Autor Thema: Ahnenforschung  (Gelesen 95081 mal)

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Offline Internetschdrieler

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #165 am: 02.11.17, 20:53 »
Ich weiß nicht, ob ich bei den Vorfahren meiner Kinder noch groß weiterkomme. Auf der Ahnentafel sind jetzt 556 Vorfahren abgebildet aber nur 546 verschieden Personen.
Ich will diesen Winter versuchen, die Übergabeprotokolle von Generation zu Generation zurück zu verfolgen. Die Protokolle von 3 Hofübergaben (1809; 1842; 1878) fehlen mir noch.

Offline Wiese

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #166 am: 03.11.17, 09:44 »
Wow Georg , da muss ich bald in die Rente gehen, dass ich auch so einen Rückblick schaffe.
Bei mir hagelts dann immer, wenn ich viele Ergebnisse hätte, alles an die richtige Stelle zu plazieren.
So hab ich immer viele offene Baustellen die irgendwann mal fertig werden sollten.
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
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Offline frankenpower41

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #167 am: 06.11.17, 08:54 »
Ich hab gestern meine Unterlagen auch mal wieder zur Hand genommen.
Nicht zurück in die Vorfahren, sondern die Seitenlinien (Geschwister von Großeltern, Cousin´s der Eltern bzw. Großeltern.).  Ein Bruder meines Vaters ist verstorben und meine Cousine hat schon länger mal gesagt, dass sie sich da überhaupt nicht auskennt. Ich kenne sie alle, hab auch gutes Gedächtnis was das angeht. Bei uns daheim waren die Großeltern und bekommt man zwangsläufig mehr mit da ja Besuche oft bei denen bzw. uns daheim, waren und nicht bei den Geschwistern meines Vaters.
Ich hab jetzt alles mal aufgeschrieben, auch entfernter Verwandte wie das zusammenhängt.

Offline Wiese

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #168 am: 12.12.17, 19:29 »
Hab hier einen neuen Link: http://gendb.bistum-passau.de/  , Matrikeldatenbank hilft einem ganz schnell
 bei Eingabe eines Namens die Matrikelseiten zu finden. Orte von einer Pfarrei wenn eingegeben, grenzen schon
beim suchen ein und helfen möglichst viele Ahnen von einer Ahnenreihe zu finden.

Haben erst vor kurzem auf diesen Link umgestellt. Ich finde es toll und habe schon unter Taufen Heirat und Sterbefälle
viel gefunden.
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
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Offline coni

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #169 am: 12.12.17, 19:48 »
Tja nicht so einfach ,mein Vater war  aus Schlesien kam hier ohne Papiere an ,seinen Vater habe ich erst mit 16jahren kennengelernt und 3mal gesehen er hat mit seiner zweiten Frau in der DDR gelebt
Von meiner Mutter weiß ich viel sie stammt aus Unterfranken und ihr Vater war aus Augsburg

Offline Doris70

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #170 am: 28.12.17, 18:52 »
Bräuchte mal wieder Hilfestellung!

Wie kann ich jemanden in Amerika eine Anfrage zukommen lassen, von dem ich Name und Wohnort hab. Wohnort ist Pittstown/New York?
Durch viele Zufallsinformationen haben wir eine Spur nach Amerika. Doch wie kann ich dort weitermachen?
Eine Anfrage beim dortigen Standesamt wird erst 50 Jahre nach dem Ableben der Person beantwortet...
Bin für alle Vorschläge offen!

Gruss
Doris

Offline frankenpower41

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #171 am: 28.12.17, 19:18 »
Hallo Doris

Hast Du auch eine Anschrift?
Ich kann Dir jetzt nicht sagen wie das  in USA läuft, aber ich weiß umgekehrt einige Fälle wo Amerikaner einfach
an Familie Sch..... in .... geschrieben haben, Das bekamen dann Verwandte von uns zugestellt.
Die haben anhand des Namens einfach verschiedene Personen auf Verdacht angeschrieben.
Es kam zwar heraus dass man doch nicht miteinander verwandt war, aber Postbotin hat das zugestellt.
Kommt natürlich immer drauf an wer Postbote ist und wie groß der Ort ist.
Die Familien hatten dann sogar eine Zeitlang Briefkontakt.

Offline Doris70

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #172 am: 29.12.17, 07:05 »
Hallo!

Ich hab Name und Wohnort. Keine Adresse. Die Stadt/Ortsteil hat gut 6000 Einwohner. Und der Name ist ähnlich wie Müller/Meier/Huber...
Aber ich geb nicht auf! Ich such weiter (des Internet ist so eine Tratschkattl!)
Gruss
Von Herzen alles Gute für die kommenden 365 Tage voller neuer Möglichkeiten im Jahr 2018 wünsch ich schon mal an dieser Stelle

Gruss
Doris

Offline frankenpower41

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #173 am: 23.08.18, 12:46 »
Bei uns hat Schwägerin etwas bei SM ausgemistet. Es kamen einige Dinge / Briefe zum Vorschein, die mir bisher nicht bekannt waren.
Unter anderem ein Probemelkbuch von 1927, sehr interessant.
Dass ein Brief von ca. 1880 am Hof ist, wo ein Verwandter der nach Amerika auswanderte sein Erbteil einfordert, das wusste ich.
Auch einige Kassenbücher von vor dem 2. Weltkrieg und alte Zeitungsausschnitte von damals kamen zum Vorschein, dann ein Brief, den ein Sanitäter aus dem Lazarett in Lemberg 1944 an die Eltern von SV schickte, als dieser wegen Fleckfieber selbst nicht in der Lage dazu war.  Das war besonders interessant, zumal der eine solche schöne Handschrift hatte, dass ich das selbst lesen konnte. (hatte da vor Jahrzehnten mal einen Volkshochschulkurs).
SM weiß schon, was da alles so rumliegt.
Mir ist allerdings am Abend fast der Kragen geplatzt als ich mitbekam, dass sie manches davon am fremde Leute geben wollte. Wenn sie persönliche Sachen verschenkt dann geht mich das nichts an, aber Dinge die schon seit Generationen am Hof sind, das macht man einfach nicht.  Das wenn ich nicht zufällig mitgekriegt hätte als sie das dem Heimatvereinsvorsitzenden geben wollte (Brief von 18.. und anderes), dann wäre es für uns verloren.

