Autor Thema: Hofübergabe ausschlagen?  (Gelesen 31398 mal)

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Kaubeu

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #30 am: 28.01.14, 12:36 »
Hallo ,
nein so seltenist des garned das die eigen Eltern so auf die eigen Kinder sind ,warum des so ist kann ich ned sagen,aber bei meiner Mutter ist es ja auch so.
Ich würde mit meien Kindern nie so umgehn.

lg Mucki

Hallo Mucki,

das komische ist, das die ausgezogen Kinder die guten sind, die ja immer behilflich sind (weil sie nur erscheinen, wenn sie was wollen) und keine Widerworte geben, Das Kind was zuhause sich ins "gemachte" Nest setzt und den Hof bekommt, hat ja nie Zeit( weil man vielleicht weniger Freizeit hat) und gibt oft Widerworte, weil man sich ja auch oft sieht und sich nicht aus den Weg gehen kann.
Das ist nun unabhängig, ob es sich um Tochter oder Sohn handelt, vielleicht ist es ein ungeschriebenes Gesetz

Kaubeu

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #31 am: 28.01.14, 12:47 »
Hallo,

im ersten Moment würde ich auch sagen, gehe mal zu einer Beratungsstelle und lass deine Situation mal anschauen. Oft bekommt man einen klareren Blick und die Emotion steht nicht so im Vordergrund. Deine Situation liest und hört man ja öfter. Ich kann es auch nicht verstehen, wie man seinem eigenen Kind so missgünstig sein kann. Oft richtet sich ja die Missgunst der übergebenen Partei gegen die Schwiegerkinder. Das kann man ja vielleicht noch zum Teil nachvollziehen. Das ist aber ja bei dir nicht der Fall. Ich kann dir nur raten, dir zu überlegen, was mache ich ohne Hof. Was will ich arbeiten, wo will ich wohnen und dann kannst du vielleicht das Thema Frau auch wieder aufgreifen. Und hast Mut und Elan
dein Leben neu zu ordnen. Deinen Frust kann ich gut verstehen. Aber hake es ab und stecke deine Energie in deine Zukunft. Den Hass deines Vaters wirst du auch mit einem Mediator nicht ändern; meist reden Altenteiler auch gar nicht mit denen. Mehr kann ich dir leider nicht raten.

Liebe Grüße
Lulu

Mein Vater ist absolut beratungsresistent und nicht kritikfähig. wahrscheinlich ist auch etwas demenz oder Alzheimer dabei, vergesslich wird er auch langsam.
Ich bin eben kein "redlicher" Sohn, der automatisch die Meinung des Vaters hat und zu seinen Wort steht.
Wer soll mich denn beraten? Ich kann ja nichtmal mit Freunden darüber sprechen, wenn einer nähmlich nicht den Mund halten kann, werden die Flächen schon unter den Nachbarn aufgeteilt, bevor ich es weiß...
Bauernverband/Landvolk kannste vergessen.
Und die Kammer kontaktieren, könnte auch nach hinten losgehen. Oder kann mir einer versichern, das keine Infos an andere Betriebe gehen, die mehr Fläche benötigen...
Wenn sowas sehr diskret behandelt werden soll, klappt das meistens nicht.
Im landwirtschaftsgericht (oder wie es nun genau heisst) vom Amtsgericht, sitzen auch Landwirte - und das, was ich weiß, ist, daswenn es um Flächen geht, kein Trick zu schmutzig ist. Den trau ich auch nicht
Hier hab ich die Hoffnung, das einer was von einen ähnlichen Fall weiß, und wie das ausgegangen ist

Kaubeu

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #32 am: 28.01.14, 13:03 »
Wie stellt sich Dein Vater denn die Zukunft vor?

Vom Betrieb?
Von Dir?
Von ihm?

es soll alles so bleiben, wie es ist, wenn Ihm irgendwas das zeitliche segnet, wird es Ihm wohl egal sein. Bis dahin bin ich derjenige, der den Betrieb ruiniert, weil ich ja nicht investiere - weil mir ja die Gebäude nicht gehören.
Wenn irgendwann ein Stall so schlecht ist, das ich den Tieren das nicht zumuten kann, wird der leerstehen
meine Zukunft ist Ihm egal

Offline Mucki

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #33 am: 28.01.14, 13:19 »
ja so sieht es meine Mama auch und bei mir sind ja keien weichenden erben vorhanden ,alos beckommst ja eh alles ,das sich aber immer mehr leute hilfreich um meien Mutter bemühen  ::) und sie lieber deren hilfe in Anspruch nimmt als meine  :o  weil mich braucht sie ja nicht bezihungsweis mich kann man ja zu nichts brauchen, wegen meien rücken ich kann sie nicht mal Pflegen ihre ausage mir gegenüber.

Vor etwa 14 Tagen sollte sie an der Hand Operiert werden hab angeboten sie zu fahren,es his sie meldet sich wen sie den Termin hat, vor kurzen teilte sie mir mit das die han schon verheild sei ,was wie du warst schon bei der OP ja der herr .......... war so nett mich zu fahren du ahst je eh nie zeit für mich mußt dich ja um fremde Kinder kümmern.  :o :-[ :-X

Lg Mucki
Am Ende des Tunnels ist immer Licht!

Kaubeu

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #34 am: 28.01.14, 13:28 »
ja so sieht es meine Mama auch und bei mir sind ja keien weichenden erben vorhanden ,alos beckommst ja eh alles ,das sich aber immer mehr leute hilfreich um meien Mutter bemühen  ::) und sie lieber deren hilfe in Anspruch nimmt als meine  :o  weil mich braucht sie ja nicht bezihungsweis mich kann man ja zu nichts brauchen, wegen meien rücken ich kann sie nicht mal Pflegen ihre ausage mir gegenüber.

Vor etwa 14 Tagen sollte sie an der Hand Operiert werden hab angeboten sie zu fahren,es his sie meldet sich wen sie den Termin hat, vor kurzen teilte sie mir mit das die han schon verheild sei ,was wie du warst schon bei der OP ja der herr .......... war so nett mich zu fahren du ahst je eh nie zeit für mich mußt dich ja um fremde Kinder kümmern.  :o :-[ :-X

Lg Mucki

Du Glückliche, keine weichenden Erben ;-))
Mein Vater hat vor ein paar Jahren mit meiner Schwester telefoniert und da hat er darüber geredet, ob er nicht den Hof an Ihren Sohn(mein Patenkind), zu der zeit unter 10 Jahre alt vererben könnte.Was er nicht wusste, ich war im nachbarraum und hab alles mitgehört, gut das er schlecht hört und deswegen laut redet.
Achja, ich wusste nichtmal einen Grund, wieso er an dem tag besonders sauer auf mich war


Offline gammi

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #35 am: 28.01.14, 13:30 »
Was zu raten ist aber schon schwer. Die Situation ist schon sehr zerfahren. Pacht von gesamten landwirtschaftlichen Betrieben finde ich von vorneherein sehr schwierig. Wenn es dann nicht klappt umso mehr.
Enjoy the little things

Offline Pierette

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #36 am: 28.01.14, 14:40 »
Sorry, da liegt ein Lesefehler meinerseits vor - aber eigentlich spielt das auch keine Geige, denn was Du da vorrechnest, macht Dich das nicht nachdenklich? Es ist unglaublich viel Geld verbrannt worden, so wie Du das beschreibst.

Fragst Du Dich nicht, wie Deine wirtschaftlichen Verhältnisse in ZUkunft aussehen werden? Was wird aus der Quote, die ja im nächsten Jahr entkapitalisiert sein wird, ZA hast Du, Vieh "höchstwahrscheinlich" - wie ist das zu verstehen?

Susanna's Frage möchte ich wiederholen:
Zitat
Also - was willst Du von uns wissen? Ist es wirklich die Frage nach  der Rückgabe, oder worum geht es denn genau?
Denn,
- ob Du überhaupt weitermachen willst, die Frage kannst nur Du für Dich beantworten
- ob es wirtschaftlich vernünftig ist, musst Du mit Deinem Wirtschaftsberater ausrechnen
- und ob Du die Kohle, die Du in den Betrieb gesteckt hast, wieder bekommst, das muss im Zweifelsfall ein Richter entscheiden.







Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)

Offline mogli

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #37 am: 28.01.14, 14:49 »
Milchqoute ist praktisch jetzt wertlos. ZA gelten nur noch dieses Jahr. :-\
Liebe Grüße Helga

Offline Pierette

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #38 am: 28.01.14, 15:02 »
Milchqoute ist praktisch jetzt wertlos. ZA gelten nur noch dieses Jahr. :-\

...es lebe der freie Markt!
Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)

Offline keystroke

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #39 am: 29.01.14, 00:18 »
Es gibt viele Höfe, die keinen Nachfolger haben. Warum unbedingt den Hof der Eltern übernehmen, besonders, wenn sie einem nicht wohl gesonnen sind?
Nach meiner Erfahrung ist es immer schlecht, mit Bekannten, besonders mit Verwandten, Geschäfte zu machen. Freundschaften können zerbrechen, wenn einer meint, über den Tisch gezogen worden zu sein.
Von meinem Elternhaus werde ich wohl auch nur den Verkaufspreis erben... Meine Eltern denken im Traum nicht daran, das Erbe zu lebzeiten zu verteilen. Darum bin ich auch froh, weiter weg zu wohnen und nicht täglich zu sehen, wie es dem Haus schlechter geht weil nichts daran getan wird.

Viele Grüße
Achim

Offline marikat

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #40 am: 29.01.14, 14:23 »



es soll alles so bleiben, wie es ist, wenn Ihm irgendwas das zeitliche segnet, wird es Ihm wohl egal sein. Bis dahin bin ich derjenige, der den Betrieb ruiniert, weil ich ja nicht investiere - weil mir ja die Gebäude nicht gehören.
Wenn irgendwann ein Stall so schlecht ist, das ich den Tieren das nicht zumuten kann, wird der leerstehen
meine Zukunft ist Ihm egal

Hallo Kaubeu,
da du den Betrieb gepachtet hast, musstest du auf eigene Rechnung wirtschaften. Wenn wegen der Pachtzahlung kein Gewinn übrigbleibt ist es höchste Zeit dich beruflich neu zu organisieren. Wenn mit dem Betrieb trotz der Pachtzahlung Gewinn zu machen war, nimm diesen und mach was draus, das dich weiterbringt.
 Jemand der einen Betrieb in deiner Größenordnung managen kann findet auch ohne Papa eine Zukunft.
Ich lese aus deinen Beiträgen, dass du in letzter Konsequenz für dich jetzt entscheiden willst wo Deine Zukunft liegt.
 Meiner Meinung nach suchst du nach einem schwarzen Peter der dich zwingt so zu handeln wie du handelst.
meine Zukunft ist Ihm egal Dein Zitat

Da es um deine Zukunft geht, klär einfach mal ob du in der Lage bist diese zu organisieren. Oder ob du dir weiterhin in der Rolle des Opfers gefallen willst.

Das ist jetzt kein Schmusekurs, aber manchmal muss man etwas klar benennen.

Marikat
« Letzte Änderung: 29.01.14, 14:25 von marikat »

bumirl

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Re: Hofübergabe ausschlagen?
« Antwort #41 am: 03.12.14, 20:03 »
Hallo Kaubeu, jetzt ist das Thema zwar fast ein Jahr alt und hoffentlich hast Du einen Weg für Dich gefunden. Mein Vater ist ähnlich wie Deiner - hat viel versprochen und als es dann soweit war und ich schon angefangen hatte zu investieren, kam von ihm der Satz:" Da kannst aber lang warten bevor DU auf MEINEM Grund was baust.
Ich habe mir daraufhin selbst etwas gesucht, bin in eine andere Gegend gegangen und höre von daheim noch gelegentlich, wiesehr es mein Vater bedauert, daß ich gegangen bin und gar nicht weiß warum ….
Es gibt genügend Höfe ohne Nachfolger, und die Geräte und das Vieh sind Deins ….
Viel Erfolg und Mut wünsch ich Dir - es lohnt sich. (Und ganz nebenbei freut sich auch (D)Eine Bäuerin, wenn keine missmutigen Eltern auf dem Hof sind.