Autor Thema: LSV-Träger FOB beschließen Haushalt - Verwaltungskosten weiter gesunken!  (Gelesen 1548 mal)

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LSV-FOB

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Eine erfreuliche Botschaft für die Versichertengemeinschaft der LSV-Träger Franken und Oberbayern hat der Vorstandsvorsitzende Peter Seidl parat:

„Der Gesamtverwaltungsaufwand des neuen LSV-Trägers ist in den fünf Jahren seit der Fusion 2001 auf unter 49 Millionen Euro gesenkt worden. Wir haben über 20 Prozent eingespart! Der Verwaltungskostenanteil aller vier Körperschaften beträgt damit nur noch 4,36 Prozent der Gesamtausgaben. Das heißt: Auf 100 Euro Ausgaben entfallen lediglich 4,36 Euro Verwaltungskosten.“ Ziel sei es, so Seidl, durch konsequente Fortführung des Weges und bei gleicher Betreuungsqualität die Verwaltungskosten noch weiter zu senken. Gute Nachrichten auch für die Mitglieder der LBG Franken und Oberbayern: „Unser Haushaltsvolumen sinkt im dritten Jahr in Folge und damit auch der Finanzbedarf für die Umlage", freut sich Peter Seidl.

Nach den Beschlüssen der Vertreterversammlungen in Bayreuth stehen in Franken und Oberbayern für 2007 rund 1,18 Milliarden Euro für die soziale Sicherheit in der Landwirtschaft zur Verfügung. Von dieser Summe werden etwas mehr als ein Drittel über Beiträge und andere Einnahmen aufgebracht; die restlichen 65 Prozent der zur Finanzierung der Haushalte benötigten Mittel kommen vom Bund, vom Freistaat Bayern bzw. aus dem Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung.

Wofür wird das Geld bei der LSV ausgegeben?

Die Leistungen aus der  Altersicherung der Landwirte machen den größten Teil des Gesamtbudgets aus. Für das neue Haushaltsjahr stehen für Renten, Kuren und Betriebs- oder Haushaltshilfe  rund 538,4  Millionen Euro bereit.
Bei der Berufsgenossenschaft  machen die Rentenaufwendungen mit 57,5 Millionen Euro den größten Einzelposten aus, gefolgt von den Ausgaben für Heilbehandlung, medizinische und soziale Rehabilitation mit 43,6 Millionen Euro.

Bei der Land- und forstwirtschaftlichen Krankenkasse Franken und Oberbayern (LKK) führte die Kostenexplosion im Gesundheitswesen bereits im laufenden Jahr zu höheren Ausgaben. „Da wir nicht davon ausgehen können, dass es kurzfristig zu einer Beruhigung kommt und weil insbesondere durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer mit einer weiteren Kostenbelastung zu rechnen ist, steigt hier das Haushaltsvolumen um rund 10 Prozent auf 424,2 Millionen Euro“, meint der LKK-Vorstandsvorsitzende, Freiherr Reinhart von Stockmar von Wangenheim.

Der Löwenanteil ist für Ausgaben für Krankenhausbehandlung eingeplant:  166,2 Millionen Euro; es folgen Ausgaben für Arzneimittel mit 72,1 Millionen Euro sowie Vergütungen an Ärzte und Zahnärzte mit zusammen über 83 Millionen Euro.

„Bei der Land- und forstwirtschaftliche Pflegekasse Franken und Oberbayern (LPK) ist eine Entwicklung der Ausgaben vom Pflegegeld und von der ambulanten Pflege hin zur stationären Pflege festzustellen. Diese Kostenbewegung und die demografische Entwicklung führen zu jährlich steigenden Ausgaben“, erläutert er. Für das Haushaltsjahr 2007 sind deswegen knapp 60 Millionen Euro vorgesehen.

„Die Gewährung von Betriebs- und/oder Haushaltshilfe ist ein zentraler Bestandteil unseres Leistungsangebots. Für das kommende Haushaltsjahr sind - verteilt auf die einzelnen Haushalte  - knapp 14 Millionen Euro für diese Leistung eingeplant“, so von Stockmar von Wangenheim. Das ergibt umgerechnet rund 180.000 Einsatztage bzw. knapp eine Million Einsatzstunden.







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