Autor Thema: Naturheilverfahren im Stall  (Gelesen 134468 mal)

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Offline Mara

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Re:Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #255 am: 30.05.04, 22:29 »
Hallo Maria!

Also verstehen, tu ich es eigentlich auch nicht.

Unser TA meinte es müsste der Fall kommen, dass er eines dieser nicht zugelassenen Mittel bräuchte,und die die Behandlung daraufhin verweigert.
Dann müsste ich als Tierhalter den TA (wenn das Tier daraufhin verendet.) wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen mit dem Hinweis auf das Tierschutzgesetz. Er meinte es müsste ein Präsidenzfall (hoffentlich habe ich das richtig geschrieben) geschaffen werden um einfach auf diese Problematik aufmerksam gemacht wird.

Stände ich z. B. mit einer Kuh am Straßenrand und würde auf die Kuh einschlagen, kann ich sicher sein, dass über kurz oder die Polizei dasteht wegen Tierquälerei.
Bei unterlassener Hilfeleistung, weil der TA bestimmte Mittel trotz Unschädlichkeit nicht mehr die Zulassung haben, regt sich niemand auf. Vom wirtschaftlichen Schaden des Teirhalters und die Qual (z:B: Kolik) für das Tier, das scheint niemanden zu interessieren.

LG Mara
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Offline Jani

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Re:Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #256 am: 30.05.04, 23:50 »
Traurig aber wahr....... ::).

Der Aufschrei käme ja jetzt auch zwei Jahre zu spät, wenn ich mich recht entsinne. Also sind wir doch zurechtgekommen, oder *bösebin*. Ja, weil alle sich mit Hilfe der TÄ so durchmuddeln; z.B. Umwidmung.

Es gibt ja auch diese Perversitäten, daß wirkstoffgleiche Mittel verschiedener Hersteller unterschiedliche Zulassungen haben, da der eine z.B. nur die Zul. für Schafe beantragt hat.
Abgesehen davon........das das ein oder andere an Milchkühen nicht zugelassen ist, kann ich noch akteptieren bzw. die Gedankengänge nachvollziehen.

Das aber z.B. wichtige Mittel auch an Rindern und Kälbern nicht eingesetzt werden dürfen, verstehe ich defintiv nicht. So ist z.B. das einzig wirksame Mittel gegen Kokzidien bei Kälbern nur für Schafe gedacht und zugelassen. So und dann steht man vor der Entscheidung: Kalb sterben lassen, hoffen auf Besserung, oder...... ?

Und seien wir mal ehrlich: wieviele Homöopathika z.B. tragen den Zusatz ad.us.vet  ?

Und was ist die Begründung für das zielgerichtete Verhindern des Einsatzes solcher Mittel, wenn andererseits nach alternativer Behandlung geschrien wird ? Bedenken wir dann, was auf der schönen Seite des Verbraucherministeriums über die BioLw steht.......
Liebe Grüße von Jani

Offline mary

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Re:Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #257 am: 31.05.04, 05:47 »
Hallo Jani,
in diesem Land weiß scheinbar die linke Hand nicht mehr, was die rechte tut.
Ich werde den Veracht nicht mehr los, dass es scheibar zielgerichtet bestimmte Skandale braucht, um wieder irgendwas schon in den Schubladen liegender gesetzlichen hochgeistigen Ergüsse rausziehen zu können. Das Ziel scheint einfach zu sein, wie schafft man es der deutschen Landwirtschaft egal ob konventionell oder bio den Hals zumzudrehen.
Da es in der übrigen Wirtschaft bereits mit grossem Erfolg gelaufen ist, wäre es nur gerecht, zu erfahren, welche weltweite Macht dahintersteckt, Politik scheint da nur noch Schachfigürchen zu sein.
herzliche Grüsse
maria

SabineE

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Re:Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #258 am: 31.05.04, 11:38 »
hallo jani,

es gibt auch wirksames mittel gegen kozidien aus dem geflügelbereich. und auch nur da zugelassen.

hmm, hilft aber bei rinderviechern auch .

sabine

Offline Freya

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Re:Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #259 am: 31.05.04, 23:25 »
Hallo Mädels,

muß nun leider dieses Thema wegen Unübersichtlichkeit und Überfüllung schließen  :( :\'( ,

aber es geht gleich weiter >>> Naturheilverfahren im Stall - 2. Teil -
« Letzte Änderung: 31.05.04, 23:25 von Freya »
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya