Autor Thema: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?  (Gelesen 9410 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline AnnerlTopic starter

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 6
Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« am: 28.01.10, 08:05 »
Hallo, ich bin neu hier und habe eine Frage an euch:
Mein Mann hat auf unseren Hof eingeheiratet (25 MiKu m. NZ) und wir haben drei Kinder (fast 5 J., fast 3 J. und 5 Monate alt). Und ich hatte jetzt schon ein paarmal die Situation, wenn ich in den Stall ging um meinem Vater zu helfen und mein Holder auf die Kleinen schauen sollte, dass er es höchstens 10 Min. schaffte, weil die Kleine mit 5 Monaten bei ihm dann so brüllte, dass er mir wieder rief (bzw. seinen ältesten ausschickte...) - mein Vater und auch unser Tierarzt (war bereits zweimal in solchen Situationen akkurat da) schüttelten nur den Kopf....
Kommt es öfter vor, dass Männer so unbeholfen sind mit Kleinen?
Zur Klarstellung noch: mein Mann geht 35 Std./wo in die Arbeit und ich bin momentan nur wenn es brennt im Stall, denn bis drei kleine Kinder bei der Kälte angezogen sind, derweil sind meine Eltern fast fertig.... Ansonsten bin ich auf dem Hof voll eingespannt...

Offline Ingrid2

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 1136
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #1 am: 28.01.10, 08:20 »
Eine Frage: Kümmert sich dein Mann nur "im Notfall" um die Kinder? Oder ist er auch in die Kinderbetreuung eingebunden, wenn du da bist?

Wenn dein Mann sich nur um die Kinder kümmert wenn du keine Zeit hast, dann ist doch logisch, daß es nicht klappt. Auch Kinderbetreuung will gelernt sein. Und auch Kinder und Väter müssen aneinander gewöhnt sein.

Gruß Ingrid

Offline ansabe

  • Münsterland/NRW
  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 275
  • Geschlecht: Weiblich
  • Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche!
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #2 am: 28.01.10, 08:25 »
Hallo, ich bin neu hier und habe eine Frage an euch:
Mein Mann hat auf unseren Hof eingeheiratet (25 MiKu m. NZ) und wir haben drei Kinder (fast 5 J., fast 3 J. und 5 Monate alt). Und ich hatte jetzt schon ein paarmal die Situation, wenn ich in den Stall ging um meinem Vater zu helfen und mein Holder auf die Kleinen schauen sollte, dass er es höchstens 10 Min. schaffte, weil die Kleine mit 5 Monaten bei ihm dann so brüllte, dass er mir wieder rief (bzw. seinen ältesten ausschickte...) - mein Vater und auch unser Tierarzt (war bereits zweimal in solchen Situationen akkurat da) schüttelten nur den Kopf....
Kommt es öfter vor, dass Männer so unbeholfen sind mit Kleinen?
Zur Klarstellung noch: mein Mann geht 35 Std./wo in die Arbeit und ich bin momentan nur wenn es brennt im Stall, denn bis drei kleine Kinder bei der Kälte angezogen sind, derweil sind meine Eltern fast fertig.... Ansonsten bin ich auf dem Hof voll eingespannt...

Was macht dein Mann mit den Kindern und für die Kinder?
Vielleicht solltest du ihn öfters  die Kinder geben und anleiten, was er damit spielen kann, wenn du dabei bist. Falls er das mitmacht und falls es für ihn nicht anders bequemer ist. :o Da muss ich Ingrid recht geben, versuch ihn mehr einzubeziehen, vielleicht auch mehr in die Landwirtschaft. Aber denk dran, du solltest ihn einbeziehen, nicht deine Eltern oder sonst einer. :)
Viele liebe Grüsse
ansabe

Offline mamaimdienst

  • Global Moderator
  • *
  • Beiträge: 3164
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #3 am: 28.01.10, 10:09 »
Wenn ich alle "Schaltjahre" mal mit Freundinnen abends unterwegs bin, sag ich meinem Mann "Mehr wie schreien können sie nicht!" Ich weiß es ist hart, wenn so ein Wurm herzzerreißend schreit, aber es ist ja nicht so, daß die Kleinen ganz alleine sind, und Mama nicht mehr kommt. Die sind härter im nehmen, als wir oft denken. Und es ist ja auch schön, wenn Mama dann wieder da ist.
Bevor man seine Feinde liebt, sollte man netter zu seinen Freunden sein. - Mark Twain-

Offline Erdbeere

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 302
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #4 am: 28.01.10, 10:41 »
Ich find`es eigentlich ganz normal, dass sich ein Baby lieber von der Mama trösten lässt. Die iat halt immer um das Kind herum. Aber ein Vater sollte troztdem fähig sein, auf seine Kinder aufzupassen. Ich hab`drei Kinder in genau demselben Alter. Da klappt das prima. Aber die Kleine würde nie bei Papa einschlafen. Weil bisher immer nur ich das gemacht habe. Ich weiß, in welcher Position sie liegt, was man vorher tun muss, wie hell es sein muss etc.