Online LunaR

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #174 am: 15.02.19, 22:41 »
Das gehört hier mehr am Rande zum Thema, aber ich will nicht extra ein neues Thema aufmachen:

Hier gibt es zur Zeit eine mehrteilige Vortragsreihe über die Geschichte die Ortes und einiger Familien. Geht teilweise über mehrere Jahrhunderte. Da auch unsere Familie vorkommen soll und eine Familie, in die eine Tante eingeheiratet hat, will ich mir das natürlich anschauen. Diesen Monat kam nun die Familie, in die eingeheiratet wurde. Die Familien hatten so 7-9 Kinder und meist sind über die Hälfte davon gestorben. Meist hatten/ brauchten die Männer 2 Frauen, da die erste irgendwann früh verstarb, häufig im Kindbett.

Ich weiß nicht mehr genau, wann es war, ich meine aber so Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts. Da gab es einen Schriftwechsel zwischen einem Mann dieser Familie (er war der Dorflehrer) und seiner vorgesetzten Behörde. Er wurde seines Amtes kurzfristig enthoben, weil seine Frau dem Alkohol zu sehr zugeneigt war, die Kinder deshalb verlotterten und er auch nicht mehr richtig seiner Arbeit nachkam. Bei einer Bewerbung ging es dann wieder um Fürsprache und es wurde von seinem ehemaligen Chef deutlich gemacht, dass dieser Lehrer ordentlich war und nur wegen seiner trinkenden Frau so aus der Bahn geworfen wurde. Auch finanziell ging es wohl sehr kanpp zu. Er wurde überwiegend in Naturalien bezahlt, die er teilweise zurück geben sollte, da noch nicht erarbeitet. Das war aber nicht möglich, da diese schon verzehrt waren.

Für die Anwesenden war es recht amüsant, wie sich die Briefschreiber über die Alkoholneigng der Frau und wie sehr die Familie dadurch herunter gekommmen war, ausließen Später am Abend kamen mir ganz andere Gedanken. Diese Frau hatte 8 Kinder geboren und 5 davon waren schon im Kleinkindalter geboren. Überr evtl. Fehlgeburten erfuhr man nichts. Was muss sie allein für einen Kummer deswegen gehabt haben. Wer weiß, welche Schicksalsschläge sie sonst noch erlebt hat. Oder auch Krankheiten und körperlichen Schmerz ??? Damals wurde gegen so vieles der Alkohol hergenommen, gegen Kummer, Schmerzen, Zahnweh, Krankheiten ...   Vermutich war es oft die einzige bezahlbare Medizin. Mir hat diese Frau und auch die Familie sehr leid getan.
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

Ein lieber Gruß Luna


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Offline Wiese

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #175 am: 16.02.19, 16:52 »
Ja LunaR

Es gibt so viele interessante Geschichten aus den früheren Zeiten. Da war auch nicht alles rosig.
Und bei unseren Stammtisch in der Ahnenforschung kommen manchmal auch solche Begebenheiten zur Sprache.
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
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Offline gschmeidlerin

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #176 am: 16.02.19, 21:11 »
ja, und Alkohol war und ist auch heute noch oft ein Antidepressiva, leider!

Offline geli.G

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #177 am: 16.07.19, 21:43 »
Hallo,

ich kanns kaum glauben, aber seit gestern ist das Archiv von München und Freising online

Hab gleich mal reingeschaut und ein paar Sachen auf Richtigkeit überprüft  ;D
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Offline fanni

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #178 am: 16.07.19, 22:09 »
Hallo,

ich kanns kaum glauben, aber seit gestern ist das Archiv von München und Freising online

Hab gleich mal reingeschaut und ein paar Sachen auf Richtigkeit überprüft  ;D

Das war ein SUPERTIP Danke Geli, war auch schon drinnen, aber ich mal wieder............zu blöd zum registrieren.............. ::) ???..........
Herzliche Grüße von Fanni

Online LunaR

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #179 am: 16.07.19, 22:52 »
Im Grunde finde ich die Ahnenforschung wirklich sehr spannend, nur inzwischen bekomme ich langsam einen Überdruß. Mein Schwager betreibt das sehr intensiv oder sogar exessiv  ::). Wir bekommen fast nichts anderes mehr zu hören. Am Wochenende war wieder ein Familienbesuch und so langsam zweifele ich an der Sache. Jetzt hat er herausbekommen, dass er adeligen Geblüts ist und Gloria von Thurn und Taxis eine Nichte 18. Grades von ihm ist. Außerdem sollen seine Vorfahren am Ausbruch des 30jährigen Krieges beteiligt gewesen sein, meint er.

Das alles hat ihm My Heritage verraten. Auch was er angeblich für ein Familienwappen hat. Jetzt hat er sich damit einen goldenen Ring machen lassen. Obowhl im Ausland gemacht nicht ganz billig.  :o ::)

WEiß nicht, was ich davon halten soll. ???

LG
Luna
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Ein lieber Gruß Luna


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