Autor Thema: Landw. Krankenversicherung  (Gelesen 9803 mal)

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Offline klara

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #15 am: 01.08.26, 22:35 »
Hallo Mastreh,
hast du die normale Rente beantragt,also von der Rentenversicherung?Da hab ich schon öfters gehört, dass man dann aus der LKK raus fliegt.Wenn dich schlau gemacht hast,magst berichten?
LG Klara
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Offline Mathilde

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #16 am: 02.08.26, 07:05 »
Hallo,

meine SE sind Beide in die AOK mit Rentenbeginn obwohl die nie Fremdlöhne hatten. ???
Von mir wollte die LKK noch nichts. Da bin ich ja mal gespannt denn das würde mich sehr ärgern.
LG Mathilde
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Marie von Ebner-Eschenbach

Offline suederhof1

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #17 am: 02.08.26, 09:25 »
Moin
Habe Anfang Mai meine Rente eingereicht.
Kurze Zeit später hat mir  die LKK gekündigt, da ich Familienversichert bin und ich soll mir innerhalb 14
Tage eine andere Versicherung suchen. Hab ich auch nach Recherchen getan.
Papiere alle zusammengesucht und vor Ort alles hingebracht, Rentenbescheid nachgereicht.
Bis jetzt warte ich darauf, das ich von der neuen Krankenkasse meine Karte bekomme.
Letzte Woche habe ih so einen Beruhigungsbrief erhalten, Anfang August >:(, das man sich bedankt und mir die Karte schnellst möglich zugeschickt wird.
Nun muß ich am Montag zum Arzt, hab mir den Fuß tüchtig verknickt, ohne Karte dafür mit dem netten Brief.
Da bin ich mal gespannt, ob ich angenommen werde ohne viel gemecker. ::)
Nach 2 Monaten sollte es wohl möglich sein, die Papiere zu bearbeiten und dann auch eine
Krankenkassenkarte zu bekommen.
Ich bin echt sauer.

Online frankenpower41

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #18 am: 02.08.26, 10:01 »
da bin ich mal gespannt wie das bei mir läuft.
Ich war jahrzehntelang familienversichert und seit Göga in Rente ist (der ist noch bei LKK) , bin ich in die GbR eingestiegen (aus Steuergründen für Sohn)und zahle Beiträge.
Ich habe schon oft gesagt dass ich keinen Vorteil dabei habe.  Hätte ja auch mit in LKK Rente gehen können.
Wenn ich nur dran denke was ich Monat zahle an Renten- bzw. Krankenkassenbeitrag.
Vermutlich werde ich dann in LKK bleiben können.
In spätestens 2 Jahren, dachte eigentlich ich steige 2027 zur Jahresmitte aus Gbr aus, will ich in Rente, da krieg ich auch meine von Deutscher Rentenversicherung.

Offline Hamster

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #19 am: 02.08.26, 10:09 »

Guten Morgen Suederhof,
magst mal schreiben welche KK so langsam   :-X arbeitet?
Liebe Grüße
sagt der Hamster

Offline goldbach

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #20 am: 02.08.26, 14:17 »
A) Ja, die LKK wurde  1972 eingeführt.
Vorher waren meine Eltern inkl. Familie bei einer privaten Versicherung - unsere Nachbarn bei der AOK.
Tatsächlich kenne ich viele Familien, die damals ohne KK Versicherung waren!!
Lt Aussagen von meinem Vater konnten wir wegen der Hofgröße nicht zur AOK. Keine Ahnung ob das stimmt.
Die Beiträge wurden bis Anfang der 1970er Jahre bar von einer Dame der Versicherung abgeholt. Die Quittungen/Einzahlungsbelege kamen dann zur Buchführung.
Es war aber ein mords Tohuwabohu als meine Mutter verstarb.
Sie war 1971 im KH mit der privaten Versicherung. Sie verstarb 1973 nach längerer Krankheit; ab 1972 bei der LKK versichert. 
Da kommt ca 3 Monate nach ihrem Tod, ein Schreiben von der privaten Versicherung, dass mein Vater Beiträge nachzahlen müsse, weil die Behandlung im KH so teuer war...!!
Die Schreiben gingen hin und her, bis mein Vater mit dem RA drohte!  Alles Schreiben sind gut abgelegt in einem Ordner und nachzulesen.
Dann war Ruhe: lt der Versicherung war alles nur ein Versehen!
Keine Entschuldigung - nix. Aber tatsächlich kam diese Dame noch 2 x zum kassieren nach den o.g. Schreiben!
Echt unverschämt!

B) Seit 01.05. d.J. bin ich nicht mehr in der LW beschäftigt und ich musste mir eine andere KK suchen. Ich bin zur AOK - war für mich die einfachste Entscheidung.
Sobald man nicht mehr als Fam.angehöriger in der LW arbeitet, kann man nicht in der LKK bleiben.
Ist aber schon immer so!
Es ist aber auch nicht möglich, dass man bei einer anderen KK ist, wenn man als Fam.angehöriger in der LW arbeitet!
Es ist egal, ob man auf Taschengeldbasis oder gegen "echten Lohn" in der LW arbeitet.
Als unser Neffe am Hof gegen Entlohnung mitgearbeitet hat, musste er zur LKK wechseln.
Nur "fremde MA" können sich die KK aussuchen - aber auch nicht zur LKK wechseln.
Bei der LKK muss man Eigentümer bzw. Austragler sein.

Ich find's eh nicht gut, dass bei der LKK und LAK immer noch nach den Hektar die Versicherung berechnet wird.
Es sollte, wie bei den anderen KK nach dem Einkommen berechnet werden.

Mein Bruder bekommt seit 2 Jahren die LAK-Rente, hat sowohl Hof als auch ein Geschäft - er zahlt quasi den doppelten KK Beitrag bei der LKK.
Es zählen die ha und das Einkommen aus dem Geschäft!
Nur der LAK Beitrag ist weg gefallen. Der war etwa so groß, wie die Hälfte der jetzigen LKK Beitrages!
Also: Null : Null  -- kein Vorteil für ihn.
 

« Letzte Änderung: 02.08.26, 14:21 von goldbach »

Offline Mathilde

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #21 am: 02.08.26, 15:47 »
Hallo Goldbach,
das mit den Hektar verstehe ich voll und ganz oder was glaubst Du würden dann die mitarbeitenden Söhne verdienen?
So schlecht ist die LKK gar nicht. Man kann sich da tatsächlich nach Einkünften als selbständiger Versichern.
Ich würde da mal nachhaken.

LG Mathilde
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Marie von Ebner-Eschenbach

Online frankenpower41

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #22 am: 02.08.26, 16:59 »
Spontan hätte ich in Erinnerung, dass die Landw. Pflicht KV 1974 eingeführt wurde. Aber vielleicht stimmt ja doch dein nachgelesenes 1972.

Soweit ich weiß, hatte man sich vorher selber und freiwilig versichert.

das ergibt Sinn.
Mein Mann weiß aber dass seine Großeltern selbst zahlten, mir ist das fremd.
Wenn Versicherung "freiwillig" war, dann hatten vermutlich manche/viele  keine Versicherung.


Ich habe jetzt meine Mutter gefragt.  Sie istJahrgang 1939   und weiß dass bei ihnen Zuhause keine Versicherung bestand.
Dann erzählte sie, als mein Zwillingsbruder und ich Ende 1962 geboren wurden  sie noch als berufstätig galt. Sie hatte vorher verssicherungspflichtig Fabrik gearbeitet. (auch noch einige Zeit nach dem Mutterschutz)
Sie meinte damals war es noch so dass die Kinder nicht bei der Mutter mitversichert waren sondern beim Vater und der hatte keine Versicherung.
Wir waren Frühgeburten (ich unter 2000 g) und kamen in die Kinderklinik nach Nürnberg. Das hätte gekostet. 
Der Arzt in der Kreisstadt hat sich mit Krankenkasse von Mutter (AOK) kurzgeschlossen und weil sie 5 Jahre eingezahlt und nie krank war haben die dann übernommen, allerdings wollten sie auch dass mein Vater sich dort versichert und wir dann bei ihm dabei sind.  Ich denke mal dass das heute so unbürokratisch nicht mehr ginge.
Im Nachhinein muss ich sagen dass das auf jeden Fall richtig war.  Mein Bruder war als Kleinkind länger in Uniklinik und auch mein Vater war als wir noch klein waren mal sehr krank.

Offline Monika54

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #23 am: 02.08.26, 18:06 »
Zuerst war ich mit meinem Mann in der BMW BKK versichert.
Mit Beginn der landw. Altersrente in der Lkk.
Mit Beginn der Deutschen Rentenvers. ( Mütterrente ) in der AOK.
Dann habe ich herausgefunden, dass die BMW BKK Ehepartner nehmen muss und auch einige Vorteile hat. Jetzt bin ich bei BMW BKK.
In der LKK bleiben ging nicht.

Offline suederhof1

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #24 am: 03.08.26, 09:28 »
Hallo Hamster
Ich bin zur DAK gewechselt.
Als ich in die Ausbildung kam ,bin ich zur DAK gekommen.
Seit der Heirat bin ich dann  in der LKK.
Bin mit allem zufrieden gewesen.
Das sich jetzt so ein Schlamassel ergeben hat , kann ich nicht nachvollziehen. :-\
Ich finde das so ein bisschen Altersdiskreminierung. ::)

Offline landleben

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Re: Landw. Krankenversicherung
« Antwort #25 am: 03.08.26, 10:36 »
Mein Mann hatte ca. 2010 in eine andere Krankenkasse wechseln müssen, weil er in einem ausserlandwirtschaftlichen Beruf mehr verdiente als mit der Landwirtschaft.

Als er dann in Rente ging, kam auf das er wieder in die LKK gehen müsste. ABER bei Renteneintritt war er 10 Jahre in der Barmer und musste dann dort bleiben. Irgendwie hat es auch damit zu tun, wo man die letzten 10 Jahre versichert war vor Renteneintritt. (wenn ich mich recht entsinne)

Meine Schwiegermutter war IMMER in der LKK auch als Altenteilerin.

Landleben