Autor Thema: robuste Niedrigpflanzen zum Befahren  (Gelesen 2902 mal)

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landnudel

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robuste Niedrigpflanzen zum Befahren
« am: 28.01.07, 21:08 »
Hallo,
ich möchte statt einer Grasfläche andere Pflanzen vor unsere Einfahrt säen, da diese nicht so oft genutzt wird. Sie sollten jedoch robust sein. Denn ich bin es leid, dort zu mähen. Es gibt z. B. Rasenkamille. Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt. Oder evtl. eine andere Idee?


Offline jägerin

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Re: robuste Niedrigpflanzen zum Befahren
« Antwort #1 am: 29.01.07, 08:39 »
Hallo Landnudel,
 Ich weiß ja nicht wie oft deine nicht oft benutzte Einfahrt benutzt ist...aber
Die Rasenkamille ( römische Kamille Anthemis nobilis "treanegue" )
ist eine aus stecklingen vermehrte Staude, da sie nicht blüht und so auch keine Samen bildet. Gern empfohlen wird sie wegen  ihres herrlich fruchtigen Duftes :D als Rasenersatz.
sie braucht nahrhaften boden( worin dann aber sich auch allerlei Wildkraut wohlfühlt). Ich hab "nur " die gefülltblühende Form.schön  (sowie auch die einfachblühende, aber höhere -20cm) römische Kamille , die auch samenvermehrbar ist..)und die hält wohl gelegentliches drauftreten/sitzen  aus, mehr aber auch nicht . :-\
Dann wird ja noch Thymian in seinen niedrigen Formen empfohlen, aber da ists ähnlich: ständiges( und wenns nur 1x am Tag ist) Begehen- befahren? nee.
Ausserdem ist nicht zu unterschätzen dass die frischgsetzten Pflanzen ,bis sie dann zu einem "Rasen" zusammengewachsen sind ,schon viel Pflege ( unkrautjäten) brauchen. :(

Was für diese Pflanzen ginge ist sie zwischen Trittsteine zu pflanzen...oder beim Pflastern einzelne Flecken auszulassen und die zu bepflanzen. Vielleicht wär das eine Möglichkeit?
ooder  ::)das vorhandene Gras entfernen, Erde raus und gegen Sand und Kies austauschen, abmagern, so wächst auch weniger starkes Gras, in Trockenen Sommern eherWüste?
 
Es grüßt Euch Gerda!

Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.  (Mahatma Gandhi)

Offline passivM

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Re: robuste Niedrigpflanzen zum Befahren
« Antwort #2 am: 29.01.07, 22:03 »
Mir fällt da nur Klee ein.
Aber ich glaube, so was hat Landnudel nicht gemeint, oder?

Den hab' ich auf die Wege in meinem Wildobstgarten im Außenbereich gesät, aber die befahre ich auch nicht, außer mit der Schubkarre.  ;) Ich wollte auch nicht dauernd mähen, das "Zeug" ist ziemlich robust, vermehrt sich und wird nicht so hoch. Als ich den Samen gekauft habe, meinte die Verkäuferin: "Das würde ich nicht machen. Das bekommen Sie nie mehr weg." - Ha ha, und dann noch mein Topinambur (gilt bei manchen als invarsiv) - und dann ziehen wir sehr wahrscheinlich weg, was ich damals noch nicht wusste. - Na, da habe ich hier aber ein schönes Souvenier hinterlassen  8) plus der Brombeeren  ;D

lieben Gruß
Anna
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern