Autor Thema: Gewächshaus  (Gelesen 81704 mal)

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Offline mary

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Re: Gewächshaus
« Antwort #30 am: 26.04.05, 06:39 »
Hallo ihr 2 Gewächshausanwärterinnen,
ich drück euch die Daumen, dass ihr bald eurem Virus freien Lauf lassen könnt. ;)

@Maria, die Aussage, dass angeblich Gurken und Tomaten nicht in einem Haus zu halten sind, habe ich mir vor über 2o Jahren auch schon anhören dürfen.
Es stimmt, dass Gurken und Tomaten eher unterschiedliche Bedürfnisse haben, die Tomaten wollen es warm und trocken, die Gurken warm und feucht. Tomaten kommen aus Südamerika, Gurken aus Indien.
Aber meine Weltreisenden vertragen sich eigentlich ganz gut, Tomaten wollen auf der gleichen Erde stehen, also kommen sie immer auf die gleiche Seite des Hauses,
die Gurken bekommen einen Damm, zuerst frischer Mist und dann gute Erde mit Kompost gemischt, dadurch stehen sie nie in ihrer Erde, Tomaten giesse ich grundsätzlich nur auf den Boden, während die Gurken jede Woche ihr Milchbad von oben nach unten bekommen.
Das half nicht nur Kleopatra  ;).
Der Damm wird ganz dick mit Steinmehl eingepudert und in die Milch kommt auch noch Steinmehl,
das darin enthaltene Silizium soll die Pilze etwas abwehren. Ausserdem arbeite ich speziell im Gewächshaus sehr viel mit EM.
Seit ein paar Jahren habe ich jetzt ausprobiert, ob die verdelten Gurken besser sind, inzwischen säe ich mir wieder ganz normale jungernfrüchtige Schlangengurken, die sind auch nicht anders und werden nicht mehr oder weniger krank als die veredelten.
Eine veredelte Tomate habe ich mir letztes Jahr gekauft, weil ich wissen wollte, ob ein Unterschied besteht, rein vom Ertrag her ist sie wirklich um Längen besser.
Aber ich sammle Tomatensorten, da ist einfach der Geschmack entscheidend, wegen Krankheit besteht kein Unterschied.
Allerdings bin ich inzwischen beim Ansääen bis zum Auspflanzen und Düngen etwas pingelig geworden,
ich nehme nur zum Sääen gekaufte Aussaaterde, zum Pikieren eigene Erde mit Kompost gemischt und keinen mineralischen Dünger mehr im Gewächshaus.
Alles wird gemulcht und Steinmehl satt auf den Boden und ins Giesswasser, dass ich drausserhalb des Gewächshauses in einer grossen Tonne stehen habe. Leitungswasser scheint einfach zu kalt für den warmen Boden, ausserdem ist das abgestandene Wasser viel milder.
Ich habe mir eine kleine Fasspumpe gekauft, bin aber jetzt draufgekommen, dass man mit der Schlauchwaage genauso gut bewässern kann.
Noch was wichtiges, Tomaten sind Windbestäuber, mann muss sie im Haus einmal täglich schütteln, sonst gibts weniger Tomaten,
gestern habe ich noch einen Artikel gelesen, ein Weihenstephan wurde ein wissenschaftlicher Versuch gemacht, ob Tomaten auf liebevolle Worte und Zuneigung reagieren, ist inzwischen sogar wissenschaftlich bestätigt.
Der alte Spruch, der Weinberg will seinen Herrn jeden Tag sehen, er gilt für alles andere scheinbar auch.
Im Herbst, wenn die Tomaten und Gurkensaison zu Ende ist, kommt noch einen Tag der Regner ins Gewächshaus und es wird die ganze Erde nochmals durchdringend mit dem Inhalt des Wasserfasses gegossen, der dazwischen ausgesääte Feldsalat und das Mulchmaterial vertragen das ganz gut,
bis zum Frühjahr ist von der Mulchschicht nicht mehr allzuviel übrig, seit ein paar Jahren grabe ich nicht mehr um, höchstens mit der Grabgabel einstechen und die Erde lockern.
Andere Gewächshausbetreiberinnen haben mit Sicherheit andere Erfahrungen,
aber das Gewächshaus ist für mich ein kleines Stück Seligkeit, ich kann dort mit Pflanzen herumexperimentieren, kann Pflanzen heranziehen und im Garten haben, die bei unseren etwas rauheren Klima nicht so gut wachsen können.
Jeder Ableger wurzelt dort in der feuchteren und gespannteren Luft in einem kleinen Kasten, der im Gewächshaus steht, viel schneller, mit einer Wärmeplatte keimen alle Samen viel schneller.
Viel Freude und Erfolg mit euren Gewächshäusern.
herzliche Grüsse
maria




Offline Helhof

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Re: Gewächshaus
« Antwort #31 am: 26.04.05, 21:17 »
Hallo Mary,
vielen Dank für deine vielen Anregungen und Tipps !
Was ist EM ?
Danke, Maria
Liebe Grüße,
Maria

Offline Helhof

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Re: Gewächshaus
« Antwort #32 am: 28.04.05, 22:46 »
Hallo Mary,
habe angefangen ein bißchen über EM zu lesen, das habe ich wirklich vorher noch nie gehört.
Mein Gewächshaus "wächst", vielleicht wird es morgen fertig.
Mit Steinmehl habe ich zwar schon gearbeitet, aber immer nur ganz dünn auf den Boden gestreut. Verklebt das nicht die Pflanzenporen ? Und streust du es (wie dick ?) auf alle Pflanzen ?
Die Gurken begießt du richtig mit reiner oder verdünnter Milch ?
Das werde ich auch ausprobieren, auch wenn ich die Milch kaufen muss.

Viele liebe Grüße, Maria
Liebe Grüße,
Maria

Offline mary

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Re: Gewächshaus
« Antwort #33 am: 29.04.05, 06:45 »
Hallo Maria,
für dein zukünftiges Gewächshausleben gleich mal viel Glück und Erfolg.
Macht ihr eine Einweihungsfeier? ;)
Beim Steinmehl hast du schon recht, es gehört normalerweise dünn auf den Boden gestreut, aber vor Jahren, als die Schnecken jede frisch gepflanzte Salatpflanze als für sie vorgesehen betrachteten,
da wusste ich mir nur noch mit Schneckenkorn zu helfen, leider haben sie zuerst die Pflanzen und dann vielleicht noch das Korn gefressen.
Damals stand ich vor der Entscheidung, aufgeben und den Salat im Geschäft kaufen oder eine andere Lösung finden.
Da die Schnecken angeblich auch als Gesundheitspolizei im Garten gelten sollten, musste irgendwas mit meinen Pflanzen nicht stimmen.
Ich habe viele Bücher gelesen, ob sie stimmen, nachprüfen konnte ich das nur, wenn ich etwas ausprobierte und der Erfolg oder Misserfolg hat dann gezeigt, was die Schnecken davon halten.
Ausser Chrisanthemen, Dahlien, Majoran und Baislikum- Paprika und Auberginen sind auch schneckenmässig nicht ganz unproblematisch.
Die anderen Pflanzen giesse ich sogar mit Steinmehlwasser (nur Moorbeetpflanzen mögen kein Steinmehl, Azaleen, Heidelbeeren, Zitronen, Kamelien traue ich mir keines  zu geben). Ich vermute, dass das darin enthaltene Silizium die Pflanzenwände härter macht und Steinmehl scheinen die Schnecken am wenigsten zu mögen, sie kriechen auf Steinmehl oder auf Steinsand nicht gerne herum.
Milch- vermutlich sind es die Milchsäurebakterien, die den Pflanzen gut zu taugen scheinen,
ich verwende einfache kuhwarme Milch oder sauer gewordene Milch, oder Molke verdünne sie 1:10 und gebe sie in die kleine Pflanzenschutzspritze, dazu kommt noch EM, alles gut verrühren, bei saurer Milch zuerst in den Mixer, weil sie sonst nicht durch die Düsen geht, dann durch ein Sieb und damit die Gurken von oben bis unten einsprühen.  Wenn das Wetter trocken und warm ist, dann mögen die Tomaten auch ganz gerne hin- und wieder so eine Dusche. 
Ob erhitzte Milch noch die Milchsäurebaktis hat, ich habe es noch nicht ausprobiert.
Bei gekaufter Milch würde ich stattdessen lieber Dickmilch oder Molke nehmen, sie in einem Mixer mit Wasser mixen und dann in eine Sprühflasche geben.  Es geht darum, dass die Pflanzen eine positive Mikrobenfauna auf ihrer Oberfläche bekommen, dann haben Pilze nicht die Zugriffsmöglichkeit.


Unter seltsame und bewährte Rezepte steht im Buch  "altes Gärtnerwissen neu entdeckt" von Inga-Maria Richberg:
Nicht nur Menschen trinken gerne Milch, auch Pflanzen mögen ab und an einen Guss Milch, allerdings in verdünnter Form, besonders Farne - im Freiland und im Zimmer, aber auch Rosen und andere Prachtstauden sowie Tomaten gedeihen besser, wenn sie ein- zweimal im Monat mit Magermilch gegossen werden.
Dazu verdünnt man Vollmilch im Verhältnis 1.3 mit Regenwasser. Vermutlich sind es die verschiedenen Mineralstoffe und Spurenelementen in der Milch, zum anderen das tierische Fett, scheint den Pflanzen wachstumsmässig gut zu bekommen.

Noch stärker verdünnte Milch,  etwa im Verhältnis 1:6 ergibt eine bewährte Spritzlösung gegen Pilzkrankheiten, z. B. die Blattfelckenkrankheiten bei Tomaten und Kartoffeln, gespritzt wird einmal wöchtentlich, auch vorbeugend,  auf die Blätter.

Noch besser soll angeblich Molke wirken, die man im Verhältnis 1.1 mit Waser verdünnt.



Milch als Dünger ist für mich neu, aber Molke hilft wirklich gegen Pilzkrankheiten, wir haben es im letzten Jahr im Betrieb mit Erfolg ausprobiert. Da Moke nicht immer zur Verfügung steht, habe ich Milch, saure Milch, versuchsweise ausprobiert, half genauso, allerdings haftet das Steinmehl, Molkegemisch besser auf den Gurken.
Ich vermute, dass der Milchzucker in der Molke die gute Haftungswirkung hat, seit Jahren behandeln wir unsere Weinstöcke und Pfirsichbäume, seither ist Mehltau und Pfirsichkräuselkrankheit eigentlich kein Problem mehr.
Wenn ich Salatpflanzen oder andere Pflanzen einsetze, dann giese ich sie mit einem Steinmehlwassergemisch ein, streue zuvor dünn Steinmehl auf die Fläche und stäube dann noch Steinmehl über die Pflanze. Durch den Tau ist das bald weg, an den nächsten Abenden gehe ich dann immer noch mit dem Steinmehl drüber, bis sie fest eingewurzelt sind, dann scheinen Schnecken das Interesse daran zu verlieren.
Manches Jahr brauchts weniger Umsicht um die Pflanzen, ein anderes Jahr mehr, aber so kommen wenigstens 98 % der Pflanzen über den Berg.
Herzliche Grüsse
maria


Offline Helhof

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Re: Gewächshaus
« Antwort #34 am: 08.05.05, 20:47 »
Hallo,
habt ihr in euren Gewächshäusern schon die Gurken gepflanzt ?
Eigentlich hatte ich das schon vorgehabt, aber wegen der kalten Witterung doch noch nicht gemacht. Letzte Nacht ging die Temperatur im Gewächshaus wohl bis 5°c runter.
Und was nehmt ihr als Kletterhilfe für die Gewächshausgurken ? Geht das mit normalen Baustahlmatten oder werden die zu heiß ?

Vielen Dank im Voraus für eure Ratschläge.
Liebe Grüße, Maria
Liebe Grüße,
Maria

Offline mary

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Re: Gewächshaus
« Antwort #35 am: 09.05.05, 06:47 »
Hallo Maria,
bei mir wächst inzwischen alles an Schnüren von den Quaderballen hoch.
Entweder ich stecke alte Zinken von der Kombination in den Boden und binde dort die Schnüre an, oder bei den Tomaten binde ich sie um die Tomate selbst. Ich habe mal für eine Weile in einem Gemüsebetrieb ausgeholfen, dort wurde es so gemacht.
Die Gurken können an Schnüren hochwachsen, wenn die Schnur im Boden verankert ist. Im Herbst schneide ich die Schnur samt Gurken ab, die Pflanzenteile kommen auf den Kompost und die Schnüre in die Mülltonne.
Bei den Gurken kann zwar nur aus jedem Trieb ein Blatt und noch eine Gurke dranbleiben,
aber nach diesem System  haben wir noch genügend Gurken.
Bei uns ist es auch ziemlich kühl geworden, trotz einer Kerzenfestbeleuchtung war die Temperatur auch um die 6,5 C, ich habe aus Sicherheitsgründen noch alles mit Vlies abgedeckt.
Wenn es nicht wärmer wird, dann stelle ich den Frostwächter ins Haus.
Ist schon beachtlich, was Pflanzen alles wegstecken müssen, Kälte Nässe, Wind, dann wieder Hitze und pralle Sonne.
Eigentlich muss man vor Pflanzen direkt eine Hochachtung haben, selbst im Gewächshaus, wo sie doch etwas geschützter wachsen können, haben sie eine gewaltige Anpassung zu leisten.
Ich vermute, dass in diesen Gewächsen mehr Intelligenz drinnen steckt, als wir bisher vermuten.

Vor kurzem hat es mir eine ganze Menge von Jugepflanzen erwischt, ich habe es übersehen, dass es in der Nacht sehr kalt werden würde,
die Tomaten sind zwar erfroren, aber sie treiben jetzt wieder an den Seiten aus, die ganzen anderen Jungpflanzen waren auch etwas geschockt, aber sie haben es überwunden.
Ich habe sie mit Arnikawasser gespritzt und gegossen, ausserdem mit Baldrianblütentee,
Baldrian müsste man schon vorsorglich, aber vorsorglich hätte ich eine Heizquelle reinstellen müssen.
Es fasziniert mich, dass Pflanzen nicht nur als Mischkultur sich gegenseitig unterstützen oder eben auch nicht mögen, sondern als Tees oder Globulis sich helfen.
Jetzt muss ich nur noch meinen Mann dazubringen, dass er derartiges auch draussen auf den Feldern ausprobiert. Im Garten funktionierts. Bei den Pflanzen braucht man zwar ziemlich hohe Potenzen und ich bin absoluter Laie, aber die feinstofflichen Schwingungen der Homoöpathie scheinen auf Pflanzen tief einzugreifen.
Herzliche Grüsse
maria

Offline Helhof

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Re: Gewächshaus
« Antwort #36 am: 24.06.05, 23:24 »
Hallo,
nun muss ich hier mal kundtun, dass mein Gewächshaus inzwischen sehr grün ist.
Wir haben schon mehrere Gurken gegessen, die Tomatenpflanzen wachsen "wie die Wilden", wenn das so weitergeht, muss mir mein Mann auch noch oben am First einen Draht spannen, an dem ich die Schnüre befestigen kann. Paprika wächst langsam, aber auch.
Leider habe ich mich noch nicht damit befasst, wie man hier Fotos reinstellt.
Aber ihr "alten Gewächshausbesitzer" wisst ja, wie´s da drinnen ausschaut, der Laie ist halt überrascht.
Liebe Grüße, Maria
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Maria

Offline Helhof

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Re: Gewächshaus
« Antwort #37 am: 23.07.05, 21:53 »
Hallo Maria,
jetzt muss ich dich nochmal um einen Rat aus deinem reichen Erfahrungsschatz bitten. Du hast einmal geschrieben, dass du im Gewächshaus Feldsalat nach oder unter die Tomaten säst. Wann und vor allem wie machst du das ? Bei mir ist da jetzt noch ziemlich viel Strohmulch, und alles voller Tomatenblätter. Obwohl, die unteren Blätter könnte ich schon entfernen, und dann das Stroh ein wenig zur Seite ziehen, dann da einfach Feldsalat zwischen die Tomatenpflanzen säen ? Oder säst du Feldsalat im Gewächshaus erst viel später ?
Vielen Dank, ich bin immer froh über deine Ratschläge.
Liebe Grüße, Maria
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Maria

Offline Helhof

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Re: Gewächshaus
« Antwort #38 am: 24.07.05, 21:24 »
Hallo Maria,
vielen Dank für deine prompte Antwort.
Meine Paprikapflanzen im Gewächshaus sind nach wie vor ziemlich klein, aber sie setzen schon Früchte an. Meine Mutter hat sie in Kübeln, die sind auch schon viel größer (aber als ich sie noch in Kübel pflanzte, waren sie bei ihr auch schon immer größer).
Zum Saatgut: Ich habe schon ein paarmal Samen von gekauften Paprikas verwendet, mit wechselndem Erfolg, mal sind sie aufgegangen, ein ander Mal keine einzige. Zugegebenermaßen, habe ich heuer keine Paprikas selbst gezogen, sondern die Pflänzchen von einer Verwandten bekommen, die viele verschiedene Tomaten und Paprikasorten anbaut und sie an die ganze (interessierte) Verwandtschaft verteilt. Gerade schaut mir mein Mann über die SChulter, und gibt mir den Hinweis, dass bei den gekauften Paprikas wohl sehr viele Hybridsorten sind, die dann zwar aufgehen, aber nicht sicher fruchten. Zum anderen können sie sogar steril gezüchtet sein, d.h. sie bilden zwar Samenkörner, diese sind aber nicht fruchtbar.

Liebe Grüße, Maria
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Maria

Offline Helhof

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Re: Gewächshaus
« Antwort #39 am: 25.07.05, 21:15 »
Hallo Maria,
ja, vieles wird heutzutage als wertlos verworfen, wenn es nicht den Anforderungen für Massenproduktion genügt. Es muss alles schnell und möglichst maschinell gehen, die Früchte müssen groß und makellos sein. Wobei ich zugeben muss, dass ich auch neue Erdbeerpflanzen mit größeren Früchten pflanzen will, denn mit den winzigen die ich jetzt zum Teil habe, macht einfach das Pflücken keinen Spaß.
Liebe Grüße, Maria
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Maria

Offline Vöglein

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Re: Gewächshaus
« Antwort #40 am: 26.07.05, 22:25 »

Meine Paprikapflanzen im Gewächshaus sind nach wie vor ziemlich klein, aber sie setzen schon Früchte an. Meine Mutter hat sie in Kübeln, die sind auch schon viel größer (aber als ich sie noch in Kübel pflanzte, waren sie bei ihr auch schon immer größer).

Hallo,

ich konnte in meinem neuen Haus auch schon die ersten Paprika ernten....freu, freu,........wie sieht es aus, läßt man da auch nur einen Haupttrieb nach oben wachsen ?
Und wenn ich so lese wie viele Sorte Tomaten es bei euch gibt......toll.  ::)
Ich habe 4 Stück und bin mächtig stolz auf die ersten Früchte.  ;)
Jeder fängt mal klein an, und ich merke  es bedarf auch einer Menge Erfahrung.........und des probierens mit Wasser und Luft ......

Grüße Andrea
Liebe Grüße Andrea Maria

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Offline Resi

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Re: Gewächshaus
« Antwort #41 am: 27.07.05, 22:38 »
Ich habe 2 Sorten Baumtomaten, die ganz normalen und noch eine Sorte mit kleineren Früchten.

Hallo Maria, ich hab da mal eine dumme Frage ??? ??? ???Was sind denn Baumtomaten? Brauchst Du da eine Leiter zum ernten ??? ;D
Liebe Grüße von der Resi

Offline mary

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Re: Gewächshaus
« Antwort #42 am: 28.07.05, 00:01 »
Hallo Resi,
Baumtomaten können wirklich bis zu 3 m hoch werden, da braucht man wirklich eine Leiter.
Herzl. Grüsse
maria

Offline Vöglein

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Re: Gewächshaus
« Antwort #43 am: 28.07.05, 09:17 »
Hallo mary,

dann machst du die Fenster auf, uns lässt sie durchs Gewächshaus nach oben wachsen  ;D ?
Oder kommen die nicht ins Häuschen
Grüße Andrea
Liebe Grüße Andrea Maria

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Offline Resi

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Re: Gewächshaus
« Antwort #44 am: 28.07.05, 10:12 »

Baumtomaten können wirklich bis zu 3 m hoch werden, da braucht man wirklich eine Leiter.


Hallo Maria, ich hab wirklich noch nie was davon gehört. Kann mir auch gar nicht vorstellen wie das geht. Diese Tomaten haben ja auch nur ein paar Monate Zeit zum wachsen. Wo hast Du sie stehn, an einer hohen Mauer? Musst Du da was aufbinden? Schmeisst sie der Wind nicht um? Werden die Früchte auch noch reif, wenn sie jetzt erst Blüten ansetzten? Du machst mich immer neugieriger, was man von Dir alles liest ist wirklich hochinteressant.
Liebe Grüße von der Resi