Autor Thema: Bienenhonigvermarktung  (Gelesen 13258 mal)

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Offline WieseTopic starter

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Re: Bienenhonigvermarktung
« Antwort #15 am: 19.02.11, 19:36 »
Hallo Hardy

Das mit dem Glaspfand ist mir echt zuviel, dass zahlt hier keiner drauf.
Ich habe mir jetzt so Flyer. vom Deutschen Imkerbund bestellt und einige Pakate und ein Werbeschild.
Das Werbeschild " Echter deutscher Honig " kommt an die Straße und die Flyer möchte ich den Kunden mitgeben,
eventuell mit einer Preisliste.

Ich nehme die Gäser schon sauber zurück, trotzdem werden sie nochmals gewaschen.
Ich habe mir einen Abfüllaparat zugelegt und die Kunden können dabei zusehen, wie ich den Honig abfülle und dabei habe
ich die Gelegenheit mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Das wird auch gerne angenommen.
Auch bin ich dabei Honigrezepte zu drucken und den Kunden diese anzubieten, wer mag kann sie mitnehmen.

Wiese die schon was dazugelernt hat.
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "

Offline cara

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Re: Bienenhonigvermarktung
« Antwort #16 am: 20.02.11, 10:41 »
wieso zahlen denn die nicht auch 50cent Pfand? Das gibts doch wieder, insofern ist das doch egal, wie hoch es ist, oder verstehe ich da was falsch??
Ich habe meine Einkäufe noch nie davon abhängig gemacht, wie hoch der Pfandpreis ist... ::)
LiGrüss cara

It's a magical world, Hobbes, ol' buddy. Let's go exploring!

manurtb

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Re: Bienenhonigvermarktung
« Antwort #17 am: 20.02.11, 10:59 »
Bei uns verkauft der örtliche Imker seinen Honig auch im Rewe.
Unser Rewe-Markt ist da sehr offen für regionale Anbieter.

Unter 5 Euro pro Glas geht aber nichts.

Offline Marina

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Re: Bienenhonigvermarktung
« Antwort #18 am: 20.02.11, 11:09 »
In unserem Edekamarkt am Ort verkauft auch ein ortsansässiger
Imker seinen Honig. Das Pfund-Glas zu 3,20 Euro. Nur was mich ärgert:
niemand nimmt die Gläser zurück. Mein Vater hatte früher auch Bienen,
daher weiß ich, wie teuer die Gläser sind! Aber der Markt möchte halt
keine Mühe damit haben.

Marina

Offline mara51

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Re: Bienenhonigvermarktung
« Antwort #19 am: 20.02.11, 13:10 »
Hallo,

versendet auch jemand Bienenhonig?

LG Marion
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F. Kafka

Offline Romy

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Re: Bienenhonigvermarktung
« Antwort #20 am: 20.02.11, 15:29 »
Nur was mich ärgert:
niemand nimmt die Gläser zurück. Mein Vater hatte früher auch Bienen,
daher weiß ich, wie teuer die Gläser sind! Aber der Markt möchte halt
keine Mühe damit haben.

Marina

Bei uns in der Schweiz dürfen wir Gebinde nicht mehr weiter verwenden, das bestimmt die Lebensmittelinspektion. Nur für den Eigengebrauch. Sie sagen, dass es nicht möglich ist die Gläser so steril abzuwaschen, höchstens wenn wir uns so ein Gerät zutun, dass alles steril ausdampft - aber das ist mir wirklich zu teuer. Das verrückte ist ja, dass es unter dem Strich meisten ökologischer ist das Glas einzuschmelzen und neu zu giessen als keimfrei zu machen. Deshalb findet man in der Schweiz das Flaschen- und Gläserpfand nur noch sehr selten.

