Autor Thema: Pferdesteuer  (Gelesen 6804 mal)

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peppels24

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Re: Pferdesteuer
« Antwort #15 am: 24.08.13, 12:39 »
Ich kann schon verstehen, dass Kommunen mit einem hohen Freizeitpferdeangebot darüber nachdenken, wie man diese Halterklientel durch eine entsprechende Luxussteuer anzapfen könnte. Geldeinnahmen sind verlockend.

Die Gemeinden mit einem wirklich hohen Anteil an Pferden haben nie über Pferdesteuer nachgedacht! Es sind Gemeinden, die die PS einführen oder einführen wollen, wo der Verwaltungsaufwand höher ist, als die Einnahmen, was die Pferdesteuer so absurd macht.

Ich bin etwas verwundert, daß in diesem Forum, wo so viele Landwirte sind, der Pferdesport anscheinend immer noch den Eindruck des elitären Sports der Reichen hinterlassen hat. Das es auch diesen Teil der Reiterei gibt, ist keine Frage, aber die meisten Pferdebesitzer verzichten schon auf sehr viel ihrem Hobby und vor allem Freizeitpartner Pferd zu Liebe und dürften aus kaufmännischer Sicht eigentlich kein Pferd halten, aber es ist eben kein Gegenstand sondern ein Lebewesen, mit dem man das Leben teilt.

Offline Erika

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Re: Pferdesteuer
« Antwort #16 am: 24.08.13, 12:43 »
Pferdesteuer ist gar nicht so verkehrt, Hundebesitzer müssen ja auch zahlen, vor allen Dingen wird vielerorts schon seit längerem darauf geachtet, dass die Besitzer die Hinterlassenschaften ihrer Hunde *entsorgen*

In meinem Heimatdorf sind die Pferdebesitzer sozusagen *explodiert*

Auf den Feldwegen rundrum und auf einigen Wegen sogar im Dorf liegen die Pferdeäpfel.... auch auf den Gehsteigen...

Wenn die Hundebesitzer ran müssen, dann sollen die Pferdebesitzer auch den Mist ihrer Tiere beseitigen, die *Haufen* sind nicht zu übersehen  ::)

Weggeräumt wird das im Moment hauptsächlich von den Arbeitern der Stadtkolonne, bezahlt über die Steuern der Allgemeinheit. ::)

Offline Janker

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Re: Pferdesteuer
« Antwort #17 am: 24.08.13, 13:18 »
Also ich hätt absolut nichts dagegen einen angemessenen beitrag für die errichtung und Pflege von reitwegen zu zahlen, wie ich das aus meiner Kindheit aus der Großstadt kenne, auch ein Nummerschild am Pferdskopf ist nu kein Nachteil für die Nichtreitende Bevölkerung. Aaaber ich bin Fahrer und in hier bei mir gibt es überhaupt null reitwege, Wald theoretisch komplett gesperrt. Und Pferdesteuer ist ja nu im Ansatz was ganz anders als einen nutzungsgebundene Abgabe zur Pflege des reitwegenetzes.
ich hab nunmal equiden Müll und soll da dann pro Nase das gleiche zahlen wie jemand mit nem 1,75 m Turniergaul, der schlicht und ergreifend das dreifache frißt und scheißt wie einer von meinen? Auch mit speziellem Kutschbeschlag mit Stollen undundund machen 180 kg-K-Pony nach Wetter auf tiefem Boden mit Sulky durchgehend trotzdem null Bodenschaden; völlig anders als mein KB 600kg mit Arbeitsbeschlag für Wald und Ackerwagen dran.....
ich hab kleine pferdle, allerdings brauch ich davon ein paar mehr um die Leistung meines KBs zu erzielen, soll ich da für jedes extra löhnen? dann macht hier aber sofort meine Spezialmaus den Abgang: Trabetier*Shetty, nur von Profi zu händeln, bedingt nutzbar....
Insgesamt ist die Pferdesteuer total unausgewogen und nicht praxisgerecht.

Vorschläge zur Praxis hätt ich allerdings auch nicht: nach Stm => dann würden die pferde schnell massiv einlaufen, nach Gewicht => das Ende der KBs, vielleicht nach Alter=> Shettys sind mit 25 Jahren durchaus noch voll nutzbar, aber ein Warmblut?
 Nach Alter in Kombi Stm wär noch gerechtesten scheint mir......
mfg Janker, die im wesentlichen Brauchtumsveranstaltungen fährt und somit vermutlich nicht zahlen muss und ansonsten sofort das Mehrspännerfahren einstellt

Offline Litli66

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Re: Pferdesteuer
« Antwort #18 am: 25.08.13, 17:41 »
 


      Ich finde das mit der Pferdesteuer nicht ok! Und wenn,dann für alle Pferdebesitzer! Bin heute mit meinen Mann im Wald am Weg gewesen und da kam mir das Thema Pferdesteuer in den Sinn :). Und über die kaputten Wege,wegen der Pferdehufe und die Misthäufe die sie hinterlassen. Im Wald wo wir am Weg waren,lag überall Müll rum,sogar wo man meint da kommt keine Menschenseele hin,liegt der Müll von einer gewissen Burgerkette herum. Auch auf den Gehsteigen oder neben der Haupstrasse. Und dann regt man sich über die Hinterlassenschaften der Pferde auf. Sicherlich steigen meine Tochter und ich auch vom Pferd ab und räumen den Mist auf die Seite,wenns grade im Dorf passiert. Aber mir ist echt mal eine Pferd.- o. Kuhsch... am Weg lieber,als der ganze entsorgte Müll von den Menschen!
Auch die Crossfahrer fahren bei uns in den Augebieten rum oder auf den Feldwegen  und das bei jedem Wetter. Das hinterlässt auch Spuren ! >:( Und ausserdem zahlt unsere Reitstallbesitzerin auch in dem Topf für die Wegerhaltung mit. Unsere Kühe misten auch ab und zu auf die Strasse,wenn wir sie auf die Viehweide treiben. Und schwarze Schafe gibt es bei den Reitern genauso,als bei den Hundebesitzern! Da kann man nicht dann Alle in einen Topf werfen! Und die meisten Pferdebesitzer die ich kenne,sparen sich das Geld vom Mund ab um für ihre Pferde aufzukommen,weil sie eine Freude am Umgang mit diesen tollen Tieren haben. Eine Bekannte hat Brustkrebs und für sie ist ihr Pferd der beste Therapeut! Und dafür soll man dann noch Pferdesteuer bezahlen! ???

                                      Wünsch euch noch einen schönen Sonntag Abend


                                     alles Liebe Andrea :)