... Aber nach längerem Nachdenken weiß ich nicht, ob es für mich das richtige wäre...
Eigentlich kann es einem egal sein, wie die eigene Beerdigung abläuft. Man bekommt davon ja nichts mehr mit. Aber auch ich mache mir zu dem Thema so meine Gedanken und dabei geht es auch darum, wie ich es persönlich für mich haben möchte.
Nach wie vor, gehört der Friedwald dazu. Bei meiner Schwägerin habe ich die erste Beerdigung in dieser Art erlebt. Der Geistliche von der Trauerfeier, machte auch die Beerdigung im Wald. Das ist schon ungewohnt. Ich fand es problematisch, dass man erst ein längeres Stück fahren um in den Wald zu kommen. Eine Partei hatte sich auch noch verfahren und wir warteten einige Zeit auf diese. Hier ist die Entfernung noch u einiges länger, an die 20 Km. Ich finde, dann wird alles doch Zeitlich und räumlich auseinandergerissen. Nun denke ich, es wäre besser, erst eine Trauerfeier mit Sarg für alle zu machen und nach der Verbrennung zu späterer Zeit nur für die Familie die Bestattung im Friedwald.
Je älter ich werde, um so mehr wünsche ich mir meine Beerdigung ohne Pfarrer. Wir haben schon mehrere Beerdigungen erlebt, wo der jeweilige Pfarrer (es waren verschiedene) sich richtig schlecht benommen hat, u. a. bei meiner Mutter.

Eine solche Beerdigung habe ich allerdings noch nie mitgemacht, aber bis jetzt nur gutes darüber gehört. Wenn man es wünscht, können auch dabei religiöse Elemente eingebracht werden.
Von den Pfarrern, die ich mir vorstellen könnte gibt es nur 2. Einer ist 96, aber richtig gut. Für den anderen bin ich fremd.