Autor Thema: bekämpfung von wildkräutern  (Gelesen 31533 mal)

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Offline martinaTopic starter

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bekämpfung von wildkräutern
« am: 09.03.02, 14:36 »
hier könnt ihr eure tipps loswerden, wie man uner-wünschte pflanzen im garten los wird.
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »

mesmamella

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Re:bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #1 am: 07.06.03, 22:01 »
Hallo Martina,
gegen Wild-unkräuter gibt es nur eine Antwort, graben, hacken , graben. Wenn`s zu hacken mal nicht reicht, wenigstens die Blüten abreißen im Vorbeigehen.
viel Spaß bei dem Thema
kampferprobtes mesmamella

Offline mary

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Re:bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #2 am: 08.06.03, 01:02 »
Hallo Martina,

ein grosser Teil der Hackarbeit wird überflüssig, wenn dick gemulcht wird, unterdrückt das Wachstum von unerwünschten Pflanzen ganz gewaltig, ausserdem braucht man weniger giessen, das Bodenleben drunter fühlt sich viel wohler. Ich räume auf Beeten, die gejätet wurden, das Unkraut nicht mehr weg, sondern lasse es auf den Beeten liegen, dann haben die Regenwürmer und die Schnecken auch noch was zu futtern.

herzliche Grüsse
maria

Online Luxia

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #3 am: 03.04.05, 07:55 »
Wie bekämpft man Quecke effektiv im Garten und im Blumenbeet?
Hacken und ausreissen habe ich schon bis zum geht nicht mehr gemacht, aber je mehr ich rausreisse, umso mehr Ausläufer finde ich. Es ist eine Sisyphusarbeit.  :(

Ein anderes Problem ist ein verwilderter Rosenstrauch, der munter Ausläufer im Blumenbeet gebildet hat.

Im Blumenbeet habe ich eine dicke Schicht Mulch zwischen den Stauden ausgebraucht. Unter die Johannisbeersträucher habe ich eine Folie gelegt und diese mit geschreddertem Heckenschnitt abgedeckt. Nun hoffe ich, dass nichts mehr, oder wenigstens weniger, durchwächst.

Über andere Tipps zur Queckebekämpfung im Garten wäre ich trotzdem froh, denn der Gemüsegarten ist als nächstes dran.
Liebe Grüsse

Offline Doro

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #4 am: 03.04.05, 09:14 »
Hallo Luxia,

du kannst die betroffene Fläche auch mit Pappe abdecken, und dann eine Mulchschicht darauf. Hat bei mir unter den Himbeeren funktioniert!
Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".

Offline mary

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #5 am: 03.04.05, 10:36 »
Hallo Luxia,
meine Töchter haben mir vor vielen Jahren mit ihrer Pflanzensammlerei in den Gemüsegarten Quecken eingeschleppt und je mehr ich gehackt, gejätet und gegen diese Pflanze angekämpft habe, umso fröhlicher hat sie sich vermehrt und verbreitet.
Ganze Beete wurden bis auf jeden Millimeter untersucht und kurze Zeit später waren schon wieder Ausläuer sichtbar.
Seit vier Jahren grabe ich im Gemüsegarten nicht mehr um, habe alles mit Stroh (verbraucht für die Umsetzung mehr Energie) Heu oder mit fermentierten Dinkelspelzen gemulcht ( reine Dinkelspelzen ausstreuen ist nicht ganz praktisch, weil Bruchkörner von Dinkel noch keimen können und dann hat man wieder was zu jäten),
die Quecken sind fast verschwunden, aber es dauert eine Weile, auf einmal geht es nicht.
Die einzigen Wurzelunkräuter, mit denen ich noch in Reiberei stehe sind Brennessel unter den Johannisbeersträuchern, sie wachsen vereinzelt durch die Mulchschicht durch, aber die werden sofort in die Brennesseltonne gegeben und sind dann ein hochwertiger Dünger.
Was mir mit der Mulcherei auffällt, dass das Gemüse scheinbar mit der Mulchdecke sehr zufrieden ist,
es scheint auf die Gesundheit der Pflanzen gute Auswirkungen zu haben, ich kann jetzt wieder Kohlpflanzen im Garten anpflanzen, Kohlhernie ist kein Problem mehr, im Gewächshaus brauche ich die Erde nciht mehr auszutauschen und unter der Mulchschicht ist eine lockere Erde mit einer traumhaften Krümelstruktur, giessen ist fast keine Arbeit mehr und Unkräutjäten ist auch nicht mehr viel zu tun.
Allerdings bekomme ich mit Sicherheit bei den Wettbewerben des Gartenbauverbandes um die schönsten Gärten keinen Preis mehr, es ist halt nicht mehr der supergepflegte Garten, aber dafür habe ich jede Menge Regenwürmer und Bodentiere, die Spatzen zupfen mir die frisch eingepflanzten Salatpflanzen nicht mehr aus, die Katzen benutzen die frisch angesääten Beete nicht mehr als Klo,
weil ich dort auch gleich eine dünne Heuschicht drüber gebe und die Schnecken scheinen sich in unserem Gemüsegarten nicht mehr wohlzufühlen.
herzliche Grüsse
maria

