Autor Thema: Erkältungs- und Grippezeit  (Gelesen 38329 mal)

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Offline cara

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #75 am: 19.02.18, 19:32 »
ein spagyhrisches Mittel als Vorbeuge gegen Grippe

was ist denn das?

Gute Besserung an die Kranken!

Offline Wiese

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #76 am: 19.02.18, 19:54 »
Allen Kranken gute und schnelle Besserung.
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "

Offline mary

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #77 am: 19.02.18, 20:20 »
@cara,
hab ich von Heilpraktikerin, bzw. das Rezept, hat die Apotheke zusammengemischt.


Offline ANNALENA

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #78 am: 19.02.18, 20:31 »
Mein großer, zwölf, lag die ganzen Ferien flach, er hat einen schlimmen Husten, so etwas weiß ich noch nie!
Ein trockener Reizhusten, er bekam auch AB, heute waren wir nochmal beim Arzt, jetzt bekam er zwei verschiedene Säfte, bzw.
Tropfen.

Kann bald selber eine kleine Apotheke aufmachen, so viele Fläschchen stehen herum :( Der Husten ist schlimm, er tut mir so leid!
Er bellt richtig...
Morgen ist er noch "krank geschrieben".
Der Bruder hatte das gleiche, zusätzlich noch erbrechen, also lagen beide die Ferien fast nur im Bett oder auf dem Sofa...

Göga und ich sind noch gesund..., hoffe es bleibt so!!!!!

Gute Besserung!!!!!

Kathi

Offline mary

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #79 am: 20.02.18, 07:32 »
Wünsche deinen Jungs gute Besserung,
dieses Jahr treibt eine sehr massive Grippe ihr Unwesen und die macht sehr krank- sehe und höre um mich herum sehr drastische Sachen.
Steht heut in der Zeitung, dass diese Grippeviren gewaltig reinhauen, aber auch, dass bei der Impfung diese Stämme nicht enthalten waren, es wird zum Nachimpfen mit einem 4 fach Impfstoff geraten, den man sich selbst zahlen muss.

Was mir nur so auffällt, es ist wenig zu Lesen, wie man sein Imunsystem ein wenig trainieren könnte, was man selbst vorbeugend machen kann?
Vitamin D und die Untersuchung muss man sich auch selbst zahlen, ob eine Hühnersuppe hilft, wenn man die Grippe erwischt hat oder ob sie auch ein wenig vorbeugt?
Ist nicht jedes Jahr im Januar und Februar die Hauptgrippezeit, in der Zeitung stand, dass man sich im Fasching mit den Viren anstecken würde, aber die Leute, die in meinem Umfeld die Grippe wirklich schlimm erwischten, waren nicht auf einer Faschingsveranstaltung.
Das Wartezimmer unseres Hausarztes ist derzeit so voll, dass man keinen Sitzplatz mehr erwischt, zumindest hab ich das jetzt schon ein paar Mal gehört-
kann mir auch gut vorstellen, dass dort die Viren fröhliche Versammlung halten.
Unsere Photovoltaikanlage liefert derzeit sehr wenig Strom- das nehmen wir hin, dieser Winter war angeblich der dunkelste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnung-
aber das macht doch auch was mit uns, wenn so wenig Sonnenschein zu erwischen ist.
Im Stall war  auch immer von November bis Ende Februar bei den Kälbern krankheitsbedingt so einiges los.
Würde mich interessieren, ob in Ländern, die nicht diesen Lichtmangel im Winter haben, die Grippe weniger agressiv ist?
Kann ja sein, dass nur ich so ein lichthungriger Mensch bin, aber seit wir uns eine winterliche Belichtung zugelegt haben, gehts mir um Lichtjahre besser.
Wünsche allen Grippegeplagten gute Besserung.




Offline cara

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #80 am: 20.02.18, 09:07 »
Kathi,
sind deine Kinder auf Keuchhusten getestet worden?

Offline gammi

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #81 am: 20.02.18, 09:53 »
Meine Theorie ist und bleibt: Die dunkle Jahreszeit ist eigentlich dazu gedacht, dass wir uns ausruhen und erholen. Nur muss ja inzwischen das Rad das ganze Jahr über auf Hochtouren laufen...............

Zur Anfälligkeit und wie das früher war. Wie viele Menschen sind denn früher an Grippe oder Lungenentzündung gestorben?
Enjoy the little things

Offline Steinbock

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #82 am: 20.02.18, 10:41 »
Meine Theorie ist und bleibt: Die dunkle Jahreszeit ist eigentlich dazu gedacht, dass wir uns ausruhen und erholen. Nur muss ja inzwischen das Rad das ganze Jahr über auf Hochtouren laufen...............

Zur Anfälligkeit und wie das früher war. Wie viele Menschen sind denn früher an Grippe oder Lungenentzündung gestorben?

gammi, vielen Dank für Deinen Beitrag!

Auch ich höre derzeit von schweren Brochitiden begleitet natürlich von heftigem Husten.

@Annalena, vielleicht kannst Du dem Husten Deiner Kinder auch was positives abgewinnen.
So im Sinne von, der Körper arbeitet, wehrt sich....  und das auch Deinen Söhnen vermitteln.

Elisabeth
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Offline mary

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #83 am: 20.02.18, 10:51 »
@gammi,
als es noch kein AB gab, war eine Lungenentzündung fast ein Todesurteil.

Hatten die Menschen früher wirklich um so viel mehr Ruhe im Winter? Ich war neulich auf einem geschichtsträchtigen Weg, dort war sehr viel über die Zeit vor 200 Jahren, Napoleon hatte Europa aufgemischt, 50.000 Soldaten waren in der Nähe - die haben sicher alles verräumt, was essbar war, ein Vulkan verdunkelte mit seiner Asche so weit den Himmel, dass in unserer Gegend ein ganzer Sommer ausfiel, führte zu einer Hungersnot.

Und vor 100 Jahren war der Hungerwinter - die spanische Grippe muss katastrophal gewütet haben.
Nach nicht langer Zeit dann der 2. Weltkrieg-
ob die Menschen wirklich die ruhigen Zeiten im Winter hatten?


Heute gibt es Obst, Gemüse das ganze Jahr, niemand braucht hungern, wir haben warme Wohnräume, fliessend warmes und kaltes Wasser, so gesehen müssen wir doch wesentlich weniger anfällig gegen die Grippe im Winter sein-
aber die letzten Jahre hab ich das Gefühl, als würden die Grippeviren  wesentlich agressiver.

Offline ANNALENA

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #84 am: 20.02.18, 11:04 »
@cara, beide sind geimpft, getestet wurden sie nicht...

Offline ayla

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #85 am: 20.02.18, 15:09 »
Was mir nur so auffällt, es ist wenig zu Lesen, wie man sein Imunsystem ein wenig trainieren könnte, was man selbst vorbeugend machen kann?


Da hast du recht, mary. Deshalb schreibe ich jetzt mal, was ich vorbeugend gemacht habe...

Die Grippe mit dem ganzen Drum und Dran habe ich zwar sehr selten, ich bin aber etwas anfällig für Erkältungen mit Halsschmerzen/Heiserkeit und Schnupfen.
Ich bin wohl auch eher ein "Sommermensch", der Winter und die Kälte sind nicht so meines, mir fehlt das Licht, die Sonne und die Wärme - je älter ich werde umso mehr.

So habe ich im letzten Herbst damit begonnen, Vitamin D einzunehmen. Einmal wöchentlich schwitze ich in der Infrarot-Kabine, und nach dem Duschen habe ich kurz kalt abgeduscht oder im Wechsel kalt/warm. Zusätzlich habe ich in der Apotheke  nachgefragt, was noch gut sei, um das Immunsystem gegen Erkältungskrankheiten zu schützen. Mir wurden Vitamin C und Zinkvital Tabletten von Burgerstein empfohlen, es gibt sie auch als Lutschtabletten "Zink-C". Das sei gut für die ganze Familie, man könne es vorbeugend, also täglich, einnehmen, oder unterstützend während einer Erkältungskrankheit.
Im Januar waren dann im meinem Umfeld sehr viele krank, richtige Grippe, und einige hatten starken Husten. Viele mussten AB nehmen, weil sich aus der Grippe eine Stirn-Kieferhöhlenentzündung oder eine Bronchitis oder sogar eine Lungenentzündung ergeben hat.
Und dann, eines morgens gegen Ende Januar, hatte ich trotz allem Vorbeugen die Grippe: Auf einen Schlag Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Husten...
Soviel zum Training des Immunsystems... :-\
Vom ersten Tag an habe ich inhaliert in der Hoffnung, dass sich nirgends etwas festsetzt. Medikamente wollte ich erst nicht nehmen, aber ich hatte so Gliederschmerzen, so habe ich jeweils morgens nach dem Aufstehen ein Ibubrofen genommen, das beinhaltet auch Entzündungshemmer. Das hat mir recht gut über den Tag geholfen. Nur im Bett liegen kann ich sowieso nicht, zum Einen wegen der Arbeit, zum Anderen aber auch, weil mir dann vom Liegen noch fast mehr weh tut als wenn ich mich etwas bewege. Wenn ich nicht mehr konnte, habe ich zwischendurch auf dem Sofa wieder etwas geruht. So konnte ich nachts auch gut schlafen, nahm aber einige Male am Abend ein Neo-Citran. Teilweise hatte ich über 39 Grad Fieber. Das ganze dauerte gut eine Woche. Der Husten dauerte länger, aber durch das Inhalieren merkte ich, wie es doch immer besser wurde. Beim Arzt war ich nie, und ich finde nachträglich doch, dass ich schnell wieder auf dem Damm war. Trotzdem war ich etwas enttäuscht, dass es mich trotz allem erwischt hat. Von meiner Familie bin ich aber bis jetzt die Einzige, und ich hoffe, das bleibt auch so.

So wünsche ich allen Grippe-Geplagten gute Besserung!

Offline mary

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #86 am: 20.02.18, 17:50 »
@ayla,
würdest du dir die Infrarotkabine  wieder zulegen?
Danke für den Hinweis mit dem Zink.

Offline pauline971

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #87 am: 20.02.18, 20:39 »
Zitat von: erika
Da frage ich mich, wie machen das eigentlich die Ärzte und Arzthelferinnen in den Praxen, die meistens recht fit ihre Arbeit tun. Auf Nachfrage meinte eine Dame, sie wären eventuell nicht so anfällig, weil sie jeden Tag mit Viren und Bakterien zu tun haben.

Das unterschreibe ich voll und ganz. Anscheinend ist da wirklich was dran. Ich arbeite in einem sehr publikumsintensiven Bereich und bin trotz meinem geschwächten Immunsystem sehr selten wirklich schwer erkältet. Weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal zuhause und krank geschrieben war deshalb. Als wir eine neue Kollegin bekommen haben war die im ersten Winter mehrmals heftig erkältet. Das ist jetzt über 7 Jahre her. Seitdem war sie außer bissl Schnupfen nicht mehr krank. Ich bin echt oft bedient, mit was für Bazillenschleudern wir uns am Tag abgeben.
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich hart erarbeiten

Offline Steinbock

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #88 am: 21.02.18, 08:10 »
Ich glaube, dass die Leute, die täglich mit vielen Menschen zu tun haben, sich eine
gewisse Immunität "antrainieren", sonst wären Verkäuferinnen, Kindergärtnerinnen,
Pflegepersonal, VerwaltungsbeamtInnen mit Publikumsverkehr (wink zu Pauline ;))
das halbe Jahr krank. Arzthelferinnen haben diesen Vorteil, dass sie zwischendurch
mal ihren Chef fragen können, wenn erste Symptome auftreten. Der Chef wird - nicht
ganz uneigennützig - seiner MA eine gute Empfehlung geben.

@ayla: Sei nicht enttäuscht, dass Du krank geworden warst. Es wird schon für etwas
gut sein.  (Das meine ich ernst.)

Elisabeth
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... (H.Hesse)

Offline ayla

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Re: Erkältungs- und Grippezeit
« Antwort #89 am: 21.02.18, 21:51 »
@ayla,
würdest du dir die Infrarotkabine  wieder zulegen?


Jaaaa! Auf jeden Fall! Obwohl das gar nie so geplant war...es war ein Spontankauf und recht untypisch für uns. ;D

Es ist etwa acht Jahre her, und Göga und ich besuchten abends nach dem Stall noch eine Wohn- und Gartenmesse ganz in der Nähe. Es war der letzte Abend, und es hatte einige Anbieter mit solchen Kabinen. Wir haben uns dann mit einem Händler unterhalten und uns die Vorzüge einer Infrarotkabine erklären lassen, und sind dann natürlich auch in eine Kabine gesessen. Göga fragte dann mehr aus Spass den Verkäufer, ob wir dieses Ausstellungsmodell gleich zum halben Preis mitnehmen könnten, da ja die Messe sowieso bald vorbei sei. Wir haben sie nicht ganz zum halben Preis bekommen, aber doch um einiges günstiger, und dafür am anderen Morgen schon ins Haus geliefert.  :D
Göga benutzt sie weniger als ich, aber doch auch ab und zu. Ich versuche, sie regelmässig zu nutzen, was mir gerade diesen Winter recht gut gelingt. Ich habe aber auch etwas weniger Termine als auch schon, und die Kinder werden ja auch älter. Gerade wenn es sehr kalt ist, freue ich mich schon während der abendlichen Stallzeit aufs "Kabiendli". Es gibt auch Kabinen mit verschiedenfarbigen Lichtern, das hat unsere aber nicht. Ich nehme jeweils ein Buch mit, lese und geniesse dieses Wellness zuhause.


@ayla: Sei nicht enttäuscht, dass Du krank geworden warst. Es wird schon für etwas
gut sein.  (Das meine ich ernst.)
Elisabeth

Ja, wahrscheinlich muss das so sein, damit man seinen Körper wieder mal zu Ruhe kommen lässt.

Schon vor zwei Jahren hatte ich die Grippe, aber vorher sicher über 20 Jahre lang nie! Auch wenn ich erkältet war oder Halsweh hatte, so habe ich alle Jahre nie Fieber gehabt und ich bin nie flachgelegen - trotz oder eben vielleicht gerade wegen meiner Kinder, die ja oft was von der Schule mit nach Hause brachten. Ich kann mir schon vorstellen, dass man resistenter ist gegen Krankheiten, wenn man regelmässig den verschiedensten "Käfern" ausgesetzt ist.  ;)