Bäuerinnentreff

Betriebliches => Familie und Betrieb unter einem Hut => Thema gestartet von: Raute am 20.08.09, 13:31

Titel: Zweck Ehen
Beitrag von: Raute am 20.08.09, 13:31
Hallo ihr Lieben,


hab mal eine Frage an Euch, dauert aber ein wenig bis ich darauf komme.
Ich lebe nun 12 Jahre mit meinem Mann und unseren beiden Kindern auf dem Hof. Wir haben ihn 2004 übernommen.
Meine Schwiegereltern sind die Hölle, aber das haben ja ganz viele hier mit gemacht.
Meine Ehe hat der Hof verschlungen und seid 3 Jahren geht eigentlich jeder seine eigenen Wege. Mein Mann hat es nicht gern wenn ich dieses Thema anspreche, dann kommen schnell irgendwelche fadenscheinige Gründe, warum es eben gerade so ist, wie es ist, nämlich nicht mehr als eine schlecht funktionierende WG.
Er schläft auf dem Sofa und ist abends nächtelang an seinem PC. Seid neuestem fährt er Samstag abends weg und kommt erst um 4 morgens wieder, sagt dann er sei im Auto eingeschlafen (?)  und am Sonntag ist er dann den ganzen Tag mit dem Rad unterwegs, allleine versteht sich. Mir gibt das immer wieder zu denken und immer wenn ich versuche raus zu bekommen was los ist endet es in einem unschönen Streit.
Nach dem ich den Einrduck habe nur ich will wirklich an unserer Ehe festhalten, er aber eher nicht, den er tut nichts dazu und sich nichts ändert, dachte ich an Scheidung. Nur ist es eben so, wenn ich gehe, dann muss er den Hof verkaufen und damit nehme ich auch meinen Kindern nicht nur den Vater sondern eben auch die Heimat.
Kann und darf man so egoistsich sein? Oder muss ich es aushalten behandelt zu werden als sei ich nichts wert?Oft mache ich mir Gedanken, wie es wäre in einer Wohnung, ausschlafen können, jedenfalss nicht jeden Morgen um 4.30 auf müssen und den ganzen Tag buckeln bis abends um 20.00. Das fühlt sich schon ganz gut an, zumal ich mir dann einen Job, den ich schon angeboten bekommen habe, nehmen kann.

Oder soll ich bleiben, wegen den Kindern und mein Leben neben jemanden verbringen von dem ich denke er liebt mich, damit der Hof läuft, seine Wäsche sauber ist und die Kinder lachen, aber nicht mich als seine Frau.Jetzt werdet Ihr sagen, dann leier du doch Unternehmungen an, hab ich immer wieder, aber eben immer ich von ihm kommt nichts.

Also bin gespannt wie ihr darüber denkt,
Raute
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Raute am 20.08.09, 14:43
Das Thema scheint zwar viele zu intressieren, aber antworten will niemand.... ???
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: cara am 20.08.09, 15:08
haben denn deine KInder überhaupt etwas vom Vater, wenn er das ganze Wochenende unterwegs ist?
Wie alt sind die Kinder?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: marikat am 20.08.09, 15:14
Hallo Raute,
was sollen wir dir eigentlich antworten. Denn du schreibst ja, dass ihr seit 3 Jahren getrennte Wege geht. Dein Mann nimmt sich die Auszeit die er braucht, oder er hat anderweitig jemand gefunden.


Aber ich kann nicht aus der Ferne beurteilen wie dein Mann zu eurer Ehe steht, ob du selbstverständlich oder lästig für ihn bist.
Ob eure betriebliche Situation so ist, dass er einfach am Ende ist. Ob er nur aus Pflichtbewusstsein an eurer Ehe festhält oder.....oder....

Es ist bestimmt nicht falsch wenn du einen Freund deines Mannes mal ansprichst ob der etwas weiss was dahintersteckt. Vielleicht hast du ja eine Freundin die mal so unverbindlich recherchiert.

Wenn du dich scheiden lässt müsst ihr den Hof ja nicht zwangsläufig verkaufen. Lass dir als Sicherheit Ländereien überschreiben die dann langfristig von deinem Mann gepachtet werden können.
Eine Lösung die dir Sicherheit gibt, deinen Kindern Werte erhält und deinen Mann nicht in den Ruin treibt.

Aber Scheidung ist nicht immer die beste Lösung. Schaff dir erstmal Freiraum und werde dir darüber klar welcher Weg für dich der beste wäre.

Wenn man sucht findet man eine Lösung.

marikat

Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: winnipooh69 am 20.08.09, 17:47
Servus Raute,

mal ganz kurz eine Frage...Warum seit Ihr noch da???

Lieber ein Ende mit Schrecken - als ein Schrecken ohne Ende!

Wie sollen Dich Deine Kinder "Schätzen und Ehren", wenn Sie Dich nicht als Vorbild sehen können, einer Frau zu der Sie immer Aufsehen können!

Denke das sich überall schon die Nachbarn die Mäuler zerreisen über Euch!

Und das Deine Kinder am meisten darunter Leiden, lieber eine glückliche Kindheit mit guter Schulbildung für Deine Kinder und ein würdevolles verdientes Leben für Dich - als die bessere Magd und die billige Haushälterin für Deinen Mann!

Du bist doch eh eine sehr mutige Frau - die ihr Leben ändern möchte - tue es sonst ändert sich nichts - nur Du allein bist für Dein Schicksal selbst zuständig - sonst niemand!

Packe es Du schaffst es!!! :)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: fanni am 20.08.09, 18:39
Hallo ihr Lieben,


hab mal eine Frage an Euch, dauert aber ein wenig bis ich darauf komme.
Ich lebe nun 12 Jahre mit meinem Mann und unseren beiden Kindern auf dem Hof. Wir haben ihn 2004 übernommen.
Meine Schwiegereltern sind die Hölle, aber das haben ja ganz viele hier mit gemacht.
Meine Ehe hat der Hof verschlungen und seid 3 Jahren geht eigentlich jeder seine eigenen Wege. Mein Mann hat es nicht gern wenn ich dieses Thema anspreche, dann kommen schnell irgendwelche fadenscheinige Gründe, warum es eben gerade so ist, wie es ist, nämlich nicht mehr als eine schlecht funktionierende WG.
Er schläft auf dem Sofa und ist abends nächtelang an seinem PC. Seid neuestem fährt er Samstag abends weg und kommt erst um 4 morgens wieder, sagt dann er sei im Auto eingeschlafen (?)  und am Sonntag ist er dann den ganzen Tag mit dem Rad unterwegs, allleine versteht sich. Mir gibt das immer wieder zu denken und immer wenn ich versuche raus zu bekommen was los ist endet es in einem unschönen Streit.
Nach dem ich den Einrduck habe nur ich will wirklich an unserer Ehe festhalten, er aber eher nicht, den er tut nichts dazu und sich nichts ändert, dachte ich an Scheidung. Nur ist es eben so, wenn ich gehe, dann muss er den Hof verkaufen und damit nehme ich auch meinen Kindern nicht nur den Vater sondern eben auch die Heimat.
Kann und darf man so egoistsich sein? Oder muss ich es aushalten behandelt zu werden als sei ich nichts wert?Oft mache ich mir Gedanken, wie es wäre in einer Wohnung, ausschlafen können, jedenfalss nicht jeden Morgen um 4.30 auf müssen und den ganzen Tag buckeln bis abends um 20.00. Das fühlt sich schon ganz gut an, zumal ich mir dann einen Job, den ich schon angeboten bekommen habe, nehmen kann.

Oder soll ich bleiben, wegen den Kindern und mein Leben neben jemanden verbringen von dem ich denke er liebt mich, damit der Hof läuft, seine Wäsche sauber ist und die Kinder lachen, aber nicht mich als seine Frau.Jetzt werdet Ihr sagen, dann leier du doch Unternehmungen an, hab ich immer wieder, aber eben immer ich von ihm kommt nichts.

Also bin gespannt wie ihr darüber denkt,
Raute

Raute,

ich kann nur sagen schau auf dich und lass dir/lasst euch helfen von "Profis"............also nix aus dem Freundeskreis oder gar Verwandtschaft. Geh zu den krichlichen Beratungsstellen oder zu einem Frauenbund oder Bäuerliche Familienbaeratung oder was es auch immer in deiner Nähe gibt, bei uns gibt es am Landratsamt so eine Stelle wo man Adressen kriegt, ansonsten wie gesagt auch die Kirchen (hoffentlich ohne moralischen Zeigefinger........aber die Hauptamtlichen dort sind meistens gut) und vielleicht auch ein Familienanwalt, dann weißt du wenigstens wovon du redest.

So geht es nicht gut weiter, das heißt ja nicht, dass man sich trennen muß, aber es aussitzen .............nein .............nein. ..............nein.   Und wenns sein muß geh alleine hin....dir zuliebe!(http://www.smilies.4-user.de/include/Schilder/smilie_d_023.gif) (http://www.smilies.4-user.de)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maria02 am 20.08.09, 19:53
Hallo Raute,

auch wenn ihr euch wirklich trennen würdet, warum müsste deshalb der Hof verkauft werden ?
Es sind schon sehr viele Ehen von Landwirten geschieden worden und deshalb laufen die Betriebe trotzdem  weiter !

Ich würde in einer solchen Situation meinen Mann ganz ruhig  und deutlich klar machen das es so nicht weitergeht entweder erlässt sein
heimliches Privatleben oder du gehst auch wenn´s nur ein paar Tage erstmals nur zur Warnung  sind.
An Beziehungen muss man(n) immer arbeiten zumindest meiner Meinung nach und es ist sicherlich nicht verkehrt das man sich Fehler auch mal Verzeiht,
schon der Kinder wegen! Niemand ist immer nur Perfekt auch selten eine Ehe.

Aber sich auf dauer verarschen und ausnutzen zu lassen ist bestimmt auch nicht der richtige Weg.
Ich wünsch dir viel Stärke und das es sich für dich lohnt um deine Ehe auch mal zu kämpfen denn irgendwann habt ihr euch doch bestimmt
mal sehr gerne gehabt ....

Lieber Gruß
Maria
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Sally1966 am 20.08.09, 21:17
........es geht immer weiter! Ganz sicher sogar besser als vorher. Egal wie alt Deine Kinder sind, werden sie Deine unglückliche Situation mitbekommen - auch unter so etwas leiden Kinder - und zwar sehr. Es braucht etwas Mut, aber man sollte auch sein Leben nicht einfach so wegwerfen.

Sicher eine andere Situation bei mir damals, aber vielleicht liest Du Dich durch einige meiner älteren Beiträge. Vielleicht macht Dir das etwas Mut.

Damals als ich endlich "frei" war, ist meine ewige Beklemmung von mir abgefallen - das war ein unglaublich schönes Gefühl.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute - egal wie DEIN Weg aussehen wird.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: MamaErde am 20.08.09, 21:45
Hallo Raute,
es tut mir sehr leid, daß Eure Situation zu Hause so mies ist.
Daß es so nicht weitergehen kann, ist dir selbst ja auch schon klar geworden. Die wichtigste Frage überhaupt für dich selbst, liebst Du Ihn denn noch? Oder hat sich die Beziehung für Dich auch schon erledigt, so wie scheinbar für ihn? Lohnt es sich noch dafür zu kämpfen?
Wenn nicht, hast du Die Entscheidung wahrscheinlich schon getroffen. Eine Ferndiagnose zu stellen, ist für Aussenstehende immer schwierig.
Jede Frau würde in dieser Situation anders handeln, je nach Typ. Veräppeln solltest Du Dich aber nicht lassen!
Als erste Pflicht solltest Du erst einmal Dich selbst glücklich machen, um Deinen Kindern eine gute Stütze sein zu können.
Vielleicht wäre eine Auszeit für Dich interessant; jetzt in den Sommerferien mal eine Woche alleine mit den Kindern Urlaub machen, damit Ihm klarer wird, was er an Dir hat, vielleicht? Wenn er dann nicht hinterherfährt und Dich zurückholt, denke ich hat sich die Situation bereits geklärt, und Du weißt, was Du Ihn bedeutest.
Das mit dem Hof - ich würde auch nicht gleich an Verkauf denken, schon wegen der Kinder, die ja wahrscheinlich später bestimmt ein Anrecht darauf haben, oder?
Vielleicht würde es ja helfen, wenn wie in einem der vorderen Artikel schon erwähnt, die Felder als Sicherheit zu übernehmen, die er von Dir pachten könnte - hört sich vernünftig an, damit Du auch mit einem ""guten"", wenns denn sowas gibt, Gefühl gehen kannst, und Dir nicht vorzuwerfen hast, du wärst an irgendetwas Schuld.
Hättest Du denn eine Möglichkeit, eine Wohnung zu nehmen? Wo befindet sich die Schule der Kinder? Wie alt sind die Kinder?
Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, und daß Du die richtige Entscheidung trifftst, bei der es Dir und den Kindern besser geht.
Alles Gutefür Dich,  Sandra
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maggie am 20.08.09, 23:18
die aussage - ich bleibe wegen der kinder -
ist doch oft nur der grund, frau muss sich dann nicht für das eine oder andere entscheiden ...

und die kinder bekommen doch alles mit - und leiden..
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Benita2 am 21.08.09, 08:48
Hallo allerseits,

Es spielt schon eine Rolle ob die Kinder auf einem schönen Bauernhof aufwachsen, mit geliebten Tieren in Reichweite
oder ob man mit den Kindern in eine Mietwohnung ziehen muß
aber diese ewigen Quereleien können einen Menschen schon sehr krank machen.

Ich kann die Gedanken von Raute schon verstehen ........................


Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: ELLI47 am 21.08.09, 20:05
Hallo Raute
Kannst du nicht zur Mutter Kind Kur fahren
und dann in Ruhe überlegen?
lg Elli
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maggie am 21.08.09, 21:47
Hallo allerseits,

Es spielt schon eine Rolle ob die Kinder auf einem schönen Bauernhof aufwachsen, mit geliebten Tieren in Reichweite
oder ob man mit den Kindern in eine Mietwohnung ziehen muß
aber diese ewigen Quereleien können einen Menschen schon sehr krank machen.

Ich kann die Gedanken von Raute schon verstehen ........................


wenn aber das zusammenleben nicht stimmt, nützt der schönste hof für die kinder nicht -
und statt einer mietwohnung gibt es vielleicht auch irgendwo ein haus zu mieten..

und wenn die kinder nicht mehr auf dem hof sind, wird es ja sehrwahrscheinlich doch keinen hofnachfolger geben, also sollte nicht zu ungunsten der frau alles versucht werden den hof zu halten oder noch weiter auszubauen -

und da die beziehung zu den kindern ja auch nicht der hit ist, können sie auch ohne "ständig" anwesenden vater aufwachsen -
vielen geht es dann sowiso besser...

habe das in der eigenen umgebung erfahren -
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Joba am 21.08.09, 23:05
Hallo Raute

Ich erzähl Dir einmal von mir.
Bin 32 Jahre verheiratet. Hab 3 Kiner 32, 30und 24 Jahre.
SV ist bald gestorben. SM lebte noch 28 Jahre. Mit ihr war es nicht leicht, hatte sehr viel ärger mit ihr.
Mein Mann hat meistens zu ihr gehalten.
Die ersten 10 Jahre bin ich immer wieder nach Hause zu meinen Eltern. Meine Mutter hat mich immer wieder zu meinen Mann zurück geschickt, weil Familie für sie alles war. Beim letztn mal war meine kleine 2.Bis ich die 54 km zu Hause bei menen Eltern war, war meine Kleine sehr Krank. Als mein Mann kann, fuhr ich alt wieder mit, und siehe da, bis wir zu Hause ankammen war meine Kleine wieder gesund. Darum bin ich auch nie wieder gegangen.
Das Leben war aber nicht leichter geworden. Es gab und gibt viel Streit mit meinen Mann und SM. Als dann meine Mutter starb wurd es sehr schlimm, mein Vater ist schon lange gestorben. Heute rede ich mit meinen Mann eigentlich nur über berufliches und Kinder, was auch noch oft mit Streit verbunden ist.
Das Leben ist für mich nicht schön. Die Kraft ist verbraucht,auch nach der Kur. Ich versuch mir immer wieder frei räume zu schaffen, was sehr schwierig ist weil immer wieder auf mir rumgehackt wird.
Heuer hab ich dann einmal mein  erwachsenen Kinder gefragt, ob ich einen Fehler gemacht hab das ich geblieben bin.
Aber jeder hat gesagt, daß es für sie in Ordnung war, daß ich geblieben bin.
Manchmal denk ich mir schon das sich die Kinder etwas anders Entwickelt hätten wenn ich gegangen wär. Muß dazu sagen, meine Kinder sind Papakinder.



Aber ich bin halt gewaltig auf der Strecke geblieben.

liebe grüße Bärbel
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maggie am 21.08.09, 23:34
bärbel - aber nach deinen worten war's das nicht wert -

also - warum machst du nicht heute einen schlussstrich ??
ich vermute deine kraft ist alle verpufft -

ich glaube nicht, dass ich das ausgehalten hätte... , auch wir hatten schlimme zeiten - vor allem die ersten jahre, da lebte sv noch - und da habe ich mich oft gefragt -
aber - das grosse pluss - mein mann stand immer zu mir, auch er war mehr als sauer auf seinen vater

ich hoffe du findest für dich noch eine lösung - und wünsche dir viel kraft ...
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Sally1966 am 22.08.09, 00:37
also bezüglich Kinder, (ich habe nur eins) kann ich folgendes sagen - auch wenn ich ja meine Geschichte hier schon mehrfach aufgeschrieben habe.

Meine Tochter hat es nie verwunden, daß sie nicht mehr auf dem Hof leben konnte. Auch die regelmäßigen WE bei Ihrem Vater haben da nicht gereicht. Ich hätte sie fernhalten können - viele Ehefrauen machen das so - aber ich wollte mein Unglück nicht auf dem Rücken meiner Tochter austragen. Es war auch vollkommen unerheblich, daß der Vater sich in den ersten Jahren kaum um sein Kind gekümmert hat, und es war auch unerheblich, daß die Lebensumstände nicht die Besten sind dort. Mädchen lieben ihre Väter, aber Mädchen lieben vor allem auch ihre Tiere, erst Recht mit Aussicht auf  eigene Pferde......

In ihrem neuen Zuhause hat sie sich nie wirklich eingelebt, auch wenn sie so viel mehr Kontakt zu ihrer Verwandtschaft hatte, eine schöne, heile Umgebung, ebenfalls landnah und ich ihr von da an ein vollkommen anderes Freizeitprogramm bieten konnte.

Sie ist nun wieder bei ihrem Vater. Es war nicht leicht sie gehen zu lassen, aber ich habe es getan. Es ist nicht alles bestens dort, aber ihr Vater hat sich zu einem richtigen Vater entwickelt und gibt sein Bestes. Meine Tochter kennt seine Schwachstellen, weiß ihn sehr gut einzuordnen -

Unser Verhältnis ist nach wie vor sehr eng auch wenn ich weit weg wohne. Sie ist stolz auf ihre Mutter, die sich so freigeschwommen hat und heute so ein vollkommen anderes Leben führen kann. Sie sagt selber, daß es besser ist, daß ihre Eltern getrennt sind.

Ich bin jeden, wirklich jeden Tag Dankbar für mein neues Leben. Es waren schwere Jahre, ich hatte oft Angst vor der Zukunft, vor so vielem. Aber ich bin meinen Weg einfach weitergegangen, Schritt für Schritt. Während ich auf dem Weg war öffnete sich auch dieses undurchdringliche Dickicht vor mir, sozusagen Meter für Meter.

Ich habe meine neu gewonnene Freiheit tatsächlich wieder lernen müssen. Nichts war mehr normal für mich. Es war nicht normal mit Freunden ins Café zu gehen, es war nicht normal einfach mal für einen Stadtbummel ein wenig länger wegzubleiben, es war nicht normal einen Ausflug zu machen. Es war nicht normal einfach ausschlafen zu können, ohne schlechtes Gewissen, es war nicht normal, daß der Partner liebevoll und ruhig mit mir geredet hat, mich nicht permanent ignoriert oder heruntergeputzt hat, es war nicht normal keine Angst zu haben, es war nicht normal liebevollen *Pieeeeeep*zu haben ...ein Grundbedürfnis. smile aber besonders daran kann frau sich sehr schnell wieder gewöhnen  ;D....nein geradezu tatsächlich ein Grundbedürfnis würd ich sagen.....

Ok, jetzt hab ich doch wieder mehr geschrieben als ich wollte - vielleicht bin ich auch nicht wirklich hilfreich - Ehemänner mögen mich nicht sofort als Freundin der Ehefrau, weil sie in mir ein Gefahrenpotential sehen - die der Frau Flausen in den Kopf setzen könnte, was allerdings vollkommener Blödsinn ist. Fast jede Frau wünscht sich eine halbwegs glückliche Ehe und Partnerschaft, heile Familie, Respekt usw.....ich glaub eher, daß es das schlechte Gewissen dieser Männer gegenüber ihrer Frau ist - sie wissen oft sehr wohl, wie beschis.... sie sich verhalten, meiner glaubte allerdings bis zum Schluß, daß er alles richtig gemacht hat. Erst später hat er angefangen einzuräumen, daß er nicht immer korrekt mit mir umgegangen ist, was mehr als untertrieben ausgedrückt war.

Es gibt leider kein allgemein anwendbares Rezept - jede Frau muß für sich selbst auf ihren Weg kommen. Hilfe sollte sie aber schon bereit sein, anzunehmen. Darüber schreiben, ist der erste Schritt - darüber mit Freunden, wirklichen Freunden reden, der zweite. Möglichst nicht im Ort, möglichst mit Freunden, die nichts mit dem Hof zu tun haben. - Beratungshilfe holen!! - Ehetherapie? Nein ich würde sagen NEIN. Jeden LW den ich kennengelernt habe, hätte sich vor diesen Gesprächen gedrückt, oder sie bestenfalls über sich ergehen lassen. Keine Ahnung ob diese Einstellung an dem Berufsstand liegt.
Mit Beratung meine ich Gesprächstermin in einem Frauenhaus - in der nächst größeren Stadt - <<<<bitte nicht in kleinen Gemeinden in der Nähe>>>>-. Dort bekommt man die beste Hilfe von Profis, man muß kaum was erklären. Denn die Muster sind immer wieder gleich. Dort wird einem auch ein Teil der Angst vor der Zukunft genommen. Man kann die Beratungshilfe annehmen, ohne wirklich Obdach dort zu suchen. Das war mein hilfreichster Schritt auf meinem Weg.

Den Anfang muß man alleine machen - später wird einem auch geholfen. Es ist alles machbar - es bedarf ein wenig Mut. Und wenn man mal ein paar Jahre weiter ist, kann man kaum glauben, was man alles geschafft hat und hinter sich gelassen hat. Und das ist ein total schönes, unbezahlbares Gefühl.

Ich kann einfach nicht glauben wieviele Frauen um die 40 (natürlich auch jüngere oder ältere) meinen ihr Leben in dieser Form weiterführen zu müssen, sich opfern zu müssen für einen Betrieb oder für die Kinder. Kein Kind kann es gelegen sein, daß die Mutter unglücklich ist und ein Leben fristet, was nicht IHR Leben ist. Natürlich versuchen Kinder erstmal ihre vermeindlich heile Welt zu behalten -- selbst wenn diese Kinder dann schon längst selbst erwachsen sind. Gerade die sind dann so unglaublich egoistisch - selber aber würden sie so niemals leben wollen - NIEMALS. Oder aber man bringt ihnen vollkommen falsche Lebensmuster bei. Wie soll ein Mädchen lernen, was eine glückliche Partnerschaft ist, wenn sie etwas anderes vorgelebt bekommt, wie soll ein Junge lernen, wie man mit Respekt eine Frau behandelt, wenn der Vater etwas ganz anderes vorgelebt hat. Die Kinder sind Spiegelbilder der Eltern - muß dieses Drama Generationen weitervererbt werden?

Diese Fragen sollte sich jede Frau stellen, die ihren Alltag nur noch schwer ertragen kann, sich permanent ausgelaugt, unglücklich, unverstanden und ungeliebt fühlt. Und selbst wenn man nur noch 10 Jahre zu leben hätte - sollte man sich dieses Gefühl gönnen, sein Schicksal noch mal in die eigene Hand genommen zu haben.



Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: ELLI47 am 22.08.09, 09:38
Eure ganzen Texte,bringen mich sehr zum Nachdenken.

Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen etwas zu ändern,
weil ich es wahrscheinlich nicht kenne.

Bei uns wird halt auch nur noch über die Wirtschaft geredet.
lg Elli
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maggie am 22.08.09, 10:38
Eure ganzen Texte,bringen mich sehr zum Nachdenken.

Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen etwas zu ändern,
weil ich es wahrscheinlich nicht kenne.

Bei uns wird halt auch nur noch über die Wirtschaft geredet.
lg Elli

ich denke es kommt nicht sosehr darauf an worüber geredet wird, wichtig ist doch auch - wie der ton ist ....
und sonst der umgang miteinander
auch meinem göga fällt es sehr schwer über sich zu sprechen - das sind grosse ausnahmen

oder ob noch etwas zusammen unternommen wird - wenn es auch meist betriebliches ist (besichtigung neuer ställe, messen, etc.)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Paula73 am 22.08.09, 11:50
Wichtig finde ich das man über Dinge reden kann die nichts mit der LW zu tun haben.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Sally1966 am 22.08.09, 12:28
Das sehe ich auch so, es ist vor allem wichtig, wie miteinander geredet wird. Und es ist fast egal, ob sich gemeinsame Unternehmungen im Endeffekt fast nur um die LW drehen oder eventuell wirklich zum Ausspannen. Hauptsache beiden bringt diese gemeinsame Zeit Freude und man ist nicht nur auf den eigenen Hof gebunden. Auf einem Hof hat man ja schon gemeinsame Ziele und die Kerninteressen sind sicherlich ähnlich. Ich kann auch heute noch mitreden, wenn es um Belange der LW geht. Es war nicht alles schlecht.

Was für mich heute oft sehr spannend ist, einfach mal an den WE in einem großen Lebensmittelsupermarkt Paare beobachten, wie sie den gemeinsamen Einkauf bewältigen. (davon ab, mein Ex wäre niemals mit mir einkaufen gefahren). Dort kann man sehr schnell erkennen, wie es um die Ehe der Leute bestellt ist. Manche gehen sehr vertraut und liebevoll miteinander um, reden miteinander oder berühren sich beiläufig, fast liebevoll. Andere wiederherum haben versteinerte, fast angeekelte Mienen, man spürt die Distanz zwischen Ihnen. Manche Frauen haben depressive Gesichtsausdrücke, manchen Männern sieht man den Großkotzmacho schon an..... und tausend andere Beobachtungen mehr. Übrigens gibt es auch Männer die der Dominanz ihrer Frauen ausgeliefert sind und als lästiges Anhängsel herumlaufen....

Naja....

Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: gina67 am 23.08.09, 13:04
Hallo
wenn man nur noch den Betrieb und die Kinder als Gesprächsstoff hat, ist für mich eine Ehe eigentlich schon gescheitert. Besonders dann, wenn der Partner überhaupt nicht auf die Bedürfnisse des Anderen achtet.
Ich kann mir, für mich, nicht vorstellen dass Göga und ich nur über den Hof sprechen. Wir haben viele gleiche Interessen und lieben die gleiche Musik, da gibt es immer was zu erzählen. Oft fahren wir im Auto und es wird ein Lied im Radio gespielt, dass uns gefällt, dann wollen wir gleichzeitig das Radio lauter stellen. Das ist nur eine Kleinigkeit, aber ich weiß, dass mein Mann und ich den gleichen Gedanken hatten und das tut gut. Wir kennen und lieben uns über 30 Jahre und ich kann sagen, dass sich unsere Beziehung in dieser Zeit immer wieder verändert hat. Aber so lieblos und ohne Aussicht auf Änderung, wie bei einigen hier, hätte ich nicht ausgehalten.
Nordlicht
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Biobauer am 23.08.09, 14:29
Letzens war mal im tv was da, da wurden ehepaare beim essen im restaurant beobachtet,teilweise 30 minuten angeschwiegen.  ??? wir reden eigentlich immer bzw viel udn wenns nur streiten ist.  :D
einkaufen tuze ich meist allein , weil da gibts sonst zoff, weil ich eben mein system hab udn stur nach zettel einkauf, meien holde eher chaotisch. udn dann gleich noch die frage hier, weil wir dies da sletzte mal lautstark diskutiert haben im laden , für was brauicht so ne damenbinde flügel.  ;) ;) ;)
zum eingangspost, erstaunlich wie leidensfähig manche sind.
servus
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Cendrillon am 23.08.09, 16:29
udn dann gleich noch die frage hier, weil wir dies da sletzte mal lautstark diskutiert haben im laden , für was brauicht so ne damenbinde flügel.  ;) ;) ;)

hallo biobauer,
ist doch ganz einfach. die "flügel" werden nach unten gefaltet und festgeklebt. falls mal was "danebengeht" fangen die "flügel" das auf, bevor der slip schmutzig wird.
lass dir das doch mal von deiner holden demonstrieren  ;)

übrigens, sowas würde ich NIE in einem geschäft diskutieren. ich nehme, was ich brauche und fertig :D

liebe grüsse
katrin
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 23.08.09, 16:37
 :) Hallo biobauer,
die Flügel halleten die Binden zusätzlich am Höschen fest,so kann nix verutschen.
vileicht solltest du das mal ausprobieren mit und ohne ,wär mal ne neue erfahrung
und für uns intresant wie du nachher darüber denkst. ;)
Lg Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maria02 am 23.08.09, 17:03
:) Hallo biobauer,
die Flügel halleten die Binden zusätzlich am Höschen fest,so kann nix verutschen.
vileicht solltest du das mal ausprobieren mit und ohne ,wär mal ne neue erfahrung
und für uns intresant wie du nachher darüber denkst. ;)
Lg Mucki


 ;D ;D ;D

 ohne Worte!!!
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Tina am 23.08.09, 17:45
@Sally:
Ich führe m.M. nach eine lebendige Ehe und möchte keinen anderen Mann - aber wenn Du uns beim Einkaufen sehen würdest: Da heißt es dann nur: wie lange dauerts noch? Muß das sein?
Also -einkaufen lieber alleine.
In diesem Sinne
LG
Tina
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Christel Nolte am 23.08.09, 19:34
Foppt mir den  biobauer nich so dolle, nachher traut ersich hier nicht mehr her, und das würd mir echt fehlen! ;D
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 23.08.09, 19:45
Hallo Raute,
was sollen wir dir eigentlich antworten. Denn du schreibst ja, dass ihr seit 3 Jahren getrennte Wege geht. Dein Mann nimmt sich die Auszeit die er braucht, oder er hat anderweitig jemand gefunden.


