Autor Thema: Hofübergabe 2  (Gelesen 90956 mal)

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Offline Imogen

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #90 am: 02.02.13, 14:55 »
Wir waren die ersten Jahre nicht verheiratet, aber die Lebensversicherung meines Mannes wurde sofort auf mich überschrieben.Gleichzeitig hat er eine Lebensversicherung für mich abgeschlossen, deren Beiträge er zahlt, einfach nur dafür, dass ich auf dem Hof mitarbeite. (kleine NE-Landwirtschaft)
Wir haben uns nach ein paar Jahren intensiv damit auseinander gesetzt: was geschieht wenn (nach einem Unfall)......in den ersten Jahren war klar, dass ich mit meiner Tochter einfach wieder zurück in mein Haus im Nachbarort gehe........mit der Zeit stellte ich jedoch fest, dass für meine Tochter HIER "zuhause" ist...........im Falle eines Falles hätte man  uns aus "Ihrem Elternhaus" rauswerfen können..............wir hatten verschiedene Beratungsgespräche...................haben dann die notwendigen Schritte unternommen......damit ich und meine Tochter abgesichert sind....Eheschließung/Testament  ......muß SigiKam recht geben, die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist wenn du über 40zig bist mehr als katastrophal. Ich wurde mit Mitte Vierzig entlassen......nichts geht trotz 2 Berufen..............damals war mein Mann der treibende Teil, ich dachte solange ich zwei gesunde Hände hab brauchts das eigentlich nicht(vielleicht dachte Nelly anfangs auch so)......aber jetzt nach 8 Jahren erfolgloser Jobsuche muß ich sagen bin ich froh, dass wir das alles so geregelt haben..........und ich soweit dies eben möglich ist/war abgesichert bin.......mich keiner rausschmeißen kann und ich finanziell erst mal anständig über die Runden komme....

Ich habe das im Gegenzug auch getan, um meinen Mann finaziell  in die Lage zu versetzen meine Tochter evtl. einige Jahre fremdbetreuen zu lassen sollte mir etwas passieren solange sie noch klein ist.

Ich kann schon verstehen, wenn Nelly sich am Anfang keine Gedanken darüber gemacht hat......aber wenn dann die Kinder da sind, für die zu sorgen ist......und wenn man dann weiß, wie SE zu einem stehen, welchen Stellenwert man hat.........dann muß man schon gemeinsam schauen, dass jeder so abgesichert wie möglich ist. Sprich vor der Eheschließung bzw. spätestenst bei der Geburt des ersten Kindes.

Imogen
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Offline Nelly

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #91 am: 02.02.13, 19:48 »
Hallo, an einen eigenen Termin denke ich auch schon die ganze Zeit. Hab meinen Mann vor ein paar Tagen gefragt, was ihn daran hindert, mich in die LV´s eintragen zu lassen. Er sagte darauf: Och, das weiß ich auch nicht. Darauf meinte ich: Dann steht dem ja nix im Wege.  Darauf bekam ich aber keine Antwort....

Online LunaR

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #92 am: 02.02.13, 19:56 »
Hallo,

natürlich sollte ein Mann und Vater bei seiner Lebensversicherung erst mal an Frau und Kind denken. Möchte hier nur mal am Rande einwerfen, als Bezugsberechtigte einer Lebensversicherung ist Frau nicht unbedingt auf der sicheren Seite. Ein Bezugsrecht kann widerrufen und geändert werden. Es sei denn, das Bezugsrecht ist unwiderruflich. Aber wer sich grundsätzlich schon so ziert, wird das wahrscheinlich ohnehin nicht machen.

LG
Luna
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

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Offline apis

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #93 am: 02.02.13, 20:09 »
Die Lebensversicherung war nach unserer Hochzeit auch schon immer mal ein Thema, aber auch mein Mann hatte ein wenig Angst vor seinen Eltern.
Die waren jedoch anderweitig gut abgesichert und auf eine evtl Zahlung aus Söhnchens Lebensversicherung nicht angewiesen.