Offline Helhof

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #6 am: 04.04.05, 21:21 »
@Mary: Eine dumme Frage: Wenn du mit Stroh mulchst, musst du dann nicht viel mehr Stickstoff düngen als üblich (oder als im Kompost sowieso ist), das Stroh verändert doch das C-N-Verhältnis ziemlich stark ? Und wie dick muss mit Stroh oder Heu (wächst da nichts aus den Samen, die noch drin sind ?) gemulcht werden um Quecken unterdrücken zu können ?

Danke und viele Grüße, Maria
Liebe Grüße,
Maria

Offline mary

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #7 am: 05.04.05, 06:22 »
Hallo maria,
Heu hat normalerweise noch keinen Samen, bzw. ich suche mir einfach jüngeres aus, Stroh bekommt noch eine Düngegabe in Form von einer angesetzten Gülle dazu, bzw. ich habe im Herbst die Tonnen auf die ganze Fläche verteilt, ca. 1 l pro Qm.
Mit dem bokaschiertem Dinkelspelzmaterial habe ich noch keine Erfahrung, das muss ich erst einmal anschauen, aber das sieht man relativ bald, ob den Pflanzen Stickstoff fehlt.
Bis vor 3 Jahren hatte ich über C u. N Verhältnis noch sehr wenig gewusst, mir ist ein Buch über den Totalmulchgarten untergekommen und dann war einfach ein Versuch angesagt.
Inzwischen ist alles gemulcht, selbst die Staudenbeete, das Heu und Stroh kommt ungefähr 8 bis 10 cm dick auf die Flächen, wo schon was steht, bei angesääten Flächen kommt es nur dünn wie ein Schleier drauf.
Aber was wirklich auffällt, ohne Umgraben wird der Boden viel lockerer, er hat keine Frostgare, sondern eine andere Gare, die Krümelstruktur ist anders. Es bildet sich eine Lebendverbauung.
Heu hat 2 Vorteile mehr als Stroh, es braucht weniger Stickstoff zur Umsetzung, es bringt eher noch Stickstoff mit, bzw.  scheint noch mit Mikroorganismen angereichert zu sein, wird von den Regenwürmern und anderen Bodentierchen besser angenommen, über den Winter ist von der Mulchschicht fast nichts mehr vorhanden.
Ich schau nur, dass ich mit den Mulchmaterialien durchwechsle, dann kommt verschiedenes Restmaterial drauf und der Boden bekommt immer wieder was anderes.
Ich vermute, dass die Quecken nicht wegen der Abdeckung alleine verschwinden, es scheint sich im Boden etwas zu verändern, sie verschwinden langsam von selbst.
Wenn wir es schaffen könnten, derartige Bedingungen im Pflanzenbau auf dem Acker hinzubekommen, dann wären einige Probleme gelöst, aber da sind wir noch ziemlich am Anfang.
herzliche Grüsse
maria

Ostfriesin

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #8 am: 05.04.05, 07:50 »
@mary: das Buch über den Totalmulchgarten, das du erwähnst, würde mich interessieren.

