Autor Thema: Generationenprobleme: Was habt ihr für Euer Leben daraus gelernt?  (Gelesen 10809 mal)

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Leben

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Liebe Frauen und mitlesende Männer,
habe ganz viel gelesen, viele Themen liegen auch schon längere Zeit zurück und deshalb aktiviere ich die Generationenprobleme neu.
Schreibe kurz mein Resümee zu 16 Jahren Bäuerin. Habe mit 22 Jahren meinen Mann kennengelernt, wollte immer Bäuerin werden, da ich auf einem Bauernhof in den Bergen aufgewachsen bin.
Lernte einen Flachlandbauern kennen und lieben. Kurz und gut, fühlte mich von meiner SM von Beginn weg nicht erwünscht, dachte aber, naiv wie ich war, das wird schon werden, irgendwann, wenn ich mich bemühe, werden sie mich lieben, wenn ich möglichst viel arbeite und gute Ideen bringe. Alle Zweifel beiseite geschoben, schwanger geworden, geheiratet und kam auf die Welt, zusammen mit meinem Sohn :). Die ersten 2 Jahre bemühte ich mich, es allen Recht zu machen, was ich aber nicht schaffte, heute sage ich Glücklicherweise. Daher wurde ich gezwungen, es mir selber recht zu machen, durfte lernen meine Grenzen zu ziehen und für mich einzustehen. Es war ein langer, tränenreicher und oft verzweifelter, ohnmächtiger Weg der in einem Burnout endete. Ein Weg auf dem ich lernen musste/durfte, dass ich ein wertvoller, liebenswerter Mensch bin und das Recht darauf habe, geliebt zu werden. Mittlerweile haben wir 4 Kinder, der Älteste wird im August die Lehre zum Landwirt beginnen. Wir, mein Mann und ich haben gelernt, über unsere Sorgen und Ängste zu sprechen auch mit aussenstehenden Menschen und uns an dem, von Herzen zu freuen, was gut läuft. Uns für uns und unsere Bedürfnisse einzusetzen, unsere Träume zu verwirklichen und uns immer weiter zu entwickeln, zu authentischen Menschen. Damals, als ich weder ein noch aus wusste, hätte ich so dringend jemanden gebraucht, mit dem ich hätte reden können, der mich verstanden hätte und mit mir einen Weg der Lösung gegangen wäre. Aus diesem Grund, mache ich jetzt die Ausbildung "Coaching im ländlichen Raum CAS" an der Fachhochschule Bern, damit ich mit Menschen wirklich selbstbestimmte Lösungen erarbeiten kann und sie ein lebenswertes Leben führen können, gerade im bäuerlichen Umfeld.
Heute weis ich, dass ich ohne diese Generationenprobleme nie soviel an mir gearbeitet hätte, sondern einfach dafür gesorgt hätte, dass es für alle Andern stimmt und sie mich gern haben.
Natürlich hoffe ich, dass ich noch lange nicht am Ziel meiner Lebensreise bin und deshalb weis ich auch, dass es in Zukunft noch viel zu lernen gibt für mich, für unsere Ehe und Familie, aber so bleibt es auch spannend, dieses Leben.
Herzliche Grüsse

Offline marikat

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  • Lass mir die Träume, ich brauch sie zum Leben
Hallo Leben,
ich habe gelernt, dass jede und jeder seinen eigenen Weg finden muss.
 Da hilft es wenig, wenn man meint über den Kopf zu entscheiden und aus den Erfahrungen anderer zu lernen.
Das Bauchgefühl zeigt mir trotz allem Wissen meistens meinen Weg.
Das ist zwar jetzt sehr allgemein gehalten, aber das habe ich für mein Leben aus Generationsproblemen als ST und SM gelernt.
Gruß
marikat

Offline Luxia

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Hallo,

Hier ein Spruch, der mir sehr gut gefällt und erklärt, warum es zu vielen Missverständnissen kommt:

Zwischen dem, was ich denke,
dem, was ich sagen will,
dem, was ich zu sagen glaube und
dem, was ich wirklich sage
und
dem, was du hören willst,
dem, was du wirklich hörst,
dem, was du zu verstehen glaubst,
dem, was du verstehen willst und
dem, was du wirklich verstehst,
gibt es mindestens neun Möglichkeiten,
sich nicht zu verstehen.
(Passagno)
Liebe Grüsse

Leben

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@marikat,
ja, ich teile deine Meinung. Jeder muss seinen Weg finden, es gibt keinen allgemein gültige Vorgehensweise, denn jeder Mensch bringt schlussendlich sich selber mit seinen Erfahrungen, Werten und Lebenszielen mit und die sind sehr individuell.

@Luxia
ein sehr schönes Gedicht zum Nachdenken. Kommunikation ist das A und O und es ist nie zu spät sich darin weiter zu bilden :-) und darauf zu achten, wie wir sprechen.

Liebi Grüsse

Offline Munike

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Hallo Leben,

ich freue mich, daß Du Deinen Weg gefunden hast - meiner verläuft ähnlich wie Deiner. Seit ich es MIR recht mache und MEIN Leben lebe bin ich zufrieden und es geht mir gut.

Den anderen wird man nie genügen, man macht sich selbst kaputt, siehe Dein Burnout.

Hier die 5 sichersten Wege in den selbigen: 1. Sei perfekt! 2. Streng Dich an! 3. Mach es den anderen Recht! 4. Beeil Dich! 5. Sei nett!

Sicher kann, darf und soll man die 5 nicht immer vermeiden! Es gibt Situationen, in denen man perfekt sein und sich anstrengen muß. Manchmal bin ich auch nett, mach es den anderen recht und streng mich an.

Aaaber: nicht alles auf einmal! Ich stell mir die 5 immer als Partygäste vor, die sich nicht leiden können und zusammen jedes Fest sprengen würden.

Folge dessen lade ich sie einfach nicht zusammen, sondern nur einzeln oder höchstens zu zweit ein  ;)

Viele Grüße, munike
Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden...

Offline Conchita

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Hallo Leben
auch mein Weg ist ähnlich deinem aber zum Glück ohne Burnout :). Mit neuem Wissen und voller Engagement kam ich vor genau 20 Jahren, mit 21 Jahren direkt von der Bäuerinnenschule auf einen Betrieb mit Schwiegereltern und topfiten Grosseltern und Lehrlingen. Bald merkte ich, dass auf diesem Hof (noch) keine Platz für mich ist. Denn im Pflanzblätz Schnüre halten und Wege schön rechen auf Anweisung von Grossmutter war wirklich nicht meine Berufung :P. Ich langweilte mich und fühlte mich unausgelastet nur mit einem Kind. Also Plan B: Ich suchte mir einen Job, die Grosseltern hüteten den Kleinen. Bald kam das zweite Kind, ich ging weiter arbeiten. Bald hatte ich zwei Jobs, machte nebenbei die Prüfung zur dipl. Bäuerin. So lebten wir mehr oder weniger gut mit-und nebeneinander, es war ein Geben und Nehmen. Vor 12 Jahren starb meine Schwiegermutter sehr jung, SV war ab da täglich Gast an unserem Tisch. Ich machte seinen Haushalt, seine Wäsche, alles. Bald wurden die Grosseltern pflegebedürftig, ich pflegte beide bis zum Tod. Schwiegervater zog zu seiner Freundin. Wir haben sehr viel gebaut und umgeändert auf dem Betrieb. Die beiden Jobs von damals habe ich immer noch :D All das hat mich sehr stark gemacht. Heute würde ich alles genau so machen, es war ein guter Weg und mein Platz ist definitiv auf dem Hof.

Offline Mucki

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  • Leben und leben lassen
Auch mein Leben ist so verlaufen , was ich daraus gelernt habe .

 -Die Meinung meiner Kinder und Schwiegerkinder zu akzeptieren ob sie mir nun gefallen oder nicht.
- Alle Mitmenschen haben ein recht auf ihre Meinung und entscheidungen auch wen ich sie nicht verstehe.
- Leute zu akzepieren wie sie sind auch mit ihren Fehlern.

Für mein leben hab ich gelernt, es ist nicht wichtig was die ander wollen, denken ,sagen, wichtig was will ich ,was ist gut für mich und meinen Mann ,
und für meien Familie.

Und noch was wichtiges hab ich gelernt mein Mann und meine Kinder sind das wichtigtse für mich im Leben ,dazu gehören auch Schwiegerkinder, und deren Meinung ist mir auch wichtig, machen tu ich dann aber was ich für gut halte.

Wen man selber mit sich zufrieden ist und von dem was man tut, dann ist egal was andere denken.

Und man sollte seine eigen Probleme nicht immer für so wichtig und schlimm nehmen gibt viele Menschen mit unlösbaren Problemen , die sind noch viel schlimmer dran .


lg Mucki


Am Ende des Tunnels ist immer Licht!

Offline SiegiKam

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Ich habe gelernt, dass es für jeden Menschen, ob alt oder jung es wichtig ist anerkannt, geachtet und ernst genommen zu werden.


Siegi
 

Leben und leben lassen

KATHRINA H:

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Ich bin noch immer dabei meinen eigenen Weg zu gehen, zu finden, seit neun Jahren
bin ich verheiratet. Seit sieben Jahren ist der Hof übergeben. Viele Jahre meinte ich
genau wie SM arbeiten zu müssen ???

Hab jeden Freitag geputzt, im Garten was gemacht, obwohl das Interesse nie so groß war,
alles aufzuzählen wär zuviel...
Mein SV hätte gern das ich wie SM bin, mit ihm habe ich ein sehr, sehr schlechtes Verhältnis,
wird sich auch nicht ändern...

Aber seit einiger Zeit schaff ich es immer mehr meinen! Weg zu gehn, ich putze wann ich will,
und habe meine Meinung wg. Garten gesagt, immer versuchte ich es allen recht zu machen.
Das macht einen mit der Zeit KO!
Mir geht es jetzt viel besser, aber man muß auch lernen andere Anschauungen, wie z.B. der
SE zu akzeptieren, auch wenns nicht leicht ist...
Liebe Grüße!
Kathrin

Offline martina-s

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  • Es lebt sich leichter mit der Wahrheit :)
Richtig ernst wird es erst wenn hier einmal eine ST kommt. Vorher kann ich mich dazu vermutlich nicht äußern.

Nur eines ist mir wichtig: Ich werde mich eher distanzieren als mit ständigen ungefragten Kommentaren die Umwelt zuzutexten. Beobachtungen werde ich für mich behalten.

Gestern hatte man beim Nachbarn, um z. B. ein Beispiel anzuführen Maiandacht. Wir gehen da schon einige Jahre nimmer hin. Ich liefere zwar meinen Kuchen weil das so ein bisserl Dorfevent ist. Uns hat man da immer ausgeklammert. Aber das ist eigene Geschichte.
Zudem hab ich mit Ehrenamt einiges zu erledigen was mir wichtiger ist als dort mit Anwesenheit zu brillieren. Gestern war unser Sohn dort. Darüber war ich froh; ist er es doch einmal der hier leben muss und mit den Nachbarn auskommen muss.

SM geht nimmer unter die Leute. Sie fühlt sich zu hässlich. Ihre Sache, m. M.

Ich saß hier im Büro und hörte wie die Maiandacht unten anfing, oben SM am Fenster stehen. Ohne es gesehen zu haben weiß ich, dass sie mit dem Fernglas oben steht und alles beobachtet.

Leider bin ich ihr hinterher übern Weg gelaufen und da musste sie mir haarklein erzählen was dort unten los war.
Und genau das ist der Punkt mit dem ich nicht umgehen kann.
A) finde ich es unmöglich alles immer aus der Entfernung beobachten zu müssen. Weil wenn, dann ginge ich hin und würde dabei sein.
B) dann der Kommentar hinterher.
Beides oberpeinlich!

Das ist bei allen anderen Dingen auch so und nervt mich all die Jahre tierisch.
Ich bin eben ein Teil des öffentlichen Lebens und was ich nicht selber besuchen  kann oder will, das brauche ich nicht zu beobachten und den Leuten damit auf den Keks gehen. Ich hoffe, dass meine ST auch mal aufgeschlossen ist und unter die Leute geht.
Mir war das immer nicht so vergönnt. Es wurde auch immer kritisiert weil ich für öffentliche Feste Kuchen liefere (was ja eigentlich alle machen - außer die, welche nicht integriert sind) weil meine SM wurde nie gefragt, hätte auch keinen zu backen gewusst (Haushalt ist nicht ihrs) und zudem auch nicht backen wollen. Ergo sollte ich das auch nicht.

Bin ja mal gespannt wie sich das entwickelt. Dann wird meine ST schon auch wieder gegensteuern und sich nicht am Dorfleben beteiligen - so dass ich wieder mit meinem Aktionismus alleine dastehe.  :-\
Aber bis dato steht noch keine ST ins Haus. Und wenn sich diese dann mal dagegen entscheidet hoffe ich auf Toleranz, dass sie mir meins wenigstens lässt.
Ich bin bei den Schützen sehr aktiv. Hoffentlich kommt das gut an! Bisher trug mein Mann das  immer gut mit. Aber das ist ja nicht selbstverständlich und von einer ST nicht zu erwarten wenn sie nicht auch Hobbys pflegt.
Das sind so meine Ängste.
Liebe Grüße
Martina

Offline LunaR

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Ich habe gelernt, dass es für jeden Menschen, ob alt oder jung es wichtig ist anerkannt, geachtet und ernst genommen zu werden.


Siegi
 



So ist es. Aber wenn eine Seite nicht will oder keinen Respekt vor der anderen Seite hat, kann sich die andere noch so viel Mühe geben. Es wird nicht gelingen.

LG
Luna
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

Ein lieber Gruß Luna


Verschwendete Zeit ist Dasein.
Gebrauchte Zeit ist Leben.

Offline Mathilde

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Ich bin bei den Schützen sehr aktiv. Hoffentlich kommt das gut an! Bisher trug mein Mann das  immer gut mit. Aber das ist ja nicht selbstverständlich und von einer ST nicht zu erwarten wenn sie nicht auch Hobbys pflegt.
Das sind so meine Ängste.

Hallo,

mal eine Frage am Rand: Was geht das Deine ST an? Du brauchst zu Deinen Aktivitäten ausser Haus doch nichts was den Hof betrifft.
Ich habe und hätte mich nie um die Hobbies meiner SM gekümmert. Bei uns war eher MEIN Hobby der Grund aber da hatte ich ja SV mit im Boot  ;D und  meinen Mann.

Ich für mich habe daraus gelernt dass man reden muss wie man es haben will und dann muss man einen Konsens finden wenn es den Hof betrifft.
Mein Hobby sind Pferde und deshalb betrifft dann mein Hobby schon den Hof. Für meinen Mann sind die Pferde betrieblich denn wir haben eine kleine Pferdezucht und da beginnen dann wohl schon Spannungen.
Wenn unsere Tochter jemals auch kommt - dann räume ich hier sofort das Büro ebenso mit Wohnung oder Neubau

Mal sehen was da kommt........oder auch nicht kommt. Auf alle Fälle heisst es mal für mich: Hüte Deine Zunge aber ganz offen geschrieben so manche Dame möchte ich hier auch nicht als ST wenn man dann unter die Nase gerieben bekommt man hätte ja betrieblich alles nur falsch gemacht und wäre zu doof, oder man hatsche schon wieder über den Hof  :( . Ich beobachte nicht was man meine Kinder (oder Schwiegerkinder) tun und das gleich erwarte ich auch mir gegenüber so lange es mein Privatleben betrifft. Betrieblich tu ich dann nur noch das worum man mich bittet oder anweist was ich tun soll.
Hätte schon genügend Ideen was ich endlich mal machen wollte.........

LG Mathilde

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins

Marie von Ebner-Eschenbach

Offline martina-s

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  • Es lebt sich leichter mit der Wahrheit :)
Hallo Mathilde,
also ich bin es von jeher gewohnt meine Persönlichkeitsrechte verteidigen zu müssen.  :-\
Das geht schon an welchen Putzlumpen ich verwende. Wenn dieser dann auch hinterher mir gemopst und selber verwendet wird, so wurde er doch zu Anfang schlecht geredet. Warum man denn das braucht!
Früher war ich in der Pfarrei sehr aktiv. - Auch das wurde beäugt und gefragt warum das denn sein müsse. Haben ja die Altvorderen auch nicht gemacht.

Siehe Kuchen.
Sicher man bräuchte keine Rechenschaft abzulegen. Aber es wird einem einfach verleidet wenn alles kritisiert wird.

Ich habe hier ja schon einige Freundinnen meines Sohnes durch und da auch schon erlebt dass sie jemand darüber aufgeregt hat warum ich denn ständig unterwegs wäre.
Gut, es kam zu keiner Eheschließung. Aber wenn, dann hätte ich mir gut vorstellen können, dass man sich wohl darüber nicht besonders gefreut hätte und man wohl eher hätte Kinder hüten müssen weil das zu den Aufgaben einer Oma gehört und Vereinsmeierei gar nicht angebracht ist.

Ganz ehrlich habe ich da seit einiger Zeit meine eigenen Gedanken:
Junge Familie baut neues Wohnhaus, neuen Stall. Alles recht und in Ordnung. Finde ich toll wenn sie sich an so was heranwagen. Aber es wird wie selbstverständlich die ganze nahe Verwandschaft herangezogen zum Kinderhüten. Weil für letztere hat man gar keine Zeit mehr.

Und da kannste Reden (so wie Du empfohlen) und dich austauschen wie du willst. Wenn ein Part denkt, er hat das Große Sagen und wenn die SM dreimal zu Anfang gesagt hat, sie wäre nicht bereit auf die Kinder aufzupassen wird sie doch dazu eingeplant.
Und genau das kann es nicht sein.
Ist aber so.
Egal ob es sich nun um das Kinderaufpassen handelt oder ob die SE verheizt werden irgendwelche Tätigkeiten am Bau oder in der LW zu tun weil die Jungen sich jetzt vorgenommen haben Bauaktivitäten, Freizeitaktivitäten oder sonst was in Angriff zu nehmen.

Ich finde das kann es einfach nicht sein!!!

Genauso läuft es aber.

Und wehrt man sich - kann sich jetzt auch im Umkehrschluss um die junge Generation handeln die von den Alten verheizt werden dann wird man dazu abgestempelt dass man dem Betrieb oder dem Familienzusammenhalt schaden will
« Letzte Änderung: 19.05.14, 12:28 von martina-s »
Liebe Grüße
Martina

Offline Nelly

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Momentan lerne ich mal wieder, klar und deutlich, nett und bestimmt Grenzen aufzuzeigen und etwas abzubrechen, wenn es einem nicht guttut!!!!

Und dies zum Schmunzeln:
Was ich sonst noch gelernt habe? naja, ich habe meiner vielleicht künftigen Schwiegertochter (sie ist jja erst 12 und mein Sohn ist arg verschossen ;-) ) ein schönes Frühstück versprochen, wenn sie mal heiraten sollten. Sie ist total ot bei uns und ich komme mir echt schon sehr komisch vor, mit so rosarotene Pubertieren zuhause.....
Der Ton macht die Musik und ich hoffe, wie es in den Wald schallt, so kommt es wieder hinaus.

Nell

Offline maggie

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  • auch Bäuerinnen freuen sich über Erneuerungen
ich musste mich gestern zum erstenmal zurücknehmen -
seit Neujahr läuft der betrieb ja auf Junior -

nun - eine nichte hat angerufen und nach einigen Strohballen gefragt, wahrscheinlich werden sie wieder zurückkommen, habe gar nicht gefragt - habe ihr nur gesagt, jetzt müsse sie beim Cousin vorbei - ich bin dafür nicht mehr zuständig...
ist mir eigentlich gar nicht schwergefallen -

und auch das pouletfleisch das ich für unseren jüngsten beim letzten verkauf "geordert" habe, habe ich bezahlt ... - auch wenn wir an dieser Firma noch beteiligt sind - aber nicht mehr 49%, sondern nur noch 33 - das muss so sein, eine ag muss mit mind. 2/3 im besitz des landwirts sein, bis jetzt ging das da wir eine generationengemeinschaft hatten (beide gleichberechtigt !)

muss sagen, da hatte ich mit meiner sm keine Probleme ...
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz