Autor Thema: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft  (Gelesen 34294 mal)

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Offline Nelly

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #60 am: 25.03.11, 07:57 »
Hallo,
neulich habe ich eine Therapeutin gehört, die gesagt hat, dass Menschen wie Marionetten sind. An jedem Faden zieht jemand anderes. Wenn alle ziehen, zerreißt es einen. Entweder muss man dann einzelne Fäden kappen oder mal heftig zurückziehen.
Manche Menschen schaffen aber das Kappen oder Zurückziehen einfach nicht...

Nell

onkelheri

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #61 am: 25.03.11, 20:58 »
Hallo Mucki,
zeitgemäße Freizeit ist für mich - was "Mann" oder "Frau" selber in der Freizeit tun will. :)
Hallo onkelheri,
ein zeitgemäßer Maschinenpark sollte Arbeitserleichterung schaffen und Pausen...
@ mary, burn out - oder suizitgefährdete brauchen meiner Meinung nach nur eins,  "Ruhe" vor einem bestimmten Kreis (z.B Verwandten, Bekannten-
Mitarbeiter oder Freundeskreis.)

Ja der soll abhilfe schaffen ...aber um den zu erwirtschaften pflügt man sich nen Wolf - und ja abstand wäre oft zu empfehlen ... ich suche ja auch dringend ein neues Zuhause!

Offline Landmama

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #62 am: 25.03.11, 21:07 »
@nell,

das ist ein klasse Beispiel, genau so war es bei uns damals.....

Offline Jette

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #63 am: 26.03.11, 01:59 »

Ja der soll abhilfe schaffen ...aber um den zu erwirtschaften pflügt man sich nen Wolf - und ja abstand wäre oft zu empfehlen ... ich suche ja auch dringend ein neues Zuhause!
[/quote]

Hallo Onkelheri, da hilft alles nichts... ein "neues Zuhause" findest man(n) nicht indem man lediglich   :o dringend danach sucht.

Man(n) muß sich ein "neues Zuhause" selbst schaffen, schlimmstenfalls sogar er-arbeiten
damit es dann auch dauerhaft Bestand hat.

 ;) Gutes Gelingen für die kommende Sommersaison wünscht --- Jette




« Letzte Änderung: 26.03.11, 02:09 von Jette »

onkelheri

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Ach Jette ...
« Antwort #64 am: 31.03.11, 01:49 »
was nützt es wenn man schafft und schafft ... und am Ende nur bestohlen wird ?  :'(



... .y o u t u b e . c o m / watch?v=RL-MS0TVFUU&feature=related (youtube-Link deaktiviert)
« Letzte Änderung: 20.11.11, 10:30 von Naima »

Offline Kleopatra

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #65 am: 31.03.11, 05:27 »
Schön anzuhören, dein Klavierspiel, ich war schon im Morgenschuss und habe gleiche nochmals einen Gang runtergeschaltet. ;)

hermineholzer

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #66 am: 31.03.11, 21:33 »
Hallo,

also meiner Meinung nach passieren Suizide einfach nur wegen dem Druck von Außen( sprich Gesellschaft usw..). Dazu kommen meistens niedriges Selbstwertgefühl usw. Die Summe der Probleme verlangen dann oft nach einer Radikallösung. Habe mich mal ein bisschen mit Suizid beschäftigt und eine interessante Statistik war, dass je weniger soziale Kontakte man hat, desto höher ist die Gefahr dass man Suizid begeht. Woraus ich schließe, dass wenn man sehr beschäftigt ist mit Arbeit an Haus und Hof, man wenig Zeit findet für Soziale Kontakte.

Mucki

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #67 am: 01.04.11, 08:26 »
Hallo,

 Habe mich mal ein bisschen mit Suizid beschäftigt und eine interessante Statistik war, dass je weniger soziale Kontakte man hat, desto höher ist die Gefahr dass man Suizid begeht. Woraus ich schließe, dass wenn man sehr beschäftigt ist mit Arbeit an Haus und Hof, man wenig Zeit findet für Soziale Kontakte.



Hallo,
an der stelle möchte ich aber beton das nicht für jeden soziale Kontakte gut tun,bei manchen lösen genau dies kontakte frustration und unzufrieden heid aus.
Meien SM hat viel kontkte verein,und kommt von jeder veranstaltung mürsch und schlecht gelaunt heim,und mein mann bekommt am nächten tag wieder zu hören
Was die andern so alles ahben und sie nicht,das die andern mit dem fled bau witer sind als wir ,besser erträge hatten die kinder mehr arbeietn ,und so wieter sie ist dann jedesmal 2-3 Tage depresif und meggert nur an allem rum weils die adnern besser,schöner haben.

Ich hingegen geh zu keien solchen verantaltungen mher hin weil mich das sprechen und auch jamern der ander nicht intresiert,auch mein mann geht ungern (nur auf pflicht)Versammlungen,wir sind mit unsrem leben zufrieden wie es ist.

Soziale kontakte pflegen wir zu BT lerien und freunde im dorf,da fühlen wir uns wohler .

LG Mucki

Mucki

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #68 am: 01.04.11, 08:42 »
Hallo,
hab lange überlegt ob ich das hir schrieben soll,aber ich denke das es hir her past auch wen das nun nix mit landwirtschaft zu tun hatte.

Letzet woche hatte ich mit eienm Jugendlich zu tun der 23 Jhre alt ist und total am ende war,Saufen bis zu umfallen kummerertränken ned er das ,selbstmord gedanken,und in eienm loch gefagen wo er selber nicht mehr rauskam,er bat mich um hilfe weil er sonst niemanden hat dem er taut.
Das der Junge mann soweit kam ist sein vergangeheid schuld,die er nicht verarbeietn kann.
Eltern drogenabhängi,Gefängnis,Drogenhandel.Sein bruder 2 jahre jünger ist wie die Eltern.
Er kamm mit 1,5 jahren zu Oma und wuchs dort auf,hat eien lehr gemacht ,geht arbeiten,hat nun sogar eiegn wohnung und trotzdem stürzte er selisch ab warum fragen sich sicher einige.

Weil er mit dem was seien Eltern / Bruder machen ,gemahct ahben nicht klar kommt,er versteht es nicht das sie nicht auf ihn hören,auch leidet er darunter das er schon als kind wegen seienr elter verachtet wurde sätzte wie mit dem kiffer kind darfst du nicht spieln tun eien 6 jährigen sehr weh,und töten kleien selen.

Wie äuerst sich das nun bei eienm 23 Jährigen,er flipt aus sobald ihn jemand auf sein Eltern anspricht wörter wie du Hurensohn(was unetr jugendlcih durch aus fällt ohn wahr zu sein)bringen ihn so in rasche das er keien kontrolle mehr hat und einfach zuschläg,was ihm auch angst macht das er sich da nicht unter kontrolle hat.

Faziet ich war mit ihm am Montag beim Arzt und es wurden schwere Depresione festgetsellt er beckommt nun medikament und geht zum Psyichater,und läst profesionell helfen.

Da kann im leben selber alles gltt laufen wen die vergaganheid/Kindheid beschissen war,kann man trotzdem abstürzen.

Ja das Sozialumfeld spielt eine große rollevor allem kann es auch viel zerstören,nciht nur helfen.
LG Mucki

Offline Hopfi

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #69 am: 03.04.11, 12:27 »
Ich glaube auch, es müssen die richtigen Kontakte sein.
Kontakte zu Menschen, die zu einem passen.
Gleichgesinnte,z.B.
Menschen, mit denen man lachen kann. :)
Ich glaube weniger sind oft mehr.
Viele Bekannte können überfordern.
Zuwenig Kontakte können einen vereinsamen.
Hallo und auf ein Wiederschreiben

Offline em

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #70 am: 13.05.11, 04:36 »

wie weiter vorne schon geschrieben wurde-
die sehnsucht nach ruhe und erlösung ...
grüssle em

Das Gras wächst nicht schneller,
wenn man daran zieht.

Offline Landmama

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #71 am: 13.05.11, 08:17 »
jein, sie denken sicher nicht darüber nach, was Frau und Kinder dadurch viele Jahre mitmachen !

aber den Ort wo sie sich das Leben nehmen, der soll zu denken geben....gut das ist nicht überall so, aber ich kenne das so.

Mucki

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #72 am: 13.05.11, 08:24 »
denken die personen dabei gar nicht welche ewige belastung sie den anderen in der familie damit antun


Es kommt darauf an warum sich jemand umbringen will,es geibt leute die bringen sich um ,um ihre ruhe zu haben die denken in dem Moment an sich sleber nicht an andere.

Und es geibt welche die sich umbrigen um jemanden was anzutun,(weil sie vom parter verlassen wurden),die wollenn das die hinterblieben schuldgefühle haben.

Man hört auch offt die sätze wie die sollten ruhig spüren wie es ohne mich ist mich schätzte eh keiner.


Also generll würd ich nicht sagen das die Leute nicht an die hinterblieben denken,nicht jeder ,aber mancher denkt sicher darüber nach.


Ja die orte sagen offt viel über den Menschen aus ,und auch über die gründe.


LG Mucki

Offline Mattea

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #73 am: 13.05.11, 12:30 »
Ich bin mir sicher, wenn es zum Suizid kommt, da haben die Gründe dafür sehr lange  Wurzeln.

Irgendwann ist das Fass voll, das kein anderer Weg gefunden wird. 

Oft denken die Personen auch, das sie für ihr Umfeld eine Last sind.

 


Offline Mannomann

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Re: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft
« Antwort #74 am: 13.05.11, 22:05 »
jein, sie denken sicher nicht darüber nach, was Frau und Kinder dadurch viele Jahre mitmachen !

aber den Ort wo sie sich das Leben nehmen, der soll zu denken geben....gut das ist nicht überall so, aber ich kenne das so.

Stimmt; Andererseits wird noch lange nicht jeder Tod als Selbstmord gewertet. Ein Polizeibeamter sprach mal in einem Vortrag davon das die tatsächliche Selbstmordrate um mind. 20- 30% höher ist.  Wie oft kommt es vor das z.B. ein Auto aus ungeklärten umständen von der Straße abkommt und gegen einen Baum fährt, jemand aus ungeklärten Umständen vom Baugerüst fällt etc. Der Grund ist das die "Selbstmörder" einerseits zwar aus dem Leben scheiden, aber andererseits die Belastung für die Angehörigen möglichst gering halten wollen. Und da ist ein Unfall wegen Unaufmerksamkeit "leichter" zu verkraften wie Selbstmord. Zudem zahlt z.B. die Lebensversicherung bei einem "klaren" Selbstmord nicht, und somit fällt die finanzielle Absicherung der Familie weg.
Nord- Oberbayern