Autor Thema: Was tun bei enger Generationenfolge?  (Gelesen 16004 mal)

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Offline reserlTopic starter

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Was tun bei enger Generationenfolge?
« am: 09.09.07, 18:43 »

Kürzlich habe ich mich mit einer Bäuerin unterhalten, die darüber klagte, dass der potientelle Hofnachfolger bereits 25 Jahre alt ist, aber an eine Übergabe noch nicht zu denken sei.
Die Betriebsinhaber sind längst noch nicht 50. 8)
Für zwei Generationen würde das Einkommen auf dem Hof aber nicht ausreichen.


Kennt ihr die Problematik zu enger Generationenfolge?
Die "Rente mit 67" wird das sicher noch einmal verschärfen.
lieben Gruß
Reserl



Manchmal ist es ein großes Glück,
nicht zu bekommen, was man haben will.

Offline Biobauer

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #1 am: 09.09.07, 19:13 »
Hallo,ich habe sowas in der varwandtschaft,allerdings bei einen handwerksbetrieb. da hätte eine generation einfach aussetzen müssen und der enkel den betrieb übernehmen müssen ,aber leider hat de r vater seinen sohn auch dazu gedrängt unbedingt das handwerk zu erlernen mit dem effekt das nn da s einkommen hinten und vorne nicht reicht.nun soll sich de r sohn auswärts eine arbeit suchen ,als metzgermeister nicht gerade einfach und gut dotiert.
bei mir ist es ähnlich ,ich bin ja auch relativ jung,zur zeit ist es so ,das sämtliche kinder eine ausserlandwirtschaftliche ausbldung machen bzw machen werden. was dann später noch ist wird sich zeigen ,ich bin sowieso de rmeinung das man mit 16 noch gar nicht in d erlage ist sich bewusst auf einen beruf festzulegen.
servus
Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962

Offline Maja

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #2 am: 09.09.07, 20:33 »
Was man mit 16 will kann mit 36 schon wieder out sein.
Wir haben dieses Problem auch. Der Sohn würde schon gerne übernehmen aber mein Mann und ich können noch nicht abgeben.Habe noch zu wenig eingezahlt in die Alterskasse und mein Mann bekäme noch keine Rente.
Und diverse andere Probleme sprechen auch noch dagegen den Hof abzugeben. Wir sitzen ganz schön in der Zwickmühle.
« Letzte Änderung: 10.09.07, 10:29 von Maja »

Samy

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #3 am: 10.09.07, 09:46 »
Wir sind in unserem Betrieb die Nachfolgegeneration. Mein Vater muß noch 10 Jahre arbeiten. Wir sind jetzt 35.
Bei uns ist es sicher etwas anders gelagert als bei vielen. Wir beschäftigen noch 8 Fremdarbeiter. Mein Mann ist Meister und für den pflanzenbau zuständig. Ich mache das Büro. Wir sind froh, dass wir noch nicht übernehmen "müssen". So haben wir Zeit um zu lernen. Steuer- u. Handelsrecht. Verkaufsverhandlung, Personalrecht.... und in 10 Jahren sind unsere Kinder erwachsen und brauchen uns nicht mehr so sehr.
Außerdem beleibt Zeit Neues zu machen. Meinen Schwester wird bald mit in den Betrieb einsteigen um mit mir die Direktvermarktung zu übernehmen. Ich möchte noch meinen Tierheilpraktiker machen, meine Buissnesenglish aufbessern und vielleicht im Ausland mal schnuppern.
Eine enge Generationsfolge kann auch einen Chance sein, sich außerhalb die Hörner abzustoßen und zu lernen.
Hat man den Betrieb erstmal übernommen ist man festgelegt.

Samy

Online martina

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #4 am: 10.09.07, 12:43 »
Ich sehe es eigentlich als Chance für die 2. Generation, wenn diese die "Warte"-Zeit auswärts verbringen und Erfahrungen sammeln kann.

Wenn die junge Nachfolgergeneration zu früh im Betrieb bleibt, kann doch auch leicht eine Betriebsblindheit eintreten, die zur Unflexibilität und Eingefahrenheit führen kann, mit mangelnder Bereitschaft, etwas Neues anzufangen.
Oder aber die Nachfolgergeneration fühlt sich mit einer frühen Hofübergabe überfordert und der Lage nicht gewachsen, das  muß beschonders schwierig sein, wenn die abgebende Generation eigentlich gar nicht abgeben will oder gefühlsmäßig nicht kann.

Wie gesagt: KANN, nicht muß - nicht das mich jemand falsch versteht.

Den goldenen Mittelweg zu finden, ist gar nicht so leicht.
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Offline regi

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #5 am: 10.09.07, 12:52 »
Unser Junior ist jetzt 20, wir sind 43 und 44.
Wir haben vor, in 7-8 Jahren den Betrieb zu übergeben, ganz klar im Bewusstsein, dass wir dann noch etwas anderes machen.
Genaue Pläne haben wir noch nicht, aber wir sind überzeugt, dass wir etwas finden, das uns gefällt und uns ein Einkommen sichert.

Wir haben den Betrieb auch 27 und 28 in Pacht übernommen und haben das frühe Uebernehmen sehr geschätzt.
Tschüss zäme
regi

Offline maggie

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #6 am: 10.09.07, 13:40 »
unser junior ist 27 - wir sind 57 & 58 -

so konnte unser sohn seinen meister ohne grosse arbeitsüberlastung "hinter sich bringen" -
wäre meinem mann fast unmöglich gewesen -
wir haben den betrieb mit 25 übernommen (sv 63 - gesundheitlich schwer angeschlagen)

wir haben generationengemeinschaft und junior arbeite sehr viel auswärts - lu, mähdrescher, heuhändler und zementlastwagen -
er hat oft zuwenig freie kapazität für alle seine job's...

und da vater und sohn sich super verstehen - göga lässt junior sehr selbständig entscheiden...
werden wir diese art der betriebsführung noch einige zeit beibehalten....

unser hofnachfolger ist zum glück nicht der älteste - der ist heute  32 - da sähe es heute auch anders aus... -
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline Jochen

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #7 am: 10.09.07, 15:01 »
Zitat
Kennt ihr die Problematik zu enger Generationenfolge?

Ich kenne eher die Problematik zu WEITER Generationenfolge. Da wird man zum Sklave seines Betriebs.
Seid froh über diese Situation und macht das Beste draus. Macht aber nicht den gleichen Fehler wie einige Betriebe bei uns mit enger Folge. Dort wird investiert auf Teufel komm raus, damit auch ganz gewiss 3 aktive Generationen arbeitsmäßig ausgelastet sind. Irgendwann haben dann 2 oder 1 1/2 Generationen die ganze Scheiße allein am Hals bevor sie abbezahlt ist.

Offline Nanne

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #8 am: 10.09.07, 15:14 »
Hallo,
wir haben auch das Problem der engen Generationsfolge. Mein Mann und ich sind Ende 40 und unser Sohn ist 20.
Er hat jetzt die 3-Jährige Ausbildung zum Landwirt fertig und möchte nun über BOS und FH noch Landwirtschaft studieren. Ist auch gut so, weil auch unser Betrieb zu klein ist, um 2 Generationen zu ernähren und investieren, nur damit alle beschäftigt sind, möchten wir auch nicht. Das seh ich so ähnlich wie @Jochen.

Nanne

Offline passivM

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #9 am: 27.01.08, 00:01 »
Super Frage, reserl !

Ich hab' mir auch schon oft gedacht, ob es nicht besser wäre, wenn der Betrieb dann gleich an den Enkel ginge.
....na ja, falls vorhanden, und falls er will.
Womit wir dann eventuell wieder bei Jochens Problem wären: zu weite Generantionenfolge. Mist.

Da gibt es keine Patentlösung.

Ich finde, wenn man nicht früh/rechtzeitig übergeben kann oder will, dann sollte man sich die Sache mit dem Enkel mal überlegen. ABER das sollte der Sohn / die Tochter dann auch wissen! Ich finde die Fälle miserabel und unfäir, wo der Sohn auf dem Hof schuftet, für ein Taschengeld, und wo er immer mit der Hofübergabe an ihn "geködert" wird, die aber immer wieder aufgeschoben wird. Das ist nich fair. Da sollte man dem Junior lieber bei Zeiten klaren Wein einschenken, und ihm seine Arbeit auf dem Hof bezahlen, oder ihn ziehen lassen, solange er noch jung genug ist, um sich wo anders beruflich und privat was auf zu bauen.

In jeder Familie liegt der Fall anders. MAN MUSS DARÜBER REDEN.  ...und dann muss eine faire Lösung gefunden werden.

lieben Gruß

Anna
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline Hopfi

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #10 am: 27.01.08, 12:17 »
Ich sehe Vorteile in einer engen Generationsfolge.
Die Verantwortung liegt in den Händen der abgebenden Generation, ganz klar.Sie muß in der heutigen Zeit sehr weitsichtig sein, hat aber auch die Erfahrung ihrer Vergangenheit um der
nächsten Generation helfen zu können.
Eine enge Generationsfolge kann dem einzelnen Familienmitgliedern viel ermöglichen.
z.B. Freizeit, Erholung, Bildung usw.
Das Problem einer engen Generationsfolge ist für mich :
"die Innenpolitik des Hofes". Das Ganze wird ja momentan auf "Generationswechsel -
Machtwechsel" diskutiert. Für mich heißt das "Wer ist hier Chef auf diesem Hof". Das Problem!!!
Die Verantwortung liegt an der abgebenden Generation.
Es gibt  nichts schlimmeres als eine abgebende Generation die sich gefühlsmäßig nicht vom
"Chef-Status" lösen kann. Diese Menschen sind für mich nur alt, aber nicht erwachsen. Meiner
Meinung auch Problem starker "Altlasten" . Die Eltern dieser Eltern gaben nicht über usw.
So wird es häufig an die nächste Generation weitergegeben.Nur auf dem Papier - ein Kreislauf-
den unsere Generation der heutigen Zeit, durch ihr Wissen durchbrechen könnte. Was meint ihr
dazu ?
                              Beobachte, was früher
                              war, dann weißt du,
                                  was kommen wird.         ( Chinesisches Sprichwort)
Gruß Hopfi
« Letzte Änderung: 27.01.08, 12:26 von Hopfi »
Hallo und auf ein Wiederschreiben

Offline passivM

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Die Sandwich-Situation - Lösungen?
« Antwort #11 am: 12.10.10, 23:04 »
Als nicht-übergebende Generation lese ich allerdings mit großem Interesse mit, wie die Situation rund um das Thema Übergabe von der "abgebenden Generation" gesehen wird. Da ist mir jetzt schon ein paar mal eine Sache aufgefallen, die mir indirekt auch über meine SM begegnet war, deren Mutter (erst) sehr spät in den 90ern gestorben war.

In den Erzählungen meiner SE konnte ich damals spüren, wie "gegenwärtig" die Steits für meine SE noch immer waren, die es zwischen meinen SE und deren "abgebender Generation" damals gab. Ich hatte das Gefühl, die haben das noch immer nicht richtig verwunden.
 Meine SM war bei meinem Einzug damals noch gar nicht lange aus dieser "Sandwich-Situation" heraus. Mein Mann war ja damals auch schon 40, als ich bei ihm einzog. Und es hatte auch schon "vor meiner Zeit" zum Teil heftige Konflikte bezüglich der "Zuständigkeiten" auf dem Hof gegeben.

Mir sind da ein paar Äußerungen besonders aufgefallen, die ich hier gerne mal heraus gereifen möchte,

...nicht aus eigenem Interesse.
(Ich gehe davon aus, dass bei uns nicht übergeben wird, sondern dass nach dem Tod meiner SM zwischen allen Geschwistern aufgeteilt wird. Und ich will jetzt auch nicht aufrechnen, vonwegen unbezahlter jahrzehntelanger Mitarbeit meines Mannes und so weiter. Das bringt ja nichts. Irgendwann muss man so was mal hinter sich lassen.)

Aber ich denke, das ist ein relativ weit verbreitetes Problem.
Wenn wir es hier nur darstellen, ist das noch keine Lösung. Aber vielleicht finden wir hier ja so was wie Lösungsansätze...?

Zitat
Ich bin in der (un)glücklichen Sandwichsituation, zum einen habe ich hier eine SM, die meint noch kräftig mitzubestimmen zu müssen und eine Nachfolgefamilie die auch mal ans Ruder will.

Zitat
Wenn ich überlege wie wir übernommen haben und wie wir jetzt abgeben werden, da sind Welten dazwischen. Es war immer unser Ziel den Hof besser zu übergeben, das wird uns auch gelingen.
Mein Mann ist noch nicht im Rentenalter, er wird dann angestellt sein und Lohn bekommen wie unser Junior die letzten Jahre auch. Aber ich frage mich wer finanziert in Zukunft den Opa? Er wird wie immer auf alle Leistungen bestehen. Und was ist wenn er mal ins Altenheim...

Zitat
Wie ist es denn mit den Grosseltern. Viele haben ja keine drei Wohnungen auf dem Betrieb.

Zitat
...warum sollte angewandtes praktisches Wissen veraltet sein? Wir können uns doch alle ständig weiterbilden- und meine Erfahrung- wenn theorethisches Wissen den Praxistest übersteht- dann passts. ...mal schauen, ob die nächste Generation es fertig bringt, dass die Bäume in den Himmel wachsen...

Zitat
Abgeben geht noch nicht Göga ist dann 54. GBR ? oder ist unser Hof überhaupt noch "überlebensfähig" bzw. ist es unserem Sohn noch zuzumuten den Hof weiterzuführen, bei dem, was hier so in Sachen Landpacht/kauf los ist ?





Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

manurtb

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #12 am: 13.10.10, 10:25 »
Warum nicht über einen Rat nachdenken, den man auch anderen Unternehmern mit solchen Problemen gibt:
Aufteilen der Geschäftzweige danach, wie lange die noch wahrscheinlich gut laufen.
Die neuen bekommen die Jungen, die, die nur noch mittel- bis kurzfristig laufen bekommen die Alten.
Vertreterregelung sauber aufstellen und dann könnten doch auch mehrere Generationen miteinander auskommen.

Online martina

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #13 am: 13.10.10, 10:31 »
Hallo Manu,

die Frage wird sehr oft sein, ob Alt und Jung dann von den jeweiligen Betriebszweigen Leben können.


Meine Variante wäre die, dass die "Jungen" ausserhofs Erfahrungen sammeln können, als mitarbeitende angestellte Betriebsleiter oder Mitarbeiter auf anderen Höfen.
Lasst uns miteinander reden - wir freuen uns auf Eure Beiträge.

Offline Meli

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Re: Was tun bei enger Generationenfolge?
« Antwort #14 am: 13.10.10, 11:45 »


Ich denke, da muß man sich schon früh Gedanken drüber machen. Es ist besser die Alten suchen sich noch etwas anderes als Aushilfe und die Jungen können schon mal selbst entscheiden dann sind die Eltern noch da um sich auszutauschen. als wenn die Übergabe zu spät ist und Wachsen oder Umschwenken im Betrieb zu spät erfolgt.
Wir hatten bei uns das Glück,das nebenan noch ein Bauernhaus stand was aber komlett saniert werden mußte. Da ahtte ich schon immer von Ferienwohnungen geträumt. mein mann eher von einem Altenteil.
Bei uns ist dieser Teil des Hofes 1994 total abgbrannt. Nur 3 Mauern standen noch. Mußten auch stehen bleiben sonst hätten wir denfast Neubau nicht gestattet bekommen. Sind dann 1999 mit einer Wohnung angefangen und ahben immer wieder die Überschüsche reingesteckt. Nun sind in dem Gebäude 5 Ferienwohnungen von 84-50 qm und 2 Apertemants von 45 qm. Das sollte eigenlich unser Einkommen sein, wenn wir den Hof an Junior abgeben.
Wegen ziemliche verwicklungen ist es aber Betriebvermögen geblieben. Nun zahle ich dem Sohn Miete und bekomme rückwirkend vom Hof eine Rente.
So können wir beide damit gut Leben.Diese Ferienwohnungen sind dann später für meinen Sohn auch die Altersrente.
Entscheidungen treffe ich alleine. Neues wird mit Absprache angeschaft, aber von mir alleine bezahlte.
So steht im nächsten jahr eine Grillhaus und danach noch eine Spielscheune auf meinem Plan. an 5 jahre habe ich vor alles meinem Sohn zu geben. Dann kann die ST es ja von ihm pachten und die Einnahmen werden so gesplittet das sie keine Gewerbesteuer bezahlen müssen.

Gruß
Melli
bis zum nächsten mal
Melli