Ich habe letztes Jahr im Spätherbst mit Grasschnitt und Laub gemulcht und darüber teilweise noch Tannenzweige gelegt (das dann aber als Frostschutz für überwinternde Pflanzen). Problem ist bei uns oft, dass die Mulchschicht einfach weggeweht wird. Aber die Mischung aus Gras und Laub war offenbar klebrig genug. Und der Boden macht wirklich einen guten Eindruck. Im Laub waren allerdings auch viele Ahornfrüchte, die ich durch das Mulchen breitflächig im ganzen Garten verteilt habe. Jetzt sind sie munter am keimen, das ist etwas lästig. Ich habe die Mulchschicht jetzt zum größten Teil entfernt (was noch davon übrig war, das war nicht viel).

Unter den Himbeeren habe ich Klee gesät, der dann irgenwann abgemäht wird und einfach dort liegen bleibt, wenn er nicht weggeweht wird. Der Wind ist hier echt ein Problem, denn durch ihn trocknet der Boden natürlich auch sehr stark aus, was das Mulchen noch notwendiger macht. Ich bekam den Tipp, unter die Gras-Laubmischung noch geschredderte Zweige für mehr Stabilität zu mischen.

Grüße von Ute

Offline mary

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #9 am: 05.04.05, 10:26 »
Hallo Ute,
das Buch "der Totalmulchgarten von Kurt Kretschmar, erschienen im OLV Verlag,
ich habe den Preis nicht mehr im Kopf,
und vor ein paar Tagen habe ich mir das Buch "Mulch von Ruth Strout bestellt, habe ich noch nicht erhalten.
Wie schaffst du bei deinen Himbeeren Klee an zusääen, ist sicher auch eine gute Idee, damit ist der Boden bedeckt und der Klee liefert Stickstoff, Ute, das werde ich auch ausporbieren, einen Teil der Himbeeren habe ich neu angepflanzt.
Aber wie schneidest du unter den Himbeersträuchern den Klee?

DerTip mit den Zweigen ist an sich gut, aber in den Zweigen ist Lignin und noch ein Stoff, der hat eine etwas nachteilige Wirkung, wenn man was ansääen will.
Mit Rindenmulch oder geschredderten Holz bedecke ich die Gartenwege, die sind dann sehr weich und gut begehbar und da wächst so gut wie nichts unkrautmässiges.
Um den Wind beneide ich dich nicht, aber jede Gegend hat ihre Sonnen - und Schattenseiten.
Kannst du als Windschutz Sträucher oder andere Windbrecher pflanzen, ich habs bei unserem Garten gemacht, damit ist das Kleinklima etwas besser geworden.
So eine ähnlihce Erfahrung wie du mit Ahonr gemacht hast, war bei mir eine Mulchdecke aus Dinkelspelzen, ganz schnell war alles grün, die Bruchkörner sind aufgegangen.
Jetzt habe ich ihn über den Winter mit anderen Materialien als Bokashi fermentiert, man sieht wieviele Keimlinge dabei wären, ich hoffe, dass ich jetzt Ruhe habe.
Herzliche Grüsse vom Süden in den Norden
maria

Ostfriesin

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #10 am: 05.04.05, 11:11 »
Hallo Maria,
bei uns sind das bisher neu gepflanzte Himbeeren, den Klee werde ich dann auf dem Boden kriechend mit einer Rasenkantenschere schneiden  ;). Mal schauen, wie es dann ist, wenn die Pflanzen etwas größer werden, bzw. alles dichter zusammen läuft. Das mit dem Klee habe ich auch schon für Gartenwege gelesen, die dann irgendwann mit einem mechanischen Rasenmäher abgemäht werden (da muss man dann auf die Breite der Wege achten).

Bei uns fällt sehr viel Laub (samt Früchten ...) an, dass wir, bevor ich auf die Idee mit dem Mulchen kam, auch in den Kompost getan haben. Es verrottet ja sehr langsam. Aber: ich vermute mal, dass es dann damit vielleicht so ähnlich ist wie mit dem fermentierten Dinkel. Ich denke, das werde ich mal ausprobieren mit einem Extra-Laubkompost, der dann frühzeitig, zwecks Mulchanwendung aufgelöst wird.

Das mit den Sträuchern ist auf jeden Fall eine gute Idee, das gehen wir so nach und nach an. Einerseits nervt uns oft der Wind, andererseits genießen wir die weite Sicht übers Land. Aber im Obst- und Gemüsegarten soll eine Begrenzungshecke und auch eine Ecke mit einem Totholzzaun entstehen. Bis das ein wirklicher Windschutz ist, mögen noch so ein paar Jahre ins Land gehen.

Bei dem Wind hier liegen dann die Blütenstände der Akelei teilweise wirklich waagerecht über dem Boden. Und Rittersporn hat - auch mit ausgeklügelter Anbindetechnik - kaum eine Chance.  :(

Nun - wir haben jedenfalls immer frische Luft ...

Grüße von Ute

Offline mary

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #11 am: 06.04.05, 01:18 »
Hallo Ute,
irgendwo habe ich was von einem australischen Erdklee gehört, der bleibt ziemlich am Boden und wächst relativ langsam, er soll nicht ganz winterhart sein, aber ihr habt wahrscheinlich nciht diese tiefen Temperaturen als bei uns.
Ich werde auf einem Stück deine Idee umsetzen, dann habe ich auch einen Vergleich, wo das Unkraut besser unterdrückt wird.
Bis Sträucher so gewachsen sind, dass sie den Wind brechen, das dauert schon eine Weile,
ich habe am Anfang Mais und Sonnenblumen als Windbrecher ausgesäät, auf der einen Seite steht als zusätzlicher Windschutz das Gewächshaus und in diesem Windschatten wachsen sogar Tomaten und Gurken im Freiland besser.
Ich sehe es auch überall, wo wir Hecken gepflanzt haben, im Windschatten wächst es besser.
Herzl. Grüsse
maria

Offline Helhof

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #12 am: 06.04.05, 21:21 »
Hallo Maria,
vielen Dank, das Buch über den Totalmulchgarten muss ich mir unbedingt besorgen. Ich mulche den Sommer über öfter mal mit Rasenschnitt, aber bei neuen Aussaaten oder frisch gepflanztem Gemüse trau ich mich nicht. Wegen der Schnecken hauptsächlich. Jauche muss ich mir auch wieder herrichten, aber die Brennesseln sind noch so klein, da muss ich wohl noch warten. Heute habe ich angefangen meinen Kompost durchzuwerfen, die gröberen Teile, die übrig bleiben, mulche ich bei den Himbeeren, trotzdem kommen immer wieder Quecken und Ackerwinden durch. Und im Gemüsegarten nicht umzugraben, hab ich mich auch noch nicht getraut. Wir haben sehr schweren Boden. Mein Mann (der Landwirt, ich bin ja Laie!) meint die Frostgare wäre bei uns wichtig (dafür gräbt er auch um).
Noch eine Frage: Mulchst du auch im Gewächshaus? Ich habe mir gestern eins bestellt und bin schon ganz gespannt wie da drinnen alles funktioniert (hoffentlich!).

