Autor Thema: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil  (Gelesen 104357 mal)

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Christel Nolte

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Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« am: 13.09.12, 13:10 »
Gibt es nach der geschlossenen Box  Naturheilverfahren im Stall - 2. Teil noch keine Neue?

Mein lieber Mann (grr) schleppt mir neues Viehzeugs an: vermutlich eine frischest abgekalbte Färse wird mich heute Abend mi  Stall erwarten. Das ist ja eine besonders heikle Zeit für Mutter und Kind. Was könnte ich der Kuh  an homöopatischer Unterstützung angedeihen lassen?
Bin immer dann besonders unsicher, wenn keine (gottseidank) echten Krankheitszeichen vorliegen, also sozusagen in der prophylaktische n Homöopathie.

Offline Bullenmafia

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #1 am: 13.09.12, 14:15 »
Aconitum verabreichen und wenn sie sehr schreit dann Ignatia verabreichen.

beobachten ob sie Milch gern hergibt bwz. was der Ausfluss macht (Entzündung), jeden Tag Fieber messen.

Normal ist es kein Problem, wir kaufen auch oft frischkalbende wenn wir zuwenig Damen haben.

ach ja Euter auf Erreger untersuchen (Schalmtest) sonst kommt das böse Erwachen hernach.

Viel Glück

Petra
Ganz liebe Grüße
Petra

lilakuh75

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #2 am: 19.09.12, 17:20 »
Hallo ihr Lieben,
vielleicht kann mir einer helfen.

Wir haben eine Kuh die gefallen ist oder gestoßen wurde.
Aus diesem Vorfall hat sich eine Fleckmon (wie immer man das auch schreibt) am ganzen hinteren rechten Schenkel gebildet. Die Kuh ist in tierärztlicher Behandlung. Er meint es ist sehr langwierig.
Kann ich diese Sache homöopathisch unterstützen?
Ich habe zwar schon 2 Kurse besucht, und habe die Mittel die Frau Gnadel empfiehl zu Hause, bin mir aber absolut unsicher.
Für einen Rat wäre ich euch sehr dankbar.

Offline Bullenmafia

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #3 am: 02.10.12, 20:54 »
Hallo Lilakuh,

wie geht es deiner Kuh??? hat sie das Phlegmon immer noch?? wenn Wasser drinnen ist hilft Apis, wenn eher Verdacht auf Eiter dann Hepur sulf.

wie reagiert die Kuh wenn man hindrückt?? egal oder eher schmerzhaft???

wir haben eine Kuh die hat ein Phlegmon am Gelenk und ich habe es trotz mehrfacher Behandlung nicht wegbekommen. Die Kuh stört es aber nicht, deshalb meinte TA einfach stehen lassen solange es keine Probleme macht. Auf keinen Fall aufstecken/schneiden etc.

viel Glück
Petra
Ganz liebe Grüße
Petra

Offline Bullenmafia

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #4 am: 10.01.13, 08:08 »
Wir haben eine Dame (mit dem 5. Kalb) und die hat am 20.12. gekalbt ohne Probleme. hat sich brav geputzt und normal Milch gegeben. eines Tages (ich weiß auswendig  das Datum nicht, zwischen den Feiertagen) war dannn plötzlich die Milch fast weg, wir Fieber gemessen 42,3. sofort TA verständigt. Schalmtest gemacht (Euter war unauffällig!!!!!! sogar TA hat es anfangs nicht geglaubt), Schalmtest hat angesprochen. ok auf Euter behandelt, nächsten Tag Fieber runter dafür massiv Euterentzündung. Tagelang mit TA Euter behandelt und wir haben es tatsächlich wieder hinbekommen, so dass sie wedr dreigestricht und sogar die Milch wieder gestiegen ist.

Gestern abend fällt mir auf beim Melken (wir melken immer noch in den Eimer obwohl sie frei ist) dass die Milch wieder weniger war. Fieber keines fressen tut sie auch, Euter ok.

Habe jetzt den TA wieder verständigt, dass er Blut abnimmt und nach Leber und Niere schaut.

was meint ihr, was man machen könnte??? wäre ne super Kuh und ewig schad drum wenn ich sie nicht mehr besamen könnte. werde Meeretich und Ingwer füttern aber sonst weiß ich nicht mehr weiter.

LG Petra
Ganz liebe Grüße
Petra

Offline Bullenmafia

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Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #5 am: 28.05.13, 07:53 »


Vielleicht mag ja die eine oder andere auch kommen. Ich bin dort, komme mit da Hamburger Irene, ich kenne sie persönlich, sie hatte auch schon einen großen Bericht im Wochenblatt.
LG



An alle Freunde der Naturheilkunde
 
Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse (überflutete Straßen)
fällt die Veranstaltung vom 03.06.13 Stammtisch "Unseren Tieren geht es gut"
in Au in der Hallertau, aus.
Der Stammtisch wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
« Letzte Änderung: 02.06.13, 20:47 von Bullenmafia »
Ganz liebe Grüße
Petra

Offline Agrele

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #6 am: 28.05.13, 10:17 »
Hab mal ne Frage

Wer kann uns gute Referenten Adressen geben,

da unser Beratungsring ML-Frauenstammtisch

einen Vortrag über Homöopathi  veranstalten will.

Danke
Agrele

Offline gina67

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #7 am: 28.05.13, 12:02 »
Hallo Agrele
bei uns in der Nähe hat Frau Gnadl einen Vortrag gehalten. War aber eine ziemlich große Veranstaltung. Ich weiß nicht, ob sie auch für kleinere Gruppen kommt. Ich war selber nicht dort, aber meine Männer und die waren restlos begeistert.

