länger als alles anderen die ich kenne;

Andersherum kann man sich auch einfach Zitronensäure pur besorgen zum Entkalken und diese Lösung dann auch gleich zum Einweichen von Resten in den Toiletten nehmen, dort wird das Problem ja bei 50 dH auch existieren?

übrigens war mal in einer Haushaltssendung (zum Thema Sparen) der Tipp, das Wasser für´s Kochen /z.B. Nudeln im Topf im Wasserkocher heißzumachen (1 l ~ 0,1 kwh), das ist günstiger als über den Herdplattenofen, der ja einen Kraftstromanschluss hat.

viele Grüsse

Mirjam
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Offline martina-s

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #10 am: 11.09.05, 16:59 »
Hallo Brigitta,
herzlichen Dank für den Link.
Nun ich nehme ja den Britta Wasserfilter ja nur für das Kaffeewasser her. Ich habe einen Vollautomaten und da ist Kalk echt ungünstig.
Für meinen Tee zum zweiten Frühstück gieße ich auch gefiltertes Wasser in den Wasserkocher. Wenn ich dann sehe, dass sich unten Kalk anlegt im Wasserkocher, dann wechsle ich wieder die Filterpatrone. Das ist fast alle 1, 5 Wochen. Da das Wasser im Filter nie lange stehen bleibt, denke ich, dass auch die Verkeimung nicht so extrem ist. Wenn man sonst alles mit normalen Leitungswasser kocht, dann wird es sich auch mit den Stoffwechselerkrankungen in Grenzen halten ???

Es gibt einen Wasserkocher von Britta, da ist die Filterpatrone schon integriert Kostet so ca. 65 Euro. Habe ich aber nicht. Ich schreibe es nur hier herein weil ich mir den schon mal im Geschäft angeschaut habe und hier in dieser Box jemand danach gefragt hat.

@Irmgard: Ich denke nicht dass die Wasserfilteranlage von der Du schreibst die gleiche ist wie die von Marina. Bei Dir ist sicher ein Filter zwischen gebaut. Das ist bei Marinas Teil nicht so. Bei Marina wird mittels Elektromagneten der Kalk in der Schwebe gehalten. Das heißt, der ist da aber kann sich nicht festsetzen weil der durch die magnetischen Schwingungen nicht an der Wand anhaften kann. Der Elektromagnet wird um das Wasserleitungsrohr befestigt. Ich habe auch so etwas. Allerdings habe ich einen Dauermagneten - also ohne Strom. Das ist schon eine Erleichterung. Auch im Stall habe ich so was. Da bringt er zwar nicht so den durchschlagenden Erfolg. Aber immerhin läßt es sich leichter Putzen.


Liebe Grüße
Martina

Offline MarinaTopic starter

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #11 am: 11.09.05, 17:09 »
Hallo Martina,

genau so eine Anlage ist es.

Ich bin immer noch am hin- und herüberlegen, ob ich mir einen Wasserkocher anschaffe. Zu oft brauche ich ihn wohl nicht. Eine hauptsächliche Erleichterung wäre es für SM, sie kocht jeden früh Wasser für ihren Carokaffee. Aber ob sie ihn dann auch benutzt, ist die zweite Frage.

Andrerseits denke ich, wenn GöGa ein Werkzeug braucht, überlegt er auch nicht lange und kauft es. Warum soll ich mir im Haushalt keine Erleichterung (und etwas Luxus) gönnen?

Gruß
Marina

Offline sonny

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #12 am: 11.09.05, 21:01 »
Hallo Marina,

gönn dir ein bißchen Luxus. ;)

Also ich möchte meinen Wasserkocher auch nicht mehr missen.... :)
Liebe Grüße
sonny

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Offline martina-s

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #13 am: 11.09.05, 21:11 »
Hallo Marina,
da müßte man sich wirklich mal bei Leuten informieren (vielleicht schreibt ja hier noch jemand seine Erfahrungen) die so einen haben mit integrierten Filter. Ich persönlich wäre neugierig, wie das dann mit dem Filtern geht.
Ich selber habe nur ganz normalen AEG - Wasserkocher. Ich habe halt darauf geachtet, dass er möglichst viele Watts hat damit das Wasser schneller kocht. War auch nicht ganz billig.
Der Wasserkocher von Brita hat auch 3000 Watt. Wäre interessant wie viel Wasser reinpasst im Vergleich zu anderen Wasserkochern.
Ist halt dann ein Teil weniger was rumsteht. Wenn man jetzt rechnet, dass man sonst Filter + Wasserkocher stehen hat.
Allerdings ist es bei mir so, dass ich auch mal schnell ungefiltertes Wasser in größeren Mengen brauche (wenn grade mal kein heißes Wasser aus der Leitung kommt weil ich einheizen vergessen habe und gerade abspülen möchte). Dann müßte man halt für diese Aktion mal schnell den Filter herausnehmen.
Und ob so ein Wasserkocher bzw. die Filterkartusche nicht schneller verkeimt wenn erwärmtes Wasser mal länger drin steht?
Liebe Grüße
Martina

Offline Katharina

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Re: Elektrischer Wasserkocher
« Antwort #14 am: 11.09.05, 22:40 »
Heut morgen ging es in der Sendung Kopfball in der ARD auch um das Thema "Wie lässt sich Wasser am energiesparendsten erhitzen?"

Zitat
Die Arge Prüfgemeinschaft hat den Energieverbrauch der drei Geräte näher unter die Lupe genommen und dabei auch unterschiedliche Mengen Wasser getestet; von einem viertel bis zu einem ganzen Liter.
Egal, ob ein viertel Liter Wasser oder ein ganzer: Der Wasserkocher hat beim Energieverbrauch immer die Nase vorn. Interessant: Während die Mikrowelle bei 250 Milliliter nur knapp hinter dem Wasserkocher liegt, schafft es die Kochplatte bei einem Liter Wasser auf Platz 2, wenn auch nur knapp.
Quelle: www.kopfball.de

Das Ergebnis:
Die theoretisch benötigte Energiemenge zum Erhitzen von 1000 ml Wasser von 20 auf 98 °C beträgt
   0,12 kWh im Wasserkocher
   0,18 kWh in der Mikrowelle
   0,17 kWh auf dem E-Herd.

Das Ergebnis sprach deshalb für den Wasserkocher, weil nicht erst die Herdplatte erwärmt werden muss sondern die Hitze direkt an das Wasser abgegeben werden kann.

Hier findet ihr mehr dazu.



Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet