Autor Thema: Einladung zur Mammographie  (Gelesen 37177 mal)

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Offline Maja

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #45 am: 26.05.15, 22:36 »
Ich bekomme die Einladung immer, aber genau zu meinem Frauenarzt.
Gehe seit Beginn auch immer hin.
Meine Schwester hatte Brustkrebs, eine Schwägerin auch( verstarb schon mit 50 Jahren).
DIE Schwägerin hat den Krebs selbst ertastet, bei meiner Schwester wurde er durch Mammographie entdeckt.

Offline Anneke

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #46 am: 16.12.16, 12:47 »
Ich finde auf jeden Fall alarmierend, dass selbst manche Ärzte die entsprechenden Statistiken nicht lesen können, nicht lesen wollen oder schlichtweg sich nicht weiter informieren/weiterbilden, um ihre Patientinnen über Nutzen/Risiken aufzuklären. Es ist in meinen Augen ein Unding, dass alle Frauen über 50 zum Screening "eingeladen" werden mit festgesetzter Terminierung. Wer maßt sich hier an, mich für eine "Reihenuntersuchung" vorzusehen? Ich könnte mich über dieses Vorgehen dermaßen aufregen, wenn ich nur darüber nachdenke, wieviele Frauen tatsächlich teilnehmen, ohne je den Sinn/Gewinn zu hinterfragen. Ich sehe es im eigenen Umfeld zur Genüge, wenn ich mich da kritisch äußere.

Danke naima für deinen Link !!!
« Letzte Änderung: 16.12.16, 12:49 von Anneke »
Zuviel nachdenken ist wie schaukeln, man ist zwar beschäftigt, kommt aber keinen Schritt weiter

Offline Internetschdrieler

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #47 am: 16.12.16, 13:51 »
Ich bin meiner Frau schon Dankbar, dass sie zur Mammographie auf Grund der Einladung gegangen ist. Es war 5 vor 12

Offline annelie

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #48 am: 16.12.16, 16:29 »

Die Mammografie an sich kann Brustkrebs nicht verhindern

In vielen Köpfen ist das Screening ein echter Lebensretter: Einer aktuellen Umfrage zufolge denkt fast jede dritte Frau, dass alleine schon das regelmäßige Mammografiescreening Brustkrebs verhindern könne. Das ist allerdings ein Trugschluss: Eine Früherkennungsuntersuchung kann keinen Krebs verhindern, sie kann nur dabei helfen, eine Krebserkrankung in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen und so unter Umständen eine aggressive Therapie zu vermeiden. Auf jeden Fall sollte man Nutzen und möglichen Schaden genau gegeneinander abwägen, bevor man sich für oder gegen die Früherkennungsuntersuchung zum Brustkrebs entscheidet.

Das gibt mir echt zu denken. Wie kommt frau auf solch einen Gedanken?
Vergangenheit ist Geschichte,
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und jeder Augenblick ist ein Geschenk.

Liebe Grüße
Annelie

Offline frankenpower41

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #49 am: 16.12.16, 20:30 »
So ganz kann ich das doch nicht glauben, dass jede 3. Frau der Meinung ist eine Untersuchung kann Erkrankung verhindern.  So viele Dumme kann es doch gar nicht geben.

Offline freilandrose

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #50 am: 16.12.16, 22:22 »
Ich bin meiner Frau schon Dankbar, dass sie zur Mammographie auf Grund der Einladung gegangen ist. Es war 5 vor 12
Ist deine Frau denn an Brustkrebs erkrankt?? Weil du schreibst, 5 vor 12 :-[
Liebe Grüsse
Freilandrose

Offline Antonia

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #51 am: 17.12.16, 07:41 »
Nehmt Euch bitte die Zeit, den Beitrag anzuschauen.
Dann habt Ihr eine fundierte Entscheidungsgrundlage!

http://www.swr.de/odysso/brustkrebs-screening-was-frueherkennung-wirklich-nutzt/-/id=1046894/did=17130630/nid=1046894/1uf7y4r/index.html
Danke für das Einstellen, dieser Link führt auch zum Thema wieviel Sinn eine Chemo macht od. vereinfacht ausgedrückt in einem Fallbeispiel, dass nicht jeder eine Chemo braucht weil die Agressivität des Tumor´s festgestellt werden kann mittels Test.
Meine Mutter verstarb vor knapp 40 Jahren recht jung an Krebs, und mit Schrecken erinnere ich mich noch an ihre Chemo´s, da freut man sich schon, dass die Medizin Fortschritte gemacht hat und man heutzutage evtl. von einer Chemo verschont werden kann.
herzliche Grüße aus dem Süden
Antonia

Offline Marina

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #52 am: 17.12.16, 10:51 »
Bei einer guten Bekannten wurde heuer ein winzig kleiner Knoten bei dem screening entdeckt.
Er stellte sich als bösartig heraus, weil er aber in einem sehr frühen Stadium entdeckt wurde, braucht
sie, nachdem entfernt wurde, "nur" Bestrahlungen und keine Chemo.

Nur übers Tasten wäre der Knoten wohl noch sehr lange im Verborgenen geblieben. Sie ist sehr froh,
dass sie die Untersuchung wahrgenommen hat. Das ändert die Sichtweise dieser Untersuchungen dann
schon.