Als unserer erstes Kind geboren war hab ich die Sache in die Hand genommen. Ich hab ihn einfach informiert das übermorgen der Versicherungsvertreter kommt und die Lebensversicherung dann umgeschrieben werden kann.
Ohne jedes Problem war es dann auch so, SE haben es nicht mal erfahren. Und wenn schon, Mann muß Prioritäten setzen.......... Stress ohne Ende, haushoch und höllentief hatte ich sowieso schon.
« Letzte Änderung: 02.02.13, 20:16 von apis »

Offline gammi

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #94 am: 11.02.13, 16:02 »
Zum Nachdenken:

Ich habe 2 Töchter und einen Sohn. Unseren Hof haben wir an unseren Sohn übergeben. Ich wohne seit 30 Jahren dort, mein Mann  noch länger.  Nun erbe ich noch zusätzliche Fläche . Die überlasse ich nun meinem Sohn.
Nun stirbt plötzlich mein Sohn. Seine Frau und Kinder bekommen nun alles. Es ist ihr zu Hause, sie sind dort daheim. Irgendwann lernt meine Schwiegertochter - mit der ich mich nicht so besonders verstehe - einen neuen Mann kennen. Er hat auch eine Familie. Die fühlen sich hier auch zu Hause.
Meine Enkelkinder studieren und ziehen dann hinaus in die weite Welt.

Und ich?.............vielleicht sitze ich dann mit lauter fremden Leuten in meinem zu Hause und blätter in den Prospekten über die Pflege in Thailand.

Vielleicht würde jetzt sogar eine von meinen Töchtern sehr gerne wieder in ihr zu Hause zurück kommen......

Aus der Sicht kann ich eine solche Verzichtserklärung schon verstehen.
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Offline Imogen

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #95 am: 11.02.13, 17:58 »
Das kommt immer auf die Betrachtungsweise an. Wenn der Sohn stirbt (das meine ich allgemein, nicht weil ich meine, irgendeiner der zu dem Thema schreibt würde das jetzt tun, ich kenne ja niemand persönlich und wen kennt man schon wirklich?) dann kann eben die Schwiegertochter mit Kindern vom Hof gejagt werden..........kein Dach über dem Kopf und ohne Geld dastehen.......also diese Dinge sollten schon so geregelt werden, dass für alle Beteiligten "ein Leben" noch möglich ist......dass es keine "Verlierer" gibt.....was ich allerdings auch richtig, richtig schwer finde.

Aus den Beiträgen ist ja auch zu lesen, das die meisten versuchen, dies auch in diese Richtung zu lösen.Unsere Welt wäre besser, wenn jeder "die Sache" , egal welche, auch mal aus der Sicht des anderen Beteiligten betrachten würde.  Wenn auf beiden Seiten ein "gesunder Geist" denkt, dann müßten lebenswerte Lösungen rauskommen. (auch wenn es nicht die "große Liebe" zwischen den Beteiligten ist.

Ich halte eine finanzielle Absicherung z.B. durch eine überschriebene Lebensversicherung für unabdingbar. Wenn's wirlich hart kommt, ist vielleicht nicht das wichtigste W O  man lebt, sondern das man ausreichend finanzielle Mittel hat, v o n denen man mit seinen KIndern leben kann, bis man wieder Fuß gefaßt hat, beruflich ....wenn das überhaupt noch möglich ist, falls man lang aus dem Beruf ist ......bzw. die Lage auf dem Arbeitsmarkt so schlecht ist wie jetzt.......

Imogen
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Offline frankenpower41

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #96 am: 11.02.13, 21:21 »
Hallo

Ich hab jetzt nicht mehr zurück zur ursprünglichen Frage gelesen, glaub aber, dass es ja in der Verzichtserklärung drum ging, dass das Erbe der SM (das sie jetzt geerbt hat und nicht der Hof, den Sohn eh schon hat) für ST tabu sein soll.
So ganz versteh ich es eh nicht. Warum behält SM es nicht einfach selber und vererbt es nach ihrem Tod.
Also ich hätt da jetzt kein Problem damit, gehört doch SM.

Die Geschichte die Gammi schreibt kann ich schon nachvollziehen. Bei Übergabe gibt es halt vieles zu überlegen.
Da würde ich vielleicht nur die Bewirtschaftung auf Sohn übertragen, den Besitz aber behalten. Wäre wahrscheinlich sowieso gerechter wenn man mehrere Kinder hat.

Marianne

Offline Mannomann

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #97 am: 11.02.13, 21:27 »
Zum Nachdenken:

Ich habe 2 Töchter und einen Sohn. Unseren Hof haben wir an unseren Sohn übergeben. Ich wohne seit 30 Jahren dort, mein Mann  noch länger.  Nun erbe ich noch zusätzliche Fläche . Die überlasse ich nun meinem Sohn.
Nun stirbt plötzlich mein Sohn. Seine Frau und Kinder bekommen nun alles. Es ist ihr zu Hause, sie sind dort daheim. Irgendwann lernt meine Schwiegertochter - mit der ich mich nicht so besonders verstehe - einen neuen Mann kennen. Er hat auch eine Familie. Die fühlen sich hier auch zu Hause.
Meine Enkelkinder studieren und ziehen dann hinaus in die weite Welt.

Und ich?.............vielleicht sitze ich dann mit lauter fremden Leuten in meinem zu Hause und blätter in den Prospekten über die Pflege in Thailand.

Vielleicht würde jetzt sogar eine von meinen Töchtern sehr gerne wieder in ihr zu Hause zurück kommen......

Aus der Sicht kann ich eine solche Verzichtserklärung schon verstehen.

Dann müsste der Vertrag so ergänzt werden das der Hof im Todesfall direkt an die Kinder geht und Schwiegertochter bis zu einem gewissen Alter der Kinder Bleiberecht und Niesbrauchsrecht hat. Im Idealfall so lange bis die Kinder mit der Ausbildung fertig sind um den Betrieb zu übernehmen. Dir steht dann eben bis ans Lebensende eine Pacht für dein Grundstück zu. Um die "Hausfalle" zu umgehen würde ich das Wohnhaus bei der Übergabe zurück behalten und erst später vererben. So hast du noch etwas Einfluss.
 
Nord- Oberbayern

Offline gammi

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #98 am: 11.02.13, 22:38 »
Es geht hier um keinen konkreten Fall............ich wollte die Verzichtserklärung wegen der geerbten Fläche einfach einmal aus Sicht der älteren Generation sehen.

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Offline annelie

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #99 am: 12.02.13, 10:37 »
Gammi´s Beitrag wirft jetzt für mich die Frage auf, wie haben das Eure Übergeber geregelt?

Mein SV lebt alleine und hat das Wohnrecht auf Göga´s Hof (Göga selber hat sich im Bauernhaus ein Zimmer für sich ausbehalten). Er ist jetzt 86 Jahre alt und versorgt sich weitgehend selber, seine Tochter wird, falls das nicht mehr so ist, bei ihm einziehen (zumindest ist das ihre Absicht, nicht freuig, aber sie sieht die Notwendigkeit und sie möchte es tun).
Meine Mutter (81 J.) hat in unserem Wohnhaus mehrere Zimmer geschrieben, ist aber vor gut 4 Jahren in ihr Austragshaus ausgezogen, da dies behindertengerecht gebaut ist und das Haus in dem wir wohnen nicht, wird sie voraussichtlich auch hierher nicht zurückkehren. Wen sie gerne jemanden bei sich einziehen lassen möchte, ist das ihre Sache.

Beide sind topfit, beide haben ohne Rückbehalt an meinen Mann bzw. an mich übergeben. Stirbt einer von uns Beiden, werden die Leistungen des Übergabevertrages vom Erben mit übernommen, sterben wir beide, übernehmen unsere Erben die Leistungen, bzw. der Austrag liegt lt. Übergabevertrag auf den Flächen.

Was ich aber nie möchte ist, dass unsere Tochter, wenn sie als weichende Erbin vom Hof weggeht, irgendwann wieder kommt und auf dem Hof neben unserem Sohn und/oder seiner Familie lebt. Das ist einfach zu nahe. Ich seh das wahrscheinlich sowie anders, denn ich möchte nicht unbedingt nach der Übergabe direkt am Hof leben bleiben.... ;) Auch wenn ich mittlerweiile knapp 49 Jahre hier lebe.....
Liebe Grüße
Annelie

Offline martina

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #100 am: 12.02.13, 10:45 »
Annelie,

wenn Deine Schwägerin zu ihrem Vater zieht und er dann irgendwann stirbt, bleibt sie da wohnen oder zieht sie dann wieder weg?

Zu Deiner Tochter, ich denke, das ist dann eine Sache zwischen Euren Kindern, oder? Zumindest, wenn sie abgefunden ist. Wenn sie dann wieder zurück auf den Hof möchte, weil da eine Wohnung frei ist, dann müßte sie ihrem Sohn Miete zahlen.
Wir sehen uns in Weimar. Ich freue mich auf Euch.

Offline annelie

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #101 am: 12.02.13, 11:33 »
Hallo Martina,
meine Schwägerin hat was Eigenes (2 km von SV entfernt), wo sie mit der Familie ihres Sohnes lebt, sie wird wieder zurückgehen, sie wird nur wegen ihres Vaters einziehen.

Das andere bezog sich auf das Posting von Gammi:
Zum Nachdenken:

Ich habe 2 Töchter und einen Sohn. Unseren Hof haben wir an unseren Sohn übergeben. Ich wohne seit 30 Jahren dort, mein Mann  noch länger.  Nun erbe ich noch zusätzliche Fläche . Die überlasse ich nun meinem Sohn.
Nun stirbt plötzlich mein Sohn. Seine Frau und Kinder bekommen nun alles. Es ist ihr zu Hause, sie sind dort daheim. Irgendwann lernt meine Schwiegertochter - mit der ich mich nicht so besonders verstehe - einen neuen Mann kennen. Er hat auch eine Familie. Die fühlen sich hier auch zu Hause.
Meine Enkelkinder studieren und ziehen dann hinaus in die weite Welt.

Und ich?.............vielleicht sitze ich dann mit lauter fremden Leuten in meinem zu Hause und blätter in den Prospekten über die Pflege in Thailand.

Vielleicht würde jetzt sogar eine von meinen Töchtern sehr gerne wieder in ihr zu Hause zurück kommen......


Aus der Sicht kann ich eine solche Verzichtserklärung schon verstehen.

Klar ist es die Entscheidung von Sohn und Tochter, ob unsere Tochter zur Miete auf den Hof zieht...

Aber -vielleicht ein Denkfehler von mir- ich bin davon ausgegangen, dass die Tochter zu Göga und/oder mir ins Haus zurück kommt und das möchte ich nicht.....

Außerdem stosse ich mich ein klein wenig an dem Wort *zu Hause*, meine Schwester würde das Haus in dem sie mit ihrer Familie lebt als ihr zu Hause bezeichnen, ebenso wie meine Schwägerinnen und mein Schwager das Haus in dem sie leben als ihr zu Hause bezeichnen würden. Sicherlich ist man am Hof aufgewachsen und kommt wieder zu den Eltern *heim*, aber das liegt doch eher  daran, dass man das  mit den Eltern in Verbindung bringt, meine Mutter fährt auch nach über 60 Jahren in ihren Heimatort (jetzt eher den Friedhof wo ihre Eltern begraben sind) heim, aber sie würde nie sagen, sie wäre da zu Hause oder sie möchte da wieder leben, zu Hause ist, wo sie jetzt lebt.... Mein Mann sagt auch, er ist hier zu Hause, wo wir leben.
Es ist auch sicherlich nicht ganz einfach, wenn ein Kind Sohn oder Tochter wieder bei den Eltern einzieht, wenn es schon Jahre oder Jahrzehnte nicht mehr bei den Eltern gelebt hat...
« Letzte Änderung: 12.02.13, 11:35 von annelie »
Liebe Grüße
Annelie

Offline fanni

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #102 am: 12.02.13, 12:59 »
.......hm............aber ihr habt hernach ein Haus, dass ihr vorher nicht hattet :-\

ich weiß dass es schwierig ist, aber Kinder haben auch Rechte, bzw. ihr Sohn.......das mit den Pflichten sollte halt dann auch stimmen, aber was ist schon so
Herzliche Grüße von Fanni

Offline Imogen

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #103 am: 12.02.13, 15:34 »
.....verjagt werden soll niemand......meist ist es ja so, dass die Rechte ja noch bei der älteren Generation sind.......und dies gar nicht (wie in Nellys Fall) möglich wäre............eine Frau die auf dem Betrieb mitarbeitet, der aber nichts gehört, die kleine Kinder hat.......die finaziell in keiner Form abgesichet ist.......nicht im Beruf bleiben konnte wegen Hof und Kinder...........der kann das durchaus passieren....

Grundsätzlich sind bestimmte Dinge immer wieder neu zu überdenken und evtl. neu festzulegen.....es ist ein Trugschluß, dass ich heute schon etwas festlegen kann, dass in 30 Jahren noch für mich bzw. die Menschen drumherum passt bzw. dass heute das paßt, was vor 30 Jahren unter ganz anderen Bedingungen festgelegt wurde.......aber keiner will da oft so richtig ran und mit Kosten ist es ja auch verbunden...nicht zu vergessen die Mitmenschen, für die es unbequemer werden könnte....

Imogen
Viele Grüße
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Offline Ingrid2

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Re: Hofübergabe 2
« Antwort #104 am: 12.02.13, 15:40 »
Weißt du gammi, es funktioniert wohl so: Wenn alle fair miteinander umgehen, dann gibt es kein Problem. Wenn niemand nur den eigenen Vorteil sieht sondern auch den anderen "leben lässt", dann ist ein friedliches miteinander problemlos.

Wenn aber einer "falsch spielt", dann funktioniert das nicht mehr. Und dann ist es egal, ob es die junge oder alte Generation ist, ob Schwiegermutter oder eingeheiratete Frau. Dir fehlt der Respekt vor der älteren Generation, was ist mit dem Respekt gegenüber den (jungen) Frauen, die zurückstecken für die neue Familie, die die eigene Karriere dem Hof unterordnen?

Es ist wie schon oben geschrieben, ein geben und nehmen und ein Gebot der Fairness.