A) Ja, die LKK wurde 1972 eingeführt.
Vorher waren meine Eltern inkl. Familie bei einer privaten Versicherung - unsere Nachbarn bei der AOK.
Tatsächlich kenne ich viele Familien, die damals ohne KK Versicherung waren!!
Lt Aussagen von meinem Vater konnten wir wegen der Hofgröße nicht zur AOK. Keine Ahnung ob das stimmt.
Die Beiträge wurden bis Anfang der 1970er Jahre bar von einer Dame der Versicherung abgeholt. Die Quittungen/Einzahlungsbelege kamen dann zur Buchführung.
Es war aber ein mords Tohuwabohu als meine Mutter verstarb.
Sie war 1971 im KH mit der privaten Versicherung. Sie verstarb 1973 nach längerer Krankheit; ab 1972 bei der LKK versichert.
Da kommt ca 3 Monate nach ihrem Tod, ein Schreiben von der privaten Versicherung, dass mein Vater Beiträge nachzahlen müsse, weil die Behandlung im KH so teuer war...!!
Die Schreiben gingen hin und her, bis mein Vater mit dem RA drohte! Alles Schreiben sind gut abgelegt in einem Ordner und nachzulesen.
Dann war Ruhe: lt der Versicherung war alles nur ein Versehen!
Keine Entschuldigung - nix. Aber tatsächlich kam diese Dame noch 2 x zum kassieren nach den o.g. Schreiben!
Echt unverschämt!
B) Seit 01.05. d.J. bin ich nicht mehr in der LW beschäftigt und ich musste mir eine andere KK suchen. Ich bin zur AOK - war für mich die einfachste Entscheidung.
Sobald man nicht mehr als Fam.angehöriger in der LW arbeitet, kann man nicht in der LKK bleiben.
Ist aber schon immer so!
Es ist aber auch nicht möglich, dass man bei einer anderen KK ist, wenn man als Fam.angehöriger in der LW arbeitet!
Es ist egal, ob man auf Taschengeldbasis oder gegen "echten Lohn" in der LW arbeitet.
Als unser Neffe am Hof gegen Entlohnung mitgearbeitet hat, musste er zur LKK wechseln.
Nur "fremde MA" können sich die KK aussuchen - aber auch nicht zur LKK wechseln.
Bei der LKK muss man Eigentümer bzw. Austragler sein.
Ich find's eh nicht gut, dass bei der LKK und LAK immer noch nach den Hektar die Versicherung berechnet wird.
Es sollte, wie bei den anderen KK nach dem Einkommen berechnet werden.
Mein Bruder bekommt seit 2 Jahren die LAK-Rente, hat sowohl Hof als auch ein Geschäft - er zahlt quasi den doppelten KK Beitrag bei der LKK.
Es zählen die ha und das Einkommen aus dem Geschäft!
Nur der LAK Beitrag ist weg gefallen. Der war etwa so groß, wie die Hälfte der jetzigen LKK Beitrages!
Also: Null : Null -- kein Vorteil für ihn.