Autor Thema: Mutterkuhhaltung  (Gelesen 62972 mal)

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Offline frankenpower41

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #135 am: 12.07.18, 08:47 »
diese Zeiten gehören aber auch längst der Vergangenheit an ;D

Offline fanni

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #136 am: 12.07.18, 09:55 »
diese Zeiten gehören aber auch längst der Vergangenheit an ;D

genau.............immer diese Klischees ::)
Herzliche Grüße von Fanni

Offline Ricka

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #137 am: 12.07.18, 17:20 »
Oh Eva das tut mir leid aber wenn das eine Stoffwechselgeschichte ist bei der Kuh dann ist es wohl vernünftiger sie zu verkaufen ehe sie euch ganz ausfällt.

LG Katrin

Frühlingskind

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #138 am: 24.07.18, 09:17 »
Hallo Allerseits! Schön dass es eine Mutterkuhsparte gibt! Ich bin jetzt ein zweites Mal neu hier bei Euch. Erst als Milchbäuerin, jetzt mit Mutterkühen. Immerwieder habe ich Fragen, denn es ist einfach in vielen Dingen doch etwas anderes. Wir haben im Dez. 2018 auf Mutterkuh umgestellt und richten jetzt unseren Stall ein auf Laufstall und 7 Mutterkühen mit Nachzucht. Ich habe 6 meiner Millidamen behalten und verschiedene Rassen Versuchsweise eingekreuzt, Fleischfleckvieh hornlos, WB-Belgier, Pusterthaler Sprintzen, Angus, und Milchfleckvieh war auch noch dabei da ich eine tragerte Millikalbin auch behalten habe.
Heute ist schon wieder eine Frage aufgetaucht. Ein 6-wochiger Stier säuft mir eine tragerte Kalbin, die im Sept. kälbern soll, an.
Meine FRAGE jetzt an euch: Kennt Ihr ein Mittel/Hausmittel was man der Kalbin auf die Zitzen streichen kann, wie beim Fingerlutschen der Kinder, dass dem Burschi des fremdsauffen vergeht?
Andere Frage, is es sinnvoll den Burschen weiter dran zu lassen, bzw. doch eher abzugewöhnen, denn auf einem Strichi kimmt dünn und wenig Milli, auf de andern nix. Heut morgen hod er erscht fremdglutscht und dann bei der Mama gsuffa. Wie reagieren angesaugte Euter auf plötzlich nicht mehr saufen, wobei ja noch kein hergerichtetes Euter vorhanden ist direkt, sie hat ja noch bis Mitte September.
Separieren kann ich di Koim ned wirklich da ich schon 3 Herden zur Zeit zu händeln habe. Ich könnte sie höchstens zu der Herde mit den 1-1,5 Jährigen Millinachzuchtkalbinnen tun zur Not. Aber i dats gern bei der jetzigen Herde belassen un wos finden wos dem Burli des Fremdsauffa madig macht. I hob scho echt überlegt ob i ihra den Euterboden mit Scheissdreck eireib?? Da TA hod ned wirklich Erfahrung mit Mutterkuh un hod gmoant Holzkohleteer stinkt, is batzig un duat der Kua nix, Teer hätt a die Salbe Phlegmodolor drin, de hätt i sogar dahoam.
I woas ned, hat vo eich wer a Idee bzw. no besser ERFAHRUNGEN?
Danke schon mal im Vorraus - Kerstin alias ´Frühlingskind´

p.s.: Entschuldigung, dieser Beitrag sollte eigentlich in die Sparte Mutterkuhhaltung - oh Frau - Anfängerfehler typisch Kerstin, sorry (erledigt  ;))
« Letzte Änderung: 24.07.18, 09:39 von samy »

Frühlingskind

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #139 am: 24.07.18, 09:47 »
Danke für die HILFE!!!!!!!!!! Beim nächsten Mal klappts dann hoff ich gleich dass ich richtig meinen Beitrag/Fragestellung poste!
Ganz lieben Gruß - Kerstin

Offline gschmeidlerin

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #140 am: 31.07.18, 15:57 »
Servus Kerstin, hab erst heute deine Frage gelesen. Das mit dem Fremdsaufen ist ein Problem, unserer Erfahrung nach hilft da nur separieren. Speziell Milchkuhrassen sind da sehr anfällig, da die oft auf Melkbarkeit selektiert und gezüchtet wurden und so alle saufen lassen. Auch wir haben dieses Problem vor allem mit den Fleckviehkalbinnen. Fleischrassen sind da besser. Wir haben schon alles probiert und nicht mal Buchenholzteer hilft, da müsstet du schon immer und immer schmieren, die sind, wenn sie mal ein "Opfer" haben sehr hartnäckig.

