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Futtermangel durch die Trockenheit - was tun?

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Trudi:
   In den Trockenjahren 1947 und 1949 haben wir die Rübenblätter auch verfüttert.

   In den letzten paar Jahren wurden für die Mostbirnen so wenig bezahlt,dass es sich
   nicht mehr lohnte,sie aufzulesen.Man könnte sie doch den Kühen venfüttern.Doch
   noch besser,als unter den Bäumen verfaulen lassen.

             Trudi.

martina:
Peka, man kann die 6reihigen Roder umrüsten auf Rübenblattsammelei. Das war letztes Jahr oder vorletztes Jahr hier mal Thema.

Paule:
Wir versuchen das mit Zwischenfrüchte. Evtl. noch im Oktober oder sonst im nächsten Frühjahr Das Weidelgras nach der WG ist nun auch zu sehen. Hat wohl 4 Wochen gedauert. Heute haben wir aber schon fast 20 mm Regen. Die Zwangsbegrünung wird wohl schneller auflaufen. Ist erst ne Woche im Boden. Es ist im Gras kein Unkraut aufgelaufen. Alter Trick aus meiner Biobauernzeit 

Paule:
Nur mal so: Ich lese hier ja nun schon seit Wochen von geerntetem Mais. Was passiert denn nun mit dem Acker? Sind die nun schon grün? Bevor ich nun losziehe und Futter besorge, versuch ich ja wohl erst mal Selbsthilfe.

Bullenmafia:
Hallo zusammen. Wir kommen momentan mit einem blauen Auge davon, sofern noch ein guter Schnitt Gras heim kommt. Der Mais steht gut da und ein Silo ist schon daheim.
Da wir größtenteils Mastbetrieb sind, werden wir nicht einkaufen und das füttern was da ist. Bei uns gehen Gerüchte rum, das der Mais zwischen 2000 und 2500 Euro kosten soll. Das Kraftfutter (Raps und Milchfutter) sind schon um 600 Euro gestiegen bei der letzten Lieferung und wir sind Konvoi. Betrieb und Gentechnikfrei. Möchte nicht wissen wie es den Biobetrieben geht, vorallem nach dem die Molkereien schon rum zicken wegen konv. Zukauffutter.
Der Schlachtviehpreis ist schon im Fall und irgendwann wird es große Problemen mit dem Verkauf von Kälbern geben, da die Mäster nicht mehr einkaufen. Es ist besser für die den Mais zu verkaufen als Kälber einzukaufen.
Ein schwieriges Jahr.
Petra Bauer

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