Aber ich kann nicht aus der Ferne beurteilen wie dein Mann zu eurer Ehe steht, ob du selbstverständlich oder lästig für ihn bist.
Ob eure betriebliche Situation so ist, dass er einfach am Ende ist. Ob er nur aus Pflichtbewusstsein an eurer Ehe festhält oder.....oder....

Es ist bestimmt nicht falsch wenn du einen Freund deines Mannes mal ansprichst ob der etwas weiss was dahintersteckt. Vielleicht hast du ja eine Freundin die mal so unverbindlich recherchiert.

Wenn du dich scheiden lässt müsst ihr den Hof ja nicht zwangsläufig verkaufen. Lass dir als Sicherheit Ländereien überschreiben die dann langfristig von deinem Mann gepachtet werden können.
Eine Lösung die dir Sicherheit gibt, deinen Kindern Werte erhält und deinen Mann nicht in den Ruin treibt.

Aber Scheidung ist nicht immer die beste Lösung. Schaff dir erstmal Freiraum und werde dir darüber klar welcher Weg für dich der beste wäre.

Wenn man sucht findet man eine Lösung.

marikat




Also, erstmal vorneweg:
Ich will an dieser Stelle nicht erklären, wozu die Flügel an einer Damenbinde gut sind, und im Geschäft würde ich meinem Mann so was auch nicht erklären wollen. Trotzdem weiß er es. Aber so ein Thema gehört in die eigenen vier Wände, oder meinetwegen in ein entsprechendes Thema.
Aber was bitteschön hat so was mit diesem Thema zu tun?  ::)  Vielleicht "erbarmt" sich mal eine von Euch und erklärt es ihm per pm  ;)  ;D

Eigentlich will ich marikat zustimmen.

Raute,
dir wurde ein Job angeboten? - Ich glaube, ich würde ihn annehmen. Dann hast du auch etwas "Freiraum", Bestätigung, (hoffentlich nette) Kollegen UND eigenes Geld !
Ich glaube, das würde schon mal sehr viel dazu beitragen, dass du dich ein bisschen besser fühlst.
Danach kannst du immernoch über Marikats Idee nachdenken.

Grundsätzlich finde ich, dass so eine Zweck-Ehe grundsätzlich ja nicht schlimm sein muss, aber nur unter der Voraussetzung, dass beide Ehepartner das so wollen ! Wenn einer von beiden dabei unglücklich ist, dann stelle ich mir so etwas als eine emotionale Hölle vor, in der ich nicht auf Dauer leben wollte.
Ich kann sehr gut verstehen, dass du dich wertlos (war das dein Ausdruck?) fühlst, weil dein Mann dich ignoriert, mit Missachtung "straft". Daher fände ich das mit dem Job super ..nicht nur wegen des Geldes, sondern vor allem wegen der "Bestätigung" die man im Job erfährt. Ob du nun auf dem Hof als Arbeitskraft gebraucht wirst oder nicht - sorry, dass ich das so egoistisch sehe, aber darauf würde ich an deiner Stelle keine Rücksicht nehmen, wenn er dich so mit Missachtung straft. Meine Meinung.

Achja,
stimmt, Christel. Ich les' den Biobauer auch immer gerne  ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Biobauer am 24.08.09, 08:39
verärgern kann mich sowas ned, ich find da auch nix dabei über sowas zu sprechen, is doch was sehr natürliches.  ;) ;) ;)
zum eingangspost nochmal, dies ist wiederum eine sache in meinen augen die man ned unbedingt in so einem forum diskutiert.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maria02 am 24.08.09, 10:00
marikat


Zitat


Also, erstmal vorneweg:
Ich will an dieser Stelle nicht erklären, wozu die Flügel an einer Damenbinde gut sind, und im Geschäft würde ich meinem Mann so was auch nicht erklären wollen. Trotzdem weiß er es. Aber so ein Thema gehört in die eigenen vier Wände, oder meinetwegen in ein entsprechendes Thema.
Aber was bitteschön hat so was mit diesem Thema zu tun?  ::)  Vielleicht "erbarmt" sich mal eine von Euch und erklärt es ihm per pm  ;)  ;D


Achja,
stimmt, Christel. Ich les' den Biobauer auch immer gerne  ;)


Wenn mein Mann in seiner eh eher knapp bemessen Freizeit nichts besseres zu tun hätte als sich in einen Forum für Bäuerinnen
über Damenbinden zu unterhalten,
Ich würde mir ganz sicher über seinen Geisteszustand ernstliche Sorgen machem !!!


Zitatfunktion korrigiert
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 24.08.09, 13:45
Hallo maria ,
wir sind doch alles erwachsen leute da sind doch sollche temen keien tabu temen mehr,und männer die sich für die Frauen welt intresiern sind doch gut ,und wen ich so eine frage lese geb ich auskunft,und finde garnix dabei.
Das zeit doch nur das Biobeuer seher offen ist .und das find ich echt gut ,und wens eienbichen zum schmunzel ist ,ist doch auch schön als immer nur dir ernsten temen.
LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Cendrillon am 24.08.09, 13:48
hallo,
also die frage der damenbinden hier im forum finde ich weniger schlimm, als mir vorzustellen, im geschäft mit meinem mann darüber zu streiten :-\
das wäre mir zu blöd.
da warte ich entweder und erkläre es zuhause. oder wie schon geschrieben, bei binden weiss ich was ich brauche, da hat mein mann nichts zu sagen. 8)

liebe grüsse
katrin
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: ELLI47 am 24.08.09, 13:52
Hallo
Meiner würd sich über sowas gar keine gedanken machen  ::)
Was mir auch lieber ist.  ;D
lg Elli
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Biobauer am 24.08.09, 14:06
meine fresse, was is das nu für ne aufregung wegen so nen paar hygieneartikel. ich hab erstens mal nen smiley dazugesetzt und zweitens mal find ich eben sowas relativ unverfänglich und ich hab eben mit meiner gattin darübe r gesprochen was diese sonderausstattung für nen sinn mahct , ich muss ja auch immer erklären warum ich nen neues gewehr brauch .  ;) ;) ;)
nun werde ich meine knapp bemessene zeit wieder ernsten themen zuwenden,und geh in zukunft zum lachen in den keller.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maggie am 24.08.09, 14:09
ich hoffe dass du uns auch in zukunft mitlachen lässt....   :'(
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Biobauer am 24.08.09, 14:12
ich hoffe dass du uns auch in zukunft mitlachen lässt....   :'(


scho,  ;) seh ja sowas als unterhaltung, aber andere leben anscheind mittlerweile im inet.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: frankenpower41 am 24.08.09, 16:14
Hallo

Nachdem ich hier nachgelesen hab, hab ich gemerkt, dass ich mir unter "Zweckehen" wohl was anderes vorstelle.
Hier gehts ja wohl mehr um das Aufrechthalten einer Ehe aus Zweckgründen (aus finanziellen Gründen oder wegen der Kinder), aber es werden ja auch Ehen aus "Zweckgründen" geschlossen und ich kann das auch nachvollziehen.
Ich kenne einige Fälle  (und die Ehen scheinen zu funktionieren), wo verwitwete Männer und auch Frauen mit Hof oder kleinen Kindern wieder geheiratet haben (kennengelernt durch Anzeigen).  "Liebesheiraten" wie bei der ersten Eheschließung waren das wohl nicht, obwohl gegenseitige Sympathie schon vorhanden sein muss.
Früher war das ja gar nicht so selten.


Marianne
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 24.08.09, 23:22
Ganz genau.
...womit wir ja wieder beim Thema wären.
Jetzt wiederhole ich mich, aber nur zur Erinnerung - denn ich glaube, dass raute "ein echtes Problem" unter den Nägeln brennt:

Raute,
dir wurde ein Job angeboten? - Ich glaube, ich würde ihn annehmen. Dann hast du auch etwas "Freiraum", Bestätigung, (hoffentlich nette) Kollegen UND eigenes Geld !
Ich glaube, das würde schon mal sehr viel dazu beitragen, dass du dich ein bisschen besser fühlst.
Danach kannst du immernoch über Marikats Idee nachdenken.

Grundsätzlich finde ich, dass so eine Zweck-Ehe grundsätzlich ja nicht schlimm sein muss, aber nur unter der Voraussetzung, dass beide Ehepartner das so wollen ! Wenn einer von beiden dabei unglücklich ist, dann stelle ich mir so etwas als eine emotionale Hölle vor, in der ich nicht auf Dauer leben wollte.
Ich kann sehr gut verstehen, dass du dich wertlos (war das dein Ausdruck?) fühlst, weil dein Mann dich ignoriert, mit Missachtung "straft". Daher fände ich das mit dem Job super ..nicht nur wegen des Geldes, sondern vor allem wegen der "Bestätigung" die man im Job erfährt. Ob du nun auf dem Hof als Arbeitskraft gebraucht wirst oder nicht - sorry, dass ich das so egoistisch sehe, aber darauf würde ich an deiner Stelle keine Rücksicht nehmen, wenn er dich so mit Missachtung straft. Meine Meinung.




Nachsatz:
Können wir das Damenbindenthema und dergleichen nicht in den Smalltalk verschieben. Ich mein' nur damit wir dieses für manche sehr wichtige Thema nicht mit unserem berechtigten Bedürfnis nach Kurzweil und Zerstreuung zutexten. (Aber bitte diesen Nachsatz nicht wieder zum Anlass nehmen, um hier vom eigentlichen Thema abzuweichen. Bitte. Für so was haben wir doch andere Boxen  ;) ..und da mach' ich dann gern' auch mit  ;D Aber nicht hier.)

Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Joba am 25.08.09, 22:12
Hallo

Wenn aus einer Zweck Ehe Liebe wird, dann wurde doch etwas richtig gemacht.
Wenn aber aus einer Ehe die aus Liebe geschlossen wurde, eine Zweck Ehe wird, dann ist etwas falsch gelaufen.

und im übrigen find ich das Thema zu ernst um über Flügelbinden zu diskutieren.

liebe Grüße Bärbel
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Antonia am 26.08.09, 07:28
Wenn aus einer Zweck Ehe Liebe wird, dann wurde doch etwas richtig gemacht.
Wenn aber aus einer Ehe die aus Liebe geschlossen wurde, eine Zweck Ehe wird, dann ist etwas falsch gelaufen.

Hallo,

ein Zitat oder Aussage, die Nagel auf den Kopf trifft. Sätzle sollte ins Merkheft geschrieben werden. Man weiß nie, wann es einem  doch sehr hilfreich sein könnte.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: brit am 26.08.09, 07:42
es darf aber auch etwas falsch laufen..
Der Sinn einer Partnerschaft ist nicht *Friede-Freude-Eierkuchen-auf-ewig* ...
in dem Sinne, wenns falsch läuft, könnt auch eine Chance sein..so man will ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mathilde am 26.08.09, 07:56
Hallo,

aber was macht man wenn aus eine Ehe aus Liebe eine Zweck-Ehe wird..................und dann nach Jahren der Zweck entfällt?
Dann ist doch eigentlich das meiste schon gelaufen oder?

LG Mathilde
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mirjam am 26.08.09, 08:07
Das nennt man dann: Trennung/Scheidung wenn die Kinder groß sind....
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: brit am 26.08.09, 09:28
Zitat
aber was macht man wenn aus eine Ehe aus Liebe eine Zweck-Ehe wird..................und dann nach Jahren der Zweck entfällt?
kommt drauf an, welche gefühle zur situation da sind, und wie und ob mans schafft, für sich selber Zufriedenheit und sowas wie Quentchen  Glück mit eignen Interessen wieder zu finden??

Solange man miteinander streitet ist man (noch) nicht miteinander fertig ;)

 also *gehen* erhöht nicht in jedem Fall das Wohlbefinden... bleiben auch nicht..ich glaub da gibts keine generelle Antwort. hat sehr viel mit der Qualität derProbleme zu tun.

oft Agiert man und verwickelt sich weiter.., und weicht der grundsätzlichen Problematik aus, und irgendwann kommt sie halt doch wieder..

Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Annette am 26.08.09, 12:49
Solange man miteinander streitet ist man (noch) nicht miteinander fertig ;)

Stimmt, unsere Nachbarin sagt immer "und wenn sie sich noch so laut streiten - sie reden wenigstens noch miteinander".

Und solange man/frau noch miteinander reden ist die Beziehung (egal ob Liebe oder Zweck) noch nicht ganz am Ende. Und das ist dann vielleicht der Anfang von etwas Neuem.

LG Annette
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 28.08.09, 00:16
Mir kommt gerade folgender Gedanke:

Wenn aus einer Liebesehe eine Zweckehe wird (zum Beispiel, weil von außen immer wieder viel Sand ins Getriebe geworfen wurde - so was gibt es ja),
dann kann einen das eventuell vor einer "Scheidung im Affekt" retten. In der Zeit, bis der Zweck dann wegfällt (zum Beispiel, wenn die Kinder groß sind) dann könnte das betroffene Paar ja eventuell gelernt haben, wie man miteinander umgeht und spricht/zuhört. Möglicherweise hat man auch eine Möglichkeit gefunden, den "Sandwerfern" zu entgehen.
Vielleicht wurde ja hier und da aus einer "zwischenzeitlichen Zweckehe" doch noch ein Happy-End..?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 28.08.09, 06:51
Mir hat eien beckannte mal eien satz gesagt ,der mich sher nachdenklich machte.

Lieber nebeneinander alt werden als allein.

Ich weis nicht ob ich das neben einder könnte ,aber wer es kann für den ist es bestimt eien lösung.

LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Selina am 28.08.09, 07:58
Hallo Mucki,

da ist was Wahres dran,

wenn ich mir vorstelle, dass ich mich scheiden ließ wegen einer FASTBAGTELLE  und dann allein in einem Haus oder einer kleinen Wohnung sitze obwohl ich eigentlich recht gerne arbeiten möchte aber auf dem Arbeitsmarkt keine Arbeit mehr bekomme,
ist es bestimmt sehr belastend, zu wissen, dass "zu Hause" alles auseinanderfällt, weil eben die Arbeit auf dich wartet.
Es gibt bestimmt viele Ehen, die es eigentlich fast nicht mehr verdienen, als Ehe bezeichnet zu werden,
andererseits das Ganze durchaus auszuhalten ist, .... warum dann nicht.
Man muß ja nicht dauernd streiten oder irgendwann kommt vielleicht der Sex auch zu kurz aber .............,
ansonsten hat man sich doch noch einiges zu sagen.
Wenn ich den Bedarf an Viagra (Aussagen im Internet) so einigermaßen beobachte, dann denke ich mir schon, dass dies bestimmt sehr teuer kommt auf die Zeit.  :-X
Eine Bekannte sagte mir neulich, dass ES bei ihrem Mann auch aufgehört hat, sie aber deswegen gar nicht traurig ist, denn bei ihr war´s schon eher zu ENDE.
Was soll´s, dann, es ist anscheinend der Lauf der Dinge.
Vor allem nach einer OP bei den Männern geht recht oft die Funktion zu Ende,
es kann ja dann nicht sein, dass ma sich deswegen ausklinken muß.
Der Mensch ist ja kein Tier, sodass er sich in diesem Fall gleich einen Ersatz suchen muß.
Ab einem bestimmten Alter wird was anderes oft wichtiger.

Muß man dann auch von einer Zweckehe sprechen?  ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 29.08.09, 21:17
Ich kenne auch eine Frau, deren Mann hat kürzlich gesagt:
"Unsere Ehe besteht doch nur noch auf dem Papier."

Er meinte damit, dass sie kaum noch Lust hat, mit ihm intim zu werden.
Aber wahr ist auch, dass er nichts dagegen unternimmt,
dass er seit langer Zeit schon viel zu schnell "kommt",
in der Regel nach 2 bis 10 Sekunden, sagt sie. Irgendwann, sagt sie, sei ihr die Lust dann "vergangen". Und jetzt mache er ihr wegen ihrer Unlust Vorhaltungen. Es gipfelte - wie gesagt, in dem Satz: "Unsere Ehe besteht nur noch auf dem Papier".

Er sei auch nicht bereit, an seinem Problem zu arbeiten, zum Beipiel durch das trainieren eines bestimmten Muskels im Beckenbereich. Er sei doch keine Maschine. Sie "kontert" dann: Ich bin auch keine Maschine.

Er sagt, er greift sie nicht mehr an, schaut sie nicht mehr an. Sie sagt, er ignoriert sie. Redet nicht mehr mit ihr, außer wenn er mal wieder "will"...  Ein Trauerspiel. Ein Teufelskreis.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Marone am 29.08.09, 21:49
Wenn ich den Bedarf an Viagra (Aussagen im Internet) so einigermaßen beobachte, dann denke ich mir schon, dass dies bestimmt sehr teuer kommt auf die Zeit.  :-X


Wobei, hoch gepriesen, ...........Viagra ist mit Vorsicht zu geniessen, wer unter Vorsatz oder einfach nur unabsichtlich zuviel von dem Zeug nimmt, der sollte auf alle Fälle auch das Gegenmittel kennen.  ;D

Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Cendrillon am 29.08.09, 22:12
Wenn ich den Bedarf an Viagra (Aussagen im Internet) so einigermaßen beobachte, dann denke ich mir schon, dass dies bestimmt sehr teuer kommt auf die Zeit.  :-X


Wobei, hoch gepriesen, ...........Viagra ist mit Vorsicht zu geniessen, wer unter Vorsatz oder einfach nur unabsichtlich zuviel von dem Zeug nimmt, der sollte auf alle Fälle auch das Gegenmittel kennen.  ;D



Gegenmittel?? :o
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Marone am 29.08.09, 22:19
Wenn ich den Bedarf an Viagra (Aussagen im Internet) so einigermaßen beobachte, dann denke ich mir schon, dass dies bestimmt sehr teuer kommt auf die Zeit.  :-X


Wobei, hoch gepriesen, ...........Viagra ist mit Vorsicht zu geniessen, wer unter Vorsatz oder einfach nur unabsichtlich zuviel von dem Zeug nimmt, der sollte auf alle Fälle auch das Gegenmittel kennen.  ;D



Gegenmittel?? :o

Na, Terpentin.........macht den Pinsel weich. ;D
(Angaben ohne Gewähr, da selbst noch nicht getestet, für Nebenwirkungen ist jeder selbst verantwortlich)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 30.08.09, 00:42
Mensch, pass blos auf, mit der berühmten "Zigarette danach".
Das Zeug ist leicht entflammbar.  :o 
Dann brauchst du weder Viagra, noch Terpentin. DAS Thema hätte sich dann erstmal für eine Weile erledigt.  ;D  ;D  ;D
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 01.09.09, 23:44
So viel zum Thema Zweckehe. Ich hab's mir gedacht...

Ansonsten kann ich Celina49 nur zustimmen. Ernste Probleme gibt es nur, wenn einer nicht bereit ist, auf den anderen Rücksicht zu nehmen, oder mal zurück zu stecken. In unserer schnellebigen Zeit ist so was ja schon beinahe unmodern. Aber schön, dass es so etwas doch noch gibt  ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Beppa am 02.09.09, 06:16
Solange man miteinander streitet ist man (noch) nicht miteinander fertig ;)

Ich sehe es aus meiner Erfahrung anders. So lange man noch miteinander streitet hat man nicht erkannt, dass man Dringend hilfe benötigt. Diskutieren ist ja o.k., aber war sagt im Streit schon etwas Vernüftiges. Da werden doch meist nur Vorwürfe aufgeworfen.
Siehe hier.

Er meinte damit, dass sie kaum noch Lust hat, mit ihm intim zu werden.
Aber wahr ist auch, dass er nichts dagegen unternimmt,
dass er seit langer Zeit schon viel zu schnell "kommt",
in der Regel nach 2 bis 10 Sekunden, sagt sie. Irgendwann, sagt sie, sei ihr die Lust dann "vergangen". Und jetzt mache er ihr wegen ihrer Unlust Vorhaltungen. Es gipfelte - wie gesagt, in dem Satz: "Unsere Ehe besteht nur noch auf dem Papier".

Er sei auch nicht bereit, an seinem Problem zu arbeiten, zum Beipiel durch das trainieren eines bestimmten Muskels im Beckenbereich. Er sei doch keine Maschine. Sie "kontert" dann: Ich bin auch keine Maschine.

Er sagt, er greift sie nicht mehr an, schaut sie nicht mehr an. Sie sagt, er ignoriert sie. Redet nicht mehr mit ihr, außer wenn er mal wieder "will"...  Ein Trauerspiel. Ein Teufelskreis.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Beppa am 02.09.09, 06:22
Lieber nebeneinander alt werden als allein.

Und damit die Chance verpassen vielleicht doch noch einmal die Liebe und ein neues Leben zu finden ?

Wenn wenigstens noch die Freundschaft und der Respekt zum Partner da wäre o.k., aber die meisten leben ja wirklich nur nebeneinander her.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Beppa am 02.09.09, 06:26
Ernste Probleme gibt es nur, wenn einer nicht bereit ist, auf den anderen Rücksicht zu nehmen, oder mal zurück zu stecken.

Ernste Probleme gibt es immer dann, wenn beide aus ihrer Überzeugung heraus sich nicht so verbiegen können oder wollen, wie es nötig wäre um mit der Meinung des Partners übereinzustimmen. Das hat nicht unbedingt etwas mit Rücksichtnahme zu tun.
Wenn der eine auf Sadomaso steht und es braucht und sein Partner es überhautp nicht mag, dann nützt alle Rücksicht nichts, weil sie in dem Punkt einfach nicht zusammen kommen werden.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 02.09.09, 08:22
Hallo
verbiegen würde ich das nicht nenen wen mann sich etwas auf die ünsche des andern einläst egal in welcher form ,für alles geibt es kompromisse,aber es müßen beide bereit sein welche einzugehen.
Und viel wollen keien kompromisse machen sie wollen einfach nur ihr leben ,leben und der andere soll sich gnaz danach richten wen er das nicht tut gehen sie eben,solche menschen sind ich menschen und nicht beziehungsfähig.
Man muß sich nicht verbiegen,aber kompromiss bereit sollte mann schon sein,dann klaps auch mit dem partner.
LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Beppa am 02.09.09, 12:15
Wenn die Differenzen zu groß sind, da reicht ein bißchen zurückstecken einfach nicht aus.

Man kann eine Schlucht nicht mit 2 kleinen Schritten überwinden.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mathilde am 02.09.09, 12:21
Hallo,

gestern ist mir aber mal der Kragen geplatzt nicht laut aber sehr treffend.
Mein Mann war am Fresser füttern als ich wieder eine Kuh an unserem z.Zt. leicht defekten Melkroboter anhängte.
Da meinte er doch glatt ich würde mir alles "schön reden".
Nun habe ich gemeint ich würde mir schon lange alles schön reden: Die Arbeit, die Kinder, die Ehe............sonst wäre ich nämlich schon lange verzweifelt und hätte mich an den nächsten Balken ge..........

LG Mathilde
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mirjam am 02.09.09, 13:04

oder man macht mal mutig die Augen auf und traut sich die Schlucht die man vorher geleugnet hat auch mal ankucken und fängt DANN das Brücken bauen an? (oder auch nicht...)?

Ansonsten kann es höchst frustrierend sein, immer wieder in die Schlucht auf die Nase zu fallen mit einer großen Ent-Täuschung wo man vorher geglaubt hat: Wenn man a la Vogel Strauß nur fest genug nix kuckt, sieht, spricht .... dann darf auch keine Schlucht da sein....

Sorry, genau das ist doch ein "Eheprinzip" von manchen Eheleuten und v.a. Ehemännern (nix sagen, nix reden, irgendwie weiter...)

Gruß Mirjam
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 02.09.09, 13:04
Versuche den anfang der schlucht wieder zu finden und dann schauen was mann ändern hätte könne und dann vielcht im nachhinein ändern.
Auf jeden fall reden ,reden ,und reden.
ich red viel mit meien Mann ,bei allen gelegenheiten und über alles ,ich glaub nicht das es in den 21 jahren was giebt was ich ihm nicht gesagt hätte(nicht bewust).
Als ich mir mal eien teure Bluse zugelegt ahbe sagt eien freundin zu mir du mußt es ihm ja nicht sagen,häng sie einfach in den schrank,Ich schafte es nicht und sagte es ihm noch spät abends vom zu bett gehn,und er meinte schlimmer wre es wen ich nix gesagt hätte den er knt alle blusen die im schrank hängen er hätte es gemerkt wen ich was neues hätte,darauf öffnete ich den schrank und sagte gut welche ist neu,es war nur ein griff nötig und er hatte die neu bluse ,da wär ich schön eingegangen.
Drum sag ich immer reden und sich für die belnge des amdern intresiern und zuhören.
LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: basile am 02.09.09, 13:10
So haben wir es auch immer gehalten. Wir haben uns alles gesagt. Aber manchmal habe ich mir auch schon gedacht, ob nicht jeder so seine kleinen Geheimnisse haben sollte. Irgendwie ist die Luft sprich Spannung draußen, wenn man über alles so genau Bescheid weiß.

basile
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Cendrillon am 02.09.09, 13:16
Man kann eine Schlucht nicht mit 2 kleinen Schritten überwinden.

Aber vielleicht kann man schon vorher etwas unternehmen,damit die Schlucht erst gar nicht entsteht?

LG Milli

leider gibt es aber ehen, bei denen sind die differenzen von anfang an schon so gross, das die schlucht nur mit grösster anstrengung von beiden seiten zu überwinden wäre.
ich seh das mal wieder bei meinem schwager und seiner frau. die sind sich so ziemlich in allen themen uneinig: das fängt beim kinderwunsch an, übers essen, die religion und hört beim geldausgeben bzw. sparen auf und beide wollen immer recht haben.
ich habe keine ahnung, wie sie es geschafft haben, schén 5 jahre verheiratet zu sein....

Hallo
verbiegen würde ich das nicht nenen wen mann sich etwas auf die ünsche des andern einläst egal in welcher form ,für alles geibt es kompromisse,aber es müßen beide bereit sein welche einzugehen.
Und viel wollen keien kompromisse machen sie wollen einfach nur ihr leben ,leben und der andere soll sich gnaz danach richten wen er das nicht tut gehen sie eben
LG Mucki

ansonsten stimmt schon was mucki schriebt. die ehe ist eine reihe von kompromissen. das sollte man sich schon im klaren sein, wenn man heiratet. dann kann man sich nämlich darauf einstellen und die gefahr, einer zweckehe zu "erliegen" um einiges kleiner.

liebe grüsse
katrin
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mirjam am 02.09.09, 13:17
Hallo Mucki,

es ist schön - wenn du einen Mann hast - der immer und über alles mit dir redet. Das ist nicht selbstverständlich - wie man hier im Forum alleweil lesen kann und ein Punkt an dem sogar immer wieder Paartherapheuten/Pfarrer/wie auch immer scheitern. An den Fraun liegst hinsichtlich "miteinander reden" wohl seltener....  :-[

@ Basile: Nur Reibung erzeugt Wärme  ;D, mal ein paar Tage auseinader, mal eine Diskussion und jeder darf auch seine Interessen, Freunde und Geheimnisse haben ;-)

Gruß Mirjam
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Cendrillon am 02.09.09, 21:36
ganz einfach, sie wollte unbedingt vor dem 30. geburtstag heiraten (sie waren dann einen monat zu spät), und er wollte unbedingt in die schweiz (aus marokko).
sie ist/war eine freundin von mir. also wollte ich ihr einige dinge erklären, die in marokko anders laufen als bei uns. sie hat nur gemeint, wenn er dann in der schweiz wäre, würde sich das schon ändern. punkt.
wie man heute sieht, hat sie das leider falsch vorhergesehen. aber sie können, glaube ich genausowenig ohne einander wie miteinander :-\ ??? ::)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Beppa am 03.09.09, 06:15
Aber manchmal habe ich mir auch schon gedacht, ob nicht jeder so seine kleinen Geheimnisse haben sollte. Irgendwie ist die Luft sprich Spannung draußen, wenn man über alles so genau Bescheid weiß.

Ich denke mal das gegen kleine Geheimnisse nichts einzuwenden ist, aber das Wesentliche muss schon angesprochen werden. Und eine teure Bluse z.B. wäre so etwas. Vorallem kann man den Kauf ja jetzt viel mehr genießen, da das schlechte Gewissen weg ist.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Beppa am 03.09.09, 06:18
Oft ist doch auch so,Paare leben schon zig Jahre zusammen,kaum sind sie verheiratet,trennen sie sich.
Da wäre es doch besser,sie würden sich vor der Hochzeit trennen um gar nicht erst in die Schlucht zu geraten.
Viele denken,wenn wir verheiratet sind,wird es anders oder besser.
Aber wie soll es anders werden,die Personen sind doch noch die gleichen.

Bei vielen ist die Hochzeit der letzte Versuch die ohnehin schon kaputte oder eingeschlafene Beziehung zu retten. Doch nach der Hochzeit wird festgestellt, dass sich nichts verändert hat (weil sie sich ja nicht verändert haben) und man um eine Trennung wohl nicht herum kommt.

Kinder haben teilweise auch diese Funktion.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Cendrillon am 03.09.09, 09:29
hallo beppa,
das finde ich dann ganz traurig.
paare die kinder haben um die beziehung zu kitten. das kann doch nur schief gehen. und wer leidet am ende? wohl am meisten die kinder.
wenn eine beziehung schon nicht funktioniert, sollte man schon gar nicht daran denken evt. kinder zu haben.
ist es nicht so, dass solange man nicht verheiratet ist, ist die sicherheit noch nicht da. der andere könnte jeden moment gehen, also gebe ich mir mühe.
sobald man verheiratet ist, weiss jeder: der/die gehört zu mir.
dann beginnt die zeit der schlabberhosen,....(hab meinen mann schon vor der hochzeit in schlabberkleidung gesehen, da er für die arbeit bei den pferden nicht unbedingt sonntagskleidung anziehen konnte  ;))
die luft ist raus und man trennt sich.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 03.09.09, 13:28
Hallo Cendrillon,

was du über die Kinder einer gescheiterten Beziehung schreibst: Da hast du (leider) völlig recht. So was sollte man bedenken und abwägen, finde ich.
Bei den Schlabberkleidern gebe ich dir nicht ganz recht. So was kann sein, muss aber nicht.

Aber du hast noch einen ganz wichtigen Punkt angesprochen, die binationalen Ehen:
Ich denke, so was unterschätzt man zu Beginn oft. Aber ich finde, das trifft nicht nur auf binationale Ehen zu, sondern auch auf Ehen bei denen die Partner aus einem unterschiedlichen "Stand" stammen. Altmodisches Wort, ich weiß. Und irgendwie ist das ja heute nicht politisch korrekt. Wer redet heutzutage schon noch von gesellschaftlichen Ständen und Klassen..?
Aber ich will mal völlig wertungsfrei schreiben, was ich damit meine:

Vor meiner Ehe kannte ich den "Bauernstand" nicht wirklich. Ich hatte eine sehr romantische Vorstellung davon. Selbst stamme ich aus einem Arbeiterhaushalt, bei dem mein Vater sich in eine leitende Position hochgarbeitet hatte.
Ich habe zum Beispiel schnell den berühmten "rauhen Umgangston" in der Landwirtschaft bemerkt, den ich vorher so nicht kannte. Auch dieses "den Hof und das Vieh immer an die erste Stelle stellen" musste ich erstmal "lernen". Da wo ich herstamme, kommt immer die Familie zuerst. - Das sind jetzt nur zwei Beipsiele, die ich nicht verallgemeinern möchte. Überall gibt es Ausnahmen. Das meine ich auch völlig wertungsfrei, denn alles hat seine Berechtigung - vor allem dieses "zuerst kommt der Hof" (Wetter, Vieh ...feste "Größen" denen man sich nunmal "unterordnen" muss). Aber ich denke, dass das mit den Ständen und den daraus resultierenden Unterschieden im Großen und Ganzen schon zutrifft.

Auch solche Dinge sollte man beachten, und sich fragen, ob man damit klar kommen kann, und ob man bereit ist, damit zu leben, bzw. sich damit immer wieder auseinander zu setzen. Das hat auch wieder etwas mit diesem "Ofen" zu tun - ist er heiß (tragfähig) oder kalt? - auf den wir unser "Wasser" - unsere Beziehung - stellen.

Und jetzt sagt mir bitte nicht, dass beide Partner ja Kompromisse eingehen können. Klar. Das sollten sie tun. Aber es gibt auch ein Umfeld, im dem das Paar lebt, und dieses Umfeld dürfte in vielen Fällen (nicht in allen) wohl eher nicht bereit sein, sich den Bedürfnissen eines eingeheirateten Partners anzupassen, es sei denn, der "eigene Spross" übernimmt das eine oder andere von seinem Partner/Partnerin. Dann ist vielleicht eher die Bereitschaft da, ein bisschen nachzugeben.

Viele eingeheiratete Frauen (und Männer) können da ein Lied von singen. Auch ich habe gemerkt, dass gerade in der Landwirtschaft oft Blut dicker ist, als Wasser. In meiner Herkunftsfamilie wurde ein Pflegekind von der übrigen Verwandtschaft zum Beispiel voll akzeptiert. So was kann ich von der Familie, in die ich eingeheiratet habe, nicht sagen. Gar nicht.



Jetzt möchte ich -ketzerisch- noch bemerken, dass der Bauernstand für so manche auf Haus, Hof und Tradition sehr stolze Altbäuerin aber scheinbar gar nicht so heilig ist, wenn es um die eigene Tochter geht. Denn oft soll DIE "was besseres werden", zum Beispiel Bankerin.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Cendrillon am 03.09.09, 14:36
hallo anna,
in vielen dingen hast du recht.
was die schlabberkleidung angeht hätte ich etwas mehr verallgemeinern sollen. man lässt sich gehen. das muss sich aber nicht nur auf die kleider beziehen, sondern allgemein. beide sind sich ja des partners sicher.
ich kannte meinen mann ein paar monate vor der hochzeit und war mir sehr schnell sicher, er ist der richtige. und wie gesagt, stallkleidung ist nicht unbedingt die repäsentativste ;)

was du über die rangordnung zwischen hof und familie schreibst überrascht mich ein wenig.
wenn ich heute sehe, wie die kinder aufwachsen in städterfamilien, muss ich sagen: ich hatte glück.
meine eltern waren immer da - vor allem meine mutter.
da gibt es kinder, die kaum zu mittagessen bekommen, weil beide eltern arbeiten. nach dem kindergarten gehen diese kinder alleine nach hause und sind manchmal auch noch eine weile alleine bis jemand nach hause kommt.

den rauhen umgangston hab ich selber nie bemerkt. aber anscheinend gibt es inzwischen ein paar, die diesen ton an mir bemerkt haben..... ???

die "standesunterschiede" die du ansprichts könnte man aber schon vor der ehe erkennen. die partner wissen ja normalerweise was der andere so tut in seinem leben. du hast aber wohl recht mit deinen überlegungen. geschichten wie "pretty woman" haben wahrscheinlich selten ein happy end. da helfen auch die grössten kompromisse nichts.
deine ketzerische bemerkung ist so falsch. der bauernstand ist ein harter job. welche mutter möchte für ihre tochter ein solch hartes leben? die soll ein besseres leben führen als die mutter.
der sohn dagegen hat das nachsehen. er soll die tradition fortführen und bauer werden wie der vater. nur, wo eine frau finden, die helfend zur seite steht, wenn die bauerntöchter "fremdgehen"?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Marianne1 am 03.09.09, 15:04
viele frauen wollen heute auf keinen fall einen bauern heiraten.
sie wollen unbedingt diesen einen mann, jedoch mit der bäuerlichen arbeit wollen sie nichts zu tun haben.

es gibt bauern, die ich kenne, deren beziehung deswegen scheiterte.
nach x gescheiterten beziehungen kommt es dann manchmal so weit, dass der jungbauer den deal mit der neuen freundin, späteren ehefrau eingeht: sie lebt ihr leben, geht biken, joggen, lebt in den tag... und er geht an all der arbeit, die er allein zu bewältigen hat fast drauf.

da frag ich mich manchmal schon, was das noch mit liebe zu tun hat. wenn ich den bauern als mann unbedingt will, sag ich doch auch zu seinem job JA. und dann helfe ich ihm auch, sonst lasse ich ihn besser ziehen. und gib ihm die chance, eine frau zu finden, die zu ihm steht und ihm hilft.
ich habe manchmal mühe, solche frauen zu verstehen.
oder sehe ich das falsch?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: gina67 am 03.09.09, 15:27
wenn ich den bauern als mann unbedingt will, sag ich doch auch zu seinem job JA. und dann helfe ich ihm auch, sonst lasse ich ihn besser ziehen. und gib ihm die chance, eine frau zu finden, die zu ihm steht und ihm hilft.
ich habe manchmal mühe, solche frauen zu verstehen.
oder sehe ich das falsch?
Hallo Schweinchen
ich kenne einige Betriebe, die haben ihre Arbeit so eingeteilt, dass derJungbauer sie mit evtl. Altenteiler, Lohnunternehmer und Azubi schaffen kann. Manchmal wird auch ein Melkroboter eingesetzt. Da ist die Mithilfe der jungen Frau nicht notwendig. Warum muss eine junge Frau unbedingt mitarbeiten, dass will nicht in meinen Kopf. Oft haben sie selber Berufe in die sie nach dem Erziehungsurlaub teilzeit arbeiten können. Und warum auch nicht.
Göga und ich stehen auf dem Standpunkt, dass unsere Schwiegertochter nur dann wirklich mithilft wenn sie das selber will. Und nicht deshalb weil sie unseren Sohn heiratet. Aber wir müssen hier in der Nachbarschaft auch noch gegen viele Windmühlen kämpfen. Die meisten sehen es wie du. Die junge Frau muss mit in den Stall und wenn nicht, dann kann sie wieder gehen. Aber wenn diese Frau doch die große Liebe ist.
Es wird von einer Frau eines Handwerkers auch nicht verlangt, dass sie mit einsteigt und z.B. den Bürokram macht.
Nordlicht
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: ELLI47 am 03.09.09, 19:29
Hallo
Ich habe 2 Mädchen (27, 29 Jahre)
Die wollen auch keinen Bauer,lieber bleiben sie allein.
lg Elli

 ichkannsieverstehn
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 03.09.09, 20:01
Kann ich nicht verstehen.
Man verliebt sich doch in  den Mann nicht seine Beruf. :o
Man heiratet doch den Menschen.
Man weis doch garnicht wo die leieb hinfällt .

Sind bauern von Haus aus schlechter Ehe Männer ???

Wen ich so berechnede auf mänersuche gehe das ich sag den mit dem beruf will ich nicht ,den andern beuf schon dann ist das für mich eien zweck Ehe und keien leiebheirat und das geht meist schief.
Das sieht mann dan den ehen die eien hof wollten und den bauern halt dazugenommen haben dan anders gins ja nett. ;D

Ich bin für Liebe´s heirat egal welche Nation, Baruf,oder Galuebn der partner angehört.
eben aus lieeb akzepieretn wie er ist ,den das erwarte ich mir ja auch.

LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Cendrillon am 03.09.09, 20:08
Hallo
Ich habe 2 Mädchen (27, 29 Jahre)
Die wollen auch keinen Bauer,lieber bleiben sie allein.
lg Elli

 ichkannsieverstehn

hat meine mutter auch immer gesagt: alles nur keinen bauer!
tja, wie mucki so schön schreibt: wo die liebe hinfällt.... ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 03.09.09, 21:50
viele frauen wollen heute auf keinen fall einen bauern heiraten.
sie wollen unbedingt diesen einen mann, jedoch mit der bäuerlichen arbeit wollen sie nichts zu tun haben.

es gibt bauern, die ich kenne, deren beziehung deswegen scheiterte.
nach x gescheiterten beziehungen kommt es dann manchmal so weit, dass der jungbauer den deal mit der neuen freundin, späteren ehefrau eingeht: sie lebt ihr leben, geht biken, joggen, lebt in den tag... und er geht an all der arbeit, die er allein zu bewältigen hat fast drauf.

da frag ich mich manchmal schon, was das noch mit liebe zu tun hat. wenn ich den bauern als mann unbedingt will, sag ich doch auch zu seinem job JA. und dann helfe ich ihm auch, sonst lasse ich ihn besser ziehen. und gib ihm die chance, eine frau zu finden, die zu ihm steht und ihm hilft.
ich habe manchmal mühe, solche frauen zu verstehen.
oder sehe ich das falsch?


@schweinchen,

ich glaube, da verstehst du etwas falsch.
Viele junge Frauen würden ihrem Schatz gerne helfen. Aber sie werden ja systematisch raus gebissen.

Das habe ich selbst erlebt: Ich sehe mit Durchfall im Stall, und als montagfrüh endlich die Apotheke auf gemacht hat, bin ich -in Gummistiefeln- hin gesprintet und hab' mir was geholt, es eingenommen, und dann hab' ich weiter gearbeitet. Dann kommt die SM und keift: "Die will hier Bäuerin spielen", "Die Leute haben dich gesehen und zu mir gesagt, dass du eine schöne kleine Bäuerin bist." "Ich lasse mich hier nicht verdrängen" und so weiter.
Die nicht mehr auf dem Hof lebende Schwägerin keift. "Die leben hier, die müssen sich hier anpassen!" Der SV bestimmt: "Ihr dürft sonntags erst ab 12.45 Uhr in die Küche. Vorher sind wir da. Das wird sonst zu eng." (Zu "wir" zählt er auch die nicht mehr auf dem Hof lebende Tochter, die regelmäßig zum Essen auf den Hof kam.) Ich hätte mir "da oben viel erobert" - gemeint waren die Räume, die wir damals bewohnten. "Du beisst die Geschwister raus. Das lassen wir nicht zu." (Gemeint war mein Schwager, der sich kommentarlos nicht mehr auf dem Hof blicken ließ, seit sichtbar wurde, dass ich (mit "der kleinen Hoferbin") schwanger war.
Das Verbot meines SV, sonntags vor 12.45 Uhr in die Küche zu gehen, war für mich dann auch das Signal, "Platz zu machen" ...in der Küche UND im Stall....  Ich bin doch nicht bescheuert und lasse mich aus der Küche werfen (wir hatten damals noch keine eigene) und dann laufe ich in den Stall und "spiele Bäuerin" wo für ich mich dann auch wieder von der SM ankeifen lasse. - Mein Mann schwieg damals, "verkroch" sich auf den Acker... und dich stand alleine da, mit meinem schwangeren Bauch, und musste mir so was sagen lassen.  :o

Irgendwo haben wir gerade ein ähliches Thema. Ich glaube, die Box heißt - "SM - ich mache wieder Platz"



Tut mir leid, dass ich das mal so krass auf den Punkt bringen muss:

Oft sind nicht die jungen Frauen, die sich für die Arbeit zu schade sind, schuld dass ein junger Bauer sich alleine abarbeiten muss. Oft sind die Mütter schuld, weil sie ihrem Sohn die Frau und Lebenspartnerin rausgebissen haben ! Ich kenne mindestens zwei solcher Fälle mit Namen - aus meiner alten Heimat.


Als mein SV starb, lebten wir nicht mehr auf dem Hof.

Ich ging nachmittags mit, um meinem Mann im Stall zu helfen. Anschließend zogen wir uns im Haus um - wie früher. Da rief die besagte Schwägerin an, ob wir immernoch da seien. Sie wolle erst zur Mutter kommen, wenn wir weg sind.
Danach zog ich mich im kalten Werkstattkeller um (es war Winter). Irgendwann hatte ich eine Nierenentzündung. Das war mir eine Lehre. Von da an ging ich mal wieder nicht mehr in den Stall. (Also musste ich mich auch nicht mehr in der Kälte umziehen.)
 
Da kann mir niemand erzählen, ich wolle nur den Mann aber nicht die Arbeit. Solche Frauen gibt es sicher auch. Aber die sind wohl in der Minderheit. Ich kenne keine solche persönlich. Aber ich kann sehr gut verstehen, dass eine Bauerstochter, die so was sieht, selber nicht in einen anderen Hof einheiraten würde. Und welche Mutter - die um so etwas weiß - wünscht sich so was für ihre Tochter?

Mein Mann machte oft Zoff, weil ich nicht mehr mit auf den Hof gefahren bin, weil ihm alles zu viel wurde. Irgendwann hat mein Mann es dann erzwungen, dass wir wieder auf den Hof ziehen. Unsere Familie stand auf dem Spiel.
Also bauten wir ein ehemaliges kleines Stallgebäude als Wohnhaus um. Aber nach allem, was ich auf dem Hof erlebt habe - vor allem mit Blick auf meine beiden Kinder aus erster Ehe - habe ich auf dem Hof kein Leben mehr gesehen. Also habe ich "das" auch nicht mehr unterstüzt, d.h.dass ich hart blieb, und nicht mehr in den Stall ging.
(Nachtrag: Heute, also im Nachhinein, versteht mein Mann das.)
Dann kamen noch jede Menge finanzielle Dinge hinzu, u.a. dass meine SM eine Komplettauflösung des Betriebes wollte, um den Geschwistern steuerlich günstiger "etwas geben" zu können und so weiter  ...und dann sind wir -Gott sei Dank- vom Hof weit weg gezogen.
Erst jetzt, ein paar Jahre später, fängt mein Mann an, sich gaaaanz langsam auch emotional da abzunabeln. Langsam weiß er, was er an Mutter und Geschwistern hat...

