Autor Thema: Solar-/Photovoltaikanlagen II  (Gelesen 81836 mal)

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Offline Bullenmafia

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #120 am: 29.10.11, 17:41 »
Hallo Mouhkouh,
was du alles bist, dann kannst uns ja auch erklären, dass sie sehr wohl auch schädlich sein können. aber nach deiner Auffassung mit den Kernkraftwerken, macht das sicherlich nix aus, sondern da ist nur der positive Nutzen zu sehen.

ich gehe jetzt in meine Küche und ja bei mir kommt weder aufs Wohnhaus und Stall eine PV Anlage, sondern nur auf die Maschinenhalle.. und ich finde es sehr praktisch das meine Anlage pfeift, den so höre ich sofort wenn was nicht passt und meine Anlage läuft hervorragend.
LG Petra
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Petra

Offline Ingrid2

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #121 am: 29.10.11, 17:51 »
Petra, eine pfeifende Anlage würde ich trotzdem überprüfen lassen, eigentlich kann das gar nicht sein. Irgendwo muß der Ton ja herkommen. Woher weißt du von dem Elektrosmog? Darüber habe ich bisher nichts gehört. Und die Wechselrichter sind ja nicht das Problem - die können ja prinzipiell überall sein - relativ unabhängig, wo die Anlage an sich montiert ist.

Offline Landmama

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #122 am: 29.10.11, 18:28 »
@ingrid,

bei dem Bau der ersten Anlage, mussten wir einen extra Hausanschluss legen, bzw. graben lassen, damals hat das die ODR für uns gemacht, mit extra starken Kabeln damit wir mindestens 100 kwp einpeisen können....hat die Odr auch zugestimmt und so gemacht ( bekamm ja auch ne dementsp. Rechnung).....wir haben nen großen Trafo vorm Haus und keinen Nachbar, der auch PV draufmachen will....

bei der zweiten Anlage war alles soweit ok, jetzt bei der dritten, geben die uns nur noch 22 kwp, ok, dann bauen wir halt erstmal nur am Stall an....

aber wenn die die Einspeisevergütung nicht so schlimm fällt, dann bauen wir halt nächstes Jahr selber nen eigenen Trafo und zusätzlich ne große Halle , dann kann ich drauflegen was ich will....


Ps....hab grad meine WR besucht.......da pfeift nix !

mouhkouh

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #123 am: 29.10.11, 19:25 »
@Landmama: Es pfeift, nur du kannst es nicht hören ;) Und so soll es ja auch sein! Ich sag ja, die spezielleren Geräte, die möglicherweise mehr kosten, sind in dem Falle einfach besser, besonders wenn man die Wechselrichter nicht in der Pampa aufstellt, sondern bei sich zuhause.
Ich hab mal in der Berufsschule ein Dossier erstellt über die Wirkung von Wasserteilchen auf Hochspannungsleitungen- und warum das für den Menschen eine wahre Folter sein kann...

@Ingrid: Jedes elektronische/elektrische Gerät sendet Elektrosmog aus, die Frage ist ja eigentlich: Wie gefährlich/ungefährlich ist dieser für den Menschen/Tier/Umwelt? Sind Photovoltarikanlagen schädlicher wie der Radiowecker (oder einfach nur die unbelegte Steckdose am Bett, die übrigens auch Elektrosmog ausschickt!), neben dem man jede Nacht etliche Stunden verbringt?






Offline Bullenmafia

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #124 am: 29.10.11, 19:29 »
nö das ist normal laut Elektriker kommt wie schon gesagt auf das Gerät an. mich stört es nicht, da die Maschinenhalle weit genug weg ist und wir die Geräte noch mal extra einmauern mussten wegen den Dieseltank im Raum.

ich finde es eher praktisch, den pfeift es nicht, läuft die Anlage nicht, die kleinen Geräte sind ganz leise aber der große mit den meisten kw, der pfeift halt. wir wollten nur nicht lauter kleine,sondern einen großen.

LG Petra
Ganz liebe Grüße
Petra

Friese

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #125 am: 30.10.11, 01:27 »
Danke für eure vielen Antworten, so ein lebendiges Forum ist eine echte Freude!

Ich habe inzwischen etwas gegoogelt und meine Erkenntnis daraus ist, dass
Elektrosmog nur von den Gleichstromleitungen und vom Wechselrichter ausgeht, dieser aber nicht stark ist, wenn man beides von Wohnräumen fern hält;
die Gleichstromleitungen vom Dach zum Wechselrichter möglichst zusammengeführt und nicht direkt neben normalen Stromleitungen verlegt werden sollen;
der Wechselrichter möglichst in einem unbewohnten Raum stehen sollte, mit Abstand zu ständig bewohnten Räumen und manche schon von der Bauweise her sehr gut abgeschirmt sind;
die Feuerwehr scheinbar Probleme hat ein Gebäude mit Photovoltaikanlage zu löschen, sondern lieber kontrolliert abbrennen lässt, weil entweder die Sonne oder nachts die Scheinwerfer der Feuerwehr die Zellen Strom erzeugen lassen und dies über den Wasserstrahl zur Stromweiterleitung und damit zum Stromschlag führt;
ein Notaus-Schalter angeblich sehr sinnvoll wäre, weil der über das Ausschalten des Wechselstromnetzes zu einem Abschalten der Photovoltaikanlage führt;

Keine Ahnung, was davon richtig ist.

Ich habe auch schon wieder neue Fragen, nämlich
ob sich die Bedingungen oder die Zahlungen für die Gebäudebrandversicherung ändern und
was man außer einer direkten Versicherung gegen Unwetter für die Photovoltaikanlage noch benötigt. 
Welche Halterungen für die Photovoltaikzellen sind die besten?
Muss man die Zellen reinigen lassen und wenn ja, wie oft?
Benötigt man ein Schneefanggitter, damit von den glatten Zellen der Schnee nicht in Platten nach unten schießt, oder ist das hinderlich weil der Schnee dann liegen bleibt und kein Strom erzeugt wird?

Bin euch nicht böse, wenn ihr euch nicht dauernd mit solchen Fragen beschäftigen wollt, aber es kostet ja einiges und ich weiß nicht, ob man Photovoltaikfirmen glauben soll, auch wenn sie aus der Nähe und seriös sind. Die wiedersprechen sich ja schon alleine bei der Beurteilung, welche Flächen gut und welche nicht gut sind. Da frage ich lieber rum ob jemand mit eigenen Erfahrungen weiterhelfen kann.

Bis morgen und ein Lob auf alle Funkuhren  ;)
Marten

Offline Bullenmafia

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #126 am: 30.10.11, 06:04 »
Hallo Marten,

das mit der Feuerwehr stimmt, man lässt gezielt abbrennen, bzw. weiß ich gar nicht ob alle Feuerwehren eine Schulung haben zum Löschen von PV -Anlagen.

Dann mit den Versicherungen, das ändert sich sehr wohl und gar net wenig,, kommt darauf an wie gut du versichern möchtest. ich habe im Kopf, das wir sogar eine extra Rückhaftung haben, die glaub ich haftet wenn Überspannungsprobleme auftreten und z. B. deshalb dem Nachbarn etwas kaputt geht, aber genau weiß ich es nicht.

Das mit dem Schneefanggitter ist so eine Sache, freeilich rauscht es viel schneller runter wenn keines da ist, da muss man Stromertrag zur Sicherheit abwägen. Bei uns ist es so, dass bei der Maschinenhalle keines ist, aber striktes Verbot an meine Tochter im Winter da hin zu gehen, sondern nur zur PV-freien Fläche. aber jedem wie er es magt.

Waschen haben wir bisher nicht, da teilen sich auch die Meinungen. klar staubt es im Sommer wenn es länger net regnet, aber wie gesagt, wir haben bisher keine Probleme.

Schaut euch doch Anlagen an von der Firma wo ihr bauen wollt und redet mit den Leuten, da erfährt man oft sehr viel.
Unsere läuft seit Okt. 09 und hat 3100 mit Montage bis Zählerkasten gekostet und wir mussten nichts draufzahlen, war damals vom Preis das beste was es gab. und wenn man sie selber drauf baut muss man sich erkundigen wer dann schuld ist, wenn was nicht passt.
LG Petra
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Offline Steinbock

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #127 am: 07.12.11, 11:32 »
Wird eine zweite/weitere PV-Anlage ein weiteres Gewerbe oder wird das schon dem
bestehenden Gewerbe "Solarstromerzeugung" zugeordnet.

Ich überlege dahingehend (es sind jeweils nur kleine Anlagen), ob sich die Klein-
unternehmerregelung lohnen könnte. Da kriegt man zwar die momentan investierte
UST nicht zurück. Dafür hat man 20 Jahre lang keine UST-Erklärung zu machen
(und auch nicht zu zahlen ;))

Ich frage nicht den Steuerberater, der rät sowieso zur UST-Erklärung (bringt für
ihn regelmäßiges Einkommen).

Elisabeth
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Offline Tina

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #128 am: 07.12.11, 12:51 »
Hallo Elisabeth,
wir haben mittlerweile 3 PV Anlagen in den letzten Jahren gebaut und alle sind ein Gewerbebetrieb, d.h. Umsatzsteuer muß regelmäßig erklärt werden. Wir, bzw, StB, machen das vierteljährlich.
LG
Tina
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Offline Ingrid2

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #129 am: 07.12.11, 19:24 »
Die Umsatzsteuervoranmeldung ist doch grade bei Photovoltaikanlagen ganz einfach zu machen. Das geht doch ohne Steuerberater. Nur am Jahresende, die Umsatzsteuererklärung, die lassen wir vom Steuerberater machen.

Offline gammi

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #130 am: 07.12.11, 22:38 »
...nur muss man jeden Monat dran denken  ;D ;D

Ich bin bei der ersten Zahlung reingefallen. Beim Anmelden beim Finanzamt hab ich die Kontoverbindung angeben und die Rückerstattungen kamen auch an. Dann nach 1,5 Jahren haben wir endlich auch mal was vom Engergieversorger bekommen. Ich hab es ordentlich gemeldet und darauf gewartet, bis abgebucht wird....nix......kam einen Mahnung mit Verzugszinsen und Säumnisgebühr. Ich nochmals nachgeschaut. Das was ich angegeben hatte galt nur für Steuererstattungen und da ich für PV ein extra Konto habe konnte das Finanzamt auch nicht auf die Bankverbindung der Einkommensteuer zurückgreifen.....Kosten: 127 Euro
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Offline Steinbock

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #131 am: 08.12.11, 07:54 »
Das sehe ich auch so, dass die Umsatzsteuervoranmeldung bei PV einfach ist.
Aber es ist eben doch Arbeit und drandenken muss frau auch.
Da es sich (wie gesagt) bei den Anlagen um kleine handelt, möchte ich den
Büroaufwand auch möglichst klein halten.

Elisabeth
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Offline Ingrid2

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #132 am: 25.12.11, 22:38 »
Hab grad erst gelesen. Wenn nach einem Jahr klar ist, wie hoch die monatlichen Zahlungen in etwa sind (und die nicht zu hoch sind), dann setzt das Finanzamt z.B. vierteljährliche Vorauszahlungstermine fest, dann wirds sowieso einfacher.

Offline gammi

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #133 am: 25.12.11, 22:53 »
Aber nur wenn sie nicht zu hoch sind  ;D ;D

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Offline Landmama

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Re: Solar-/Photovoltaikanlagen II
« Antwort #134 am: 26.12.11, 13:40 »
bei mir fliest die PV sowiso ins Gewerbe/Firma ein und ich "darf" jetzt dank der insgesammt hohen Einnahmen monatl. ne Umsatzsteuervoranmeldung machen....

die PV macht dabei am wenigsten Arbeit, das ist ja mtl. immer der gleiche Betrag (wenns sichs eingependelt hat) diesen rechne ich dann zu meinen anderen einnahmen dazu...und schicke es mittels Elster ans FA...am Jahresende macht dann der Steuerberater den Jahresabschluss.

....wer von euch hat denn noch vor im nächsten Jahr nochmal ne PV zu bauen ????