Autor Thema: Gottesdienstbesuche an Ostern  (Gelesen 25252 mal)

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Offline WieseTopic starter

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Gottesdienstbesuche an Ostern
« am: 21.04.11, 08:11 »
Bei uns ist ab heute Gründonnerstag bis Ostermontag jeden Tag eine Kirche.
Sonst bin ich gerne und oft in die Kirche gegangen, mit den Kindern als sie noch klein waren.
Aber mittlerweile gehe ich fast nur noch alleine, weil meine Männer nichts mehr dafür übrig haben.
Finden die Kirche langweilig und fade.
Nur an Weihnachten und Ostern wollen sie mal in die Kirche gehen.
Wie ist das bei euch so?
Dauert bei euch die Gottesdienste am Gründonnerstag ( Mit Fußwaschungen ) und Karsamstag
( mit Kerzenweihe ) auch sooo lange.
Manchmal dauert es mir nämlich echt auch zu lange und überlege mir, ob ich nicht die eine
oder andere Kirche ausfallen lasse.

Wünsche allen noch ein schönes Osterfest.
Wiese
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
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Offline SiegiKam

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #1 am: 27.04.11, 14:03 »
Ja, auch bei uns sind die Gottesdienste sehr lange, und deshalb gehe ich in die Nachbarpfarrei.

Bei uns hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Seit ich letztes Jahr am Karfreitag in Linz war und gesehen habe, dass dort ja ganz normal gearbeitet wird, auch im privaten Bereich mit Schaufel und Bagger hantiert wird, bin ich ein wenig ins Überlegen gekommen. Sind die Österreicher lauter Kandidaten auf die Hölle, weil sie am Karfreitag ganz normal leben? Kommen wir weiter rauf in den Himmel, weil wir am Karfreitag die Liturgie abknien? Hören katholische Regeln an einer Landesgrenze auf?

Zum ersten Mal seit vielen Jahren war ich nicht in der Osternacht sondern erst am Ostersonntag in der Kirche. Das ist wesentlich familienfreundlicher, denn wenn wir die Osternacht besucht hatten, waren wir immer den ganzen Nachmittag am Kanapee, weil wir so müde waren, mussten ja schon um halb vier aufstehen.

Das andere Extrem sind die jungen Burschen, die am Karfreitag von einer Fischparty zur nächsten fahren um betrunken in einem Biergarten zu stranden, da habe ich gar kein Verständnis dafür. Aber vielleicht ist das nur ein Aufbegehren gegen die strenge Karfreitagsruhe hierzulande.

Nein, ich bin zwar gläubiger Katholik, aber ich will mich nicht mehr in Gottesdienste drängen lassen, die mir zu lange und zu pompös sind. Ich bin generell der Meinung, dass die katholische Kirche wieder zurück zu ihren Wurzeln muss. Kirche soll einfach sein, ehrlich und bodenständig und nicht wie unser Bischof, der seinen Doktor schon machte, bevor er den ersten Gottesdienst als Kaplan halten durfte.

Unser Pfarrer gibt den Firmkindern Stempel wenn sie im Gottesdienst waren, wer nicht genug Stempel hat, darf nicht an der Firmung teilnehmen. Ja gehts denn noch, kann Glauben an der Zahl der Gottesdienstbesuche gemessen werden? Wie reagieren diese Kinder auf den Druck der Kirche, wollen sie der Kirche nach der Firmung nicht eher zeigen, dass sie einen freien Willen haben und nicht auf Dauer in diie Gottesdienste gezwungen werden können?

Nachdenkliche Grüße, Siege
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Offline martina

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #2 am: 27.04.11, 15:42 »
Wie definiert Ihr lang in Verbindung mit einem Gottesdienstbesuch?


Ein normaler Gottesdienst dauert bei uns 45 min, ein Abendmahlsgottesdienst je nach Teilnehmern am Abendmahl so ca. 1 Stunde.

Unser Konfirmationsgottesdienst dauert in der Regel 1,5 bis 2 Stunden, je nachdem, wieviele Konfirmanden eingesegnet werden und wieviele Abendmahlsteilnehmer wir haben.
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Offline Tina

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #3 am: 27.04.11, 15:48 »
Hallo Martina,
ein normaler GD dauert ne gute Stunde, mit Abendmahl, je nach Teilnehmern, ungefähr 15 Min. länger, dann ist die Predigt kürzer und evtl. fällt eine Lesung weg. Aber unser Pastor muss ja noch einen 2. GD halten, kann also nicht länger.
Konfirmation gut 1,5 Std., Abendmahlsfeier ist am Abend vorher.
LG
Tina
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Offline martina

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #4 am: 27.04.11, 16:28 »
Unser Pastor macht auch 2 Gottesdienste hintereinander und muss auch noch fahren zwischendurch. Meistens hat er abends noch einen dritten GD.

Ich hab ja auch nur nachgefragt, weil Wiese meinte, ihr Ostergottesdienst würde soooo lange dauern.
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mouhkouh

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #5 am: 27.04.11, 18:21 »
Ich war Ostern überhaupt nicht in der Kirche, und mir geht's trotzdem gut ;)
Glauben kann man nicht messen an der Anzahl der Gottesdienstbesuche...die meisten gehen doch eh nur in die Kirche, weil sie von der dörflichen Gesellschaft dazu gedrängt werden, wie oft sehe ich Leute in der Kirche, die sogar auf die Uhr gucken...ich würd wirklich gern wissen, wieviele die ganze Zeit denken, hoffentlich ist's bald vorbei ... ;)

Offline martina-s

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #6 am: 27.04.11, 18:32 »
Hallo,
also bei mir ist heuer die Auferstehungsfeier auch ins Wasser gefallen.
Früher wäre es für mich undenkbar gewesen, die Hauptgottesdienste an Ostern nicht besucht zu haben. Zudem bereite ich mich ja die ganze Fastenzeit daraufhin vor.

Nun ist es aber schon seit einigen Jahren so, dass ich nur in der Karwoche die Möglichkeit habe, Urlaub zu machen. 2002 habe ich das zum ersten Mal so praktiziert. Da ich aber mein Urlaubsbundesland  Brandenburg ist, befinde ich mich da als Katholik schlicht in der Diaspora. Im ersten Jahr bin ich dann 20 km weit gefahren um mit meinen Kindern in der nächst größeren Stadt wenigstens die Karfreitagsliturgie zu erhaschen. War auch sehr schön dort. Aber man gehört da irgendwie nicht dazu. Ich bin da nicht in meiner Heimatgemeinde.

Dann habe ich es mal praktiziert, in den Kartagen, resp. Karfreitag statt zur Karfreitagsliturgie entweder Ravensbrück oder Sachsenhausen, also die beiden Konzentrationslager anzuschauen.

Inzwischen bin ich aber Ostersonntag wieder daheim. Mich hat genervt, dass bei meinen Gastgebern Ostersonntag ähnlich wie Weihnachten verläuft. Also mit größeren Geschenken. Nur, dass man die statt unterm Christbaum, im Gras findet. Das ist bei uns daheim nicht üblich. Wir suchen nach einem Osternest, bestückt mit Eiern, Schokohasen und Schokoeiern. Und das wars.
Genau wegen dem ganzen Kommerz ist mir ja Weihnachten eigentlich so zuwider und ich feiere lieber Ostern.

Also bin ich heuer am Palmsonntag in meinem Urlaubsort angekommen und habe dort am Nachmittag den evangelischen Gottesdienst besucht.
Der Pfarrer dort ist mir persönlich bekannt. Obwohl wir eigentlich getrennter Meinung sind, höre ich gerne das Wort Gottes aus seinem Munde.
Als etwas ernsteres Thema habe ich mir die Gendenkstätte Hohenschönhausen angeschaut. Aber nicht am Freitag; sondern am Donnerstag. Zeitlich lege ich mich da nimmer so starr fest. Fand ich sehr beeindruckend. Und dabei habe ich all derer gedacht, denen dort Unrecht geschehen ist. Vergleichbar mit dem Weg zum Kreuz, denn unser Herr für uns ging, sind diese Menschen oft unverschuldet in das Mahlwerk eines Systems geraten, waren einer Willkür ausgeliefert, wie man es sich nicht vorstellen kann. Zuerst bei den Sowjets, dann bei den eigenen Leuten durch die Stasi.