Und das hat bestimmt nichts damit zu tun, dass ich mir wohlmöglich zu schade für die Arbeit gewesen sei....!  Und es mag mir bitte niemand erzählen, dass ich ein Einzelfall sei...!  Ich würde es nicht glauben.


Thema Zweckehe?

Ja, zwischendurch - vor lauter negativen Erlebnissen - ist so was schon mal eine Zweckehe, wegen des Kindes, wegen der schlimmen Jahre die sonst ja vergebens gewesen wären, weil man nach allem nicht die Flinte ins Korn werfen will, und so weiter. Man hofft halt immer, dass die Ehe besser wird, wenn die Umstände sich irgendwann bessern. Aber so was braucht Zeit.
Eine Liebesehe braucht Zeit um eine "Zweckehe" zu werden (schöne Umschreibung für "kaputt gehen"), und sie braucht ebenso viel Zeit, um wieder "gesund" zu werden, ...das glaube ich. Und Ihr?
Was meint Ihr?
Kann eine ehemalige Liebesehe (zitiere: heißes Wasser), später Zweckehe (=kaputte Ehe) auch wieder "gesund" werden?
Das hat jetzt nichts mit den Zweckehen zu tun, die von vorn herein als solche geschlossen wurden (bei denen das zitierte warme Wasser auf einen heißen Ofen gestellt wurde ;))
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Paula73 am 03.09.09, 22:54
Ich denke Zweck Ehen entstehen ein bisschen auch aus der Bequemlichkeit heraus. Wie das Sprichwort mit den alten Latschen.
In der LW mag es noch etwas extremer sein da meist der Hof daran hängt, dessen Fortbestehen bei einer Trennung nicht selten bedroht ist.

Hier ist es allerdings oft die Regel das die Ehefrau nichts mit dem Betrieb zu tun hat, d.h. ihrem eignen Beruf nachgeht.   
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Susanna am 04.09.09, 08:29
Zweckehen gibt es auch außerlandwirtschaftlich zu Genüge.

Sobald Kinder da sind und ein Haus, oder überhaupt ein gewisser "Wert" angeschafft wurde, der ungern aufgegeben
wird. Bleiben die Partner dann zusammen, obwohl sie keine Liebe mehr spüren und/oder keine körperliche Nähe mehr
vorhanden ist, dann ist es in meinen Augen eine Zweckehe.

Die gibts doch haufenweise!
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Paula73 am 04.09.09, 12:16
Wenn beide Seiten zufrieden sind ist es ja auch nichts schlechtes ?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maggie am 04.09.09, 13:41
In der LW mag es noch etwas extremer sein da meist der Hof daran hängt, dessen Fortbestehen bei einer Trennung nicht selten bedroht ist.
  

das sind in meinen augen erfundene märchen um die frau als billige arbeitskraft zu halten - ich habe schon sehr viele landw.betriebe gesehen (leider) wo es nach der trennung fast gleich weiter lief -
ausser - endlich konnte sich der bauer vom einen oder andern aufwendigen und (vielleicht) nicht mehr so rentablen betriebszweig trennen...
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: eresta am 04.09.09, 23:15
Man kann miteinander streiten, ohne den Respekt voreinander zu verlieren. Man kann auch miteinander streiten, und dem Gegenüber all das, was einen anko*zt unverblümt um die Ohren hauen und respektlos werden.
Ich denke, es kommt auf das "Wie" an, wie die Qualität des Streitens ist.

Sobald der Respekt voreinander verloren geht, sehe ich eine Beziehung/Ehe/Lebensgemeinschaft als gescheitert. Solange der Respekt voreinander noch vorhanden ist, sehe ich eine Chance, die aber von beiden genutzt werden muss.

Ich habe aufgrund der Schilderungen den Eindruck, dass diese Ehe ziemlich am Boden ist.

Nachspionieren, Freunde fragen, was los ist, sowas fände ich nicht gut, und ich könnte auch verstehen, dass man(n) unwirsch reagiert, wenn er es rausfindet.

Weiß dein Mann, wie du dich fühlst? Nicht nur das "Nie kümmerst du dich um mich", sondern wirklich das innere, was dich bewegt?
Wenn er Abends stundenlang vor dem PC sitzt... vielleicht hilft es dir auch, ihm einen Brief/Mail zu schreiben, wo du all das reinpackst, was dich bewegt, wo du dich aktuell siehst, wo deine Zukunft (mit ihm) siehst, was du denkst, dass im Vorfeld schief gelaufen ist. Und wirklich in der "ich habe den Eindruck..", "ich denke...", "mein Gefühl", etc.

Ansonsten fand ich den Ansatz, sich Hilfe von Professionellen von Aussen zu holen, nicht schlecht, Freundeskreis etc. ist da meistens viel zu sehr involviert, als dass ein guter Lösungsansatz gefunden werden kann.

Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: brit am 05.09.09, 09:53
@ maggi: sind keine Märchen, nur läufts andersrum. meist steht die FRau dann ohne nichts  da..weil ihre Altersvorsorge etc, nicht wirklich genügend.. und ihre Jahrelange mitarbeit nicht entsprechend berücksichtigt werden kann..etc. :P
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 05.09.09, 10:34
hallo,
also ich kene einige geschieden Landwirte,und komisch nach der scheidung ging es meist beidne Parteien besser als vorher,zumindest nach dem die schmutzwäsche vor gericht gewaschen war.
Es waren emist paar um die 40 jahre wo sich beide partnerlich neu orentiert haben und auch finanzl sieht keienr ausl als ob er zu wenig hätte.
ich denk das ist kein grund sich nicht scheiden zu lassen.

Ein Freundin von mir (geschieden landwitin) hat mal zu mir gesat wen eien noch aus geld schaut und sagt sie kann nicht gehn wegen des geldes oder dem gemeinsam aufgeauten ,dann ist ihre ehe noch nicht schlecht genug.
Sie hat damals 6 jahre gebraucht bis sie ging ,und zu dem zeitpunkt war ihre ehe die Hölle,und das geld war ihr egeal sie wollte nur aus der Hölle raus.Heuet geht es ihr belenden Körperlich ,Selisch und auch finanzell.
LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: ELLI47 am 05.09.09, 11:13
Hallo
Ich habe 2 Mädchen (27, 29 Jahre)
Die wollen auch keinen Bauer,lieber bleiben sie allein.
lg Elli

 ichkannsieverstehn

hat meine mutter auch immer gesagt: alles nur keinen bauer!
tja, wie mucki so schön schreibt: wo die liebe hinfällt.... ;)


Das hat meine Mutter auch gesagt.

Ich bin auch mit Leib und Seele Bäuerin,nur meine Mädchen haben ein bisschen viel von ihrem Vater und der ist nicht gerne Bauer.Sie wollen nicht im Kuhstall stehen,so wie ich ,365 Tage im Jahr.
Meine jüngere Tochter hat Angst vor den Tieren.Sie haben alle einen Beruf und sie müssen wissen,was sie tun.
lg Elli
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maggie am 05.09.09, 23:56
@ maggi: sind keine Märchen, nur läufts andersrum. meist steht die FRau dann ohne nichts  da..weil ihre Altersvorsorge etc, nicht wirklich genügend.. und ihre Jahrelange mitarbeit nicht entsprechend berücksichtigt werden kann..etc. :P

das meine ich ja auch - die betriebe gehen selten flöten....
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: cara am 06.09.09, 14:08

da frag ich mich manchmal schon, was das noch mit liebe zu tun hat. wenn ich den bauern als mann unbedingt will, sag ich doch auch zu seinem job JA. und dann helfe ich ihm auch, sonst lasse ich ihn besser ziehen. und gib ihm die chance, eine frau zu finden, die zu ihm steht und ihm hilft.
ich habe manchmal mühe, solche frauen zu verstehen.
oder sehe ich das falsch?


Wieso muss man einem Bauern unbedingt helfen?
Das ist doch in anderen Berufen auch nicht so..
Frank verkauft seine Mähdrescher auch alleine und bei allen Leuten ausserhalb der Landwirtschaft, die ich kenne, läuft es auch so - auch bei Selbständigen.
Eine halbe Ausnahme gibt es, eine ehemalige Arbeitskollegin, die nach der Geburt des Sohnes jetzt halbtags das Büro ihres selbstständigen Maler- Mannes wirft, allerdings mit Arbeitsvertrag und entsprechender Vergütung.
Sicherlich wird da nicht jede Stunde auf die Waage gelegt, aber die Grundabsicherung ist vorhanden.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Sally1966 am 06.09.09, 14:24
das ist für viele Frauen in der LW aber ein unerreichbar. Als ich für damals, aber auch nur aus steuerlichen Gründen, wenigstens 400 DM auf ein eigenes Konto überwiesen bekommen habe - war dieses Geld zu 100 % von IHM für den Haushalt eingeplant. Es wäre mir nicht möglich gewesen einen  Teil davon für mich zu nutzen.

Niemals hätte er mich abgabenpflichtig beschäftigt - das wäre viel zu teuer gekommen... ein Auflehnen war absolut nicht möglich. Im Gegenteil. Als Frau unterschreibt man ja sogar immer wieder die neue Verträge mit - sich davor wehren wäre auch nicht möglich gewesen - das hätte ewigen, schlimmen Streit nach sich gezogen - also nimmt man es einfach hin und tut es, was verlangt wird. Irgendwie denkt man ja dann auch - OK - es ist ja für uns alle. Aber NEIN - es ist für den Hof -

Ich bin grottenfroh, daß mein Ex mich dann aus allen Verpflichtungen bei den Banken entlassen hat bei der Scheidung. Das hing wie ein Damoklessschwert über mir. Zuviel hatte ich in Landwirtschaftlichen Fachblättern von Frauen gelesen, die später noch die Schulden für den Hof mitabtragen mußten - obwohl sie selber kaum was hatten und auch nie Nutzen aus den gezahlten Geldern ziehen konnten.

Heute würde ich niemals mehr ohne Ehevertrag heiraten - abgesehen davon, daß ich nicht mehr heiraten möchte. Allerdings müssen junge Menschen diese Erfahrungen selber machen. Irgendwie stört dieser ganze Papierkram auch die Romantik der Eheschließung - so sieht man das auf jeden Fall zu dem Zeitpunkt.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: brit am 06.09.09, 14:34

das meine ich ja auch - die betriebe gehen selten flöten....
ja aber nur, weil die frauen meist notgedrungen auf ihre Rechte verzichten, sonst würd es schon an die Substanz gehen..
aber viele Männer gehen dann auf Minimum um nicht zahlen zu müssen..etc.. ::)


Wieso muss man einem Bauern unbedingt helfen?


das ist einmal eine interessante Fragestellung ! :)
meist ist es einfach so.. ich war das auch immer so gewohnt schon von klein auf..und ist gar nicht so einfach das anders zu machen..
finds gut, das zu hinterfragen.. glaub da kann ein Schlüssel für Zufriedenheit liegen :)

Gibt aber glaub schon eine rechtliche Verpflichtung im Fall der Fälle kann von einem  Partner eine angemessene Mitarbeit  verlangt werden... ???
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maggie am 06.09.09, 14:43
Gibt aber glaub schon eine rechtliche Verpflichtung im Fall der Fälle kann von einem  Partner eine angemessene Mitarbeit  verlangt werden... ???


es kann ja auch in einem privathaushalt von der ehefrau ein mitarbeiten verlangt werden, d.h. dass sie von auswärtsarbeit einen teil ihres einkommens zum haushalt beisteuert -

sehe das in der gleichen richtung -

nur eben - manchmal wäre "weniger mehr"
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 06.09.09, 18:37

Wieso muss man einem Bauern unbedingt helfen?



Muß mann ja nicht,ich dnek das ist eien sachen zwischen dem Parteien Frau /Mann wie es abgemacht ist .
ich bin in dem sinn keien große hilfe für meien mann(das wuste er vorher schon),und es hat deswegen nie problem zwischen uns gegeben,er sagt immer er hat mich geheiratet und keien arbeistkraft,früher hatte ich offt ein schlechtes gewissen,aber heute nicht mehr,ich helf so viel geht und was nicht geht lass ich eben.

LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 12.09.09, 04:16
Bin ein bisschen amysiert, wie das Thema Zweckehe sich entwickelt hat  :D
Plötzlich sind wir (wieder) beim Thema Mitarbeit auf dem Hof?, mit oder ohne Bezahlung?, keine Mitarbeit der Frau = Zweckehe?  :D ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Cendrillon am 12.09.09, 07:59
Bin ein bisschen amysiert, wie das Thema Zweckehe sich entwickelt hat  :D
Plötzlich sind wir (wieder) beim Thema Mitarbeit auf dem Hof?, mit oder ohne Bezahlung?, keine Mitarbeit der Frau = Zweckehe?  :D ;)

nein anna,
mancher bauer (oder seine eltern) würden das vielleicht eher andersrum sehen. heiraten, um jemanden zur mithilfe auf dem hof zu haben = zweckehe 8)

auch amüsierte grüsse
katrin
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: FlowerPower am 03.05.10, 13:55
Hallo raute

mir ging es ähnlich wie dir, habe auch mit meinen mann ein kind und den hof gemeinsam gehabt... alles war okay aber wirklich glücklich war ich nicht
dann hab ich einfach so mal eine kontaktanzeige aufgeben, weil ich mir unsicher war, ob mich überhaupt noch ein mann mit so vielen verpflichtungen die ich habe nehmen würde... ja und da war er dann, man könnte sagen mein traummann und da war sie auch die entscheidung meines lebens..  ???
ich wusste auch nicht ob ich das alles riskieren sollte, neue umgebung, der hof, meine kinder...
ich hab den mann dann öfter und immerwieder heimlich getroffen, meistens nachdem ich meine kinder zur schule gebracht habe und nach ein paar harmlosen flirts wurde dann ernst...
Ende der geschichte : hab mein mann davon erzählt, meine kinder kommen mit der situation gut zurecht und ich bin froh das ich es gemacht habe, auch wenn ich den hof jetzt alleine betreibe  ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 03.05.10, 15:59
Das klingt nach einem "Roman" in drei Sätzen  ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Beppa am 04.05.10, 07:12
mir ging es ähnlich wie dir, habe auch mit meinen mann ein kind und den hof gemeinsam gehabt... alles war okay aber wirklich glücklich war ich nicht
dann hab ich einfach so mal ne kontaktanzeige aufgeben, weil ich mir unsicher war, ob mich überhaupt noch ein mann mit so vielen verpflichtungen die ich habe nehmen würde...

Das ist mal einer der wenigen Fälle, wo mir der Mann mal leid tut. So eine in den Arsch getreten zu bekommen, dass ist schon ein starkes Stück. Da hatte wohl mal wieder jemand nicht genug Arsch in der Hose gehabt mit offenen Karten zu spielen und sich selber durchs Leben zu schlagen. Nö, da sucht man sich ersteinmal einen neuen Kerl bevor man den Alten rausschmeißt.

Ganz ehrlich. Mit so einem Partner könnte und würde ich nie zusammen Leben wollen, da Ehrlichkeit offensichtlich bei ihm keine Voraussetzung für eine Beziehung ist. :P
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Solli am 04.05.10, 09:13
Was wohl aus Raute geworden ist..................?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: MallorcaLady am 04.05.10, 10:15
mir ging es ähnlich wie dir, habe auch mit meinen mann ein kind und den hof gemeinsam gehabt... alles war okay aber wirklich glücklich war ich nicht
dann hab ich einfach so mal ne kontaktanzeige aufgeben, weil ich mir unsicher war, ob mich überhaupt noch ein mann mit so vielen verpflichtungen die ich habe nehmen würde...


Ganz ehrlich. Mit so einem Partner könnte und würde ich nie zusammen Leben wollen, da Ehrlichkeit offensichtlich bei ihm keine Voraussetzung für eine Beziehung ist. :P

@Beppa
hast du dich da nicht verschrieben ?
so wie ich das verstehe hat FlowerPower doch die kontaktanzeige aufgegeben und nicht ihr mann. ???
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: FlowerPower am 04.05.10, 14:06
@annelie wir haben 2 kinder, ein kind davon ist von ihm aus erster ehe und ein leibliches haben wir zusammen, deswegen...
und das leibliche wohnt jetzt bei mir auf dem hof... und seins halt bei ihm ( ca. 60km weit weg)... der vater sieht aber sein kind jedes 2tes wochenende, bis jetzt läuft alles soweit in ordnung, wir verstehen uns eigentlich ganz okay soweit, aber er macht sich halt trotzdem noch hoffnungen,dabei bin ich schon längst auf partnersuche in hamburg,aber er versteht das einfach nicht, oft versucht er noch mit mir zu flirten oder will mit mir und den kindern essen gehen, komischerweise dann in ein sehr schönes restaurant   :-X

@beppa ich habe die kontaktanzeige aufgegeben, ich weiss das war nicht grad die feine englische art ;)

ja und mit meinem neuen läufts bisher ganz gut  ;D
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Sasa am 04.05.10, 23:11
Naja, "nicht die feine englische Art" find ich da noch harmlos....muß aber jeder selber wissen, für mich wär das nix....

@Linda:  ;D ;D Recht hast Du!
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Beppa am 05.05.10, 12:17
@Beppa
hast du dich da nicht verschrieben ?
so wie ich das verstehe hat FlowerPower doch die kontaktanzeige aufgegeben und nicht ihr mann. ???

Ich hab mich da verschreiben. Sorry. War in Eile.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: FlowerPower am 05.05.10, 12:28
ja hab mit absicht solch eine mailadresse gewählt, diese ist schon sehr alt, damals habe ich die gemacht damit mein ex nichts ahnt... hätte da nämlich bei gespeicherte mailadressen bäuerin....@ .... gestanden, wäre das aufgefallen, so kann ich noch sagen ist von bekannten, wenn sie seltsam wär würd ich sie ja nicht veröffentlichen ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Beppa am 05.05.10, 15:34
Endlich mal was anderes.  ;D

Du glaubst ja nicht, was wir manchmal für Mail-Adressen bekommen.  ::) Ist eher witzig als hinterlich.

Vielleicht schreiben die Bearbeiter ja auch dann gleich viel lieber eine liebe nette Mail . ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Nixe am 05.05.10, 16:03
flowerpower;
also ehrlich gesagt, ich finde deine e-mail-adresse seltsam...



Hab ich was auf den Augen,aber wo lest ihr denn diese E-Mailadresse?

Ich hab sie in der Früh auch gelesen jetzt hat sie sie versteckt klang irgendwie naja naja ::)oder so ;D
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: FlowerPower am 06.05.10, 12:35
Ja hab sie jetzt versteckt, wenn ihr euch alle darüber amüsiert  :-[ nein für geschäftliche sachen nehme ich eine souveräne mailadresse  :)
diese ist nur für spaßige aktivitäten  ;D
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Susanna am 06.05.10, 14:43
Ja hab sie jetzt versteckt, wenn ihr euch alle darüber amüsiert  :-[ nein für geschäftliche sachen nehme ich eine souveräne mailadresse  :)
diese ist nur für spaßige aktivitäten  ;D

Du meinst sicher seriöse Mailadressen, Flower.

Also amüsieren würde ich das nicht nennen, nur wundern, denn die meisten von uns haben keine E-Mail-Adressen für "spaßige Aktivitäten".
Das soll allerdings von mir keine Wertung in irgendeine Richtung sein, sondern einfach nur eine Erklärung.

Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: martina am 06.05.10, 17:16
Kommt Ihr nicht langsam vom Thema ab?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: FlowerPower am 07.05.10, 13:33
@ susanna ja meinte seriöse  ;D
Ja oki stimmt das kann sein, aber bin bei partnerbörsen angemeldet, betreibe gerne onlineshopping etc. und da nehme ich nicht meine geschäftsmail... möchte nämlich nicht das diese leute mich nacher noch wiederfinden ;) und ich finde für solche dinge ist meine email sehr ansprechend  :D

Ja du hast recht wir weichen vom thema ab :-X
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 07.05.10, 16:19
Das sind dann keine Zweck-Ehen, sondern Zweck-Mailadresen.
Und für die Korrespondenz mit dem liebes-gehehelichten aushäusigen Gatten  legt frau sich dann wohl auch eine separate Mailadresse zu: Kiss-me-Kurt@... oder so.   :D
für die Geschäftspost inkasso-jane@....  fürs online-shopping ichbezahlniewas@.... das kommt sicher gut  ;)  Die könnte ich auch für 's Finanzamt nehmen, oder 8tungschwarzgeld@dings.de
Und die Adresse für den Zweck-Gatten könnte lauten money2honey@coolmail.com

Ich hätte nicht gedacht, dass das Thema Zweck-Ehen so viele Facetten hat.....   ;D :-X
 ;)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Frieda am 07.05.10, 19:51
 ;D ;D
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: FlowerPower am 10.05.10, 14:15
@somnio da hast du dir aber schöne sachen einfallen lassen, da kann ich dir nur komplimente entgegenbringen...  ;D
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Stadtkind am 15.05.10, 07:37
 ;D ;D
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: ELLI47 am 17.07.11, 14:16
Hallo Raute
Meinst nicht,das es jetzt einfacher ist
neu an zu fangen?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Kleopatra am 17.07.11, 14:26
Nur wen du ihn nicht mehr liebst und deinen finanzielle Situation mit Lohn, geregelter Arbeitszeit und finanzieller Abfindung nach den 5 Jahren geregelt ist, dann sähe ich ein Möglichkeit.

Aber ich würde mir das sehr gut überlegen. Und mich sehr gut beraten lassen. Den irgendwo ist bestimmt ein Hacken drin. Mein Bauchgefühl sagt Alarm! Und das seelische Leiden, ich glaube, dass wäre nichts für mich. So wie ich alles lesen konnte.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: maggie am 17.07.11, 15:36
Immer noch brand aktuell, also in meinem Fall zumindestens.

Mein Mann hat mir den Vorschlag gemacht, noch 5 jahre zu bleiben, bis die Kinder groß sind, dann kann man wieder weiter sehen.

Ich hadere mit mir. Mir fehlen Zärtlichkeiten und Wärme. Hab keinen Bock mich nur über Schulnoten, Betragen, Besammungen, Hochleistungskühe, Banken und SE zu unterhalten.


hallo raute - nach diesem satz denke ich es ist besser wenn du sobald als möglich gehst, aber bevor du irgenwas zu deinem mann sagst - jetzt gehe ich - such dir eine gute beratung, damit du dich noch mit allem nötigen eindecken kannst (belege aus dem büro und von der bank, aus all den jahren die du da warst !!) -

und sag es erst, wenn du wohnung, job, und, und - geregelt hast -
und deine kinder - ich kenne das, meine schwägerin zog aus als der jüngste 16 war, mit ihm hatte sie immer ein gutes verhältnis, doch die älteren 2 wollten es zuest nicht akzeptieren - sie war die böse, vor allem die tochter -na ja, sie hört wenigstens so 1 mal im jahr was von ihr und ist bei der weihnachtsfeier mit den beiden brüdern dabei, sonst ... - mit dem vater hat sie regen kontakt (nun sie war schon immer papa's tochter - wenn mama ihr mal einen auftrag gegeben hat, im haushalt - hiess es von seiner seite, dafür bist du da !!!)
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 17.07.11, 17:34
Immer noch brand aktuell, also in meinem Fall zumindestens.

Mein Mann hat mir den Vorschlag gemacht, noch 5 jahre zu bleiben, bis die Kinder groß sind, dann kann man wieder weiter sehen.

Ich hadere mit mir. Mir fehlen Zärtlichkeiten und Wärme. Hab keinen Bock mich nur über Schulnoten, Betragen, Besammungen, Hochleistungskühe, Banken und SE zu unterhalten.



Hallo Raute,

warum solltets du noch fünf jahre bleiebn damit noch älter bist und ein neusart noch schwer ist?wegen den kindern die dich später auch nicht faragen werden obs dir past das sie gehn? Damit dein mann alles vorbereiten kann,um dich über den tisch zu ziehen?

wen du ihn nicht mehr liebet dann geh so schnell wie möglich vort ohne vorwarnung und las dich nicht aufhalten und unterdruck setzetn.

Klingt hart ich weis aber es wäre für dich das beste,denk ich .

LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Maja am 17.07.11, 19:30
Ja mucki da muss ich dir recht geben.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schreck ohne Ende.

Allerdings erst Bestandsaufnahme machen.
Warum habe ich Ihn damals geheiratet?
Was ist davon noch Übrig?Bei mir , bei Ihm. ?
Kann ich wiederherstellen was ich damals geliebt habe und jetzt nicht mehr finde?

Früher war ich der Meinung was man verspricht muss man auch halten. Aber das gilt für Beide und wenn schon Einer nicht hält was er verspricht ,warum soll dann der Andere noch gebunden bleiben?
Wegen Kinder zusammen bleiben auf Biegen und Brechen ist nicht unbedingt der beste Grund.
Die Kinder brauchen Harmonie und wenn die dauerhaft gestört ist, was haben da Kinder davon?
Nur Stress !!!! und der ist immer ungut und macht krank und zerstört Seelen.

Würde aber dann auch dazu raten sich erst neu zu sortieren bevor alles Alte abgebrochen wird.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Tormenta am 18.07.11, 05:08
Hallo Raute

Wenn ich das so lese, dann nichts wie los. Doch nicht kopflos sondern organisiere alles genau, richte Dir ein eigenes Bankkonto ein, such einen Job, eine Wohnung etc. Kinder werden Dir nie dankbar sein dass du geblieben bist, koennte es sein, dass in 5 Jahren irgendwas fallig wird, ode so dass Du noch solange bleiben sollst. ..... Habt Ihr schon mal gemeinsam Hilfe geholt, dies waere noch eine Moeglichkeit. Wie sieht es bei Deinem Mann aus, was ist noch an Gefuehlen etc. uebrig. Wenn nichts mehr vorhanden ist, weshalb orientierst Du dich dann Gefuehlsmaessig nicht neu und suchst Dir nette Begleitung... Du musst Dir unbedingt Freiraum und Luft verschaffen, denn so sieht auch einiges anders aus.

Alles Gute
tormenta
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 19.07.11, 18:51
Hallo Tormenta,

ich denke, am besten, man besinnt sich erstmal wieder auf sich selber, weg von der emotionalen Abhängigkeit von einem Partner. Das ist sicher nicht leicht. Ich denke, wir Frauen sind doch oft sehr wir-bezogen. Aber wie soll man einen neuen Partner oder eine "nette Begleitung" finden, die passt(!) wenn man nicht erstmal in sich selbst ruhen kann?
Deswegen fände ich es -meiner Ansicht nach- auch am besten, wenn Raute nicht nochmal fünf Lebensjahre verschwendet, an einen Partner, der sie nicht liebt.

Ich habe schon oft gedacht, mein Mann muss wohl aufgehört haben, mich zu lieben, als ich schwanger war (als er mich sicher hatte?) - das habe ich an seinem Verhalten mir gegenüber immer wieder gemerkt; Und von daher weiß ich, wie kraftzehrend so eine lieblos gewordene Ehe sein kann. Seit wir uns berufsbedingt nur noch selten sehen, und seit ich emotional nicht mehr von ihm abhängig bin, geht es mir besser. Am Telefon reden wir ganz nett, und überhaupt: Wir reden. Als wir noch regelmäßig zusammen gelebt haben, lief gesprächsmäßig ja gar nichts mehr. Mit anderen Worten: Auf Abstand läuft es besser.
Meiner hat es zwar noch nie fertig gebracht, zu mir zu sagen, dass ich in fünf Jahren gehen kann/soll; Aber er hat schon sooo oft zu mir gesagt "du kannst dich f____n lassen, von wem du willst"; Ich fühle mich regelrecht verstoßen. Gefühlsmäßig kommt das wohl aufs Gleiche raus wie bei Raute? *kopfkratz* Ich überlege gerade, wie sie sich wohl fühlt...

Unser Nesthäkchen meinte mal, dass es lieber etwas unternimmt, mit Papa alleine oder mit mir alleine. Das ist harmonischer. Da ihr Papa beruflich oft weg ist, will sie ihn so oft wie möglich besuchen, und das ist auch gut so. Ich rede vor dem Kind nie schlecht über ihn. Ich achte sehr darauf, die Gefühle für den Vater nicht zu verletzen. Wir führen momentan wohl auch eine sogenannte Zweckehe, aber nicht ständig in einem Haus.

Ich denke mal, Raute kann schon noch sehr viel retten: Sich selbst nämlich!

Das mit der WG klingt ja gar nicht schlecht, finde ich. Und dass Raute sich ganz bewusst bis da hin Zeit gibt, finde ich auch gut. Dann hat sie den Schritt quasi schon verarbeitet, bevor sie ihn geht. Nicht schlecht. Oder?

Raute, geht es dir mit dieser Perspektive im Kopf denn schon ein kleines bisschen besser? Ich mein', da ist doch Licht am Ende des Tunnels in Sicht. Oder wie siehst du das?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Wiebke am 19.07.11, 23:09
@ somnio............wieso seit ihr noch veheiratet?

Wiebke
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 19.07.11, 23:18
Du, das führt zu weit, hier im Internet...


s.pm. OK?
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 20.07.11, 10:49
Hallo ,
Fals jemand von den betroffen mal ein paar tage ruhe möchte zum nachdenken oder abschalten bei mir wärt ihr sehr willkommen,hofft hilft ein ortswechsel auch wieder klar zu denken und zu sehen.


LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Maja am 20.07.11, 11:11
Mucki ich glaub da dürfte ich auch zu Dir kommen. Hätte auch vieles zu überdenken. Aber keine Eheprobleme.Eher Hofnachfolge und Seelenplagen durch falsche Freunde.
So hat halt jeder sein Päckchen zu tragen.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: passivM am 20.07.11, 17:08
Maja,
zu mir darfst du gerne auch kommen.  :) Bin eine gute Zuhörerin. Meine Nachbarin, die ich sehr mag, kommt auch öfter zu mir um sich ihr Herz auszuschütten - Probleme im Job/Mobbing.
Mucki,
du bist sooooo lieb  :-*
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 21.07.11, 18:01
Hallo maya,
du wärst mir genau so wie alle anderen herzlich wilkommen egal über was man nachdenken muß.

