Autor Thema: Geburtenrate sinkt  (Gelesen 15549 mal)

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Offline Erika

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #15 am: 05.10.12, 21:36 »
Bis zur Volljährigkeit soll ein Kind ca. 120.000 Euro kosten. Das ist sicher auch eines der Argumente, keine Kinder mehr zu wollen. Mit Kindergeld alleine kann man kein Kind großziehen.

Viele Frauen haben heute eine sehr gute Ausbildung und möchten sich nicht mehr auf Kinder und Haus reduzieren lassen. Kinder und Berufstätigkeit, dass kann man hinbekommen, aber es bleibt immer ein Spagat und hauptsächlich ist es wieder Sache der Frauen, alles auf die Reihe zu kriegen.

Bei den jungen Leuten stehen erst einmal ganz andere Dinge an erster Stelle. Auto, Urlaub, Freizeit, Feiern, Party etc.

Bei den unsicheren Arbeitsplätzen und den oft niedrigen Gehältern für junge Leute überlegt sich mancher sehr lange, ob er sich *Familie* überhaupt antun möchte. Beziehungen werden viel schneller als früher beendet ... gewechselt, das Gebäralter ist weiter nach hinten verschoben worden.

In ein oder zwei Jahren werden hier auf den Dörfern die Grundschulen geschlossen, die wenigen Kinder werden per Bus eingesammelt und an einer Gemeinschaftsgrundschule unterrichtet. Die Zahl der Geburten geht hier erschreckend rasant zurück.










schwarzespferd

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #16 am: 09.10.12, 09:09 »
Nachdem was ich im Bezug Kinderwunsch, Fehlgeburten usw. in den letzten Jahren am eigenen Leib erlebt habe, kann ich solche Diskussionen nicht verstehen. Klar kostet ein Kind Geld, aber macht es nicht auch Freude. Und meiner Ansicht nach überwiegt die!!! Auch wenn ich vielleicht 60 bin wenn mein Kind aus dem haus ist.

Offline Ingrid2

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #17 am: 09.10.12, 11:12 »
gammi, du hast sicher recht, daß die Ansprüche heute größer sind. Wenn aber die Kosten für die Kinder tatsächlich komplett vom Staat übernommen werden sollen, dann ist das schlicht und einfach nicht finanzierbar. Es stört mich, daß der Kinderwunsch so abhängig gemacht wird von den Kosten. Wenn es nur ums Geld geht, dann wird niemand mehr Kinder bekommen wollen. Wieso kann man es nicht einfach als Tatsache sehen, daß Menschen mit Kindern weniger Geld haben als Menschen ohne Kinder? Ist das so schlimm? Ein Akademiker wird ja auch in den allermeisten Fällen mehr verdienen als ein Hilfsarbeiter. Das ist dann doch genauso ungerecht - jeder arbeitet, jeder ist am Abend müde - und doch bekommt einer mehr als der andere. Das Leben an sich ist einfach ungerecht ;).

Wenn ich mein Leben nur am Lebensstandard orientiere, dann ist es vielleicht besser, keine Kinder zu haben. Mir fehlt in der Kinderdiskussion das Gottvertrauen - daß Kinder mehr sind als ein Kostenfaktor, daß Kinder auch "Hobby" sein können (komisch, ein Hobby darf immer Geld kosten - bei Kindern ist das wohl anders), daß Kinder ein Leben auch lebenswert machen können.

Offline Paula73

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #18 am: 09.10.12, 12:15 »
Gammi ging es sicher nicht nur um den finanziellen Aspekt, aber dieser ist nun mal nicht von der Hand zu weisen.
Ich denke mal früher und in vielen Ländern mit hohen Geburtenraten kammen die die Kinder eben wie sie kommen. Für viele dürfte heute , jedes Jahr ein Kind ,wie es früher oft normal war , nicht mehr erstrebenswert zu sein.
Heute entscheiden sich die meisten bewusst für oder gegen ein Kind/ Kinder.
Dazu kommt noch das sich die Frauen heute bei weitem nicht mehr so stark über Haushalt und Familie definieren wie vor 1-2 Generationen. Oft bekommt man im Beruf sogar eher Anerkennung und Bestätigung als in der eigenen Famile.

Offline muellerin

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #19 am: 09.10.12, 12:23 »
Mir fehlt in der Kinderdiskussion das Gottvertrauen - daß Kinder mehr sind als ein Kostenfaktor, daß Kinder auch "Hobby" sein können (komisch, ein Hobby darf immer Geld kosten - bei Kindern ist das wohl anders), daß Kinder ein Leben auch lebenswert machen können.

Das stimmt. Dem Kinderkriegen ist die Natürlichkeit abhanden gekommen. Kinder gehören häufig nicht mehr natürlicherweise zum Leben dazu, sondern sind ein Projekt, das man in Angriff nimmt oder auch nicht. Wohl dem, der sich dabei nicht durch zahlreiche, häufig gegensätzliche Ratgeber (Bücher etc.) verunsichern lässt.
Dadurch, dass die Kinder später geboren werden, sinken auch die Chancen für ein zweites oder drittes Kind.
Gleichzeitig sehen sich viele Eltern dann in der Sandwichposition: sie erziehen noch Kinder und müssen sich gleichzeitig um die Senioren kümmern. Das ist auch nicht einfach.

LG
Müllerin (die gerade in solcher Sandwichposition steckt, aber deren große Kinder sie auch schon zur Oma machen könnten :o)

schwarzespferd

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #20 am: 09.10.12, 13:50 »
Aber wenn ich mich hier im Umfeld umschaue dann haben die der "sozialen" Unterschicht die meisten Kinder. Und wenn ich dann höre das sie in der Schule Wandertage und alle anderen Veranstaltungen bezahlt bekommen, dann steigt mir bei manchen der Kamm. Die einfach nur zu faul sind zu arbeiten. (passt zwar nicht unbedingt in die Diskussion hier rein, aber ist leider so) Da sind junge Frauen mit drei und mehr Kindern dabei die öffentlich zugeben das sie doch mehr von Vater Staat bekommen, als sie haben wenn sie den ganzen Tag schuften.  :o

Offline Paula73

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #21 am: 09.10.12, 15:59 »
Aber wenn ich mich hier im Umfeld umschaue dann haben die der "sozialen" Unterschicht die meisten Kinder. Und wenn ich dann höre das sie in der Schule Wandertage und alle anderen Veranstaltungen bezahlt bekommen, dann steigt mir bei manchen der Kamm. Die einfach nur zu faul sind zu arbeiten. (passt zwar nicht unbedingt in die Diskussion hier rein, aber ist leider so) Da sind junge Frauen mit drei und mehr Kindern dabei die öffentlich zugeben das sie doch mehr von Vater Staat bekommen, als sie haben wenn sie den ganzen Tag schuften.  :o

Wenn sie sich vernünftig um die Kinder kümmern habe ich kein Problem damit, wenn sie vom Staat gut Geld bekommen. Gerade alleinerziehend hat man mit Kindern weniger Chancen.

Als vor einigen Jahren eine Politikerin die Meinung äußerte - in Deutschland bekämen die falschen Frauen die Kinder - bezog sie verbal arge  Prügel.
Nur so unrecht hat sie wohl nicht.
 

Offline Starbuck

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #22 am: 09.10.12, 21:06 »
gammi, du hast sicher recht, daß die Ansprüche heute größer sind. Wenn aber die Kosten für die Kinder tatsächlich komplett vom Staat übernommen werden sollen, dann ist das schlicht und einfach nicht finanzierbar. Es stört mich, daß der Kinderwunsch so abhängig gemacht wird von den Kosten. Wenn es nur ums Geld geht, dann wird niemand mehr Kinder bekommen wollen. Wieso kann man es nicht einfach als Tatsache sehen, daß Menschen mit Kindern weniger Geld haben als Menschen ohne Kinder? Ist das so schlimm? Ein Akademiker wird ja auch in den allermeisten Fällen mehr verdienen als ein Hilfsarbeiter. Das ist dann doch genauso ungerecht - jeder arbeitet, jeder ist am Abend müde - und doch bekommt einer mehr als der andere. Das Leben an sich ist einfach ungerecht ;).

