Autor Thema: Hofübergabe ausschlagen?  (Gelesen 31092 mal)

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Offline martina

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #15 am: 27.01.14, 11:05 »


Hallo, ich bin hier irgendwie abgemeldet worden und bin nun wieder da ...


Ja, wenn jemand nur 2 Beiträge schreibt und sich dann jahrelang nicht mehr meldet, dann wird ein Benutzer auch schon mal gelöscht.

Ich hab Deinen Beitrag jetzt mal an Dein altes Thema angehängt, damit die Vorgeschichte da ist.
Wir sehen uns in Weimar. Ich freue mich auf Euch.

Offline Pierette

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #16 am: 27.01.14, 11:39 »
Hallo Kaubeu!

Zitat
Ich hab mich für mich damit abgefunden, den Hof nicht zu mein Vaters Lebzeiten zu bekommen und suche mir nun ein hübsches Haus. Wenn ich das gefunden hab, feg ich das Betriebsmittelkonto sauber und ziehe meinen Vater juristisch das Fell über die Ohren, bis der seinen Geburtstag verflucht.

Mal ganz ehrlich, das was Du noch vorhast, klingt überhaupt nicht kraftlos - hört sich eher nach irrationaler Kraftverschwendung an.

Ich habe so einige Verständnisprobleme, ist das richtig: Du zahlst seit 11 Jahren Pacht an den Vater und weißt schon seit 2003,
Zitat
wo ich mich auf nichts einlassen werde, da ich das Thema Hofübergabe für mich abgeschlossen habe.

dass Du den Hof nicht mehr willst  ::)
Mich würden mal ein paar Eckdaten zu Eurem Betrieb interessieren.

Und noch was, Hass, lieber Kaubeu, ist ein ganz schlechter Berater!



Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)

Offline hosta

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #17 am: 27.01.14, 13:48 »

Zwei Beiträge am 05.4.2011


Heute haben wir den 27.01.2014




Herzlichst hosta

Offline Nelly

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #18 am: 27.01.14, 14:36 »
Hallo, tja, das ist so eine  mir bekannte aussichtslose Sache, man ist so in der Tretmühle drin und kriegt nicht die Kurve zu gehen, obwohl man weiß, wie´s steht.....

Wärest du mal früher auf und davon, aber es ist nie zu spät.....

Nell

Offline Pierette

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #19 am: 27.01.14, 14:42 »

Zwei Beiträge am 05.4.2011


Heute haben wir den 27.01.2014


...genau, und ein Beitrag von Kaubeu, heute um 10.32h
Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)

Kaubeu

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #20 am: 27.01.14, 17:12 »


Hallo, ich bin hier irgendwie abgemeldet worden und bin nun wieder da ...


Ja, wenn jemand nur 2 Beiträge schreibt und sich dann jahrelang nicht mehr meldet, dann wird ein Benutzer auch schon mal gelöscht.

Ich hab Deinen Beitrag jetzt mal an Dein altes Thema angehängt, damit die Vorgeschichte da ist.

Hallo Martina,


Hallo Martina,
ich hab meinen Beitrag schon gesucht, gut, das ich nun weiß, wo der geblieben ist.

Pierette,
 
das hast Du falsch erlesen.
Ich hab in den ersten 5 Jahren mehrmals das Thema angesprochen und es kamen immer verschiedene Gründe als Antwort, das mein Vater sich nicht vom Hof trennen kann.
Inzwischen ist der Investitionsbedarf gestiegen und ich kann mir an meine paar Finger abzählen, das ich das Geld, wenn ich es investieren würde, nicht wiedersehen würde.
Eckdaten: 98 ha, 40ha Eigenland, 800000 kg Milchquote

Hosta,

gut, das ich weiß, das du für die Statistik zuständig bist 8)

Nelly,

ich hab in meinen Leben 2 große Fehler gemacht.
1., das ich den Vertrag unterschrieben hab und 2. das ich das Vieh und die Quote nicht 2008 versilbert hab, wo es gute Preise gab.

Offline Lulu

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #21 am: 28.01.14, 07:42 »
Hallo,

im ersten Moment würde ich auch sagen, gehe mal zu einer Beratungsstelle und lass deine Situation mal anschauen. Oft bekommt man einen klareren Blick und die Emotion steht nicht so im Vordergrund. Deine Situation liest und hört man ja öfter. Ich kann es auch nicht verstehen, wie man seinem eigenen Kind so missgünstig sein kann. Oft richtet sich ja die Missgunst der übergebenen Partei gegen die Schwiegerkinder. Das kann man ja vielleicht noch zum Teil nachvollziehen. Das ist aber ja bei dir nicht der Fall. Ich kann dir nur raten, dir zu überlegen, was mache ich ohne Hof. Was will ich arbeiten, wo will ich wohnen und dann kannst du vielleicht das Thema Frau auch wieder aufgreifen. Und hast Mut und Elan
dein Leben neu zu ordnen. Deinen Frust kann ich gut verstehen. Aber hake es ab und stecke deine Energie in deine Zukunft. Den Hass deines Vaters wirst du auch mit einem Mediator nicht ändern; meist reden Altenteiler auch gar nicht mit denen. Mehr kann ich dir leider nicht raten.

Liebe Grüße
Lulu

Offline Mucki

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #22 am: 28.01.14, 08:44 »
Hallo ,
nein so seltenist des garned das die eigen Eltern so auf die eigen Kinder sind ,warum des so ist kann ich ned sagen,aber bei meiner Mutter ist es ja auch so.
Ich würde mit meien Kindern nie so umgehn.

lg Mucki
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Offline Pierette

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #23 am: 28.01.14, 09:56 »


Pierette,
 
das hast Du falsch erlesen.
Ich hab in den ersten 5 Jahren mehrmals das Thema angesprochen und es kamen immer verschiedene Gründe als Antwort, das mein Vater sich nicht vom Hof trennen kann.
Inzwischen ist der Investitionsbedarf gestiegen und ich kann mir an meine paar Finger abzählen, das ich das Geld, wenn ich es investieren würde, nicht wiedersehen würde.
Eckdaten: 98 ha, 40ha Eigenland, 800000 kg Milchquote


1., das ich den Vertrag unterschrieben hab und 2. das ich das Vieh und die Quote nicht 2008 versilbert hab, wo es gute Preise gab.

Also nochmal, Du hast einen Pachtvertrag unterschrieben und monatlich 1500,00€ an den Vater überwiesen, richtig? Und nach fünf Jahren war immer noch nicht klar, was Vater wollte.
Aber als Pächter kannst Du doch nichts veräußern und um Investitionen zu tätigen, die Finazierungen benötigen, musst Du doch Eigentümer sein.

Ich verstehe nicht, warum Du nicht schon viel früher Konsequenzen gezogen hast und noch jahrelang so weiter gemacht hast.  ???


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Offline Susanna

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #24 am: 28.01.14, 10:50 »
Ich verstehe nicht, warum Du nicht schon viel früher Konsequenzen gezogen hast und noch jahrelang so weiter gemacht hast.  ???
Das frage ich mich auch. Warum tust Du das?

Also - was willst Du von uns wissen? Ist es wirklich die Frage nach  der Rückgabe, oder worum geht es denn genau?
Viele Grüße
Susanna

Offline Susanna

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #25 am: 28.01.14, 10:51 »
Sorry, nicht die Rückgabe, sondern das Ausschlagen der Hofübergabe...
Viele Grüße
Susanna

Offline Mucki

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #26 am: 28.01.14, 11:20 »
Ich verstehe nicht, warum Du nicht schon viel früher Konsequenzen gezogen hast und noch jahrelang so weiter gemacht hast.  ???



Weil es nicht so einfach ist sich loszusagen, warum bleiben Frauen oft auf einem Hof wo nicht mal der Mann zu ihen steht?
Es sind und bleiben die Eltern und auch das zu Hause.
Und die Frage wo soll man hin ? Was soll man arbeiten?

So einfach ist loslassen und trennen ned .

lg Mucki
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Offline Pierette

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #27 am: 28.01.14, 11:28 »
Aber Mucki, irgendwann ist eine Schmerzgrenze erreicht, finanziell und natürlich altersmäßig und dann sollten Entscheidungen fallen.
Ein Leben lang sich ärgern und jammern, das kann es ja wohl nicht sein.
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Offline Mucki

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #28 am: 28.01.14, 11:39 »
Es gibt Menschen bei den liegt die schmerzgrenze hoch ,schau doch oft an was sich Frauen von ihren Männer gefallen lassen oder auch von SE nur damit freide am Hof ist , verstehen kann ich des auch ned  aber es ist wies ist.

lg Mucki
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Kaubeu

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #29 am: 28.01.14, 12:25 »

Pierette,
 
das hast Du falsch erlesen.
Ich hab in den ersten 5 Jahren mehrmals das Thema angesprochen und es kamen immer verschiedene Gründe als Antwort, das mein Vater sich nicht vom Hof trennen kann.
Inzwischen ist der Investitionsbedarf gestiegen und ich kann mir an meine paar Finger abzählen, das ich das Geld, wenn ich es investieren würde, nicht wiedersehen würde.
Eckdaten: 98 ha, 40ha Eigenland, 800000 kg Milchquote


1., das ich den Vertrag unterschrieben hab und 2. das ich das Vieh und die Quote nicht 2008 versilbert hab, wo es gute Preise gab.

Also nochmal, Du hast einen Pachtvertrag unterschrieben und monatlich 1500,00€ an den Vater überwiesen, richtig? Und nach fünf Jahren war immer noch nicht klar, was Vater wollte.
Aber als Pächter kannst Du doch nichts veräußern und um Investitionen zu tätigen, die Finazierungen benötigen, musst Du doch Eigentümer sein.

Ich verstehe nicht, warum Du nicht schon viel früher Konsequenzen gezogen hast und noch jahrelang so weiter gemacht hast.  ???




wo hast du das mit 1500 Euro im Monat gelesen?
Ich hab geschrieben 1500 Euro/ha - das sind bei 40 ha 60.000 Euro/Jahr. in 10 Jahren 600.000 Euro, abzüglich 200.000 Euro Fremdkapital bleiben 400.000 Euro, die für den betrieb weg sind...

Und wieso ich nicht schon früher meine Sachen gepackt habe... irgendwie stirbt die Hoffnung zuletzt und so eine Milchviehherde kann man nur einmal verkaufen. Wenn dann noch das Herz dran hängt und man sein halbes leben dafür gearbeitet hat, fällt das bestimmt nicht so einfach.

Pierette, bist du vom Hof oder eingeheiratet?
Wenn man das nicht kennt, kann man das schwer verstehen

Als Pächter bekommt man schon Kredite, das orientiert sich am Umsatz. Und was ich verkaufen kann, Milchqute ist meine, ZAs auch, das Vieh höchstwahrscheinlich auch, und die neuen Maschinen hab ich ja gekauft.....
« Letzte Änderung: 28.01.14, 12:30 von Kaubeu »