Vielen Dank und herzliche Grüße, Maria
Liebe Grüße,
Maria

Offline mary

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #13 am: 06.04.05, 21:31 »
Halllo Maria,
bei uns ist das gleiche, mein Mann ist Landwirt, ich bin der Laie, aber ein sehr neugieriger Laie :-)),
wenn im Garten etwas ausprobiert wird und gelingt, dann kann ich meinen Boss am ehesten überzeugen, das auf den Ackerflächen auszuprobieren.
Schwerer Boden ist bei uns auch, wir haben einen Lehmboden, der etwas schwierig zu handhaben ist,
das die Frostgare wichtig ist, das wurde mir auch erklärt,
aber nur rein vom Anschauen ist die Schattengare auch nicht schlechter,
im Gewächshaus mulche ich seit ein paar Jahren, es scheint ganz gut zu klappen, braucht weniger giessen im Sommer, seither muss ich die Erde nicht mehr auswechseln, die Pflanzen sind gesünder geworden.
Aber ich habe mit mineralischer Düngung und den gekauften Flüssigkdüngern im Gewächshaus  aufgehört,
in einem Buch habe ich da so einiges gelesen und aus Neugierde habe ich einfach auspropbiert,
es hat sich einiges verbessert.
Viel Spass mit dem Gewächshaus, pass bloss auf, dass du keinen Gewächshausvirus :-)) erwischt,
man kann direkt süchtig nach Gartenarbeit werden :-)),
wegen der Schnecken hatte ich am Anfang im Gemüsegarten schwere Bedenken, haben mir diese Tiere doch zuvor schon den ganzen Salat und alles mögliche zusammengefressen,
aber es ist eigentlich das Gegenteil eingetreten, ich kann nicht mehr jammern, dass die Biester so ans Zeugs gehen,
auf die Mulchmasse und Pflanzen streue ich noch Steinmehl, giesse nur den Boden, nicht über die Pflanzen, heuer haben sie entweder noch nicht gemerkt, dass ich schon einiges gepflanzt habe oder sie haben keine Lust, sich durch Mulchschichten und Steinmehl durchzuarbeiten.
Wegen der Quecken, das hat bei mir im Garten schon ein paar jahre gedauert, bis die verschwunden ist,
mit Kompost habe ich die Biester auch nicht weggebracht.
Ich habe noch so ein Spezialbuch, 2ooo Jahre Erfahrungen im biol. Gartenbau,
da steht drinnen, dass frisches Mulchmaterial oder Kompost, der noch nciht ganz ausgereift ist,
Schädlinge und Unkraut anzieht, ob alles stimmt, was so in 2ooo jahren angesammelt wurde,
das kann ich nciht nachvollziehen, aber eines stimmt schon,
wenn man Brennessel frisch für die Jauche verwendet, dann stinkt sie bald bestialisch, angeblich würde dadurch eine Eiweißverwesung entstehen, getrocknete Brennessel machen fast keinen Geruch,
verdorbene Lebensmittel, die entweder ranzig oder schimmlig sind, sind gesundheitsgefährdend, aber verdorbenes Eiweiß ist lebensgefährlich- von da aus kann was wahres dran sein,
man sollte auch keine frischen Gras oder sonstigen Bestandteile umackern oder eingraben, unter Luftabschluss soll es verwesen und damit auch wieder Schädlinge anziehen. Ist im Garten relaitv einfach machbar, aber draussen im Betrieb schon wieder schwieriger.
Vielleicht ist deswegen Heu für den Boden recht heilsam.
Aber das sind halt meine "Spinnereien" Gartenarbeit ist für mich einfach mein liebstes Hobby und ausprobieren habe ich schon immer gerne gemacht.
herzliche Grüsse
maria
« Letzte Änderung: 06.04.05, 21:42 von mary »

Offline Helhof

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Re: bekämpfung von wildkräutern
« Antwort #14 am: 10.04.05, 22:48 »
Herzlichen Dank für deine vielen Tipps ! Einiges davon werde ich bestimmt ausprobieren (den Gartenvirus hab ich schon !). Ich verwende auch keine mineralischen Dünger im Garten. Selbstgemachte Brennesseljauche, z.T. mit Beinwell, Kompost natürlich, Steinmehl, Hähnchenmist, evtl. Hornspäne (gekauft) wegen besserer N-Versorgung. Mulchen mit Heu muss ich in jedem Fall ausprobieren.
Liebe Grüße, Maria
Liebe Grüße,
Maria