Lg Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Ingrid2 am 21.07.11, 18:53
Nö, Bauern sind nicht alle so. Meiner jedenfalls nicht ;)! Aber wie Helga schon schreibt, das liegt nicht am Berufsstand sondern am Menschen an sich.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Lexie am 21.07.11, 20:02
und an dem, ob er es gelernt. bzw. bei seinen Eltern miterlebt hat.
LG Lexie
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Joba am 21.07.11, 22:18
Hallo
man muß doch nicht alles was man gelernt hat von den eltern übernehmen
auch der mann hat doch verstand, der kommt doch auch unter Leute und sieht das sich andere Paare anders verhalten
wenn er die Augen aufmachen will, sieht er doch, daß es der Frau nicht gut geht und muß sich doch auch was dabei denken
und nicht immer der Frau die Schuld geben
einen solch Mann wie Raute hab ich auch daheim  bei uns sich aber schon 34 Jahre
irgend wann hat man dann nicht mehr die Kraft sich dagegen zu wehren
man gibt eigentlich auf
das sind meine ungeordnete Gedanken  kann nicht mehr so alles richtig schreiben   meine Gedanken ordnen sich nicht mehr so richtig
gruß Bärbel
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Maja am 21.07.11, 23:12
Zitat
Meine Mutter sagt immer zu diesem Thema: Du hast einen Bauern geheiratet, die sind so....

Meine Frage an Euch: stimmt das?

Ich kann das schwer beurteilen, da ich aus einer akademiker Familie stamme.

Nein Bauern sind nicht so!!!!! Um Himmels Willen was hat deine Mutter für eine Meinung?????

Solche Stinkstiefel kannst du in jeder Berufssparte finden. Ich würde die Bauern sogar noch zu den gefühlvollen Menschen zählen, denn Sie haben allemal mit Leben und wachsen und Fortpflanzen zu tun.Bauern haben sogar noch Gefühl für ihre Kälber und Ochsen usw.Manche sogar auch für ihre Traktoren. Aber das steht auf einem andern Blatt.

Mein " Bauer" hat sogar viel Gefühl, allerdings kann es schon mal sein dass er vergisst es zu zeigen.
Geburtstage oder auch andere Ehrentage wurden noch nie vergessen.Weihnachten ohne Geschenk????? Da kann ich nur sagen.....Wo geliebt wird fehlt es auch nicht am Wunsch den Andern zu Beschenken und glücklich zu machen.
Wenn es aber nur an der "Vergesslichkeit " liegen sollte dass Dein Bauer so ist oder weil er selbst es nie gelernt oder selber Liebe empfangen hat,da müssen dann "Ich-Botschaften" von Dir kommen und zwar nicht zu knapp.

Mein Oma hatte den Spruch: " Beim ersten Laib Brot musst Du ihn Dir erziehen"........ der Spruch stimmt auf vielfältige Weise.
Der erste Geburtstag ohne Geschenk ...hätte gleichzeitig der letzte Geburtstag ohne Geschenk sein müssen.

Männer sind anders als wir Frauen, das müssen wir eben immer bedenken
und da fällt mir wieder ein guter Spruch meiner Oma ein: " Die Frau lenkt den Mann, sie erwählt ihn,sie erhebt ihn und macht ihn sich ebenbürtig"....

Wenn man da mal so recht drüber nachdenkt!!!!!!!
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Lotta am 22.07.11, 08:08
Maja- Hut ab vor deiner Oma..
Die hätte ich gerne mal kennengelernt  ;)

Grussi
Lotta
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: martina am 22.07.11, 11:34
Angst habe ich nur vor dem alleine sein, dem wahren alleine sein.
Auch wenn wir uns hier auf dem Hof nicht oft sehen, ich weiß er ist da und ich kann hin gehen und kurz , wenn auch immer belanglos, mit ihm reden.

Nein, hat er nicht und so was macht mich sooo traurig. Es ist ihm eben egal wie es mir geht, hauptsache es ist was zu essen auf dem Tisch und im Stall läufts rund.Mit sowas kann ich schwer leben.
Das tut schon sehr weh. Und das in der Art wiederholt sich ständig. Kein Wie gehts Dir, kein schön das du da bist, kein Kuss, keine Umarmung, kein Gespräch ausser über Finanzen, Stall, Kinder, Bank......kein Ausflug, kein essen gehen, kein Blumenstrauß, kein Geburtstagsgeschenk, nichts zu weihnachten.....die Liste endet nicht.  Und das nicht erst seid diesem jahr......


Hallo Raute,

ich glaube, vor dem Alleinsein brauchst Du keine Angst mehr haben, Du bist es nämlich schon. Da machen die paar belanglosen Sätze, die Du auf dem Hof mit ihm wechseln würdest, die Sache auch nicht mehr besser.


Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Bullenmafia am 22.07.11, 12:09
hm es gibt aber auch Männer die nicht Gefühle zeigen, für die Geschenke bzw. Aufmerksamkeiten nichts bedeuten obwohl sie einem lieben.

Mein Mann ist so einer. Reden außer über LW und das nur wenn ich ihm auf die Füsse trete, gibts gar nicht, Gemeinsam etwas unternehmen, gibts nicht, Geschenke?????

und trotzdem liebt mich mein, nur auf seine Art.
Später mehr
Petra
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Maja am 22.07.11, 12:36
Petra wenn Du das weißt und damit zurecht kommst ist es ja gut.

Unser canadischer Freund sagte mal zu seiner Frau, weil sie eben auch mal gesagt hat :" Du liebst mich nicht mehr, denn du sagst es mir nicht"
"Frau ich hab Dir  in der Kirche gesagt dass ich dich liebe. Das muss ich doch dann nicht mehr wiederholen. Wenn es anders ist lass ich es Dich wissen"
Dieses Ehepaar ist ein Herz und eine Seele und jeder weiss dass er geliebt und geschätzt wird vom Andern .
Es kommt halt eben auf die Chemie zwischen zwei PArtnern an.
Wie dann die Zeichen sind die man aussendet ist ja bei jedem Ehepaar verschieden.Wenn  das verständnis stimmt ist alles gut und jeder zufrieden. Nur wenn eben einer nicht zufrieden ist....wird es eben schlimm und man muss handeln sonst wird man gehandelt.

Ja Lotta, meine Oma war eine sehr kluge und fleißige Frau und hat selbst sehr viel erlebt in Sachen Ehemänner , Schwiegereltern und dergl., sie hatte  zwei Männer,zwei Kinder,große LAndwirtschaft und musste in der Mühle alle Arbeit allein bewältigen.
Aber schwere Zeiten machen Frauen stark und starke Frauen wissen wann sie ihren MAnn um den Finger wickeln können und wie sie ihn lenken.

Da fällt mir noch ein guter Spruch von ihr ein : " Männer dürfen alles essen ,müssen aber nicht alles wissen"
Einen schönen Tag euch allen
Maja
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Mucki am 22.07.11, 20:47
und an dem, ob er es gelernt. bzw. bei seinen Eltern miterlebt hat.
LG Lexie



Hallo da muß ich nun wiedersprechen dann dann wäre mein mann ganz anders wen er wäre wie seien Eltern,und da hätte er auch nix gutes im umgang gelernt.
Wo er des herhat weis ich nicht aber gelernt hat er des niergens,ich glaub er ist von ahsu aus gut.

LG Mucki
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Wiebke am 22.07.11, 23:04
und an dem, ob er es gelernt. bzw. bei seinen Eltern miterlebt hat.
LG Lexie



Hallo da muß ich nun wiedersprechen dann dann wäre mein mann ganz anders wen er wäre wie seien Eltern,und da hätte er auch nix gutes im umgang gelernt.
Wo er des herhat weis ich nicht aber gelernt hat er des niergens,ich glaub er ist von ahsu aus gut.

LG Mucki

Moin
das steht doch aber in keinem Widerspruch..............DeIn Mann denkt, sei dankbar dafür.
Meine SE `s haben eine Zweckehe geführt.
SV war deutlich älter als SM (15 Jahre).
SV hat nach dem Krieg , so wie wir efahren haben , ein paar selbstbewußte Frauen zu Hause vorgestellt
....alle durchgefallen bei seiner Mutter!
Meine SM hat dann das *Rennen * gemacht, unterwürfig und brav, macht alles was *erwartet* wird.
Mein Mann durfte als Kind mit erleben , wie die Mutter die Familie verlassen hat und vom Vater wieder zurück geholt würde.
Suizidversuche seiner Mutter waren auch ein Thema!
Er hat wahrgenommen das es in anderern Familien anders, liebevoll zugeht.
Seine Entscheidung war dann irgendwann; " Meiner Frau werde ich immer den Rücken stärken, egal ob sie im Recht ist oder nicht!"
Das heißt:  ICH werde nie vor meiner SM kritisiert!
Kritik gibt es:Schließlich ist er nicht immer meiner Meinung.
SM hat das sehr schnell kapiert.
Es macht, im Nachhinein auf  mich den Eindruck als hätte meine SM ein Schwiegertochterfeindbild gehabt, weil sie meinte das muß so sein. Das ist eben so!!!!!!!!
Für mich schwer nachvollziehbar , denn sie ist die Frau die den Mann (v) erzogen hat den ich liebe.
Sehr schwer da ein Feindbild entstehen zu lassen.:
Wenn einer meiner Jungs ein Mädel vorstellt denke ich ja auch immer: "Sie kann doch nur toll sein , schließlich mag er sie!"

Lasst euch doch ein wenig mehr auf eure Männer ein, guckt hin welchen *Hintergrund * sie haben.

Wiebke
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Paula73 am 23.07.11, 08:46
Versuch es doch mit einer Pro und Contra Liste , vielleicht hilft dir das klarer zu sehen. Du musst sie auch nicht auf einmal erstellen, ergänze sie wenn dir etwas einfällt. Ein kleineres Buch oder Heft + Stift kann man auch über Tag bei sich targen.
Da kannst du dir auch Gedanken notieren und später in Ruhe rekapitulieren.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Maja am 23.07.11, 10:21
Raute was du nennst Schwäche zeigen, das findet bei jedem mal statt. Niemand ist immer nur der starke Held/Heldin.
Depression ist eine Krankheit und kein Versagen.
So muss das auch gesehen werden.
Wie alt sind deine Kinder? können Sie eine so weittragende Entscheidung selbst treffen?
Im übrigen unterschreibe ich bei Paula
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Entlein am 23.07.11, 12:17
Liebe Raute,
das liest sich für mich aber doch sehr so, dass Dein Mann Dich liebt. Welcher Mann würde eine Paartherapie anfangen, wenn das Interesse nicht da wär'? Und wenn er sagt, dass er der Liebe wegen das alles ausgehalten hat...
Ich kenne diesen Typ Mann auch: man denkt, er sei gefühlskalt, weil er kein liebevolles Wort über die Lippen bringt. Dabei ist dieser Typ Mann vielleicht verlässlicher als manch anderer. Und in Deinem Fall scheint es ja so zu sein.
Macht den Versuch einer Therapie! Ich glaube, es lohnt sich für Euch.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: SiegiKam am 23.07.11, 14:09
Da sagt mein Mann immer: wenn ich dich nicht lieben würde, hätte ich das alles nicht ausgehalten.
Das ist auch irgendwie der Hammer, das man den anderen, wenn er krank ist AUSHALTEN muss, oder?
Wenn sich jemand das Bein bricht, dann ist der auch krank und man muss ihn nicht aushalten,oder sehe ich das falsch?Aber so ist er eben...

Hallo Raute,

da kann ich deinen Mann aber schon verstehen. Da ist die Hilflosigkeit, wenn man den geliebten Menschen krank daliegen sieht und nicht helfen kann. Die Hoffnungslosigkeit, weil niemand weiß, wie lange so eine Depression dauert, ob sie überhaupt weggeht. Ein gebrochenes Bein ist da relativ leicht abzuwarten bis es geheilt ist, da kann jeder Arzt eine Prognose geben. Dann kommt dazu deine Arbeit, die von anderen gemacht werden muss, zusätzlich zu seiner eigenen. Die Kinder, die irgendwie in der Luft hängen, weil sich die Mama nicht mehr kümmern kann und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Die Leute rundherum, die blöd daherreden, weil sie von Depression keine Ahnung haben. Das alles hat er ausgehalten und das ist nicht einfach und keiner weiß, wie lange er das durchhält. Er hat sicherlich getan, was er konnte um dir zu helfen, aber er hatte vermutlich ziemlich viel um die Ohren um alleine mit dem Alltag zurecht zukommen.

Vielleicht hilft euch eine Paartherapie, ich würde mich schon darauf einlassen. Es ist etwas anderes, ob man sich gegenübersitzt und Vorwürfe macht, oder ob ein Therapeut das Gespräch lenkt und übersetzt, was der jeweils andere mit seinen Vorwürfen eigentlich meint. Kann doch nicht schaden, oder? Alleine was dir der Therapeut über den Satz "magst kein Bussi" sagen könnte ist schon einen Besuch wert.

Hab keine Angst vor einer erneuten Depression, sondern genieße, was du damals nicht genießen konntest. Ich war einmal sehr krank und mein einziger Wunsch war, meinen ganz normalen Alltag zurück zu bekommen. Heute habe ich ihn wieder und wenn ich mich recht ärgern muss oder vor lauter Arbeit nicht raus sehe, dann denke ich an diese Zeit und alles relativiert sich wieder.

Ich wünsche dir den rechten Weg für dich zu finden,
Siegi

Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Conchita am 23.07.11, 15:23
Liebe Raute
wenn dein Mann diese Therapie möchte, geh bitte mit ihn hin! Es ist ein Versuch wert! Es ist immer einfacher zu reden, wenn eine aussenstehende Drittperson dabei ist. Die Drittperson kann neue Impulse für Gespräche geben, sie hört ev. versteckte, nicht ausgesprochene Sachen  und kann sie zur Sprache bringen!

Und was uns geholfen hat, wir haben am Tiefpunkt unserer Beziehung vor 10 Jahren als wir kurz vor der Trennung standen abgemacht:  Ab morgen alle Dinge die passiert sind, alle gegenseitige Vorwürfe, alle alten Sachen ZU BEGRABEN UND NIE MEHR ZU ERWÄHNEN! NIE MEHR! BEIDE MUSSTEN SICH STRIKTE DARAN HALTEN!

Es war unser allerletzter Versuch zu retten was noch zu retten war. Und siehe ab da gings aufwärts! Und zwar schnell und steil! Heute bin ich soweit, dass ich NIE mehr so ein Krisenjahr erleben möchte und wir sind wirklich glücklich!
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: Benita2 am 23.07.11, 15:27

Hallo Siegi,

das hast du schön geschrieben! Es ist wirklich ein Unterschied ob man sich ein Bein bricht oder man durch eine Depression "stillgelegt" ist.
So eine Depression kann jederzeit wiederkommen und das werden ihm die Ärzte auch gesagt haben ............. oder das kann man ja auch überall , vor allem im Internet lesen.
Titel: Re: Zweck Ehen
Beitrag von: samira am 23.07.11, 17:44
Hallo Raute!

Vielleicht konnte dein Mann dich einfach nicht besuchen. Meinem Mann viel es auch sehr schwer unsere Tochter zu besuchen da ihm das alles so leid tat, wenn er sie so sehen musste.

An deiner Stelle würde ich es wirklich mit einer Paartherapie versuchen. Da der Vorschlag ja von deinem Mann kam denke ich mal dass noch nicht alles verloren ist.