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Heimat

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annama:
" HEIMAT IST :
WO ICH VERSTEHE UND VERSTANDEN WERDE "

Heimat ist für mich die Geborgenheit meiner Familie.

Meine Heimat ist Rheinland-Pfalz in dem ich schon dreimal umgezogen bin,hier in diesem sagenhaft schönen Land fühle ich mich einfach geborgen und wohl.
Heimat bedeutet für mich Nähe zu Menschen ,zur Natur und zu meiner Familie. Heimat ist für mich auch Hoffnung, im Alter nicht isoliert zu sein. Gemeinschaft erst lässt Heimat bewusst erfahren , mit meinem Mann , mit Kindern , Enkeln und Freunden , mit denen bin ich daheim.

Bin ein richtiges Landei geworden und würde mit einem Leben in der Großstadt nie tauschen wollen.

LG.annama

LunaR:
Mir geht es da wie Elisabeth. Heimat ist auch für mich am ehesten meine 4 Wände um mich herum. Ansonsten habe ich mich schon immer etwas heimatlos gefühlt. Habe immer etwas Fern-/Heimweh, wohin auch immer, in mir. Ich kann fast überall leben, bin aber nirgends wirklich zu Hause.

LG
Luna

Lulu:
Ich werde oft gefragt, ob ich meine norddeutsche Heimat vermisse und stoße auf Unverständnis, wenn ich sage, nein.....meine Heimat ist hier (im Süden) mit meinem Mann und unseren Kindern.
Jeder in meinem Umfeld erwartet immer großes Heimweh, aber das hatte ich nie.
Natürlich tut es mir um meine Eltern oder meinen Bruder leid, die ich höchstens einmal im Jahr sehen kann. Die lieben Menschen vermisse ich sehr.

Heimat ist da, wo man sich zuhause fühlt.

Gruß
Lulu

Clara:
Hallo mal eben,

ich denke, Heimat weiss man erst zu schätzen, wenn man sie mal verlassen hat oder im schlimmsten Fall, wenn man sie verlassen musste...

Heimat ist der Boden/der Anker eines Menschen, da liegen seine (familiären) Wurzeln für sein Leben. Wurzeln sind unglaublich wichtig- für Menschen ebenso wie für die Pflanzen.

Heimat lässt sich schwer in Worte fassen, weil es sind Gerüche, es sind Erinnerungen, die jeder mit bestimmten Orten verbindet... wie der Strasse in der er einst wohnte, der Friedhof, die Kirche, die Synagoge, die Moschee... Es sind Erinnerungen und Gedanken an liebe Menschen, an eine Region, an das Essen und Trinken und an die Traditionen...


Beste Grüße,

Anja

Luxia:
Hallo Clara,

Da muss ich dir widersprechen.

Ich habe meine Heimat verlassen, lebe jetzt 1000 km entfernt im Ausland und fühle mich hier wohl, auch wenn ich hier noch keine Wurzeln habe und mir vielleicht auch nie welche hier wachsen.
Mein Heimatland sehe ich nicht verklärt, sondern durchaus kritisch. Es gibt viele schöne Erinnerungen an zuhause, vor allem Feste, Rituale, Essen,aber es tut nicht mehr weh, wenn ich daran denke und ich kann mir nicht vorstellen wieder dahin zurückzuziehen. Das was mir wichtig ist, mein Mann und meine Kinder, sind ja mit mir umgezogen und wo wir als Familie zusammen sind, da ist für mich Heimat.

Wenn ich zuhause sage, dann meine ich entweder unser Haus, egal wo es steht auf dieser Welt,  oder meine alte Heimat, die ich jetzt im Ausland nicht mehr oder weniger schätze als vorher.

Und wie weiter vorne schon mal geschrieben wurde, fern der Heimat lebt es sich wesentlich leichter, da man dem Dorftratsch aus alten Familienstreitigkeiten nicht ausgesetzt ist.

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