Autor Thema: Viele Fragen rund um den Hopfen, Hilfe für einen Neuling  (Gelesen 5223 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Paysanne

  • Gast
Hallo BT,
ich bin neu hier und habe mich auch nicht ganz zufällig angemeldet,denn ich bin auf dieses Forum auf der Suche nach Informationen rund um den Anbau und die Ernte von Hopfen gestoßen. Ich persönlich bin nicht in der Landwirtschaft tätig, sondern genauer gesagt noch Schülerin eines Gymnasiums in Bayern und auf der Suche nach hilfsbereiten Menschen, die mir bei meinen Fragen eventuell weiterhelfen können. Ihr werdet euch sicher fragen, wieso ich mich für den Hopfenanbau interessiere, aber das ist schnell erklärt: Auf Seiten der Verwandtschaft meiner Mutter, welche aus der Ukraine kommt, ist man sehr interessiert diese Landwirtschaft auch dort zu betreiben, die klimatischen Verhältnisse und sonstige Voraussetzungen sind gegeben, jedoch wandte man sich an meine Mutter, mit der Bitte, sich doch in Deutschland über gebrauchte Geräte und Maschinen rund um die Hopfentechnik kundig zu machen und im besten Falle, einige zuverlässige Adressen und Ansprechpartner zu finden. Nachfragen in der Landmaschinenabteiling des Baywa-Marktes haben nicht viel gebracht, so dass mich meine Mutter bat, ihr bei der Suche zu helfen. Bei meinen Recherchen im Internet bin ich zwar auf 1, 2 Seiten mit gebrauchten Hopfenmaschinen gestoßen, darunter auch die Firma Reith, mein Problem ist aber, dass ich nicht im geringsten weiß, was genau man für Maschinen benötigt, wenn man den Anbau gerade erst beginnt, welche Geräte für Ernte und Pflege nötig sind etc. Die ganze Situation hört sich zugegebenermaßen etwas seltsam an. Als ich schließlich heute bei meiner Suche zufällig auf das BT stieß, dachte ich mir, dass dies vielleicht ein guter ort wäre, Hilfe zu finden.
Meine Fragen wären:
Welche Geräte/Maschinen werden benötigt? (Hopfenplückmaschine, Darre, Hopfenpresse, Hopfenkanzel, Traktor, Abreißgerät...), bitte möglichst ausfürlich, falls möglich mit Empfehlungen, und ich suche unbedingt eine Adresse für gebrauchte Maschinen.
Wie gesagt ich kenne eine Hopfenpflanze nur aus weiter Entfernung.

Vielen Dank bereits im Vorraus, ich hoffe es kannn mir jemand weiterhelfen, es sind doch sicherlich einige erfahrene Hopfenbäuerinen hier anweßend;)

Offline fanni

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 4440
  • Geschlecht: Weiblich
Herzliche Grüße von Fanni

Paysanne

  • Gast
Ja, aber da sind nicht wirklich nützliche Informationen dabei, ich brauche glaube Hilfe von Hopfi persönlich.^^

Offline Hopfi

  • Hallertau
  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 963
  • Geschlecht: Weiblich
  • Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Hallo Paysanne,
so wie du schreibst, wißt ihr schon ziemlich genau welche Maschinen ihr für den Hopfen benötigt.  ;)
Weißt du Paysanne, andere Länder, andere Sitten.
Für Kontaktadressen kann ich dir schon einige Tips geben. Vielleicht hat Zensi auch noch welche auf Lager.
Kaufgesuche und Verkäufe für den Hopfenbau gibt es speziell in der Zeitschrift "Hopfen-Rundschau".
In dieser Zeitschrift kannst du auch inserieren und Kaufgesuche starten.
Verlag:
Hopfen-Rundschau
Postfach 1229
85283 Wolnzach
Tel.: (08442/957200)
In Wolnzach z.B. Firma Raith und Wallner bist du eigenlich schon im Mekka des Hopfenbaus.
Die Landmaschinenhändler führen alle ein reichhaltiges Angebot an Gebrauchtmaschinen.
Gruß Hopfi


Hallo und auf ein Wiederschreiben

Offline zensi

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 974
  • Geschlecht: Weiblich
Hallo Paysanne,

ich schließe mich den Ausführungen von Hopfi an. Hopfenrundschau ist schon mal gut.
Das ganze ist nicht so leicht.
Wissen die Verwandten in der Ukraine über den Hopfenanbau allgemein schon Bescheid. Düngen Spritzen usw.?
Steht schon ein Gerüst der Hopfenanlage oder können die das selbst bauen?
Vielleicht gibts da auch Literatur zum Hopfenanbau.
Welche Maschinen man braucht , bist du ja schon gut informiert.
Es kommt dann auch noch darauf an , in welcher Größenordnung der Hopfenbau dort betrieben werden soll. Entsprechend braucht man auch z.B. die Hopfenpflückmaschine.
Das muss ja dann auch noch rüber transportiert werden.
Werd mal mit Göga reden.

Gruß Zensi
Schönen Gruß    Zensi

Paysanne

  • Gast
Hallo,
vielen Dank für eure schnellen Antworten, ich wusste, dass ich hier richtig bin. Zu den Maschinen: Ist das denn alles? Braucht man denn nicht noch jede Menge Zubehör für den Traktor oder Ähnliches? Ich habe wirklich absolut keine Ahnung. Meine Verwandten in der Ukraine haben bereits einige Pflanzen, wie viele werde ich nachfragen müssen, aber sie haben keine Maschinen, sie machen wohl fast alles mit der Hand, demnach kann es bis jetzt wohl noch nicht allzu groß sein. Die Gerüste bauen sie selber, in der Ukraine weiß man sich oft mit einfachsten Sachen zu behelfen. Die Fragen über Dünger und Fachwissen werde ich weiterreichen, damit meine Mutter sich beim nächsten Anruf genaustens erkundigt. Wenn ich mehr weiß, werde ich es sofort mitteilen, herzlichsten Dank Hopfi und Zensi für eure liebe Hilfe, vor allem das mit der Hopfenrundschau und das dieser Reith-Betrieb zuverlässig ist.
Gruß Paysanne

Offline zensi

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 974
  • Geschlecht: Weiblich
Hallo Paysanne,
zu den Geräten: Wir haben da noch ein Schneidgerät zum aufmachen der Pflanzen im Frühjahr ( das hat man früher meist per Hand gemacht, ist aber sehr arbeitsaufwendig).
Dann haben wir noch eine Scheibenegge und Hopfenspritze.
Göga sagt, wenn man eine Maschine bis in die Ukraine transportiert, wird es seiner Meinung nach recht teuer, da diese Maschinen sehr hoch sind und nicht fahrbar sind.

Andere Geräte sind da einfacher zu transportieren (z.B. Presse und Kanzel etc.)

Gibts solche Geräte in der Ukraine oder nahen Nachbarländern nicht?.

Gruß Zensi
Schönen Gruß    Zensi