Wenn ich mein Leben nur am Lebensstandard orientiere, dann ist es vielleicht besser, keine Kinder zu haben. Mir fehlt in der Kinderdiskussion das Gottvertrauen - daß Kinder mehr sind als ein Kostenfaktor, daß Kinder auch "Hobby" sein können (komisch, ein Hobby darf immer Geld kosten - bei Kindern ist das wohl anders), daß Kinder ein Leben auch lebenswert machen können.

Hey- ein dickes AMEN dazu!!
Natürlich werden diese Erkenntnisse allein keine Kehrtwende der Geburtenrate bringen, doch da steckt ganz viel Wahres drin. Mich kotzt diese theorisierende Heuchelei in der "Kinderkriegen oder nicht"-Diskussion sehr an, wir haben heute mehr Kitas und Krippenplätze als vor 5 Jahren, und die Rate sinkt. Wir haben heute mehr Aufklärung, mehr Betreuuungsmöglichkeiten- und die Abtreibugszahlen steigen. Ich bin in den kommunalen Gremien unserer Gemeinde, wir müssen wegen dem Rechtsanspruch auf Kita 4 neue Erzieherstellen schaffen, ohne das mehr Kinder da sind. Bei 3.000 Einwohnern ist das auch nicht zu finanzieren, wir werden woanders kürzen und damit letztlich die finanzielle Situation für unsere Familien verschlechtern....
Also: Mehr Betreuung wirds nicht rumreissen!
Was fehlt, ist die "Familien/Fortpflanzungsmentalität", die grundsätzliche Bereitschaft, sich auf das Modell Familie einzulassen. Das hat finanzielle Konsequenzen, aber ganz grundlegend einen Prioritätenwechsel zur Folge: weniger Party, weniger Shoppen, weniger Zweit und Dritturlaub usw usw. ABER mehr Sinn fürs Leben, jenseits von I-Phone 5 und Mauritiusstrand.
Wenn gerade die sozialschwachen im Lande den Kindermangel etwas abbremsen, dann liegts doch nicht nur an den Transferleistungen, vielmehr an der größeren Bereitschaft, auf die oben genannten Dinge zu verzichten- man hatte sie eh nicht bisher...klingt jetzt makaber, ist aber so!

nachdenklich Grüße, Heiko
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Offline frankenpower41

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #23 am: 09.10.12, 21:07 »
Hallo

 Erst heute bei uns in der Zeitung, da hat 29 jährige ihr Kind umgebracht (Aussage der Frau "ich habe mein Kind nicht aktiv umgebracht", ich wollte es nur nicht) Nachdem die Leiche gefunden wurde, wurde nach längeren Ermittlungen die Frau gefunden.
Der Partner hat wohl nicht mal gemerkt dass sie schwanger war. Das Kind war von anderen Mann.
Nach seinen Aussagen wusste er überhaupt wenig über ihr Vorleben.Wenn man dann noch liest, dass sie schon 4 Kinder von 4 verschiedenen Männern  hat und eine Totgeburt hatte  (alle innerhalb von 7 Jahren geboren), wo die waren stand nicht dabei. Es ging in dem Artikel um Gerichtsverhandlung.  Im Gefängnis gebar sie ein Kind von ihrem derzeitigen Verlobten. (heute in den Nürnberger Nachrichten)

Wenn ich das so lese, dann denk ich schon, dass da die falschen Leute die Kinder kriegen.  Die Kinder können ja nichts dafür, aber eine "normale" Kindheit haben die wohl nicht, es sei denn sie sind in guter Pflegefamilie untergebracht. Wenn die allerdings mal erfahren, was sie für eine Mutter haben, dann werden sie schon auch nachdenklich werden.

Marianne


Offline wolke

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #24 am: 09.10.12, 21:17 »
ich kann starbuck  und ingrid nur zustimmen. wir haben drei kinder, bei keinen hab ich mir zuvor ausgerechnet ob ich mir das nun wohl leisten kann oder nicht. was kinder schenken ist doch mit keinem geld zu bezahlen.
lg wolke
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Offline LunaR

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #25 am: 09.10.12, 21:27 »
Marianne, den Artikel habe ich auch gelesen und er geht mir nicht mehr aus dem Kopf  :'(. Die vier Kinder wurden ihr wegen Vernachlässigung genommen und bei ihrem jetzigen will sie angeblich alles anders machen. Hoffentlich bekommt sie keine Gelegenheit dazu.


Aber zurück zum Thema: Wir haben ja zu denen gehört, die  nicht so total die Kinderplanung betrieben haben und haben uns in erster Linie selbst verantwortlich, was die Betreuung und auch was die Kosten angeht. Natürlich waren wir auch froh über die Sozialleistungen wie Kindergarten (ab 4 Jahren), Kindergeld und Erziehungsgeld. Aber wir haben auch extrem schwere Zeiten in finanzieller Hinsicht erlebt. Das lässt sich nicht für das ganze Leben im Voraus planen. Es hält so manche Überraschung bereit. Ich will wirklich nicht der Einstellung das Wort reden, Kinder sind zu teuer, wir können uns keine Kinder leisten ,,, Habe da schon ganz merkwürdige Sachen gehört. Aber es ist wirklich der Hammer, wenn man plötzlich kein Geld mehr hat, wen gerade für alle 3 Kinder gleichzeitig eine Klassenfahrt ansteht, wenn eines Erstkommunion hat oder ein Wachstumsschub neue Winterstiefel für alle 3 nötig macht. Dann hat man plötzlich das Gefühl, es geht dabei nur noch ums Geld.

Ich will damit sagen, ich wünsche mir, dass es bei der Familienplanung nicht nur ums Geld gehen sollte, aber man braucht es schon  ;)

Meine Überlegung ist, wie hoch muss das Einkommen sein, damit eine junge Familie davon leben kann? Da gibt es sicher eine Bandbreite, je nach Situation. Habe neulich von einem jungen Mann gehört, der mit Ausbildung heute als Angestellter im Bürobereich 1100 € netto hat. Da dachte ich so, das wird mit Familie nicht einfach sein.

LG
Luna

 
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

Ein lieber Gruß Luna


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Offline gina67

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #26 am: 09.10.12, 22:27 »
Meine Überlegung ist, wie hoch muss das Einkommen sein, damit eine junge Familie davon leben kann? Da gibt es sicher eine Bandbreite, je nach Situation. Habe neulich von einem jungen Mann gehört, der mit Ausbildung heute als Angestellter im Bürobereich 1100 € netto hat. Da dachte ich so, das wird mit Familie nicht einfach sein.
LG
Luna

... und ich glaube genau da liegt der Hase im Pfeffer. Kenne mehrere Paare bei denen ein Gehalt einfach nicht reichen würde. Die verdienen zusammen gerade genug, dass sie sich eine Wohnung, ein Auto(hier auf dem Land ohne ÖPNV sehr wichtig) und eine Altersvorsorge gerade so leisten können. Die fahren nicht weit weg in Urlaub oder sind jedes Wochenende in der Disco. Wenn da jetzt einer ausfällt, reicht das Geld hinten und vorne nicht, trotz Erziehungsgeld und Kindergeld und Kita-Plätze. Mal ganz ehrlich, wer bekommt denn Kinder um die ganztägig fremdbetreuen zu lassen?
Sicher überwiegt immer bei den Kindern der Spass und die Freude die man mit ihnen hat, aber ich kann die jungen Leute heute verstehen, dass sie sich das sehr gut überlegen Kinder in die Welt zu setzen.

