Autor Thema: Was glaubt ihr, stirbt die Handschrift aus?  (Gelesen 16778 mal)

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Offline WieseTopic starter

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Starte mal hier, um den Leseanstoß heute aus der PNP weiter zu geben.

Lehrer warnen: Handschrift stirbt aus und den Schülern fehlt es an den feinmotorischen Fähigkeiten.
Kinder und Jugendliche schreiben immer weniger mit der Hand, stattdessen greifen sie zu Handy und Computer.
Studien belegen, dass Kinder leichter das Lesen und Schreiben beherrschen, wenn sie auch eine Handschrift lernen -
und dies deutlich besser, als wenn sie die Buchstaben nur mit der Tastatur tippen.

Ich versuche schon öfters persönliche Briefe und Karten mit der Hand zu schreiben, besonders zu Weihnachten.
Dabei stelle ich fest, dass ich mich schon zusammenreißen muss, dass meine Handschrift ordendlich aussieht.
Früher ging mir die Schreiberei schon leichter von der Hand, aber der PC läßt einem schon nachlässig werden.

Wie geht es euch damit? Schreibt ihr noch mit der Hand einen Brief außer nur eine Unterschrift auf ein
amtliches gedrucktes Blatt.

Ich kann mich auch noch ein bißchen an die alte deutsche Schrift erinnern, die wir auch noch ein Jahr lang lernen durften.
Mit dem schreiben happerts dabei, aber das Lesen wird durch meine Ahnenforschung schon etwas besser.

LG. Wiese
« Letzte Änderung: 13.11.14, 08:20 von Wiese »
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "

Offline mary

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #1 am: 12.11.14, 09:05 »
Wiese,
mehr als die Überschrift auf der 1. Seite habe ich noch nicht gelesen, aber ich lese derzeit das Buch Digitale Demenz von Prof. Spitzer und habe mehr und mehr das Gefühl, dass der gute Mann weiß von was er schreibt.
Vor ein paar Tagen ist mir ein Bericht über eine Studie beim Aufräumen in die Hände gefallen, wer bei einem Vortrag mitschreibt, behält mehr im Gedächtnis.
Brauchen wir die Handschrift, wenn Smart-phones, Note Books und vieles mehr das Schreiben mit der Hand als langsamer, aufwendiger und umständlicher erscheinen lassen?
Ein paar Wischer, ganz schnell ein paar Buchstaben eingetippt, twittern, damit es auch sprachlich schneller geht-
da kommt mir die Zeit früher mit ihrem Drill auf eine schöne Schrift wie eine Zeit aus der Vergangenheit vor.

Seit es den Taschenrechner gibt, ist das Kopfrechnen nicht mehr so wichtig, aber eine annähernde Vorstellung von den Zahlen und was rauskommen sollte- ist kein Nachteil.

Nicht mehr mit der Hand  zu schreiben- wieder eine Kulturtechnik, die verloren geht. Ich bin froh, dass ich noch in einer Zeit aufgewachsen sind, wo das erlernen der Handschrift ein selbstverständliches Schulziel war.

Es gibt Menschen, die haben eine wunderschöne Handschrift, es ist eine Freude für die Augen, dessen Briefe lesen zu dürfen.
Ja, ich schreibe noch relativ viel mit der Hand, damit kann ich meine Feinmotorik schulen, ich weiß nicht warum, aber wenn ich was mit der Hand schreibe, dann ist das ganz anders als wenn ich relativ schnell mit den Fingern über die Tasten flitze.
Mit den Jahren sind meine stenographischen Kenntnisse ganz schön eingerostet- war  auch ganz praktisch, mal ganz schnell mit zu stenographieren.

Früher konnte ich einige Zierschriften einigermaßen gut schreiben, mir fehlt die Übung, es scheint, dass nur Übung den Meister macht.
Habe mir für die Winterzeit vorgenommen, mich da wieder ein wenig reinhängen zu wollen.

Offline Maja

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #2 am: 12.11.14, 10:52 »
Doch ja... ich schreibe gerne mit der Hand einen Brief oder Karte.
Mit einer schönen Handschrift kann ich nicht dienen.
Meist habe ich soviel zu sagen , dass ich schnell schreibe und dadurch nicht schön.
Ich denke/hoffe aber es freut sich jeder dem ich meine Gedanken zu kommen lasse.

Stifte und Kugelschreiber werden nicht unnötig, denke ich.
Besonders schön aber lässt es sich mit Füller schreiben

Wenn ich etwas aufgeschrieben habe mit der Hand ist es mir besser im Gedächtnis.
Das fällt mir schon bei meiner Einkaufsliste auf.
Wenn ich es aufgeschrieben hatte und den Zettel dann zu Hause vergas, war trotzdem alles dabei. Anders wenn es nicht aufgeschrieben war. Das Gehirn behält einfach besser was es mit den Händen erledigt hat.
 Bei Vorträgen mitschreiben , das mache ich auch.
Nein... Ich glaube nicht dass die Handschrift ausstirbt.
Denn nicht jeder hat ein Handy oder Laptop zur Hand wenn er sich was notieren muss.
Aber es ist förderlich für die Handschrift, mal über das Aussterben derselben nachzudenken

Offline messel

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #3 am: 12.11.14, 17:25 »
Hallo, wie schon Maria schreibt - es liegt vieles im Argen mit der Handschrift.
Ich selber schreibe auch immer noch gerne mit der Hand, hatte früher auch viele
Brieffreundinnen, aber der PC hat das ganze verdrängt, jetzt schreibe ich auch am PC manchen noch.
Aber meine Enkelin 8 Jahre mag gerne Briefe schreiben und das fordere ich auch, jetzt bin ich
"ihre Brieffreundin" - wir schreiben uns hin und her, obwohl wir in der Nähe wohnen. Es macht ihr Spaß und
für die Rechtschreibung ist es bestimmt auch gut.
Vielleicht findet sie ja eine richtige Brieffreundin, aber solange macht Oma mit.
LG Helga

Offline Maja

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #4 am: 12.11.14, 18:47 »
Super Idee Helga ;) ;)

Offline gina67

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #5 am: 12.11.14, 18:54 »
Hallo
ich schreibe auch gerne Karten und bekomme auch gerne welche. Werde mich schon bald ran machen und Karten für Advent und Weihnachten schreiben, habe ja auf der JHV genug Adressen gesammelt. ;)

Heute habe ich mit meinem Enkel einen Brief an den Nikolaus geschrieben, schließlich wohnt der nicht weit von hier in Nikolausdorf.

LG Gina

Offline WieseTopic starter

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #6 am: 12.11.14, 19:58 »

@Helga, das finde ich toll, dass du die Brieffreundin deiner Enkelin bist.
Ich hatte in den jungen Jahren auch eine Brieffreundin, irgendwann ist dann alles eingeschlafen.

@gina, mit den Enkeln kommt man wieder mehr zum schreiben, solange sie noch jünger sind.

@Maja, ich muss mir auch alles aufschreiben, weil ich teils schon so vergesslich bin oder auch manchmal zu viel um die
Ohren hab, dass ich nicht mehr dran denke. Aber wenn ich es mal aufgeschrieben hab, denke ich eh eher dran,
was ich noch erledigen wollte.
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "

Mucki

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #7 am: 12.11.14, 20:45 »
Auch ich hatte 2 Brieffreundinen zum schluß sogar 3 ,aber jetzt schreibt man mail oder auf BT oder Facebook.