Karsamstag bin ich dann wieder heim. Eigentlich wollte ich abends die Osternacht besuchen. Die dauert bei uns auch mehr wie 1,5 Std. Sie beginnt auch erst um 20:30. Mein Mann hatte mir dafür noch mal stallfrei gegeben. Ich hatte für Ostersonntag Besuch mit Kleinkind erwartet. Als ich so beim Kaffee saß, wurde das aber telefonisch umarangiert :'(. Das hat in mir eine derartige Missstimmung ausgelöst, dass ich für Osternacht keine Lust mehr hatte und mich für den Kuhstall entschied.
Ich bin dann am Ostersonntag um 09:00 ins Osteramt gegangen. Hinterher haben wir gemeinsam gefrühstückt.
Osteramt am Sonntag dauert bei uns 1 Stunde.

Karfreitagsliturgie ist ca. in 1, 5 Std. um und Gründonnerstag sitzt man auch 1,5 Stunden. Wobei ich letzteres nicht so ganz genau sagen kann. Als ich noch hier in der Pfarrei diese Gottesdienste besuchte fand da keine Fußwaschung statt. In den letzten Jahren wurde diese Zeremonie wieder eingeführt. Kann gut sein, dass sich dadurch der Gottesdienst etwas verlängert.

Wir haben ja seit vielen Jahren eine Pfarreiengemeinschaft. Als bis vorletztes Jahr hier noch zwei Brüder der Pfarrei vorstanden (einer im Amt, der andere in Pension), waren in den beiden ehemaligen Hauptpfarreien morgens um 05:00, bzw. um 04:30 die Feiern der Osternacht.
Hier in unserer Filialgemeinde war auf meine persönliche Anregung hin abends um halb neun die Feier der Osternacht. Diese Osternacht am Abend ist zwar nicht so ganz konzilskonform. Man soll ja die Aufersteheung verbunden mit dem Sonnenaufgang feiern und nicht in die Nacht hinein. Aber in meiner usprünglichen Heimatpfarrei war das immer so und mir gefiel das ganz gut. Ich habe das beim Pfarrer vor diesen beiden Pfarrherrn auch immer mitgemacht: Die Osternacht am frühen Morgen. Aber da war der ganze Tag kaputt. Ich, total übernächtigt, die Kinder überreizt. Nach der Osternacht dann noch Stalldienst um meinem Mann zu helfen. Der ist dann mit SM ins Osteramt gegangen und kam erst um 10:00 wieder. Von gemeinsamen Frühstück nicht die Rede.

Jetzt mit der Pfarreiengemeinschaft kann ich es mir aussuchen. Weil eine Osternacht ist innerhalb der Pfarreiengemeinschaft immer irgendwo am Abend. Pfarrer kann ja nicht gleichzeitig überall  sein.

Mal sehen, vielleicht gehe ich nächstes Jahr wieder in die Osternacht :) am Abend.

Wir haben heuer den Ostersonntag Nachmittag mit Mehrfachantrag zugebracht.
« Letzte Änderung: 27.04.11, 18:38 von martina-s »
Liebe Grüße
Martina

Offline geli.G

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #7 am: 27.04.11, 18:56 »

Hallo,

ich hab an den Gottesdiensten in der letzten Woche meine "Minis" begleitet.... ;)

Gründonnerstag um 19 Uhr dauerte bis 20 Uhr 15.
Karfreitag um 15 Uhr war etwas mehr als eine Stunde
Ostersonntag um 5 Uhr war früher immer genau 2 Std.  unser neuer Pfarrer hat es in 1 3/4 Std. hingekriegt.
 
In meiner Heimatpfarrei beginnt die Osternacht um 3 Uhr 30, Dauer genau 2 1/2 Std., d.h. zum Stall wäre man genau wieder daheim.... ;) Früher ging ich da auch immer hin, aber damals hatte ich ja auch noch keine Kühe  ;D

Mir ist Ostern auch wichtiger als Weihnachten. Genau wie Martina regt mich der ganze Wahn des Schenkens mehr als auf.
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Mucki

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #8 am: 27.04.11, 19:11 »
Hallo,
ich war heuer des erste mal ned im ostergotesdinst die ganzen tage nicht,ein schlechtes gewissen hab ich eiendlich nicht ,weil ich den bezug immer mehr vrliere vor allem zu den gotesdinsten hir in der eigen Pfarrei, ich glaube zwar fest an gott und es gibt mir auch halt,aber ich fühle mich in eienr völlig lehren kirche wohler als in eienr vollen.

LG Mucki

Offline fanni

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #9 am: 27.04.11, 20:23 »
Ich war auch nicht.......seit Weihnachten in keinem Gottesdienst, außer mzwei Beerdigngen........aber es ist die einzige halbe Stunde am Tag/Sonnntag wo mir der Pflegedienst die Arbeit abnimmt und ich in Ruhe einen Kaffee schlürfen kann. Osternacht ging gar nicht........ist nun mal so in diesem Jahr aber abgegangen ist es mir schon.
Herzliche Grüße von Fanni

Offline WieseTopic starter

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #10 am: 27.04.11, 20:28 »


Ich hab ja auch nur nachgefragt, weil Wiese meinte, ihr Ostergottesdienst würde soooo lange dauern.

Ich war am Gründonnerstag. da dauerte die Kirche mit den Erstkommunionkindern ( Jedes Kind bekam vom Pfarrer ein Kreuz
dass sie zur Kommunion tragen dürfen ) und den Firmlingen ca 1, 5 Std.  Die Kirche war voll, weil ja die Eltern mit dabei waren und unser Pfarrer die zwei Pfarreien zu einem Gottesdienst einlud. Fußwaschungen mit 12 Leuten und jedes Kleinkind
durfte bei der Kommnunion nach vorne gehen und wurde mit einem Kreuz auf der Stirn gesegnet. ( Macht unser Pfarrer
übrigens bei jedem Gottesdienst.) Karfreitag war ich nicht, aber mein Mann, da dauerte die Liturgie ca 45 Min.
Karsamstag mit Osterfeuer draußen vor der Kirche und Kerzenweihe, Speisenweihe und wieder mit Kommunionkinder und
Firmlinge, ab 20 Uhr bis 22 Uhr. Nach dem Gottesdienst begrüßt der Pfarrer jeden Gottesdienstbesucher an der Seitentür.
Ostersonntag war ich auswärts in einer kleineren Kirche,  ( mit Speiseweihung )weil dort eine Messe für meine Tante war, die dauerte nur 45 Min. Pfarrer hatte später noch eine zweite Messe in einer anderen Pfarrei. Ostermontag war ich nicht.
Bei uns ist dann am Ostersonntag nach der Kirche auch noch Ostereier suchen für die Kinder.

Wie SiegiKam auch schreibt mit dem Stempel für die Kinder, so ähnlich läufte es bei uns auch ab für die Kommnuionkinder
und Firmlinge.
Später wenn sie gefirmt sind, sieht man sie nicht mehr in der Kirche.
 ( Meine zwei Söhne sind auch so Kandidaten, aber ich denke. wenn sie älter werden, denken sie anders.)
Ich kann mich SiegiKams Worten nur anschließen.
LG Wiese.


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Offline geli.G

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #11 am: 27.04.11, 21:03 »
Unser Pfarrer gibt den Firmkindern Stempel wenn sie im Gottesdienst waren, wer nicht genug Stempel hat, darf nicht an der Firmung teilnehmen. Ja gehts denn noch, kann Glauben an der Zahl der Gottesdienstbesuche gemessen werden? Wie reagieren diese Kinder auf den Druck der Kirche, wollen sie der Kirche nach der Firmung nicht eher zeigen, dass sie einen freien Willen haben und nicht auf Dauer in diie Gottesdienste gezwungen werden können?

Das seh ich anders. Niemand wird dazu gezwungen, sich firmen zu lassen. Wenn ich mich aber anmelde, dann gehört es auch dazu sich mal in der Kirche sehen zu lassen. Der Firmunterricht in der katholischen Kirche ist doch eh lächerlich.....wenn ich mir da die evangelischen anschau.....1 1/2 Jahre jede Woche Konfirmandenunterricht......finde ich echt gut !

Wenn meine Kinder im Fußballverein sind, müssen sie jede Woche 2x zum Training kommen. Wer das nicht will, der spielt am WE nicht mit (außer er wird ganz dringend gebraucht  ;D) Ganz einfach.... ;)
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

mouhkouh

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #12 am: 27.04.11, 21:24 »
Hehe, ich war bis vor drei Jahren auch evangelisch, d.h. ich bin ich konfimiert worden. Ich hab auch zwei Jahre Konfirmantenunterricht gehabt...das war eine tolle Zeit..dadurch das es ein so langer Zeitraum war, und man doch schon einiges älter wie die Firmkinder, hatten wir eine Menge Spaß und haben wahnsinnig viel gelernt ohne Druck. Wir sind richtig zusammengewachsen. Krippenspiel wird auch immer von den Konfirmanden gemacht...

Bei uns gab es dann Stempelkarten über die zwei Jahre, wo man immer einen Stempel für jeden besuchten Gottesdienst bekommen hat. Am Ende musste man eine gewisse Anzahl beisammen haben, ich glaub es waren 60 Gottesdienste, die man haben musste in den zwei Jahren, sonst wurde man nicht konfirmiert.

Offline fanni

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #13 am: 27.04.11, 21:39 »
Trainig ist alles ;)

auch in Glaubensdingen ;D ;D...........gut dass ich schon so gut vorgearbeitet hab, dann kann ichjezt diese Durststrecke auch überwinden.
Herzliche Grüße von Fanni

Offline gundi

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Re: Gottesdienstbesuche an Ostern
« Antwort #14 am: 27.04.11, 23:16 »

 Seit ich letztes Jahr am Karfreitag in Linz war und gesehen habe, dass dort ja ganz normal gearbeitet wird, auch im privaten Bereich mit Schaufel und Bagger hantiert wird, bin ich ein wenig ins Überlegen gekommen. Sind die Österreicher lauter Kandidaten auf die Hölle, weil sie am Karfreitag ganz normal leben?
Hallo!
Siegi, hier wird am Karfreitag gearbeitet, weil es kein Feiertag ist so wie bei euch.
Ich war am Samstag abend zur Osternachtfeier, hat auch fast zwei Stunden gedauert. Und dabei habe ich auch bei der Litanei mit den Heiligen, einige Kirchenbesucher beobachtet wie sie die Augen verdrehten. Aber die Leute habe ich auch noch nie in der Kirche gesehen.
Mit der Jugend ist es wohl überall das selbe, vor der Kommunion und Firmung sieht man sie häufiger in der Kirche, und danach kaum noch. Unser Pfarrer hat heuer einen Abendgottesdienst am Samstag, für die Wintermonate eingeführt, in der Meinung, da hätte die Jugend die Möglichkeit für einen Kirchenbesuch. Und dafür könnten sie am Sonntag ohne schlechtes Gewissen ausschlafen oder zum schifahren gehen. Nach einem Monat wurde dieses Vorhaben wieder eingestellt, weil auch niemand da war, ausser einigen älteren Leuten.

lg gundi
Es ist kein Herr so hoch im Land, der nicht lebt vom Bauernstand!