Mein Mann würde sich aber nie die Blöße geben, mich anzurufen, wenn das Baby schreit.

Dein Mann macht es sich halt auch sehr bequem, wenn er weiß, dass Du gleich kommst, sobald es etwas Schwierigkeiten gibt.

Gestern war ich ne`halbe Stund (!!!) beim Einkaufen. Als ich zurückkam sagt der Große:" Gott sei Dank, ich hab`mir schon solche Sorgen gemacht."
 Der Mittlere sagte: " Meine liebe Mama, hab`ich DIch wieder gefunden!"
Und das Baby hat geplärrt.
 ::)
Die Kinder sind einfach verwöhnt, wenn die Mama immer verfügbar ist.
Andre Mütter gehen den ganzen Tag außer Haus arbeiten.

Liebe Grüße

bulldogdoktor

  • Gast
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #5 am: 28.01.10, 10:46 »
Wenn ich mal fragen darf würde mich interessieren, ob das schon immer so ist, das eignetlich nur du dich um den Nachwuchs kümmerst?

Bei uns ist das so, das ich mich die ersten 4. Wochen(gut hatte da Urlaub über Weihnachten und so) mehr um unsere kleine gekümmert habe um die Mama einfach zu entlasten.
Ich hab jetzt meine Arbeitszeit auch auf 30 Std. reduziert, fahre ja aber jeden Tag noch 3 Std um bei meiner kleinen Familie zu sein.

Ich werde von meiner kleinen fast jeden Abend mit einem lächeln empfangen....

Naja mal schauen wie das sich noch entwickelt...aber ich würde es auf jeden Fall versuchen meine Frau nicht zu belästigen wenn sie mit anderen Sachen beschäftigt ist. Außer das Stillen, das kann ich ihr leider nicht abnehmen.

Gruß Sven

Offline AnnerlTopic starter

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #6 am: 28.01.10, 10:59 »
Hallo, erstmal Danke für eure vielen Antworten, ich glaub, ich muss meinem Herrn Gemahl diese Seite mal zeigen....
Also bei uns ist es immer so gewesen, dass ich immer im Stall war, bis unser drittes Kind, die kleine Maus auf die Welt kam. Aber die hat ihre Brüllphase v.a. abends so gelegt, dass ich im Stall eh zu nix käme (wie Gammi meint, die Kinder holen sich halt das, was sie brauchen auf ihre Weise), und die beiden anderen ja auch nicht immer draussen sein wollen (v.a. im jetzt bei dieser Kälte). Und morgens muss der Grosse kiga-fertig gemacht werden und die zwei anderen sind auch schon wach, also hat sich das in der Früh auch erledigt... Und unter Tags ist es so, entweder es gehen alle mit raus, wenn ich draussen bin, oder es ist zufällig unsere Nachbarin hier, dann bleiben die Zwerge bei ihr im Haus derweil.
Es ist halt so, mein Mann geht in die Arbeit, also muss ich meinem Dad mehr auf dem Hof helfen (der wird heuer 60, und braucht halt auch etwas mehr Hilfe inzwischen, v.a. Tiere umtreiben, Maschinen anbauen und herrichten u.s.w.) Und damit ich nicht ganz weg bin von der Stallarbeit, will ich halt manchmal im Stall helfen und bin eigentlich fast entsetzt, dass mein Mann mit drei Kinder solchen Situationen einfach nicht gewachsen ist.... - bei mir ist es selbstverständlich, draussen mit den Maschinen u. a. zu helfen, aber er kann keine 1/4 Stunde auf seine Zwergen aufpassen... Ich weiss nicht, kriegen eure Männer nicht so schnell Panik wie mein ehrenwerter Gemahl?
Sagen wir mal so, die beiden grossen Kinder haut schon ganz gut hin (is ja klar, die kommen allein auch mal für ´ne 1/2 Std. aus), aber die Kleine - das ist Fiasko...! Ich weiss, ich bin sicher z.T. selbst schuld, dass er so unselbständig ist (er braucht mich ja draussen auch fast immer, wenn er was macht; und ich helf, weil ich mir immer denk, eigentlich ist es ja mein Hof und er hilft neben der Arbeit auch noch), aber wenn ich hier Grenzen ziehen will, dann regt er sich auf, weil ich meinem Dad immer helf,  und ihm nicht...
Und noch zu der Frage, ob meine Mam auch in den Stall geht: ja, denn meine Mam kann es mit den Kindern nicht so gut, sonst könnt die halt öfter schauen...
Aber erstmal schöne Grüsse an alle
Anna