LG Gina

Offline Klecksi

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #8 am: 26.06.13, 15:46 »
hat jemand  einen tip für ein kalb mit wasser in den vorderen zwei knie sind ziemlich dick  aber kann gut laufen  lg hanni
Grias aus Niederbayern

Offline geli.G

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #9 am: 26.06.13, 15:56 »
hat jemand  einen tip für ein kalb mit wasser in den vorderen zwei knie sind ziemlich dick  aber kann gut laufen  lg hanni

Apis, ist immer d a s  Mittel bei wassergefüllten, schmerzlosen Schwellungen.

@ gammi  Bei Panaritium gibt es viele verschiedene Mittel.....schwierig, wenn man es nicht sieht... :-\
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Offline Corina

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #10 am: 16.06.14, 13:19 »
Hallo,
hab eine Frage an die "Experten" arbeite schon länger mit homöopahie finde aber hierzu keine Lösung:
Ich hab eine Kalbin (Färse) die mir gar nicht gefällt. Sie ist als Kalb normal gewachsen, seit dem Winter aber sehr abgemagert. Nachdem entwurtmen nicht geholfen hat, schätzt der TA einen Leberschaden, sagt da kann man halt nix machen.
Die Kalbin ist sehr abgemagert, schaut von der Figur aus wie ein Kalb - lange Haxn, nix dran außer Bauch, auch in der Brust sehr schmal. Das Haar ist eher stumpf und durcheinander. Sie ist schreckhaft, will sich nicht anbinden lassen, schmeißt sich nieder wenn sie hängt. Lässt sich auch nicht gern berühren, lässt es aber zu wenn man sie ganz langsam streichelt, genießt auch die Ansprache und läuft hinterher. (welcher Konstitutionstyp ist das??? einerseits total anhänglich, andererseits abweisend?? - bin echt am Rätseln Jetzt auf der weide sind ihr am Nabel so komische Gewächse entstanden (Warzen?? Geschwüre??) sie lässt sich dort aber berühren, ist nicht entzunden und zeigt keine Schmerzen. auch ist mir aufgefallen, das Zecken und Fliegen auf ihr mehr sind als auf den anderen.
Was würdet ihr machen?? Unser TA hält leider gar nix von alternativen Behandlungsmethoden und sagt er würde gar nix machen, die soll ihr Kalb bringen, wenn die Milchleistung dann nicht passt muß sie halt zum Metzger.
Ich habs im Frühjahr schon mit Lycopodium und Podophylum probiert und zusätzlich viel Brennesselheu gefüttert aber keine Veränderung feststellen können.
Bin gespannt auf eure Antworten.
lg

Offline Beate Mahr

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #11 am: 16.06.14, 13:39 »
Hallo

ich hätte da eine Bitte an euch ... könntet ihr die Dosierung und Potenz dazu schreiben

Nachdem ich GöGa von den *Wunderkügelchen* überzeugen konnte ...
habe ich das Problem, daß ich das Mittel kenne / hier finde ...
aber mit der Dosierung ... wie viele - wie oft ... nicht zurecht komme

Dann gebt ihr noch Hochpotenzen ... da hört´s dann ganz auf bei mir

Unsere TA (Hunde) sagt ich soll bei D 6 oder D 12 bleiben ...
nur die genaue Dosis weiß sie auch nicht  :-\

Muß gestehen, dass ich mir eure Angaben speichere ...
weil so oft brauch ich das dann doch nicht ...

Danke ...

Liebe Grüße
Beate
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Offline Milli

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #12 am: 16.06.14, 13:44 »

Beate,Potenz und Dosierung ist zweitrangig,hauptsache das Mittel stimmt.
Wenns halt ein akuter Fall ist,gibt man öfter(alle Stunde) und bei nicht so schlimmen Fällen nicht so oft(2 mal oder 1 mal am Tag).
Und wenn du niedrige Potenz zu Hause hast,nimm die ruhig weiter,reicht für den Hausgebrauch vollkommen aus.

LG milli

Offline Heidi.S

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #13 am: 16.06.14, 14:25 »
@ Corina
hast du schon mal an Thuja gedacht?
Wenn du die Krankheit von der Miasmischen Seite betrachtest, könnte das von deiner Beschreibung her zutreffen.
Leberschaden denk ich weniger, die Leber regeneriert sich eigentlich ganz gut wenn man die Tiere entsprechend füttert.
Denk aber schon, das es allgemein mit dem Stoffwechsel zu tun hat, und das da was bremst. Hast du schon mal ihre Zähne angeschaut,  ob da was verwachsen oder eitrig ist ? Jungkühe haben noch Zahnwechsel und da geht auch oft nicht alles Problemlos.

Liebe Grüße Heidi

Offline Corina

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Re: Naturheilverfahren im Stall - 3. Teil
« Antwort #14 am: 16.06.14, 20:14 »
@gammi
Borreliose denk ich eher nicht da es schon im Winter angefangen hat

@ Heidi.S
ja du hast recht, Thuja könnte ich mal probieren
Ich hatte ja im Frühjahr gehofft, daß die frische Weide hilft, aber leider nicht.
und stimmt....sie hat auch eine dicke Stelle an der Backe seit ca. 1 Woche, frisst aber soweit ich erkennen kann ganz normal (sie sind jetzt am Berg und nicht immer sichtbar, ich "besuche" sie so alle zwei bis drei Tage, kann sie aber von daheim aus mit dem Fernglas beobachten und sehe sie normal grasen wie alle anderen)