LG Gina

Offline frankenpower41

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #27 am: 10.10.12, 12:10 »
Hallo

Ich würde sagen, es kommt hauptsächlich auf die Einstellung (beider Elternteile) an, die man zu Kindern hat.
Eine Bekannte von mir hat 7 Kinder, die sind sicherlich auch nicht reich gewesen als sie geheiratet haben.
Ihr Mann hat studiert und ist beim Staat, sie ist"Nur-Hausfrau", was ich keinesfalls abwertend sehen will.
Die haben gebaut, von den Kindern haben die Großen Klavierunterricht, alle Schwimmkurs hier in privater Schwimmschule bekommen, die nicht grad billig ist.  Gefördert werden die Kinder größtmöglich, ich hab die auch noch nie jammern hören.
Vor Jahren stand mal im Readest Digest "Wer bekommt in Deutschland noch viele Kinder? Christen und Asoziale!"
An dem Satz ist sicher was dran.

Marianne
  

    
« Letzte Änderung: 10.10.12, 12:14 von frankenpower41 »

Martin1990

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #28 am: 02.11.12, 22:13 »
Hallo

Trotz Elterngeld und Familienleistungen sinkt die Zahl der Geburten wieder, so schreibt heute
unsere Tageszeitung. Die Geburtenzahl je Frau ist von 1.39 auf 1.36 gesunken.
Deutschland ist das Schlusslicht im internatinalen Vergleich.

Warum bekommen immer weniger Frauen Kinder?
Woran liegt die Ursache?

Da ich schon zu älteren Generation zähle kann ich teils schon verstehen, wenn viele Frauen keine Kinder wollen.
Was auf dem Land nicht unbedingt zutrifft, aber in den Städten. Viele wollen in Ihrem Beruf arbeiten, oder haben nicht einmal eine feste Anstellung, oder sind alleine. Was und wohin mit den Kindern? Nicht jeder hat Hilfe von Familienangehörigen oder Partner. Jede Frau muss selber für ihre Rente arbeiten gehen und einzahlen und und und...

Ich bin eigentlich froh, schon älter zu sein und das meine Kinder fast schon ihre eigene Wege gehen.
Aber totzdem denke ich mir, wie bewältigen meine Kinder mal selber eine Familie mit all ihren Aufgaben, Verantwortung gegenüber Partner, Familie, Arbeit und so weiter.

Da haben wir es noch leichter gehabt, mein ich oder ich habs vergessen, dass auch schwierige Zeiten dabei waren.
Wie seht ihr das? Habt ihr mehr Informationen.mehr Informationen.

LG: Wiese

Ich denke die Ursache dafür ist, dass sich immer mehr Frauen auf ihre Karriere fixieren und so weniger Zeit haben um eine Familie zu gründen. Familie rückt in den Hintergrund, da es die typische Hausfrau, die nur da ist um Kinder zu gebären und zu kochen nicht mehr gibt.
Das ist schade aber auch eine positive Entwicklung für manche Frauen, da sie nun gleichberechtigt sind
« Letzte Änderung: 02.12.12, 14:01 von Martin1990 »

Offline Imogen

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Re: Geburtenrate sinkt
« Antwort #29 am: 04.11.12, 17:59 »
Nun, es gibt auch viele Paare die ungewollt kinderlos sind....aktuelle Zahlen kenne ich grad keine.....aber vor 20 Jahren als ich selbst zu dieser Gruppe gehörte, lag die Zahl sehr hoch, meine bei 1,5 Millionen im Gegensatz zu damals 65 KIndern (das ist mir sehr genau im Gedächtnis geblieben) die pro Jahr zur Adoption freigegeben wurden.......nicht alle sind kinderlos wegen Party, Shoppen  und Urlaub......manchmal scheint es nur so.....aber klar, sie gehen in Urlaub und sprechen vom Urlaub/Beruf, worüber sonst?.........über die letzte Fehlgeburt/Eileiterschwangerschaft ?....um sich dann noch von dem einen oder anderen Zeitgenossen anbieten zu lassen, ob er aushelfen kommen soll....darauf verzichten Betroffene nach dem einen oder anderen Erlebnis dieser Art......naja gehört wohl so nicht mehr zum Thema...

Imogen
Viele Grüße
aus dem Tal der Liebe