Offline AnnerlTopic starter

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #7 am: 28.01.10, 11:08 »
Hier muss ich wohl noch anmerken: bei unseren beiden grossen Zwergen hat es meinen Opa noch gegeben, der hat die beiden im Wagen solange geschunkelt, bis sie wieder ruhig waren (und ich war im Stall). Aber unser Uri ist leider letztes Jahr gestorben, jetzt ist die Kleine halt öfter bei mir... und dementsprechend Mama-orientiert. Ich bin beim ersten Kind, als dieser ein Jahr alt war, 20 Std/W. in die Arbeit gegangen, beim zweiten und dritten hab ich mir gedacht, ich bleib die drei Jahre daheim, aber wie ihr schreibt, dann sind die Kinder umso Mama-gerichteter, da sie immer da ist, selbst wenn sie arbeitet...
Ich glaub, bei meinem Mann ist ein gewisser Teil Erziehung mit Schuld: als unser erstes Kind zur Welt kam, hat meine SM zu mir gesagt, ich soll in einem anderen Zimmer schlafen, da ja mein Mann raus muss zur Arbeit und Schlaf braucht.... Meine Reaktion darauf könnt ihr euch vielleicht denken....

bulldogdoktor

  • Gast
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #8 am: 28.01.10, 11:10 »
Bei uns ist es ja das erste Kind, aber ich geh nicht mit in den Stall, weil ich es nicht so mit der kleinen kann, sondern um meine Frau davon zu entlasten.
Eigentlich klappts bei den SE ja auch allein, aber jeder kleine Handgriff erleichtert halt die ganze Sache.

Bin vielleicht etwas zu neugierig, aber wie sols denn mal weitergehen, wenn dein Vater überhaupt nicht mahr so kann?
 

Offline Beppa

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 721
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #9 am: 28.01.10, 11:20 »
Ich weiss, ich bin sicher z.T. selbst schuld, dass er so unselbständig ist (er braucht mich ja draussen auch fast immer, wenn er was macht; und ich helf, weil ich mir immer denk, eigentlich ist es ja mein Hof und er hilft neben der Arbeit auch noch), aber wenn ich hier Grenzen ziehen will, dann regt er sich auf, weil ich meinem Dad immer helf,  und ihm nicht...

Was verstehst du unter helfen ?

Nimmst du ihm die Arbeit ab oder zeigst du ihm, wie es funktioniert ? Wenn du es ihm 3 mal gezeigt hast dann sollte er es von selber könne und dann läßt du ihn es auch mal ganz selbständig (mit dir im Rücken als moralische Unterstützung) machen. Auch wenn es falsch wird.
Er muss lernen, dass er sich nicht um die Aufgaben drücken kann. Genau wie du es deinen Kindern beibringst.

Belohnung funktioniert auch bei großen Jungs nur gibt es da keine Bonbons.  ;D

Offline Starbuck

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 790
  • Geschlecht: Männlich
  • Keep calm and wait for the Wurst case!
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #10 am: 28.01.10, 11:29 »
Du schreibst ja auch....meine Mutter kann nicht so mit kleinen Kindern......dann könnte es ja auch sein, dass Dein Mann einfach auch nicht mit kleinen Kindern kann?

Ich kenne auch viele Männer, die nicht mit schreinden kleinen Kindern klarkommen - meiner eingeschlossen.....ehrich gesagt kenne ich fast keine Familien bei denen nicht die klassische Rollenverteilung ist.

Also hörmal! Wer kleine Kinder "machen"kann, muss auch mit ihnen klar kommen! Es ist doch nicht das erste, da hätte sich der Gute schon ein bißchen "kümmern" können in den letzten Jahren....

lg, Heiko...der im Moment lieber Kinder hüten würde als kranke Kälber/Kühe im Stall :(
Unser Leitbild: Dem Leben zugewandt! Dem LiebeLeben, GlaubenLeben, FamilieLeben, LandLeben, BauernhofLeben!

