Autor Thema: Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkel-Kastration ab 1.1.2019 bzw. 1.1.2021  (Gelesen 19178 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Lise

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 245
  • Geschlecht: Weiblich
Wir haben nun zum Glück die Möglichkeit dass unser TA kommt und die männlichen Ferkel mittels Injektion in Narkose versetzt. Den Einsatz des Narkosegerätes lehnen meine Männer ab. Jedenfalls haben sich nur ca. die Hälfte der Betriebe eins angeschafft soweit es mir bekannt ist.

Offline streifenigel

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 176
  • Geschlecht: Weiblich
Bei uns kommt auch der TA und macht die Narkose. Ich mache die Kastration und ich wollte das Gerät nicht haben und hätte auch nicht gewusst, wann ich den Lehrgang zeitlich hinbekommen hätte. Mit dem TA geht es recht flott und er macht es noch bei paar anderen Sauenhalter hier in der Gegend. Wäre natürlich schön, wenn ich es selber machen dürfte....

Offline Heti

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 684
  • Geschlecht: Weiblich
Wir haben den ersten Durchlauf mit Isofluran durch. Hat gut geklappt, allerdings mit 3 Personen und 3facher Dauer  :(  Da sind 2,- Fferkelaufschlag noch zu wenig !
Gruß Hedwig

Offline hosta

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 3512
  • Geschlecht: Weiblich
Wir haben den ersten Durchlauf mit Isofluran durch. Hat gut geklappt, allerdings mit 3 Personen und 3facher Dauer  :(  Da sind 2,- Fferkelaufschlag noch zu wenig !
Darf ich fragen mit wieviel Ferkel.
Da ist sicher noch Optimierung drin.
Herzlichst hosta

Offline Heti

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 684
  • Geschlecht: Weiblich
Ja Hosta, muss sich erst noch einspielen, denke auf Dauer wird man schneller. Begrenzender Faktor ist z.Zt. der "Kastrierer", da ja gewartet werden muss, bis die Ferkel betäubt sind. Die zweite Person holt die Ferkel ran/bringt sie zurück (haben 5 Abteile, Gerät steht im Zentralgang). Die dritte Person gibt Eisen, Penicillin und Mycoplasmenimpfung und gibt dabei die männlichen Ferkel in Kistenfür den der ranholt.
Gruß Hedwig

Offline streifenigel

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 176
  • Geschlecht: Weiblich
Wir machen es ja mit TA. Am Abend vorher markiere ich die Eber mit Farbspray, die Sauen bekommen mit einem Farbstift nur ein Punkt, damit ich weiß, dass ich es abgesehen habe. Kurz bevor der TA kommt, packe ich die Ferkel in der Bucht in eine Kiste (paar klettern aber immer raus, daher die farbliche Markierung). Wenn der TA da ist, hilft mein Mann, der TA spritz die Betäubung, ich Metacam und mein Mann packt es dann in die Kiste unter die Wärmelampe. Das dauert für 50 Ferkel eine Viertel Stunde, danach kastriere ich in Ruhe alleine.

Offline hosta

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 3512
  • Geschlecht: Weiblich
Wir machen es ja mit TA. Am Abend vorher markiere ich die Eber mit Farbspray, die Sauen bekommen mit einem Farbstift nur ein Punkt, damit ich weiß, dass ich es abgesehen habe. Kurz bevor der TA kommt, packe ich die Ferkel in der Bucht in eine Kiste (paar klettern aber immer raus, daher die farbliche Markierung). Wenn der TA da ist, hilft mein Mann, der TA spritz die Betäubung, ich Metacam und mein Mann packt es dann in die Kiste unter die Wärmelampe. Das dauert für 50 Ferkel eine Viertel Stunde, danach kastriere ich in Ruhe alleine.
Das ist dann ohne Narkose?
Herzlichst hosta

Offline hosta

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 3512
  • Geschlecht: Weiblich
Ja Hosta, muss sich erst noch einspielen, denke auf Dauer wird man schneller. Begrenzender Faktor ist z.Zt. der "Kastrierer", da ja gewartet werden muss, bis die Ferkel betäubt sind. Die zweite Person holt die Ferkel ran/bringt sie zurück (haben 5 Abteile, Gerät steht im Zentralgang). Die dritte Person gibt Eisen, Penicillin und Mycoplasmenimpfung und gibt dabei die männlichen Ferkel in Kistenfür den der ranholt.
Könnte die zweite Person auch die Ferkel zum Kastrieren bringen?
Herzlichst hosta

Offline streifenigel

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 176
  • Geschlecht: Weiblich
@hosta Der Tierarzt betäubt sie.