Autor Thema: Gott...  (Gelesen 3595 mal)

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Clara

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Gott...
« am: 07.08.16, 23:36 »
stell dir vor, die Stelle von Gott ist ausgeschrieben und du kannst dich bewerben...  als Göttin. *Ja ja, ich wiess die Sache mit der genderfreundlichen Umschreibung.*

Was sind deine ersten Amtshandlungen für diese Welt?
Was sind deine kurz- mittel- und landfristigen Ziele in solch einer Position?

Wie sähe die Welt aus, die du erschaffst?


Fragende Grüße,

Anja

Offline Mattea

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Re: Gott...
« Antwort #1 am: 07.08.16, 23:47 »

Wie sehe Deine Welt aus Clara, wenn Du die Stelle hättest.?

Wäre interessant zu erfahren.

Offline Frieda

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Re: Gott...
« Antwort #2 am: 08.08.16, 09:29 »
Ich hätte weder die Können noch die Phantasie eine solche Welt zu erschaffen wie die schon vorhandene. Es ist alles bedacht..Pflanzen, Tiere, Tag und Nacht, Sonne und  Sterne, Sommer und Winter, ..was sollte mir da mehr oder Besseres einfallen?
Das große Zugeständnis auf die Freiheit, das Gott uns gegeben hat -  auch da würde ich scheitern...ich hätte nicht so viel Vertrauen zu mir als Mensch, wenn ich "Gott" wäre, wie Gott es hat -  da ich weiß, wie oft ich falsch handle und schuldig werde...vielleicht würde ich als "Göttin" den Menschen die Freiheit nehmen, und erwarten, dass sie nur das tun,was ich dann wollte..aber welch Leben wäre das für die Menschen?
Und ich hätte als "Göttin" wahrscheinlich auch keine Lust die Schuld der ganzen Menschheit auf mich zu nehmen, damit die Menschen gerettet werden..wahrscheinlich würd ich denken, selber schuld, wenn ihr so viel Mist baut
Nein, ich möchte nicht Gott sein.
Viele Grüße,

Jesus verspricht: Ich bin bei euch alle Tages eures Lebens bis ans Ende der Zeit (Mt 28,20)

Clara

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Re: Gott...
« Antwort #3 am: 08.08.16, 11:52 »
Hallo mal eben,

also, grundsätzlich bin ich voller Staunen, Demut und Dankbarkeit für die gesamte Schöpfung und ich weiss auch um die Wertschätzung und das Wohlwollen Gottes für seine gesamte Schöpfung.

Was ich anders machen würde an der gegenwärtigen Welt? Oh, da gibt es so einiges:

Ich würde den Frauen den Mut, sich mehr und öfter was zu zutrauen- auch wenn es Fragen von größerer Verantwortung und Macht privat, geschäftlich und in der Welt geht- stärken!

Und das Frauen sich ihres Wertes bewusst sind und das immer im Kopf haben, ohne es deshalb im Kopf zu haben.

Das Frauen und Mädchen sich mehr und öfter wirklich unterstützen in ihrem Werden, Wachsen und Tun!

Mehr vertrauen und sich zutrauen der Menschen untereinander im alltäglichen Miteinander!

Mehr und öfter danach zu schauen, was wir (m/w) voneinander lernen können über Generationen, Branchen und Nationen hinweg.

Mehr Respekt, Achtung und Wertschätzung voreinander im alltäglichen Miteinander.

Dann würde ich "den ganzen Kram" mit den Religionen vereinfachen- bei uns Christen gäb es nur eine Kirche. Und diese Kirche wäre eine gute Mischung aus den guten und alltagstauglichen protestantischen und katholischen Komponenten des Glaubens  und der Glaube wären mehr in der Gegenwart und im Alltag verankert.

Glauben ist sowohl ein Tätigkeitswort  als auch ein Substantiv.

Das mehr und öfter gelacht wird, auch wenn es gerade zum weinen ist.


Was ich beibehalten würde?

Die Liebe, den Glauben und auch die Hoffnung; die Freude und Neugier; Tränen der Freude und des Glücks, Tränen des Schmerzes und des Leides; das Lachen- giggelnd, glucksend, herzerfrischend...

Die Wissen und Verstehen, dass das Leben das spannendste, aufregendste und schönste Geschenk von  Eltern an Kinder ist...

Zu verstehen, zu begreifen und  zu akzeptieren, dass es definitiv (m)ein Leben vor dem Tod gibt...

Und das Begreifen der Endlichkeit meines menschlichen Seins in der Unendlichkeit des Lebens...

Die Dualität der Welt- wie Tag und Nacht, Sonne und Regen, Leben und Tod, Frau und Mann, Wissen und Unwissens...

Und angewandte Naturwissenschaften und die gesamten feinsinnigen Künste gehören auf jeden Fall auch dazu!

Und ansonsten? Och da gibt es sicher noch so einiges, gleichwohl ist für heute meien Onlinezeit vorbei.

Allen alles Liebe und eine gute und segensreiche Zeit,

Anja

Clara

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Re: Gott...
« Antwort #4 am: 08.08.16, 12:00 »
und was die Frauenfrage angeht...

Frauen sind anders als Männer. Zusammen sind wir ein tolles Team, was gemeinsam Antworten auf die Fragen der Zeit sucht und findet- mal gleich übereinstimmend, ein anderes Mal  im ringen um und an den Antworten.

Ja, es gab und gibt immer geschlechtsspezifische Aufgaben und das finde ich gut und richtig!

Beste Grüße,

Anja

Offline Cendrillon

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Re: Gott...
« Antwort #5 am: 10.08.16, 19:05 »
clara,
was die "frauenfrage" angeht. da müssen wir frauen selber handeln. gott kann dazu nichts tun. vor IHM sind wir alle gleich.

auch die religionsvielfalt wollte ER nicht. wir sollen alle nur an gott glauben und seine gebote befolgen.

das gott unsere schuld auf sich nimmt glaube ich nicht. ER hat uns einen verstand gegeben, damit wir selber entscheiden können, was richtig und was falsch ist. und wer um verzeihung bittet, dem verzeiht ER.

meines erachtens sollte sich niemand zutrauen sollen, gott zu sein. die komplexität und einzigartigkeit dieser welt übersteigt ohne frage unser wissen.
liebe grüsse
katrin

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so langsam wie nötig
Alain Berset

Offline gundi

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Re: Gott...
« Antwort #6 am: 11.08.16, 08:46 »
  als Göttin. *Ja ja, ich wiess die Sache mit der genderfreundlichen Umschreibung.*
...soviel dazu :-\

http://www.krone.at/Nachrichten/.-Story-218144
Es ist kein Herr so hoch im Land, der nicht lebt vom Bauernstand!