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Kritische Bücher über Ernährung

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gammi:
Die Weizenwampe
Dumm wie Brot
Die Milchlüge
Aber bitte mit Butter

Welche von diesen oder welche anderen Bücher zum Thema Ernährung habt Ihr gelesen und würdet sie weiterempfehlen?

gini:
Weil ich einen Gegenpol zu den erstgenannten Büchern suchte, bin ich auf "Aber bitte mit Butter" gestoßen.

Ich hab erst zu lesen begonnen, aber ich sehe mich in vielen Dingen schon bestätigt. Dass Studien selten wirklich unabhängig sind und wie man ein -für die jeweilige Verwendung- günstiges Ergebnis heraus filtern kann. >:( ???

Außerdem möchte ich ein wenig gewappnet sein, wenn es wieder heißt: Für mich aber laktosefrei, ohne Weizen oder was es sonst noch für Luxusprobleme gibt.  ::) Von den wenigen abgesehen, die wirklich an einer Allergie oder Unverträglichkeit leiden

mary:
@gammi,
willst du die Bucherfahrungen für dich oder zum Weiterempfehlen?
Ich hab das Buch Aber Bitte mit Butter gelesen,
Butter haben wir uns noch nie ausreden lassen.
Irgendwie ist es schon komisch, wir leiden keine Not, keinen Hunger, können aus einer noch nie dagewesenen Vielzahl an Lebensmitteln auswählen,
brauchen auch gar nicht mehr selbst zu kochen-
aber die Verunsicherung steigt immer mehr und der Genuss am Essen wird immer weniger.
In der Küche stehen und kochen  macht nach meiner Meinung Sinn.


Gestern Abend habe ich mit dem Buch "Veggie Wahn" zu lesen begonnen,
da kann ich aber noch keine Meinung dazu schreiben.
Kritische Bücher über Ernährung gibts aber auch von Hans-Ullrich Grimm,
die Suppe lügt, aus Teufels Küche.

Die Suppenapotheke ist kein kritisches Ernährungsbuch, sondern führt zum Nachdenken und Rückbesinnen-
hab das selbst ausprobiert - und bin davon sehr begeistert.

Wenn du jemand überzeugen willst- da wünsche ich dir viel Glück und Erfolg.
 

gammi:
Eher zum informieren und mehr Hintergrundwissen zu bekommen - in beide Richtungen.

Selber bin ich da eher der Meinung: ich esse was mir schmeckt. Obs gesund ist oder nicht. Vor allem von allem etwas.

mary:
@gammi,
ich war heute Vormittag beim Einkaufen, habe auf  einer Wasserflasche gelesen, 100 % vegan-
da konnte  ich nur noch den Kopf schütteln.
Ob man mit kritischen Ernährungsbüchern mehr Hintergrundwissen bekommt-
keine Ahnung.
Die einen schreiben gegen bestimmte Lebensmittel, die anderen für.
Wir stehen am Ende der Nahrungskette-
ob die Welt besser wird, wenn wir auf Fleisch verzichten????
Es gibt immer mehr Ersatzprodukte- an denen bestimmt sehr gut verdient wird.

Mein Fazit - es ist doch ganz gut, wenn man selbst kocht und weiß woher man seine Lebensmittel hat.
Im Buch- aber bitte mit Butter steht ein Satz- man sollte das Essen, was die Omas kochten, soll vermutlich darauf hinweisen, dass es damals noch keine ellenlangen Zutatenlisten gab.

Was mir nur so auffällt-
Essen auch als Genuss, sich daran freuen, dass gibts leider nur noch ganz wenig.

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