Offline AnnerlTopic starter

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #11 am: 28.01.10, 11:36 »
Also, zu der Frage, wie es bei uns weitergehen soll, wenn mein Dad nimmer kann: Es soll weitergehen (wir wollen evtl. eine JV-Stall bauen, und wenn der gebaut wird, soll er sich ja rentieren), mein Mann ist der Meinung, er geht schon in den Stall, wenn meine Leute mal nimmer können oder wollen... (was ich ihm auch glaub, den momentan geht er halt nicht, weil er mit meiner Mam ein Problem hat, und ihr lieber aus dem Weg geht). Und hoffentlich sind die Kinder dann schon grösser, falls meine Eltern mal ausfallen sollten, dann geht es bei mir auch wieder leichter...
Und was Beppas Frage anbelangt: es geht nicht ums Zeigen sondern um die Tatsache, dass ich ihm helfe, nicht nur meinem Dad... (Eifersucht? keine Ahnung?!)
(Ohje, wenn ich hier so schreibe, merke ich eigentlich erst, wieviele `Baustellen´ bei uns offen sind...)
Und zu Gammi: vielleicht hast du Recht und mein gehört halt vielleicht einfach vielleicht nicht zu den fortschrittlichen Vätern, für die Kindererziehung einfach normal ist....

manurtb

  • Gast
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #12 am: 28.01.10, 11:40 »
Kommt es öfter vor, dass Männer so unbeholfen sind mit Kleinen?
Buh, ich kann es Dir nicht sagen, weil ich nie daheim bin, wenn mein Mann auf unseren Sohn aufpasst.
Bei uns sind die Rollen getauscht. Beschwerden hab ich noch keine gehört, d.h. ich geh davon aus, dass er das von Anfang an konnte.
Ich glaub, dass es nicht am 'Mann-Sein' liegt, sondern eher daran, dass er Angst hat, was falsch zu machen.
Wie wärs denn, wenn Du ihn, wenn Du da bist, mal drin bestärkst, dass er sich mit dem Baby beschäftigt. Und immer wichtig: Loben, wenn er was gut gemacht hat und nicht gleich schimpfen, wenn er es nicht richtig macht...

Offline Sasa

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 1014
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #13 am: 28.01.10, 12:46 »
Ich denke, Männer können eher mit Kindern, die nicht mehr ganz so klein sind- so ab einem Jahr etwa. Sie wirken dann nicht mehr so zerbrechlich, und wenn sie schreien, weiß man schon eher mal, warum ;D
Als unsere Große gerade geboren war, ließ sie sich äußerst ungern von meinem Mann anziehen oder wickeln. Sie schrie dann immer wie am Spieß. Irgendwann stellte ich fest, woran es lag: Sie war eher zart, mein Mann hatte Angst, ihr versehentlich mal ein Ärmchen zu brechen, also fasste er sie nur ganz vorsichtig mit zwei Fingern am Arm, wenn er ihr einen Pullover anziehen sollte. Nach ein paar Wochen hat er aber festgestellt, sie ist klein, aber eher unzerbrechlich- und dann klappte das auch.
Bei der Mittleren und der Kleinen war eher das Problem: Die Beiden hab ich gestillt, die Große nicht. Was tun, wenn das Kind schreit- es könnte Hunger haben und müsste bei Papa mangels Milchquelle verhungern?? Papa geriet dann immer in Panik- und Kind schrie noch mehr, obwohl gar nicht der Hunger schuld war. Da half dann nur, eine Teeflasche mit abgepumpter Milch bereitstellen. Wurde zwar nie gebraucht, aber Papa fühlte sich nicht mehr so hilflos ;D
An Annerls Stelle würde ich wohl einfach mal für ein paar Stunden aus dem Haus gehen. Da hört sie das Geschrei der KInder nicht und der Göga kann sie nicht sofort zur Hilfe holen. Irgendwann wird es schon klappen. ;D

bulldogdoktor

  • Gast
Re: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?
« Antwort #14 am: 28.01.10, 12:51 »
Da hast du anscheinend genau das umgekehrte Problem auf dem Hof was hier so einige eingeheiratete ST haben.

Du schreibst du hilfst ihm, aber es gibt doch mehr als genung Sachen, die mann auch alleine machen kann, oder hilfst du deinem Dad auch bei allem?

Naja das iat aber ein anderes Problem und gehört nicht zum eigentlichen Thema.

Meine Meinung ist: Wenn jemand will, dann kann er auch mit einem Kleinkind umgehen. Und da sollte mal 1-2 Stunden, die es mal im Stall dauert, dann keine Probleme geban, zumindest nicht ständig und jedesmal.

Ich würde Ihn mal direkt drauf ansprechen, warum er nicht klarkommt...würde ihm das Kind mal ein ganzes Wochenende überlassen, wo er sich drum kümmern muß und du in der Wohnung dich eben um die anderen beiden kümmerst. Ist dann nicht ganz so stressig wie aus dem Stall zurückkommen und das Kind gewöhnt sich mehr an ihn. Wenn er das mitmacht, denke ich das er nach 1 oder 2 Wochenenden auch über die Stallzeit mal allein klarkommt. Macht er es nicht mit liegt der Hase sicher nicht nur beim schreienden Kind im Pfeffer.

Gruß Sven