Schreiben tu ich gern aber seit einem sehnen riss im rechten Daumen geht des schreiben mit dem Leptop leichter.

lg Mucki

Offline maggie

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #8 am: 12.11.14, 20:56 »
ich schreibe gerne briefe - aber nur noch auf dem pc - alle welt schimpft immer über meine "sauschrift" - war in der schule schon immer im sc (schreibclub), hat aber nix gebracht -
und eben, meine briefe werden so lange und da habe ich keine zeit und keine lust mich mühevoll mit schönschreiben rumzuschlagen ...

habe mich gestern bei meinen gästen bedankt, die mit uns unseren 40. Hochzeitstag gefeiert haben -
den text in einer schönen Schreibschrift - am pc -
vorne auf die doppelkarte (natürlich dunkelrot) ein Foto geklebt das ich in meinem Fundus hervorgesucht habe - entweder war es ein bild von unserer hochzeit (nicht von den gestellten - von den Schnappschüssen, nur damals waren die bilder mit blitz noch scheusslich, aber macht nichts, man erkennt die Personen), bei denen die ich nichts gefunden habe fand ich dafür noch ältere aufnahmen -
habe mich also auch angestrengt um mich zu bedanken ...
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline Helhof

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #9 am: 12.11.14, 22:08 »
Ich schreib auch gerne, vor allem Weihnachtskarten, leider hab ich aber auch keine so besonders schöne Schrift, und je weniger ich schreibe um so ungelenker wird sie.
Liebe Grüße,
Maria

Offline martina-s

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #10 am: 12.11.14, 22:32 »
Na, das ist ja ein Thema!

Puh! Ich oute mich mal!

Irgendwie kann mir da die Wissenschaft erzählen was sie will. Ich stehe zu meiner Tastatur!!!

Und von wegen dass es uns nur schneller erscheinen mag wenn wir am PC oder auf einem Smartphone tippen. Das möchte ich mal dahingestellt lassen.

Kann da nur von meiner Erfahrung berichten:
Ich war im September mit meinen Schützen zu einem Jubiläum unterwegs fast 500 km von unserem Zuhause entfernt. Hatte nur Laptop mit dabei. Hab daheim schon ein bisserl Festrede aufgesetzt und diese dann am Laptop weiter ausgearbeitet. Dachte mir, das könnte ich evt. bei meinem Gastgeber wo wir eine FeWo gemietet hatte ausdrucken.
Nur waren die leider nicht daheim.

Also hab ich diese 10 minütige Rede mit der Hand abgeschrieben. Ich kann schön schreiben. Aber mir hat's pressiert und ich hab eher geschmiert.
Fragt nicht, was das für ein Akt war.
Da musste ich echt erkennen, wie lange man doch für so ein Schriftstück braucht, das man sonst so mal schnell nebenher in die Tasten klopft.

Und dass man für Computer - Tastaturen und Bedienung von Smartphone kein Feingefühl braucht, die Motorik verkümmert und das Reaktionsvermögen weniger beansprucht wird, das kann mir niemand erzählen.

Ich finde gerade Legastheniker müssen da ganz nett aufpassen, dass sie nicht statt links z. B. das "s" anzutippen, nicht doch das "l" auf der anderen Seite erwischen.
So wie man früher nämlich den Menschen mit so einer Schwäche empfohlen hat ein Tasteninstrument zu erlernen um schon alleine die beiden Hemisphären in Gleichklang zu bekommen, kann man hier auf der Tastatur durchaus auch üben. Kommt auf Ähnliches raus.

Wenn man will - aber das muss man auch beim Schreiben mit der Hand (Wollen!) kann man gerade mit dem PC und gutem Schreibprogramm (z.B. Word) durchaus seine Rechtschreibung schulen. Indem man sich nämlich mit den verbesserten Wörtern auseinander setzt.
Zudem gibt es auch Grammatik - Korrekturen im geschriebenen Text.

Wenn jemand was lernen will, dann wird er das auch. Das ist früher per Hand so gewesen und verhält sich heute auch mit den multimedialen Geräten so.

So tolle Dinge wie es heute gibt, das hatten wir als Kinder z. B. nicht: Man liest ein Buch das man sich in der Bücherei ausgeliehen hat, hat einen passwortgeschützten Internetzugang bei einer Einrichtung wo dieses Buch verknüpft ist und dann kann man da z. B. ein Quiz aufrufen bei dem Fragen gestellt werden, welche man nur beantworten kann wenn man auch den Inhalt des Buches erlesen hat und  auch geistig erfasst hat. Meine Enkelin macht das in der 2. Klasse mit Begeisterung!

Ich möchte ja behaupten, was das Lesen betrifft, so macht man das mehr wie früher! Gerade durch Smartphone und co werden Kinder, die sich z. B. nicht so gerne mit Geschriebenen auseinandersetzen automatisch durch irgendwelche Messages von Freunden fast gezwungen sich mit Texten zu beschäftigen. Selbst wenn die Texte falsch oder in Mundart verfasst sind muss sich der Leser alles zusammenbuchstabieren um wenigstens den Sinn zu erfassen.

Also ich kann, wenn ich will auch schön schreiben und vielleicht wenn ich wollte sogar Zierschrift auf Papier bringen. Und ich hatte als Kind nicht einmal Kindergarten.
Frage mich nur, wo ich dann die Feinmotorik erlernt hatte welche unsere Kinder schon von frühester Kindheit an mit Basteln, Schnippeln, Malen und dgl. im kleinsten Alter im Kindergarten gefördert bekommen.


Was hätten da Kinder gemacht wie mein Mann die schon mit 5 Jahren zur Arbeit herangezogen wurden wo hauptsächlich eher das Grobmotorische im Bewegungsablauf seine Wichtigkeit hatte?

Übrigens ist eine "Sauklaue" erblich!
Und es ist auch gar nicht gesagt, ob so eine eher unleserliche Schrift nicht auch was beinhaltet was den Charakter des Menschen eine persönliche Note verleiht.
Nur weil man aus der Norm tanzt muss das doch nicht falsch sein?

Wenn ich nur daran denke dass in meiner Ausbildung zur Krankenschwester eine Mitschülerin jede Zeile mit dem Lineal perfektioniert hatte und die Buchstaben die in den "Keller" gingen, wie das "g", das "j" usw. hinterher die Schlingen in eigenem Arbeitsgang nach entfernen des Lineals aufgemalt hatte, dann kann das doch auch nicht richtig sein und man könnte da durchaus auch auf die Wesenszüge des Menschen schließen der so schreibt!
Wir waren ja damals schon nimmer so ganz jung. Bei mir war es der 4. Ausbildungsberuf und bei dieser besagten Mitschülerin auch nicht der erste Beruf den sie erlernte. Zudem hatte sie schon eigene Kinder und war glaub ich, schon über 30! Und zu schreiben gab es da jede Menge! Also mir ging es da um möglichst viele zu erfassen im Unterricht. Ich wollte daraus keine Malstunde machen.
Unsere "Perfektionistin"  hatte dann mit "sehr gut" abgeschlossen. Na, ja, ich nur mit einer guten Zwei! Sie hat aber in ihren Beruf niemals gearbeitet. Wollte sich nur beweisen, dass sie das auch erlernen kann.

Hätte es damals schon ein Laptop gegeben wäre ich im Unterricht sicher mit dem Teil angerückt. Möchte wetten, dass besagte Dame da auch nur mit Hand geschrieben hätte. So war die nämlich drauf.

Aber ich muss mir nix beweisen. Bei mir muss das schnell gehen.
Und meine Gedanken müssen schnell in die Tastatur geklopft werden. Da kann ich mich nicht unnötig aufhalten.

Und ich bin froh relativ schnell tippen gelernt zu haben. Perfektioniert hab ich das erst so richtig vor 10 Jahren. Ich freu mich darüber und lach mir heimlich eins ins Fäustchen über meine Maschinenschreiblehrerin, die mich zu doof dafür hielt das ordentlich zu können. Vermutlich hat die in ihrem ganzen Leben nie so viel getippt wie ich bisher.