Gruß
Marina

Offline martina

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #53 am: 17.12.16, 11:00 »
Ich kenne mehrere Frauen, deren Brustkrebs nicht mit Chemo behandelt wurden, sondern nur mit Op und Bestrahlung.

Wichtig ist in meinen Augen, dass überhaupt eine Art von Vorsorge untersucht wird.
Lasst uns miteinander reden - wir freuen uns auf Beiträge.
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Offline Gislinde

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #54 am: 17.12.16, 14:02 »
Ich habe  in der Vereinsecke schon mal drüber geschrieben, dass ich die Mammografieeinladung erst mal ignoriert habe. Erst als eine jüngere Schwester mit 39 Jahren beidseitig Brustkrebs hatte mit Totalentfernung und Chemo, bin ich gegangen, war aber kein Befund bei mir. Eine Kusine mütterlicherseits war einige Jahre zuvor an Bk gestorben mit 43 Jahren. 2010 schrieb mir deren Schwester, dass auch sie operiert wurde, weil eine Vorstufe zum Krebs entdeckt worden ist bei Mammo.
Aus purer Vorsicht bin ich schon nach einem Jahr von der Hausärztin zur Mammo geschickt worden, prompt war ein Knoten von 1 cm der linken linken Brust. Bin brusterhaltend operiert und bestrahlt, seitdem in der Nachsorge, erst halbjährlich Mammo, nach 5 Jahren soll ich noch jährlich kommen. Hoffe, dass ich nach 10 Jahren damit fertig bin.
Dazu ist zu sagen, dass in unserer Familie (väterlich und mütterlich) mehrere Krebsarten vorkommen.
Die weiteren 6 Schwestern haben sich alle mal untersuchen lassen, da ohne Befund, gehen sie z.T. nicht mehr zur Mammo.
Wenn eine Familie keine Krebsfälle hätte, ist wahrscheinlich das Risiko geringer.

Will noch dazu bemerken, dass der Knoten erst mit der Biopsie untersucht wurde und bösartig war, bei gutartig hätte man weiter beobachtet, Es wird wohl auf die Ärzte ankommen, ob zu schnell operiert wird, wie oft behauptet.
« Letzte Änderung: 17.12.16, 14:06 von Gislinde »
Mit lieben Grüßen
Gislinde

Offline frankenpower41

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #55 am: 17.12.16, 14:20 »
Die Genetik spielt m.W. eine sehr große Rolle. Man kann sich auch testen lassen ob man da Träger ist.
Auch wenn in der Familie nichts bekannt ist, kann es nämlich so sein.
In nähester Umgebung wurde das jetzt  festgestellt, mit der Empfehlung vorsorglich operieren zu lassen.
Eine sehr schwere, belastende Entscheidung, aber vermutlich unumgänglich.
Bei einer Freundin von mir, hatte die Schwester Brustkrebs  (nach Jahren die zweite Brust) und sie musste vorsorglich regelmäßig zur Untersuchung.  Auch bei ihr wurde dann was festgestellt.
« Letzte Änderung: 18.12.16, 22:16 von frankenpower41 »

Offline Tilly

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #56 am: 17.12.16, 14:55 »
ich finde es schade, dass ziemlich ausschließlich mammographie empfohlen wird zur vorsorge, dabei ist auch eine regelmäßige ultraschalluntersuchung sehr hilfreich und noch dazu ohne die strahlenbelastung, die es bei der mammographie gibt.

Das finde ich auch schade, hab meinen FA darauf angesprochen, er meinte ziemlich schroff: nein, er macht keinen Ultraschall, ich soll gefälligst zur Mammographie,
also keine Chance.
So ein eingebildeter A....

Meine Mutter hatte Brustkrebs.
 
Viele Grüße

Tilly

Offline steilufer

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #57 am: 18.12.16, 12:33 »
Ob Chemo oder Bestrahlung hängt unter anderem von der Art des Tumors ab.
Ich hatte einen hormnonabhängigen bösartigen Krebs im oberen bereich der linken brust, der bei einer Mammographie nicht unbedingt entdeckt werden kann. Ich hatte ihn selbst gefühlt, bin dan im September hingegangen. Bei meinem FA ist eine ultraschalluntersuchung immer selbstverständlich mit dabei.

Nach Biopsie, Operation bin ich in die Bestrahlung gekommen und habe von 30 Terminen nur noch 2 vor mir. Weihnachten kann kommen.
Im Januar gehe ich in die Reha nach Boltenhagen und gedenke danach wieder ganz die Alte zu sein.

Geht alle hin zu den Untersuchungen. Natürlich können sie eine Erkrankung nicht verhindern. Aber dafür Sorge tragen, dass sie rechtzeitig entdeckt und behandelt werden kann.
Gott schütze euch!
Liebe Grüße

Karen von der Ostsee

Offline pauline971

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #58 am: 18.12.16, 21:10 »
Dich auch Karen. Wünsche Dir alles Gute!!!!!
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich hart erarbeiten

Offline klara

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Re: Einladung zur Mammographie
« Antwort #59 am: 18.12.16, 22:29 »
Hallo Karen,
da bekomm ich Gänsehautfiehling.
Das freut mich aber sehr, dass du auf dem besten Weg der Genesung bist.Da sieht man wieder, wie schnell es einem treffen kann. Alles gute weiterhin ,
LG Klara
Carpe diem,nutze den Tag