Autor Thema: Kleingebäck auf Vorrat backen  (Gelesen 16115 mal)

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Offline Nixe

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #15 am: 18.10.10, 19:16 »
Apfel oder Quarkstrudel fertig backen stücke schneiden und einfrieren in der Mikrowelle heißmachen und warm servieren!

Offline martina-s

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #16 am: 18.10.10, 22:17 »
...ich glaube aber, dass Fanni was wollte, was SM alleine managen und vorsetzen kann, wenn ST grad mal nicht da ist. Einfach was aus der Kiste nehmen. Mit Microwelle und Gefriertruhe ist SM wohl nicht so vertraut?!
Liebe Grüße
Martina

Offline Klecksi

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #17 am: 19.10.10, 05:49 »
  Kokos rumwürfel ...
schneide die in größere stücke  sind lecker  anfangs etwas rauschig gggg lässt aber mit der zeit nach   halten in blechdosen wunderbar bis zu 4 wochen

    Für den Teig:
160 g    Butter oder Margarine (z.B. Rama)
4     Ei(er)
500 g    Zucker
500 g    Mehl
60 g    Kakaopulver
1 Pck.    Backpulver
1 Tasse    kalter kaffee
     Für den Guss: (Schokoladenmantel)
3 Tafeln    Schokolade (Zartbitter oder Vollmilch) raspeln               eine reicht auch wegen der kalorieen  ;-)
500 g    Puderzucker
300 ml    Rum (80%ig, Stroh Rum)
.    Kokosraspel

Zubereitung
Die Zutaten für den Teig vermischen und zu einem zähen Teig verarbeiten. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Backblech geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 45 Min. backen.

Auskühlen lassen. Das Backpapier lösen und die Teigplatte in ca. 2 cm x 2 cm große Würfel schneiden.

, Puderzucker, Rum geraspelte schoki gut verrühren .........die  kuchenstücke eintauchen abtropfen lassen  und in den kokosflocken wälzen
Auf einem Kuchengitter trocknen lassen. ... is a patzerei aber lecker  gutes gelingen  lg hanni
Grias aus Niederbayern

Offline fanniTopic starter

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #18 am: 19.10.10, 07:17 »
...ich glaube aber, dass Fanni was wollte, was SM alleine managen und vorsetzen kann, wenn ST grad mal nicht da ist. Einfach was aus der Kiste nehmen. Mit Microwelle und Gefriertruhe ist SM wohl nicht so vertraut?!

 ;D ;D.......ich find alles super.........ich brauch eine Vielfalt, den ich will halt nicht immer nur Chipstüten aufreißen, wenn mal schnell einer reinschneit. Herrichten muß ich das ganze zu 85%....sag ich mal und mir würds selber Spaß machen was auszuprobieren.

Wer war jetzt das mit dem einwecken? Kann man so Käsegebäck auch einwecken und bleibts dann resch und frisch.??....wenn ich es einfriere wird es lätschig >:(.
Herzliche Grüße von Fanni

Offline Sigrid

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #19 am: 19.10.10, 07:24 »
Irgendwo wenn ich mich richtig erinnere müsste hier im BT noch ein Rezept von Sigird sein mit Waffeln, die sich in der Dose (falls sie Nicht gegessen werden) sehr gut halten.
Ja, das sind diese http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,5234.msg311052/topicseen.html#msg311052  Sigrid

Mara, was Du Dir alles merken kannst!  ;D

« Letzte Änderung: 19.10.10, 07:27 von Sigrid »

Offline Imogen

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #20 am: 19.10.10, 08:20 »
Hallo,

wie wärs mit Muffins, dies sind wirklich in 1 Min aufgetaut, in der Mikrowelle oder eben kurz in den Backofen. (Rezept Eierlikörmuffins habe ich glaub bei Muffins eingestellt, sind bei uns der Favorit.

Manchmal backe ich auch ein Blech Butterkuchen und gefriere kleine Rechtecke einzeln ein. Kannst du dann nach und nach machen 1/2 Blech für die Familie und den Rest auf Vorrat für diese Besuche.

Ansonsten auf Teige aus de Weihnachstbäckerei zurückgreifen und andere Formen machen, die kannst du dann bis 6 Wochen lagern. Habe noch ein Rezept für Teegebäck. (Ausstechteig)  Daraus mach ich zu Ostern Osterhasen und jezt habe ich "Katzen" gebacken. Zum Kaffee ode Tee, wenn kein Kuchen da ist und vielleicht noch ein lieber "Helfer" mit am Tisch sitzt.

(Werden aber auch auffallend schnell weniger...........)