LG Eva

Offline Corina

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #141 am: 31.07.18, 17:03 »
Hallo Kerstin,
des mitn Scheißdreck is gor nit so abwegig, nur muaßt dahintersei mitn imma wieda eischmiern  ;)
des Beste wär sicher separieren, wenns irgendwie möglich is.
lg

Offline gammi

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #142 am: 31.07.18, 21:07 »
Bei reinen Milchrassen wie Holsteins ist das gegenseitige Besaugen fast gar kein Problem.
Bei Fleckvieh allerdings schon.
Wie es bei reinen Fleischrassen ist weiß ich nicht.
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Frühlingskind

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #143 am: 04.08.18, 10:15 »
Hallo - mensch vielen vielen Dank für euer Feedback! Ich hatte jetzt einiges ausprobiert, mei Nachbarn hom a Abhilfe gwisst über Whats app  ;). Der Holzkohleteer war letztendlich wirksam, aber es stimmt man muss täglich schmiern und es hat jetz 3 Tage funktioniert und einmal hab ich jetzt nicht geschmiert und schon war der kloane Schliefi wieder odockt  ::) Also werd ich wohl oder übel sie zur anderen Herde separieren. I woits halt probiern  :-\. Da jetzt auf allen 4 Strichen scho Milli kimmt, werd ich sie wie ne Trockenstellerin dann behandeln und Phytolacca aufsprühn wenns separiert is, bzw..... Kann man VORBEUGEND "Mixed Mastitis" geben? Hat des scho wer do vo eich? Oder gehen so ogsuffana Euter problemlos zurück, da wenig Milli??

Was die Rasse angeht hab ich als Anfänger jetzt erst mal meine Fleckei-Mädels, und werde sie auch behalten als Mütter, solange bis sie halt ausgemustert werden müssen, dann werd ich eigenes Kreuzungsjungvieh nachstellen. Denn ich schätze es sehr wie zutraulich meine Mädels sind (Aufzäumen auf der Weide problemlos z.B.) da ich sie ja von kleinauf großgezogen und bepäppelt habe. Drum muas i halt die Nachteile wie des "Fremdsaufen lassen" aa in Kauf nehma. I bin gspannt wias werd jetzt??? Lt. Termin hod de Koim no 4 Wochan, aber mei supper Nachbarin hod scho gsogt dass i gern Biestmilli von ihra hom ko fürs erste Sauffa falls se koane herricht. Jetz schau i moi - i muas awei nehma wias kimmt  ;) - Danke auf jeden Fall, dass es eich gibt. Suuuuuuper!!!!!

Ahh jetz fällt ma grod no wos ei.
Hod vo eich wer moi a Fleckei-WeisblauBelgier-Kreuzung kälbern lossn? Wenn ja wia war denn de Kälberung obglaffa? Denn von den rein Weissblaubelgier-Mamas sagt ma ja, dass de se so schwer doan mim Kälbern, oft Kaiserschnitt und so! Was für so`n Minibetrieb wia mi ja fatal wär finanziell. Vielleicht hod do scho wer Erfahrungen?!!
I wünsch eich a scheene Zeit- merce!

Offline gammi

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #144 am: 04.08.18, 10:49 »
Wir hatten ein weißblauesBelger-Fleckvieh Kreuzungskalb, dass der Bulle unbeabsichtigter Weise besprungen hat.
Das hat dann auch alleine gekalbt.
Leider ist die Dame allerdings dann nach einiger Zeit morgens tot im Stall gelegen. Herzversagen.

Drauf ankommen lassen würde ich es allerdings nicht und eine solche Kreuzung bewusst belegen.
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Offline martina

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #145 am: 04.08.18, 11:01 »
Frühlingskind, könntest Du bitte so lieb sein und Hochdeutsch schreiben?

Ich finde Dialekt durchaus schön, aber es ist schwer zu verstehen, was Du schreibst. Dazu ist es mir grad viel zu warm.
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Frühlingskind

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #146 am: 04.08.18, 13:06 »
Ok, mach ich!

Offline martina

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #147 am: 04.08.18, 13:07 »
Danke.
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Frühlingskind

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Re: Mutterkuhhaltung
« Antwort #148 am: 04.08.18, 13:13 »
Danke gammi! Deine Meinung bestätigt mein Bauchgefühl.
Lg. Kerstin