@Hosta und Perle, ja genauso ist es. Von dem Gedanken, wie vor der Gewichtsreduzierung zu essen, kann man sich getrost verabschieden. Andernfalls sollte man es lassen, und alle Mühe wäre umsonst. Man sollte sich schon bewusst damit auseinander setzen. Auch wir haben viel gelesen bzw. lesen und informieren uns immer wieder.
Und woher kommt das hohe Gewicht??? Also wer sich einbildet, nach der Diät wieder ins alte Fahrwasser zu geraten, der hat es nicht kapiert. Ich kann immer nur für uns sprechen. Kohlehydrate und Zucker meiden bzw. den Konsum sehr zurückfahren, Alkoholgenuss reduzieren oder ganz darauf verzichten, und Abends kein warmes Essen.
Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht denken, dass wir mal wieder so essen werden wie vor dem Start der Gewichtsreduzierung. Und das Argument "keine geregelten Essenszeiten" hinkt für mich persönlich auch. Wenn ich arbeite, dann frühstücke ich um ca. 5.45 Uhr eine Vollkornsemmel, die eine Hälfte Käse, Frischkäse, Wurstsalat mit Mayonnaise (auf jeden Fall herzhaft) und die andere Hälfte esse ich mit Marmelade oder Honig.
Dann bin ich erst mal satt und so gegen 10Uhr bekomme ich manchmal ein wenig Hunger. Dann kommt es aber drauf an, ob ich Zeit habe zum Essen bzw. mir die Zeit nehme. Und dann gibt es normalerweise einen Haferbrei mit Blaubeeren oder Himbeeren oder Erdbeeren (alles tiefgefroren im Vorrat). Ich habe gelernt, dass viele Obstsorten Zucker enthalten. Und dieses Obst meide ich. Den Haferbrei bereite ich mir am Abend vorher zu und in einem Twist-Off-Glas kann ich ihn bequem mit ins Büro nehmen. Oft hab ich aber keine rechte Zeit zum Essen oder keinen Hunger, dann gibt es nur einen großen Topf Kaffee mit Milch. Entweder ich esse dann Mittags meinen Haferflockenbrei oder ich habe ein Vollkornbrot dabei. Meist auch mit Käse oder Salami belegt. Und dazu Rohkost.
Am Abend essen wir gemischten Salat in allen Formen und Farben. Je nach Saison, und was halt im Kühlschrank ist. Mal mit Thunfisch oder Mozzarella oder mit Ei als Topping.
Mein Mann isst Mittags eigentlich alles wie früher, aber halt in reduzierter Portionsgröße. Das kann ein Steak sein, ein gebratener Fleischkäse mit Ei, Weißwürste, Wurstsemmel usw. usw. Aber er verzichtet auf jeglichen Alkohol. Alle heilige Zeit trinkt er mal ein alkoholfreies Bier. Zu den Weißwürsten gibt es wie gehabt eine Laugensemmel, ansonsten Vollkornsemmel. Und auch zum Frühstück nur Vollkornsemmeln.
Am Wochenende kochen wir auch nur Mittags. Und es gibt immer ein Dessert. Meist auch irgendwas mit Quark und Jogurt und Früchten. Aber heute habe ich z.B. einen Früchtequark gemacht und da darf auch ein halber Becher Sahne mit drunter. Aber halt nur ganz wenig Zucker. Kaffee nur ohne Zucker. Und wir essen am Wochenende auch mal ein Stück Kuchen. Muss ja nicht jede Woche sein.
Am Wochenende frühstücken wir später und auch reichlicher und dann bin ich bis Mittag gut satt.
Ich persönlich finde nicht, dass wir schlecht leben seit wir unser Gewicht reduzieren. Und ich trinke nach wie vor gerne ein Glas Wein. Klar, die ersten Wochen waren eine echte Umstellung und nicht einfach. Aber dieses "nebenbei irgendwas reinfuttern" das gibt es nicht mehr. Und wir haben auch gar kein Bedürfnis danach. Wir essen uns zu den Mahlzeiten satt, also alles bestens.
Mein Mann hatte und hat noch Übergewicht. Also da gibt es nichts zum Beschönigen oder einen Gedanken "irgendwann mal wieder normal zu essen". Es ist noch ein langer Weg vor uns, aber den gehen wir nur gemeinsam. Ich persönlich war nie dick. Die paar Kilo zu viel sind nicht wirklich der Rede wert. Ich bin 1,60cm groß und wieder derzeit 60kg. Eigentlich Normalgewicht. Gerne würde ich noch 3kg abnehmen, und ich denke das klappt auch.
Und die Jahreszeit spielt ja für uns. Wir haben den Sommer mit den unendlich vielen Gemüsesorten vor uns. Ich freue mich auf die ersten Zucchini und Auberginen. Da gibt es unendlich viele Gerichte, die wir gerne essen. Auch auf die Grillzeit. Bratwürste vom Grill, marinierte Kammsteaks, Spargel gegrillt, Bohnen im Speckmantel usw. usw.
Ich backe auch gerne Eiweißbrötchen. Kommt mir gerade jetzt in der Spargelzeit recht, da ich, wenn ich eine Hollandaise mache, immer das Eiweiß übrig habe. Und ich habe schon einige Brote gebacken ohne Mehl.