Ich beziehe den Honig von einem Imker, der seine Bienen bei uns im Dorf hat. Er ist sehr genau und auch Inspektor für andere Imker. Er erzählt immer viel und voller Leidenschaft über seine Bienen, deshalb weiss ich wie aufwendig die Arbeit eines seriösen Imkers ist. Ich bezahle ihm für 500 gr sFr. 14.00 (€10.83) und verkaufe es weiter für sFr. 18.00. (€13.92) Der Honig läuft bei mir wie warme Semmeln - also super gut! Übrigens wird er auch von unseren deutschen Gästen gekauft  ;) Es ist dabei nicht so, dass der schweizer Honig um sovieles besser ist. Meine Tochter war an der Ostsee und hat von dort superguten Honig nach Hause gebracht von einem Direktvermarkter.
Schweizer Honig bekomme ich nirgends viel billiger. Meiner ist noch etwas teuerer weil er biologisch ist, aber viel billiger ist der andere auch nicht.

Es ist ja eigentlich so, dass die Herrsteller (nicht nur für Honig) sich selber im Preis drücken. Jeder will billiger sein und so dreht sich die Spiralle abwärts. Eine gute Bekannte hat in St.Moritz ein Kleidergeschäft. Im Sortiment hatte sie einen weissen Kaschmirpulli. Weil er sich nicht gut verkaufte setzte sie den Preis von Fr. 80.00 auf Fr.50.00 hinunter. Weil er wieder von niemandem gekauft wurde, setzte sie den Preis hinauf auf Fr. 150.00 und der Pullover war schon am zweiten Tag verkauft.
Ich will damit sagen, dass es Sachen gibt die gehören für mich einfach ins Hochpreissegment, dazu gehört der Honig genauso wie ein Kaschmirpulli. Sonst denke ich: Was so billig, das stimmt doch etwas nicht - ist der wirklich echt?
en hübsche tag
Romy

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Offline WieseTopic starter

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Re: Bienenhonigvermarktung
« Antwort #21 am: 20.02.11, 19:30 »
Hallo

"Cara" ich glaube in keinem Geschäft, wird darauf hingewiesen, wie teuer das Glas ist. Das ist im Preis gleich dabei. Nur bei den Imkern wird auf den
Glaspfand hingewiesen. Ich weiß aber auch nicht so genau, wann das eingeführt wurde.

"Manu 123"  und "Marina" ich kenne hier bei uns keinen Discounter Markt der vom örtlichem Imker einen Honig im Markt hat. Das sind dann solche Betriebe, die Honig im großen billig aufkaufen und dann wieder weiterverkaufen. Aber woher dieser Honig überall herkommt, steht ja nicht auf dem Glas. Nur wenn ein ortsansässiger Imker seinen Honig anbietet, kann ich mir sicher sein.
Honigpreis wird sich auch nach dem richten, ob der Imker noch eine Abgabe zahlen muss, dass er im Geschäft Honig verkaufen darf., sonst zahlt er ja drauf.

"Mara" ich könnte dir schon Honig schicken, muss halt sehr gut verpackt werden, dass das Glas auch heil ankommt. Ein Versuch ist es allemal wert.

" Romy" ich finde, die Einheitsgläser für Honig ( Steht auf dem Glas " Echter deutscher Honig ") kann man doch wieder benutzen, in der Geschirrspülmaschine werden sie sauber und ich tue der Umwelt zuliebe etwas, wenn ich es zurücknehme. Ist doch gut so und wenn sie kaputt sind,
oder der Deckel, kann man ja austauschen.bezw. nachkaufen.

Ich weiss auch nicht, wie das rechtlich ist, ob man sich da ein Gewerbe anmelden muss, wenn man im Geschäft verkauft?

LG.Wiese
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Offline mara51

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Re: Bienenhonigvermarktung
« Antwort #22 am: 20.02.11, 22:09 »
Hallo Wiese1,

ein Verwandter von mit hat mir auch schon Honig per Post geschickt. (Leider ist der ausgewandert.)
Er hat es in einem 12-er Karton geschickt. Ich nehme an, daß die leeren Gläser darin waren. Sie sind ohne Schaden bei uns angekommen. ;D

Würde mich freuen, wenns klappt.

LG Marion
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F. Kafka

Offline Romy

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Re: Bienenhonigvermarktung
« Antwort #23 am: 21.02.11, 09:29 »
Ich habe sehr gute Erfahrung mit Wellkarton. Da roll ich die Gläser ein und dann satt ins Paket packen
en hübsche tag
Romy

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