Autor Thema: Hufrehe  (Gelesen 11913 mal)

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Hufrehe
« am: 08.09.06, 18:00 »
hallo
ich habe ein problem unser pony hat jetzt eine sogenannte hufrehe (hoffenlich habe ich das richtig  geschrieben ) dachte immer das kommt nur i´m frühjahr mit dem frischen gras ,wer hat da erfahrung und kann mir ein paar tips geben
michi

Offline ChristineN

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Re: hufrehe
« Antwort #1 am: 08.09.06, 18:12 »
Hallo,

Hufrehe können auch durchaus durch falsche oder übertriebene Fütterung entstehen. Ponies sind da besonders anfällig. Tag und Nacht Koppelgang ist in diesem Fall nicht zu empfehlen. Im Frühjahr sollte man anfällige Pferde langsam an die frischen Koppeln gewöhnen, indem man sie jeden Tag ein wenig länger raus lässt, evtl. mit 2 Stunden angefangen.
Das Pferd eines Bekannten hatte einen bösen Schub dadurch, dass es 1 Woche nur auf einer Kleewiese stand und der Mann zusätzlich noch Müsli und andere Dinge fütterte. Nach einem Aderlass ging es dem Pferd Gott sei Dank schnell besser.
Liebe Grüsse von Christine!

Offline Hitzewelle

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Re: hufrehe
« Antwort #2 am: 09.09.06, 10:53 »
Du solltest unbedingt einen Tierarzt kommen lassen, falls du das nicht schon getan hast. Und bis dahin das Tier unbedingt in den Stall stellen und nur Heu fressen lassen. Wasser muss natürlich auch zur Verfügung stehen. Möglichst weicher Boden sollte da sein, also dickes Stroheinstreu oder Sägespäne, denn harter Boden ist sehr schmerzhaft für das Pony.

Falls das Pony später wieder auf die Wiese darf (Tierarzt fragen!!!!) würde ich es nur 2-4 Stunden am Tag grasen lassen. Meine Haflinger bekommen auch nur so lange Koppelgang und die restliche Zeit stehen sie auf einem Auslauf. Das reicht vollkommen, dass sie jetzt schon zu dick sind. Es gibt auch Maulkörbe für Pferde, mit denen sie nur begrenzt Gras aufnehmen können.
Viele Grüße
Hitzewelle

Offline cara

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Re: hufrehe
« Antwort #3 am: 09.09.06, 20:03 »
Bei Hufrehe gibt es gerade bei Ponies oftmals eine genetische Prädisposition.

Als Akutmassnahme empfiehlt sich Hufe kühlen, am besten unter fliessendem Wasser, in Wassereimer stellen oder sogar in einen Bach.
Futter möglichst reduzieren, nur noch Stroh und Heu aus dem letzten Schnitt.

Um gegen den Rehehuf anzukämpfen empfiehlt sich ein spezieller Rehebeschlag der Hufen.
Es gibt auch extra "Rehefutter" für anfällige Tiere..

was zum lesen:

http://www.hufrehe.org/info/

http://www.hufgefluester.de/Medizin/Rehe/hufrehe.htm
LiGrüss cara

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Re: hufrehe
« Antwort #4 am: 09.09.06, 20:56 »
hallo
vielen dank für eure  tips werde mich gleich durch die links lesen hatte eine tierärztin da ,bekommt nun medeikamente unter anderem asperin zum blutverdünnen ,es geht ihr schon wieder viel besser,nun müssen wir daran arbeiten das unser opa nicht mehr so viel füttert ,das wird das größte problem die ganze fütterung um zu stellen,es hat die hinter von den zwei ponys erwischt
michi

Offline cara

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Re: hufrehe
« Antwort #5 am: 09.09.06, 21:19 »
oha... das mit dem Opa könnte zum Problem werden  ;D
LiGrüss cara

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Re: hufrehe
« Antwort #6 am: 10.09.06, 18:35 »
cara wo de recht haste recht,es ist eines ::)

Offline muellerin

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Re: hufrehe
« Antwort #7 am: 16.09.06, 22:48 »
nun müssen wir daran arbeiten das unser opa nicht mehr so viel füttert
michi

Michi, redest Du hier von meinem Schwiegervater  ;D ;D ?

Wir haben zwei Fjordis, Mutter und Tochter. Die Tochter ist jetzt 10 Jahre alt und hat seit 6 Jahren Rehe, mal mehr, mal weniger schlimm. Mein Schwiegervater lässt sie täglich einige Stunden auf die Koppel, für den Rest des Tages steht sie in der Box in der Scheune. Dort gibt es dann noch Äpfel, Mais und andere Leckerli, das blanke Gift eigentlich für das Tier.
Aber einen 80jährigen "Anarchisten" bekommt man nicht mehr umgekrempelt.

LG Müllerin


Offline rosenhofrose

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Re: hufrehe/Homöopathie
« Antwort #8 am: 12.01.07, 21:27 »
Hallo,

wer weiß welche Kügelchen man einem Pferd mit Hufrehe geben kann.

Schwerer Fall, hat es noch einmal geschafft und ist streng auf diät.
Nur Mineral und Heu (wenig) und Stroh.
Der halbe Huf hat sich neu gebildet. Und es gibt kein Gras mehr.

Zur besseren Wachstumsunterstützung des Hufes und Durchblutung suche ich
Homöopathiesche Kügelchen, die das ganze begünstigen.

Leichte Hufabsenkung ist vorhanden.

Ansonsten ist unser Haflinger ein super artiges und wunderschönes Pferd.
Leider kann ich noch keine Bilder versenden und ihr könnt Euch das Pferd
einmal ansehen, schade.

Liebe Grüße

Gabriele

Offline Filia

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Re: hufrehe
« Antwort #9 am: 12.01.07, 22:23 »
Hallo Gabriele,

Kügelchen weiß ich jetzt nicht, aber bei Hufreheschäden kannst du folgendes geben:

SiliceaD30 (hilft bei Hornaufbau) 1 bis 2-mal wöchentlich 10 bis 15 Tropfen
AesculusD4 (durchblutungsfördernd) 3mal täglich 10 - 15 Tropfen.

LG Filia
Liebe Grüße
Filia

Offline mali

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Re: hufrehe
« Antwort #10 am: 16.01.07, 22:50 »
Hallo,
bin seit neuestem auch Rehe-Pferd-Besitzer...man hat es mir beim Kauf des Pferdes nicht gesagt und der Hufschmied hat es dann gesehen..naja,jeden Tag steht ein Dummer auf,in diesem Fall ich! ???

Ich habe mich etwas eingelesen...man soll auch Belladonna geben,aber da mußt Du nach der Dosierung fragen,das weiß ich jetzt nicht aus dem Kopf.

Es gibt hier im Net auch ein Hufrehe-Forum.Ich habe drin gelesen und werde es nciht wieder besuchen.Dort scheinen nur die Leute zu schreiben,die es absolut nciht in den Griff bekommen und es stehen fast NUR Horrorgeschichten drin...wenn man sich jedoch mal bei Pferde/Ponybesitzern umhört,haben viele Hufrehe und leben gut damit.Also diesen Forum ist mir persönlich zu krass...

Zu meinem Glück gehört,daß meine SE keine Ahnung und auch in keinster Weise Interesse an meinen Pferden haben und der Stall bislang weit ab vom Schuß lag.Das ändert sich aber bald,aber ich denke nicht,daß sie freiwillig meinen Pferdestall betreten geschweige denn was füttern...es herrscht ja schon seit Monaten wieder totale Funkstille..... ;)
kann auch von Vorteil sein...
Mali
Gruß Mali
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Offline Anemarie

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Re: hufrehe
« Antwort #11 am: 17.01.07, 19:15 »
Bei Hufrehe hilft sehr gut Aspirin, genau das, was man auch bei Kopfschmerzen verwendet. Denn es verdünnt das Blut, und das ist genau das Problem bei Hufrehe. Unser Pony hatte ständig im Frühjahr damit Probleme, bis mir mal ein Heilpraktiker diesen Tipp gab. Also 1 - 2 Tabletten, evtl auch mehr, je nach Größe des Pferdes, und es hilft super.


Liebe Grüße

Annemarie
hoch lebe die Arbeit, so hoch, daß keiner rankommt.

Offline rosenhofrose

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Re: hufrehe
« Antwort #12 am: 25.03.07, 00:21 »
Hallo Ihr Lieben,

es war heute ein ganz besonders schöner Tag und ich hatte meinen
ersten Ausritt auf meinem Haflinger und das seit einem Jahr!

Es war wunderschön und ich habe es sehr genossen!!!!!!!!!!!!!!
Und Sie auch!!!!!!!!!!!!!!!!

Gute Nacht

Gabriele

PS. Vor einem Jahr wäre Sie fast eingeschläfert worden.


Offline Swisslady

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Re: hufrehe
« Antwort #13 am: 25.03.07, 15:06 »
Es wurde hier schon mehrfach erwähnt, nur Heu, Stroh und Wasser verfüttern. Einfach auf energiereiches Futter verzichten, denn es sind keine Kühe.!!!! Wenn mehr Energie verfüttert wird, müssen die Tiere auch mehr verbrauchen können, aber wer hat schon Zeit den ganzen Tag auszureiten :D :D :D
Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.

Offline cara

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Re: hufrehe
« Antwort #14 am: 26.03.07, 20:56 »
.Es gibt ja dürre Pferde mit Hufreh.Fütterung ist deßhalb das
a und o bei Hufreh.Bei akutem schub haben wir gemahlenen Lehm mit kaltem Wasser angerührt .....

herrjeh, Primel, nun hab ich ich doch für den Bruchteil einer Sekunde gedacht, ihr füttert euren Rehepferden Lehm...  :o
da hab ich kurz gestockt, bevor mir beim weiterlesen der Sinn klar wurde  8)
LiGrüss cara

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