Wenn jemand heute auffällt, dass seine Feinmotorik nicht so funktioniert wie sie soll, dann denke ich eher, dass das vom vielen und kritiklosen TV - Konsum herrührt.
Das ist aber eine spezielle Klientel. Da läuft den ganzen Tag die Kiste und sie selber sitzen davor. Oder sie zocken bestenfalls Spiele am TV oder am PC oder mobilen Gerät.
Solche interessieren sich nicht groß wie so was funktioniert und lesen auch nix. Ist einfach so! Dabei verkümmern dann so manche Fähigkeiten und vorhandenes Potenzial geht verloren weil es nicht gefördert wird.
Entscheidenden Beitrag leisten da auch deren Eltern weil die das so vorleben.  :'(

Menschen die was mit dem Leben anzufangen wissen und sich mit vielem auseinandersetzen haben keine Zeit nur TV zu sehen. Sie betätigen sich sportlich, gehen auf Menschen zu. Tauschen sich aus und wollen möglichst viel und genau erfassen.
Sie haben Hobbys. Und genau die Grundlagen dieser Hobby erfordern Grob und auch Feinmotorik - je nach Fähigkeit. Solche Menschen sind kreativ, wollen was schaffen, erschaffen oder kennen lernen.
Die wissen dann auch wie man ein Smartphone verantwortungsvoll einsetzt und haben Apps drauf mit denen man Rätsel lösen kann, Bäume erraten kann, Tiere an ihren Lauten unterscheiden muss usw. usf. Die App die nur hirnrissige Spiele ausspukt finden solche Menschen sehr bald langweilig. Sie wollen gefordert werden.

Also wo ist da die Gefahr?!

Liebe Grüße
Martina

Clara

  • Gast
Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #11 am: 12.11.14, 23:25 »
Hallo mal eben in die abendliche Runde,

also, ich oute mich mal eben... Ich schreibe gern und oft mit der Hand Briefe.

Und ich habe zwei junge, kluge Brieffreundinnen von 10 Jahren, mit denen ich Briefe und Gedanken handschriftlich geschrieben tausche. Das ist saulustig und bereitet mir unglaublich viel Freude.
Und über den brieflichen Gedankenaustausch mit den anderen freue ich mich naatürlich auch immer riesig. ;-))

Ich schreibe gern und oft mal eben fix eine Klappkarte runter, hier und da sind es auch mal ein oder zwei Seiten Briefpapier. Einige hier wissen, dass ich meinem Brieftäubchen stets wohlwollend zugetan bin und das es sowohl Sommer- wie auch Winterkleidung für seine Ausflüge hat. Es ist international unterwegs und besonders gern reist es innerdeutsch. Manchmal muss es ziemlich schleppen.


Meine Erfahrung ist, dass ich manchmal am PC sitze und ein Wort tippe und dann denke, das sieht komisch aus, so wird das Wort nicht geschrieben. Dann greif ich zu Stift und Papier und da kommt es sofort.

Handschrift ist eine Frage der Übung.
Es ist immer das Zusammenspiel von Übung, Muße, Stift und Papier und auch Stimmung des Schreibers.

Ach so, ich schreibe die meisten privaten Briefe, so wie sie mir in den Sinn kommen. Lasse sie über Nacht liegen und ändere hier und da mal noch was oder auch nicht.
Es gibt auch Briefe, die ich nie abschicke, sondern eher dem Ofen überlasse.

Guten Abend,

Anja
« Letzte Änderung: 12.11.14, 23:28 von Clara »

Clara

  • Gast
Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #12 am: 12.11.14, 23:25 »
... wegen mir und bei mir nicht...  ;D ;D ;D

Guten Abend,

Anja

Offline Maja

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Re: Stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #13 am: 13.11.14, 04:44 »
Zitat
... wegen mir und bei mir nicht...  Grin Grin Grin

Hey Anja bezieht das auf den Boxentitel??
Steh momentan auch dem Schl.... ;)

Offline WieseTopic starter

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Re: Was glaubt ihr, stirbt die Handschrift aus?
« Antwort #14 am: 13.11.14, 08:22 »
Hab das Thema abgeändert.

LG. Wiese
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
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