Organisation ist alles > Dokumentationspflichten zu CC und Qualitätsmanagement

Dokumentation von alternativen Heilmethoden

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Samy:
Das heißt im Klartext, ich kann meinen hausapotheke für unsere Tiere nicht verwenden, weil im Beipacktzettel nicht ausdrücklich steht, dass sie für Rinder/Nutztiere zugelassen ist.
Zeitgleich bestelle ich beim Tierarzt ein Mittel von der DHU mit eben besagten Beipackzettel.
Das die DHU die gleichen Globuli in die Flasche macht ist dabei wurst.?

Samy

mary:
Hallo Lucia,
muss man dann die Globulis vom TA bestellen,
denn nach dem was ich hier gelesen habe,
es ist zwar in den Mitteln nichts zu finden,
aber sie müssen umgewidmet sein.
Oh, wo ist nur der Schalter fürs Gehirn ausschalten ;D
Darf eine Tierheilpraktikerin Globulis für Tiere an Tierhalter ausgeben?
Bei uns war gestern der Schaettevertreter da,
was da in den nächsten Jahren noch vom Markt geht,
das wird ein riesen Problem,
weil die Firmen die teuren Zulassungen nicht mehr über den Preis hereinbringen.
Und so verschwinden bewährte und sehr gute Mittel mehr und mehr vom Markt.

Auf der einen Seite werden wir von der Gesellschaft angehalten, auf Naturheilmittel auszuweichen,
aber auf der anderen Seite scheinen von anderen Seiten ganz andere Interessen zu bestehen.
maria

Samy:
Die bildliche Beschreibung dieser Problematik finde klasse.
Gleichzeitig bin ich frustriert, dass ich von meinen 150  Mitteln aus der Hausapotheke eigentlich nicht verwenden kann.
Übrigens besteht ein Bestreben der Pharmaindustrie und den Tierärzteverbänden diese Mittel rezeptpflichtig zu machen.
Dann kann der Heilpraktiker gar nichts mehr. Im Humanbereich gibt es gleiche Pläne.
Das dürfte eine Kostenexpolsion verursachen.

Samy

mary:
Hallo Samy,
wer wohl diese Kostenexplosion bezahlen wird?
Wahnsinn, mich würde interessieren, was schon alleine die Umwidmung kostet-
quasi von der einen Hand des TA in die andere.
Ich finde es sehr interessant, vor gut 2o Jahren wurde man ausgelacht, der nutzlose Milchzucker und der Bodenseeverdünnung- nur was für Ewiggestrige,
heute wird die Homoöpathie in vielen Betrieben angewandt,
vor 8 oder 9 Jahren haben wir mit EM angefangen,
was wurden wir belächelt und verspöttelt,
inzwischen arbeiten viele Betriebe damit,
jetzt machen wir Versuche mit Homoöpathie auf dem Acker,
werden wieder belächelt,
bin ja gespannt, wann das denn Verschreibungspflichtig wird.
@Lucia,
ich bin momentan nicht ganz auf dem Laufenden, was machen jetzt die vielen Betriebe, die einen Kurs bei einer Tierheilparktikerin gemacht haben, sich danach eine Hausapotheke für die Tiere eingerichtet haben?
Gut, dass ich einen Schalter zum Ausschalten des Oberstübchens gefunden habe ;D,
denn wenn ich zu denken begänne, dann ..........
herzl. Grüsse
maria

mary:
Hallo Lucia,
wenn ich es wissen würde, hätte ich nicht gefragt ;).
Unsere Tochter hat im letzten Winter Reki gelernt und wollte es unbedingt bei den Tieren ausprobieren, deshalb ist unsere homoöp. Hausapotheke momentan nicht im Einsatz.
Globulis kommen bei uns zur Zeit eher in die Pflanzenschutzspritze.
Mich haben schon mehrere Bäuerinnen gefragt, was sie jetzt mit der Hausapotheke machen sollen, sie haben sich im Laufe der Zeit eine ganze Zahl von Globulis gekauft.
Was ich ebenfalls nicht weiß, ich habe sehr viele Tees und getrocknete Kräuter,
Kühe bekommen nach der Geburt 2 Flaschen Bier, Kälber einen Kräuterschnaps oder Fenchel, Kamillen- oder Kümmeltee, muss ich das jetzt auch dokumentieren- oder ist das sogar nicht mehr zulässig? Ich arbeite mit Lehm und Heilerde, Obstessig und Schweineschmalzsalben,
Fichtenharz,
und wer bekommt eigentlich diese Informationen, nur alles zu dokumentieren- nur um des dokumentieren Willens macht für mich keinen Sinn.
Diese ganzen Daten haben doch einen Wert- nur welchen?
Und wie ist es mit Reki, bei den Globulis stimmuliert ja auch nur eine Information die Selbstheilungskräfte, sogesehen müsste die geistige Information ja auch noch dokumentiert werden.
Herzl. Grüsse
maria

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