Autor Thema: Alkoholkrankheit  (Gelesen 113783 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline martina-s

  • Landkreis Weilheim Obb.
  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 6086
  • Geschlecht: Weiblich
  • Es lebt sich leichter mit der Wahrheit :)
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #15 am: 30.12.04, 14:41 »
Hallo Mukki,
lese hier Deinen Beitrag und ich frage mich auch, warum man der Frau nicht das Handwerk legt. Ich weiß nicht, aber bei uns und unter unserem Herrn Pfarrer ginge, so glaube ich, so was nicht.
Ist beim Bruder dieser Frau richtig festgestellt worden dass er abhängig ist. Bei ihrem Vater auch? Ich meine, waren diese beiden Männer schon mal auf Entzug oder sind diese schon mal behandelt worden? Ich frage deshalb so dumm, weil es ja auch oft offizielle Alkoholiker gibt, wo es bekannt ist, dass die saufen, die Gesellschaft dies aber toleriert. Das heißt jeder weiß davon aber unternommen wird nix.
In so einem Fall kann es sein, dass sich die Familie mit dem Alkoholproblem noch gar nie auseinandergesetzt hat. Gerade im ländlichen Raum findet sich so was sehr oft. Die Leute leben unter uns und alle wissen bescheid. Man findet sich halt ab, dass man mit gewissen Personen ab 20 Uhr nicht mehr viel anfangen kann weil sie dann dermaßen hinüber sind und mit ihrer Ausatmungsfahne die ganze Umwelt vernebeln.
Ich war gestern auch wo zum Abendbrot eingeladen und habe gestaunt mit welcher Selbstverständlichkeit die Leute da ihren Rotwein schlürfen. Nicht nur ein Glas, sonder mehrere Becher um sich dann bei Aufbruch wieder ans Steuer zu setzen.
Ich trinke schon auch gerne mal ein Glas Weißwein. Manchmal werden es auch zwei. Aber das mache ich, wenn ich hier vorm PC sitze, abends zu weit vorgerückter Stunde wo ich weiß, dass ich hernach ins Bett gehe. Auch wenn wir mal was feiern dann werden es mal 2 Gläser. Da muß ich aber dann schon wissen, dass ich hernach kein Fahrzeug mehr lenken muß. Also Kinder wo abholen oder so, geht da nicht mehr. Das muß ich mir vorher überlegen. Und ich habe im Sommer schon oft Bedenken gehabt, wenn wir auf der Terrasse mit Gästen sitzen und jeder ein Glas vor sich stehen hat, was man da machen würde wenn plötzlich ein Anruf käme dass die Jungtiere von der Weider ausgebrochen wären oder so. Eigentlich bräuchte man immer einen in der Familie der nüchtern ist und Fahrerlaubnis hat.
Wie gesagt, ich war auch entrüstet mit welcher Selbstverständlichkeit da in rauhen Mengen getankt wird und wo man weiß, dass man noch jemanden heimbringen muß und/ oder selber heimfahren muß.
Ich war gestern als einzige astrein nüchtern. Konnte aber auch nicht feststellen, dass die angetrunken wären. Vermutlich sind die so geeicht, dass da ein paar Gläser gar nix ausmachen.
Liebe Grüße
Martina

aymankatze

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #16 am: 30.12.04, 15:57 »
[quote
Hallo Mucki,
ich habe deinen Beitrag aufmerksam gelesen und dabei festgestellt, daß ich nicht so genau weiß worum es dir geht, deshalb folgende Fragen:
1. Geht es dir um das Sangria trinken?
2. Geht es um die Machtlosigkeit der Eltern und des Pfarrgemeinderates?
3. Geht es um deine Machtlosigkeit?
4. Geht es darum, wie die Frau mit dem Alkoholproblem ( von wem festgestellt) der Angehörigen umgeht?
5. Geht es darum, daß sich die Kinder durch Alkohol bestechen lassen?
6. Geht es um deine Angst in wieweit du deine Kinder dagegen positiv beeinflussen kannst?
7. Geht es um die vielen Ämter der Frau?
8. Geht es darum, daß du erwartest, daß der Beruf  vor menschlichen Schwächen schützt?

Wenn dich interessiert was in der Frau vorgeht, lade sie doch mal ein und frage sie.
Wer sonst kann dir eine Antwort auf deine Frage geben. Wir können nur Hypothesen aufstellen und das kann dir nicht wirklich weiter helfen.
 Gruß Aymankatze


Offline martina-s

  • Landkreis Weilheim Obb.
  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 6086
  • Geschlecht: Weiblich
  • Es lebt sich leichter mit der Wahrheit :)
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #17 am: 30.12.04, 18:14 »
Hallo Aymankatze,
die Fragen die Du aufgeworfen hast sind sicher sehr richtig und durchauswert zu hinterfragen. Aber ich denke, Mukki sucht hier bei uns jemanden, mit dem sie sich über das Problem unterhalten kann und auch Bestätigung findet.
Denn eines dürfte uns allen klar sein: Eine gute Idee, die Kinder so an Alk heranzuführen ist das sicher nicht. Begegnen kann man dem nur, indem man die Kinder da nicht mit hin läßt.
Aber im Allgemeinen sehe ich das als öffentliches Problem das nicht nur Mukki und die Pfarrei betrifft. Sondern einfach in der Gesellschaft präsent ist und von vielen toleriert wird.
Geh doch mal auf Partys wo viele Jugendliche sind. Gesoffen wird bis zum Abwinken. Ähnlich wie beim  Rauchen sind da in der Hauptsache die Mädchen an vorderster Front. Leider!
Ich überlege auch schon immer warum das so ist... Es betrübt mich.
Mein Sohn fährt, weil er nichts trinkt, ständig ein Auto von Besoffenen nach den Veranstaltungen heim. Er ist der Taxifahrer schlechthin. Habe auch nichts dagegen. Ich weiß aber, dass es in der Hauptsache Mädchen sind, die er da chauffiert.
Letzten Sonntag bin ich mit dem Auto zur Kirche weil es da gerade so praktisch da stand. Zuerst haben wir gedacht das sei kalter Rauch der da so widerlich stank in dem Wagen. Wunderte mich schon weil unser Sohn in dem Auto nicht raucht und Aschenbecher leer ist. Bei der Heimfahrt kamen wir dann darauf dass das die Alkfahne war die sich da verewigt hatte.
Liebe Grüße
Martina

Mucki

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #18 am: 01.01.05, 18:55 »
Hallo Martina!
Du hast mal wieder föllig recht,ich suche zuspruch und die bestätigung das ich richtig liege .


1. Geht es dir um das Sangria trinken?
Neun um Alkohol im algemeinen.

2. Geht es um die Machtlosigkeit der Eltern und des Pfarrgemeinderates?
Ja genau um das geht es ,das ich nicht weis was man tun soll.

3. Geht es um deine Machtlosigkeit?
Ja wen jemand eien gewissen stand in der Gemeined hat,hast du es schwer zu beweisen das die Person nicht so erwürdig ist.

4. Geht es darum, wie die Frau mit dem Alkoholproblem ( von wem festgestellt) der Angehörigen umgeht?
Nein das nicht .

5. Geht es darum, daß sich die Kinder durch Alkohol bestechen lassen?
Ja das macht mir große Angst,es waren mehrere Kinder dabei die zu Hause bestimmt keine Alkohol kriegen.

6. Geht es um deine Angst in wieweit du deine Kinder dagegen positiv beeinflussen kannst?
Meien beiden großen (vast 16 J u. 15 J.) bekommen zuhause euch mal etwas Alkohol ,aber mein jüngster ( 10 J.) Bekommt keinen ,und ich habe tatsächlich angst um meine einfluß auf die Kinder.

7. Geht es um die vielen Ämter der Frau?
Durch die vielen ämter hat sie eine gewisse Stellung im Dorf und sie ist sehr überzeugt von ihrer guten arbeit sonst wäre sie ja nicht so beleibt.(ihre worte)

8. Geht es darum, daß du erwartest, daß der Beruf  vor menschlichen Schwächen schützt?
Nein aber ich denke als Krankenschwester sollte man um das Problem Kinder und Alkohol rein von der Ausbildung und Beruferfahrung bescheid wissen und es nicht unterschätzen.


Wenn dich interessiert was in der Frau vorgeht, lade sie doch mal ein und frage sie.
Mit mir redet sie nicht mehr seit ich vor drei jahren einmal fragte was das mit den Alkohl sool ,sie meinte das wen sie ihnen Alkohol giebt die Kinder auf dem Miniausflug nicht heimlich trinken würden,sie hat nur vergessen das es nur die 15 Järigen und älter sind die etwas Alkohol mit nehemen und diesen auch nicht mit den kleinen teilen ,sie jedoch giebt allen auch den kleine Alkohol und nicht nur ein glas sodern so viel wie schmekt.Seit ich ihr das gesagt habe redet sie nicht mehr mit mir.

Auch andere beruer ide dabei sind haben versucht mit ihr zu reden die durften nie wieder mit,und sie meindet auch diese,aber totz allem steht unser Herr pfarrer hinter ihr.

Lieb grüße Mucki
 



Offline martina-s

  • Landkreis Weilheim Obb.
  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 6086
  • Geschlecht: Weiblich
  • Es lebt sich leichter mit der Wahrheit :)
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #19 am: 01.01.05, 21:29 »
Hallo Mucki,
das finde ich hammerhart, dass da der Pfarrer nicht dagegen angeht.
Was mich immer noch interessieren würde:
Zitat
Ist beim Bruder dieser Frau richtig festgestellt worden dass er abhängig ist. Bei ihrem Vater auch? Ich meine, waren diese beiden Männer schon mal auf Entzug oder sind diese schon mal behandelt worden? Ich frage deshalb so dumm, weil es ja auch oft offizielle Alkoholiker gibt, wo es bekannt ist, dass die saufen, die Gesellschaft dies aber toleriert. Das heißt jeder weiß davon aber unternommen wird nix.
Liebe Grüße
Martina

Mucki

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #20 am: 02.01.05, 08:05 »
Hallo Martina!
Der Bruder war schon zweimal auf entzug,nach dem erstmal hat es nur 1 Jahr gedauert bis er wieder rückfällig wurde,seit dem zweiten mal istaus unserem Dorf ferschwunden ich weis nicht was aus ihm geworden ist.
Der Vater ist ein Dorfbekannter Trinker,hat nie eine enzug gemacht,jeder wie das er am Tag eine Flasche Wotga braucht,jder tolleriert es und jder hält ihn für nciht ganz klar im Kopf,er redet viel wirres zeug,und das schon die letzen 25 Jahre,ein normales gespräch ist selten möglich.
Vieleicht intresiert es dich das es Vier Kinder in der Familie gab drei Mädchen und eine Jungen ,die Mädchen sind alle nicht alkohl abhängig soweit ich das beurteilen Kann.
Manchmal denke ich sie will es schaffen das in unserem Dorf wieder ein abhänig wird um von ihrer eigenen Familie abzulenken,ich kann mir vorstellen das es für sie als kind nicht leicht war zu sehen wie ihr Vater im Dorf immer iweder verdeppt wurde,auch ihr Bruder war Jahrelang die lachnummer im Wirtshaus,da beie Männer im Alkohol nicht mehr wusten was sie taten.
Mnachmal tut sie mir auch leid,aber ich ahb angst um die Kinder unserer gemeinde,was ist wen wirklich mal was Pasiert,egal ob bei meine oder bei einem andren Kind??
ich bin ein Mnesch der da Jahrelang zu knabbern hätte,und doch weis ich nicht was ich tun soll.
Lieb grüße Mucki

Offline martina-s

  • Landkreis Weilheim Obb.
  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 6086
  • Geschlecht: Weiblich
  • Es lebt sich leichter mit der Wahrheit :)
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #21 am: 02.01.05, 11:51 »
Ich weiß nicht, Mucki,
meinst wirklich, die ist sich der Situation ihrer Familie bezüglich Alkoholismus wirklich bewußt?
Mir kommt es irgendwie so vor, als ob die Frau die Sache gar nicht richtig erkannt hat. Kann mir da nicht helfen.
Ich kenne auch eine Familie bei der bei jeder Feier Alkohol in rauhen Mengen fließt. Eine Tochter (so in meinem Alter) hat wegen Alk nicht einmal den Führerschein machen können. Die andere Tochter war schon einmal auf Entzug. Aber ich glaube, dass die das gar nicht realisieren was bei denen wirklich los ist... Sonst müßte doch mal jemand bei denen eine Kehrtwende einschlagen?
Liebe Grüße
Martina

aymankatze

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #22 am: 02.01.05, 12:14 »
Hallo Mucki,

finde ich prima, dass du dich den Fragen gestellt hast.
ich habe aus deinen Antworten verstanden, daß du wegen des Alkoholkonsums der Kinder und Jugendlichen und wegen der Machtlosigkeit dir besonders  Gedanken machst und Hilfe suchst, da die bisher beschrittenen Wege nichts gebracht haben.
Ich kann deine Sorge gut verstehen und deshalb noch ein paar Fragen, die dich vielleicht weiterbringen.

1. Wie viele Eltern sind gegen diese Umgehensweise mit dem Alkohol?
2. Wer außer dem Pfarrer wurde noch darüber informiert?
3. Wie viele Eltern sind bereit sich einzusetzen?
4. Kannst du dir vorstellen, dass von euch ein Brief verfaßt wird, der auf diesen Umstand hinweist und sowohl an den Pfarrer als auch an die darübergeordenete Dienststelle gleichzeitig  und gesendet wird ?
5. Wie viele Eltern sind bereit, solange sich nichts ändert die Kinder nicht mehr in die Kirche zu schicken geschweige denn auf Freizeiten mit gehen zu lassen?
6. Wie sieht es mit der lokalen Presse aus?
7. Wie klar ist, dass gerade Jugendiche vermehrt alkoholabhängig sind?
8. Wie wird mit dem Thema in der Schule umgegangen?
9. Sind Lehrer dafür zu mobilisieren?

Dir fallen sicher noch etliche Fragen mehr ein. Bei der Beantwortung der Fragen zeigt sich dir vielleicht ein Weg auf, der dir nicht so sehr das Gefühl von Machtlosigkeit gibt, wenn du bereit bist aktiv zu werden und über das bisher geleistete hinaus gehst. Nicht die Frau und der Pfarrer haben die Macht, ihr habt sie.
Ich wünsche dir den Mut und die Kraft dich für die Kinder und Jugendlichen auf den Weg zu machen.
Gruß  Aymankatze

Mucki

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #23 am: 02.01.05, 18:43 »


1. Wie viele Eltern sind gegen diese Umgehensweise mit dem Alkohol?
Fast alle Eltern und alle haben schon versucht etwas zu unternehmen.

2. Wer außer dem Pfarrer wurde noch darüber informiert?
Parrgemeinderat(wo sie Mitglied ist)es waren einige sogar auf dem Ausflug dabei.

3. Wie viele Eltern sind bereit sich einzusetzen?
Es haben sich schon mehr als 15 Eltern eingesetzt(es sind 32 Minstranten),nicht jedes Kind erzält alerdings zuhause davon ,den manche Kinder sehen darin ihre Changs an Alkohol zu kommen ohne das sie Eltern es wissen

4. Kannst du dir vorstellen, dass von euch ein Brief verfaßt wird, der auf diesen Umstand hinweist und sowohl an den Pfarrer als auch an die darübergeordenete Dienststelle gleichzeitig  und gesendet wird ?
Ja kann ich mir vorstellen doch der Parrer hält zu ihr,und er hat auch in der Diazöse viel macht er ist fast jde 4 Woche in Rom beim Vatikan,er legt es auch zum teiol als neid aus von uns anderen ,so nach dem Motto wir wären scharf auf den Posten (ich zumnidest nicht).

5. Wie viele Eltern sind bereit, solange sich nichts ändert die Kinder nicht mehr in die Kirche zu schicken geschweige denn auf Freizeiten mit gehen zu lassen?
Keine  den wir wollen es nicht auf dem Rücken der Kinder austragen,den die meisteen kinder sind von dem Alkohol mehr als begeistert,also werden sie uns Eltern die schuld gebn dafür das sie nichts mehr bekommen und das stärkt bestimmt nicht die Eltern Kind beziehung,sondern eermutigt sie eher den Eltern nichts mehr zu sagen.

6. Wie sieht es mit der lokalen Presse aus?
Dazu muß du konkrete beweise haben,wir haben vor zwei Jahren erst eine Mastenkrieg (Funkmasten )Gehabt und seind seit her eh das gespött im umkreis von 50km,ich denke nicht das die Presse das richtige ist.

7. Wie klar ist, dass gerade Jugendiche vermehrt alkoholabhängig sind?
Mir sehr klar,wie es um die anderen Eltern steht keine Ahnung.

8. Wie wird mit dem Thema in der Schule umgegangen?
Die Minsistranten gehen auf 4 verschiedene schulen,an der schule von meine ist Alkohol und Drogen schon ein Tema das behandelt wird ,wie es in den anderen schulen ist weis ich nicht.

9. Sind Lehrer dafür zu mobilisieren?
Das möchte ich bezweifeln es geibt keine lehrer der mehr als 2 Schüller aus der gruppe unterrichtet ,und es ist ja auserschulisch und meine erfahrung mit Lehrern zeit das diese schon schwer für schulische belange zu gewinnen sind,und dann erst für auser Schulische Probleme.

Lieb grüße Mucki
Ich habe über deine Frage viel nachgedacht,aber eine lösung sehe ich darin auch nicht wirklich,es muß erst was Pasieren das es jeder sieht das es stimmt ,es ist doch immer so.




Mucki

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #24 am: 02.01.05, 18:56 »
Hallo Martina!
Manchmal weis ich garnicht was ich von der Frau halten soll,mir ist es einfach ein Rätzel,,und viel regen sich auf,aber immer nur mit wenig erfolg.Es gibt auch auser dem Alkohol noch probleme ,manche Eltern haaben Probleme mit ihr beim Transport von den Kindern sie fahren mit Privat Autos in die Mini-Ferien,aber nicht alle Eltern die bereit sind die Kinder hin zu fahren bleibe da manche fahren wieder heim,was macht sie wen zu wenig plätze im Auto sind, sie setzt die kinder in den Kofferaum.
Ich denke immer nur als gelernte Krankenschwester mit langjähriger Berufserfahrung  müßte sie die folgen bei einem Unfall doch kenne oder???
Seit gut 10 Jhren arbeitet sie in einem Berufsbildungwerk für kinder mit leichter Geistiger Behinderung,oder auch Kinder mit Soziealen schwierichkeiten,das past doch alle nicht .Ich denke ich wäred mich als nächstes an das Jugendamt oder an den Jugendschuzbund wenden,vieleicht ereichen die mehr.
Meine Kinder ministreiern gerne und sie gehn auch freiwillig zur Kirche,ich dgegen geh garnicht mehr(aber das hat andere gründe),wen ich nun sage sie dürfen nicht mehr mit dann gehn sie vieleicht auch nicht mehr,das will ich eigendlich nicht.
Lieb grüße Mucki


aymankatze

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #25 am: 04.01.05, 13:33 »

1. Wie viele Eltern sind gegen diese Umgehensweise mit dem Alkohol?
Fast alle Eltern und alle haben schon versucht etwas zu unternehmen.

4. Kannst du dir vorstellen, dass von euch ein Brief verfaßt wird, der auf diesen Umstand hinweist und sowohl an den Pfarrer als auch an die darübergeordenete Dienststelle gleichzeitig  und gesendet wird ?
Ja kann ich mir vorstellen doch der Parrer hält zu ihr,und er hat auch in der Diazöse viel macht er ist fast jde 4 Woche in Rom beim Vatikan,er legt es auch zum teiol als neid aus von uns anderen ,so nach dem Motto wir wären scharf auf den Posten (ich zumnidest nicht).

5. Wie viele Eltern sind bereit, solange sich nichts ändert die Kinder nicht mehr in die Kirche zu schicken geschweige denn auf Freizeiten mit gehen zu lassen?
Keine  den wir wollen es nicht auf dem Rücken der Kinder austragen,den die meisteen kinder sind von dem Alkohol mehr als begeistert,also werden sie uns Eltern die schuld gebn dafür das sie nichts mehr bekommen und das stärkt bestimmt nicht die Eltern Kind beziehung,sondern eermutigt sie eher den Eltern nichts mehr zu sagen.

6. Wie sieht es mit der lokalen Presse aus?
Dazu muß du konkrete beweise haben,wir haben vor zwei Jahren erst eine Mastenkrieg (Funkmasten )Gehabt und seind seit her eh das gespött im umkreis von 50km,ich denke nicht das die Presse das richtige ist.

Hallo Mucki,
schön, dass du den Dialog weiter fortsetzt.
Mir ist in den  Antworten eine gewisse Halbherzigkeit und Ja- Aber Mentalität aufgefallen.
Was steckt hinter dem Wort "Versuch"?
Kann ich mir vorstellen aber......
Es ist egal was der Pfarrer denkt, ihr wollt etwas verändern.
Bedeutet denn ein "Nein zum Alkohol" eine gefährdete Beziehung zu dem Kind? Stimmt das wirklich?
Handelt ihr bei anderem Verhalten, welches ihr nicht akzeptiert, genauso?
Was ist mit dem Elternauftrag des Schutzes? Die Kinder müssen es nicht gut finden.
Ihr müßt klar sein.
Bloß weil eine Sache mit der Presse schief gegangen ist, heißt es doch nicht, dass eine andere genau so läuft. Laßt ihr euch so schnell einschüchtern?
Immerhin wurde das Thema Alkohol in der Schule thematisiert, ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es da niemanden gibt, der für das Problem offen ist.


Zitat

Ich habe über deine Frage viel nachgedacht,aber eine lösung sehe ich darin auch nicht wirklich,es muß erst was Pasieren das es jeder sieht das es stimmt ,es ist doch immer so.

Zitat

Was meinst du damit genau? Klingt resignativ und nicht aktiv.
Veränderungen passieren nur durch Aktivitäten.
Nach wie vor glaube ich nicht, dass wenn ihr es wirklich verändern wollt, es nicht möglich ist.
Allerdings bedeutet das manchmal Unannehmlichkeiten auszuhalten.
Ich wünsche euch den Ausspruch: Wir sind stark und wir sagen: "Ja wir werden auch gegen Widerstände verändern".
Gruß Aymankatze

Mucki

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #26 am: 08.01.05, 08:25 »
 Hallo Aymankatze!
Na ja ganz egal ist nicht was der Pfarrer denkt ,er ist der Chef der Frau und solange er sie deckt,wen wird man im Ordinariat mehr Glauben schenken uns oder dem Pfarrer ???
Klar müßen es die Kinder nicht gut finden,aber hat du schon mal erlebt wie grausam Kinder gegen Kinder sein können,was wen meine Kinder dann gemoppt werden,darum hätte ich lieber nicht so viel öffendlichkeit und Presse dabei ,ich hätte lieber eine Lösung die ohne Öffendliche schlammschlacht ab geht,den nachher heißt es wieder das die Ministranten Gruppe schlecht ist und es wird wieder der Glauben mit in den Sumpf gezogen,genau das will ich aber vermeiden.Ich möchte kein remmie demie und viel aufsehen,es muß doch eine möglichkeit gebn ohne gleich immer im Rampenliecht zu stehen,den dafür bin ich nicht geschaffen.
Nein zum Alkohol bedeuete nicht das ende der beziehung zum Kind aber sollten meine Kinder nachher von den anderen Gemoppt werden ,dann erzälen sie mir mit sicherheit nichts mehr wogegen ich was unternehmen könnte,und somit ist das vertrauen zerstört.

Ich hätte auch eineige fragen an dich .
 1.Hast du Kinder ?
2.Wie alt sind die?
3.Wohnst du in einem kleinen Dorf?
4.Würdest du deine meinung Öffendlich darlegen ,auch wen du weist das es nachher deinen Kindern angekreidet wird vieleicht vom ganzen Dorf
5.würdest du in kaufnehemn das ,im nachhinein das halbe Dorf von dir denkt du wolltest dich nur mal in den mittelpunkt stellen.

Ich bin nun mehr 15 Jahre in unserem Dorf,und einens habe ich gelernt das man etliche Leute in dem Dorf lieber nicht Öffendlich angreifen sollte,da die rückwelle eine auswirkung haben kann wie ein Teifun.
Wen ich es genau nehme hab ich angst vor diesem Teifun,ich bin nicht der Mensch der ins Rampenlicht trit.
Lieb grüße Mucki


Lieb grüße Mucki

Offline martina-s

  • Landkreis Weilheim Obb.
  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 6086
  • Geschlecht: Weiblich
  • Es lebt sich leichter mit der Wahrheit :)
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #27 am: 08.01.05, 09:30 »
Hallo Mucki,
das ist zwar jetzt ein Dialog geworden zwischen Dir und Aymankatze. Dennoch möchte ich Deinem letzten Beitrag etwas anfügen, bzw. Dich bestätigen.
Ich lebe ja auch hier am Lande und habe zwar nicht auf Pfarreiebene, jedoch auf politischer Ebene schonn ähnliches erlebt. Es gibt Menschen die sind unanfechtbar. Die haben so eine große Lobbi.
Zugrunde liegt bei denen oft, dass sie eine wahnsinnige Ausstrahlungskraft haben. Die können es sich sogar erlauben mit Frau und Kinder umzuspringen wie Sau und die anderen schauen zu.
Gehst Du da zu übergeordneter Stelle dann stellst Du fest, die kuschen alle vor dem und würden den auch noch die Füße küssen.
Warum das so ist? Ich verstehe es nicht???
Eines weiß ich aber. In der Stadt tut man sich leichter dem ein Ende zu  setzen oder solchen Umständen wenigstens auszuweichen. Hier am Land wo man doch gerne mit den Traditionen schwimmen will, sei es Ministrantengruppe, Trachten- oder Schützenverein; wo man es den eigenen Kindern ermöglichen will, dass sie mit den Traditionen groß werden, da hat man fast keine Chance solchen Mißständen entgegenzutreten wenn man nicht die Unterstützung aller hat.
Selbst wenn man eine Gruppe von Eltern hat, von denen man glaubt, dass sie mit einem schwimmen, fallen die wieder um. Sei es aus Gleichgültigkeit oder weil man Angst hat ein gewisses Ansehen in irgendwelchen Gruppen oder Vereinen zu verlieren.

Wir hatten mal so eine ähnliche Situation. Damals ging es um die auffallende Sexualität eines Kindes im Alter von 5 Jahren und Kindergarten. Es war anzunehmen, dass daheim was nicht stimmt. Man sollte der Sache nachgehen war nicht nur meine Meinung. Es gab Diskussionen und Meinungen. Ich wurde direkt verlacht. Im Kindergarten war dann deshalb Elternabend. Sogar der damalige Pfarrer hat die Sache banalisiert. Ich weiß nicht, ob das so richtig war. Meine Meinung war und ist auch heute noch, dass deshalb in diese Richtung so viel passieren kann, weil manches eben banalisiert wird.
Es ist aber auch schwierig dem entgegen zu wirken.
Liebe Grüße
Martina

aymankatze

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #28 am: 08.01.05, 19:57 »
Hallo Mucki,
gerne beantworte ich dir deine Fragen, auch wenn einige schon in der Vorstellbox stehen.
Mich interessiert, was steckt hinter deinen Fragen?


Ich hätte auch eineige fragen an dich .
 1.Hast du Kinder ?
2.Wie alt sind die?
3.Wohnst du in einem kleinen Dorf?
4.Würdest du deine meinung Öffendlich darlegen ,auch wen du weist das es nachher deinen Kindern angekreidet wird vieleicht vom ganzen Dorf
5.würdest du in kaufnehemn das ,im nachhinein das halbe Dorf von dir denkt du wolltest dich nur mal in den mittelpunkt stellen.

Wen ich es genau nehme hab ich angst vor diesem Teifun,ich bin nicht der Mensch der ins Rampenlicht trit.


1. Ja, wir haben zusammen 6 Kinder und hatten auch noch 2 Pflegekinder
2. Das jüngste ist 22Jahre und das älteste 41 Jahre, außerdem gibt es 6 Enkelkinder im Alter von 3,5 J.-16 J. ein siebtes wird erwartet.
3. Ja, mit ca. 150 Einwohnern und wir wohnen hier seit 20 Jahren.
4. Ja, ich sage was ich wahrnehme, denke und fühle. Ja, denn meine Erfahrung ist, die Meinung der Leute ist so wechselhaft wie das Wetter. Ja, wir besprechen unser Vorgehen mit unseren Kindern und erklären ihnen weshalb wir so handeln. Es hat ihnen nicht immer gefallen, allerdings hatten sie so die Möglichkeit mit uns eventuell auftretende Schwierigkeiten zu besprechen und Lösungen dafür zu suchen. So sind auch sie unabhängiger von der Meinung der Leute geworden.
5. Wenn das die Meinung des Dorfes ist ok. Wenn jemand etwas glauben will, habe ich nicht die Macht das zu verändern, da kann ich mich verhalten wie ich will. Ich weiß, daß es anders ist und mit meinem Handeln oder Nichthandeln muß ich leben, niemand aus dem Dorf nimmt mir das ab. Wie schnell sind die Menschen wieder mit etwas anderem beschäftigt, das kann ich abwarten.
Wieviel freier wären die Menschen, wenn sie sich nicht so abhängig von der Meinung und den Werten der anderen machen würden.

Deine Angst kann ich gut verstehen,es ist nicht leicht sich vorne hinzustellen, denn dort ist man in der Schußlinie. Ich kann dir aber auch sagen, es ist ein sehr gutes Gefühl, so etwas durchgestanden zu haben. Ich wünsche dir Unterstützer, damit du dem nicht alleine ausgesetzt bist.

Gruß Aymankatze

aymankatze

  • Gast
Re: Alkoholkrankheit
« Antwort #29 am: 08.01.05, 20:29 »
Hallo Martina,
du hast dich zwar an Mucki gewandt, ich möchte dir sagen, ich freue mich wenn du mitmachst und fände es klasse, wenn sich noch viel mehr beteiligen, denn jede Meinung ist eine Bereicherung und eine neue Facette.
Ich weiß, daß es in manchen Bereichen ausgesprochen mühsam ist. Ich weiß auch, daß es immer wieder Menschen gibt, die besonders geschützt werden. Ich bin mir auch darüber im Klaren wie schwer es ist, mit mehreren Leuten etwas Schwieriges durch zuziehen. Ich kenne die Dorfstrukturen  mit den Posten und Pöstchen in den Vereinen und den damit verbundenen Machtverhältnissen zur Genüge.
Ich bin manchmal ganz schön entsetzt, wenn ich sehe, welcher Preis von Menschen für die Harmonie, den Brauchtum usw. bezahlt werden.
Ist das wirklich so, hast du diese negative Erfahrung mit übergeordneten Stellen gemacht?
Mich macht es stutzig, daß auch in deinem beschriebenen Fall ein Pfarrer bagatellisiert hat.
Wie ist das zu verstehen?
Gruß Aymankatze