Imogen
« Letzte Änderung: 19.10.10, 08:26 von Imogen »
Viele Grüße
aus dem Tal der Liebe

Offline Susanna

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #21 am: 19.10.10, 09:12 »
fanni, bei uns wird das ganze Jahr über - nicht nur in der Weihnachtszeit - sehr gerne ganz normales Spritzgebäck gegessen. Da würde ich auf jeden Fall auch 1 - 2 Keksdosen voll backen, Du wirst sehen, das ist immer ein Renner :).
Viele Grüße
Susanna

Offline Caddy

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #22 am: 19.10.10, 10:32 »
hallo, bin  auch ein fleißiges Vorratsmäuschen, das dieses und jenes Gebäck hortet, für den Fall der
Fälle usw. , für Kleingebäck zählt für mich auch jeder Blechkuchen, der einfach in kleine Stücke zerteilt wird,
eingefroren oder in der Alufolie, bzw. Dose sehr gut haltbar. Am liebsten werden bei uns Gewürzschnitten
gegessen oder feine Rührkuchen einfach aufs Blech gestrichen und gebacken, mit verschiedenen Glasuren kann man
 noch vieles aufpeppen. Diese Blechkuchenart ist vor allem schnell erledigt.
Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke

Offline Christine

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #23 am: 19.10.10, 10:49 »
Hallo, Fanni,

ich hab hier dein Rezept aus den von mir sehr favorisierten koch- u. Backbüchern der Thüringerin Gudrun Dietze. Schon öfter habe ich hier im BT aus ihnen "zitiert"; bzw. kopiert, weil diese Rezepte hier bei uns tatsächlich noch so im Umlauf u. gut sind.
Ich habs eingescannt u. weiß jetzt net, wie das mit dem Bildformat ist, weil ich vergrößert habe - ich probiers einfach mal. Vielleicht sagt es Dir zu; der Kuchen schmeckt prima u. hält sich gut.

Die Thüringer Christine

Bild entfernt, wir wollen ja keinen Urheberrechtsstreit bekommen
2. Versuch ohne "anstößiges Foto" ;)

Ein Rezept, dass in unserer Gegend noch häufig gebacken wird, obwohl es schon alt ist. Es sollte immer was "im Haus" sein, wenn überraschend die Verwandtschaft aus den umliegenden Dörfern kam. Deshalb wurde Halbkalter auf Vorrat gebacken:
Teig:
15g Hefe, 3 EL Rum, 3 Eier, 3 EL Zucker, 125g Butter, 125g Margarine, 1 Prise Salz, 500g Mehl
Hefe in e. Schüssle  krümeln, mit Schnaps verrühren, Eier u. Zucker dazu u. die fast erkaltete Margarine-Buttermischung gut unterschlagen. Reichliche Hälfte Mehl dazu rühren, den Rest unterkneten; 45 Min. gehen lassen.

Streußel:
450g Mehl, 350g Zucker, 350g Margarine/Butter, 1/8L Milch, 100-150g Butter, event. Mandelstifte u. Vanillezucker
Mehl, Zucker u. zerl. Fettigkeit verkneten (ev. zur Hälfte mit Kakao vermischen).
Alles zu Streußeln verarbeiten.
Jetzt den Teig teilen u. auf 2 Blechen dünn ausrollen, mehrfach mit Gabel einstechen, mit Milch bepinslen (Streußel haften besser) u. diese darauf verteilen. Die Bleche über Nacht kühl stellen; am nächsten Tag bei 180° ca. 10-15 Min. backen. Sofort mit heißer Milch bepinslen, dann die zerlassene Butter darüber geben. Jetzt event. mit Mandelstiften u. Vanillezucker "veredeln". Wenn die Butter fest ist, alles in ca. 3x8 große Streifen schneiden u. in einem Topf aufbewahren; ist über Wochen möglich.

Gutes Gelingen (falls... :-*) - wünscht die Thüringer Christine
Herzlichen Gruß - Christine

Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt.
Joachim Ringelnatz

Offline Christine

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Re: Kleingebäck auf Vorrat backen
« Antwort #24 am: 19.10.10, 12:08 »
Noch ein "altehrwürdiges" u. lange haltbares Rezept ist der Thüringer Prophetenkuchen; mancherorts auch Aufläufer, Platzkuchen oder Huckelkuchen genannt. Er ist fix gebacken u. sieht toll aus, wenn er im Ganzen auf die Tafel kommt.

Teig: 6 Eigelb, 6 EL Ol, 6 EL Mehl, (ca. 100g), 6 EL Rum oderWeinbrand (40%)

Belag: 150g Butter, 2x Vanillezucker, 100-150g Staubzucker

Backröhre auf größte Hitze vorheizen.
Eigelb so lange schlagen, bis sich die Masse verdoppelt hat; Öl darunter rühren, Mehl drüber sieben u. den "Allohol" zufügen. Kurz u. Kräfig verschlagen u. die Masse auf ein sehr gut gefettete Blech streichen. Bei stärkster Hitze 5-8 Min. backen. Während des Backens bilden sich Blasen u. Wellen, aber der Kuchen darf nicht braun werden, sondern muss ganz "blond" bleiben. Auskühlen lassen.
Dann dick mit zerl.. Butter bepinseln; die Butter muss auf dem Kuchen "stehen". Mit Van.-Zucker bestreuen. Wenn alles fest ist, den Staubzucker darüber sieben. Soll er länger aufbewahrt werden, in Stücke teilen u. im geschlossenen Gefäß aufbewahren.

Ich hab mal gelesen, dass der Huckelkuchen auch mit unserer Thüringer Heimat verglichen wird - Täler u. Hügel.... Beim Essen sind die "Täler" am beliebtesten u. schnellsten weg. Warum wohl?
Herzlichen Gruß - Christine

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