Haushalt... > Ernährung von A - Z

Bücher von Udo Pollmer

<< < (9/10) > >>

mary:
Hallo Christine,
ich find gerade den Artikel vom Bankofer nicht mehr, aber ich habe es noch irgendwo gelesen, dass im Kohl das Vitamin C das Erhitzen übersteht und sich in ein stabileres Vitamin umwandelt.
Auf alle Fälle ist Sauerkraut recht gut, wir haben schon den 3. Krauttopf ausgeleert. Es ist total praktisch, einfach in die Speisekammer zu gehen und Suarkraut zu holen.
Die Geschichte mit dem Sauerkraut und dem Skorbut habe ich auch gelesen, in Tibet haben die Leute den Winter mit den Keimlingen überstanden, die sollen auch wahre Vitaminbomben sein.
Da leben wir heute sowieso im Schlaraffenland, denn Obst und Gemüse ist zu jeder Jahreszeit in einer unwahrscheinlichen Fülle zu kaufen.
So eine Fülle an Lebensmittel wie es jetzt gibt, das ist sicher in der Geschichte der Menscheit nicht die Normalität gewesen.
Herzl. Grüsse
maria

jägerin:
Vitamin C ist sehr empfindlich gegen Sauerstoff und verträgt weder Hitze noch längere Lagerung. Durch Kochen verlieren Nahrungsmittel etwa 40% ihres Vitamin C-Gehaltes.
...also ist im verhältnis zu null immer noch was drin...!

und diese bischen sind  immer mehr wert als extra zugeführte, isolierte Ascorbinsäure oder , Vitamine oder welche Mineralstoffe auch immer.
 Ich find die Grimmbücher- grade durch ihre Aufmachung immer wertvolle Augenöffner, wie Pudels Publikationen.

Frei nach Mark Twain, der warnte: "Vorsicht beim Lesen von Gesundheitsbüchern, du könntest an einem Druckfehler sterben."  ;)

mary:
Hallo Jägerin,
unsere Tochter hat vor ein paar Tage was über Vitamin C bei Wkipedia gesucht:

In Kohlgemüse ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden. Wird das Gemüse gekocht, zerfallen die Moleküle in L-Ascorbinsäure und Indol, so dass es in gekochtem Zustand mehr Vitamin C enthalten kann als im rohen Zustand. Durch zu langes Kochen wird das Vitamin jedoch teilweise zerstört und auch in das (meist nicht verzehrte) Kochwasser abgegeben. Rotkraut, Weißkraut und Sauerkraut sind ebenfalls Vitamin-C-Lieferanten, was lange Zeit vor allem in der Seefahrt von Bedeutung war, da man zur Vorbeugung gegen Skorbut (siehe unten) ein haltbares, an Vitamin C reiches Nahrungsmittel benötigte, wozu sich Sauerkraut am besten eignete. Die höchsten natürlichen Vitamin-C-Konzentrationen hat man in Camu-Camu und in der Acerolakirsche gefunden.

Viele Gemüsearten enthalten eine Ascorbat-Oxidase, die insbesondere durch Zerkleinern mit dem Vitamin in Berührung kommt und dieses oxidiert. Das führt z. B. bei Rohkost, die nicht sofort verzehrt wird, zu erheblichen Vitamin-C-Verlusten.

Hier der Vitamin C-Gehalt einiger Früchte / Gemüse je 100 g, geordnet nach absteigendem Vitamin C-Gehalt:

Camu-Camu 2000 mg
Acerolakirsche 1300−1700 mg
Hagebutte 1250 mg
Sanddornbeere 200−800 mg
Guave 300 mg
Schwarze Johannisbeere 189 mg
Grünkohl 105−150 mg
 Rosenkohl 90−150 mg
Paprika 100 mg
Brokkoli 90-115 mg
Ebereschenfrucht 98 mg
Spinat 50−90 mg
Kiwi 80 mg
Erdbeere 50−80 mg
 Zitrone 53 mg
Orange (Apfelsine) 50 mg
Rotkohl 50 mg
Weißkohl 45 mg
Heidelbeere 22 mg
Ananas 20 mg
 Sauerkraut 20 mg
Avocado 13 mg
Kulturapfel 12 mg
Banane 10−12 mg
Pfirsich 10 mg
Birne 5 mg
 

Die Angaben dienen nur der Orientierung, die tatsächlichen Werte hängen stark von den folgenden Variablen ab:

Sorte der Pflanze
Bodenbeschaffenheit
Klima während des Wachstums
Lagerdauer seit der Ernte
Lagerbedingungen
Zubereitung


Eigentlich dürfte heute niemand mehr Mangel leiden, gibt doch alles was das Herz begehrt.
Rohes Sauerkraut bringe ich meiner Familie nicht rein-
gekochtes in allen erdenklichen Varationen schmeckt ihnen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf den Schiffen das rohe Sauerkraut auf den Tisch gekommen ist.
Seit einem Wokkochkurs habe ich diesen Topf jetzt viel mehr im Gebrauch und dünste es nur ganz kurz an, mische es mit Keimlingen, mit Ananas oder was sonst noch dazupasst. Mit Honig oder anderen Gewürzen etwas verfeinern.
Lieber ein paar Vitamine weniger und es wird auch gegessen.
Das restliche Spitzkraut ist bis jetzt noch immer total frisch, ich habs am Strunk aufgehängt, das scheint das Geheimnis der Kohlvorratshaltung zu sein, ansonsten ist mir das Kraut immer im Januar schon matschig und faulig geworden.
Herzl. Grüsse
maria

frankenpower41:
schubs,  ich hol das Thema wie es ursprünglich hieß mal ganz, ganz tief aus der Versenkung.

Ich hör momentan auf Youtube viele aktuelle Beiträge von Udo Pollmer, mich wundert sehr dass das so wenige sehen.
Ich finde ihm immer noch gut und vor allen Dingen informativ.

Es sind viele verschiedene Themen über die er spricht.

Gesunde Ernährung
Süßstoffe
Auch ÖKO Bauern spritzen
Brot


die Liste ist sehr lang

sonny:
Hallo,
Er war bei uns auf einem Landfrauentag, hatte leider keine Zeit und nur den Bericht in der Zeitung gelesen.
Muss jetzt noch schmunzeln, über den Ausspruch: „ Der gesündeste Salat im Winter ist der Wurstsalat „ 😅

Würde ihn gerne mal live erleben.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln