Autor Thema: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?  (Gelesen 74940 mal)

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Offline heike

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #45 am: 20.02.09, 21:19 »
Hallo Conchita
Diese Erfahrung wir auch gemacht. Allerdings haben wir Milchkühe und da bindet man normal ja niemals die ganze Herde an. Wir haben Anfang November das erste Mal geimpft was auch ruhig vor sich ging. Ende November die 2. Impfung waren plötzlich einige Kühe unruhig und mussten in eine Ecke getrieben werden um sie zu impfen. Das kommt normal nicht vor auch nicht die Male wo Viertelgemelkproben genommen wird. Sowas lassen die meisten Kühe ohne gross zu mucken über sich ergehen dafür braucht man sie nicht festzusetzen.
Als wir im Januar einige Kühe zur Nachzuchtbeurteilung hatten, reagierten einige  Kühe auf die Zuchtberater. Statt neugierig die Fremden zu beschnuppern zeigten sie eindeutet Angst. Die Zuchtberater erzählten dass das seit der Impfung,  von ihnen auf vielen Betrieben festgestellt wurde. Die Milchkühe sind scheuer geworden durch die Impfung nicht nur bei uns sondern überall.
Vorgestern kam eine Dame vom Plantedirektoret. Ohrmarkenkontrolle. Die Färsen, die zwar im Stall sind aber immer auf ein Stück Weide können haben Reissaus genommen. Die sind durch den Draht bis auf die hintere Kuhweide, mein Mann und die Krontroldame hinterher. Sie konnte nur feststellen das alle Färsen beide Ohrmarken hatten, die Nummern konnte mein Mann zum Glück auswendig. Sie hat es ihm geglaubt denn an die Färsen kam sie nicht nah genug ran um die Nummern selber zu lesen. Sie glaubte auch ohne weiteres das die Fremdenscheu der Färsen eine Folge der Bluetongueimpferei sei.
Die gute Nachricht war das die Kontroldame bei uns keine Fehler gefunden hat. Sie hat noch einigen Papierkram, Schlachtereiabrechnungen usw. kontrolliert. Alles OK 8)
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Heike

Offline heike

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #46 am: 20.02.09, 21:28 »
Ich glaube die schlimmste Folge bei uns ist, das die Tiere neuerdings fremdeln. :o

Und wir hatten auch Tiere die verkalbt haben, die plötzlich nicht mehr tragend waren. Einzelne. Eine Kuh hat im 7. Monat verkalbt mit einer bösen Euterentzündung. Was davon ist normal, was nicht sowas kann immer vorkommen. Erhöhte Zellzahlen nach dem Impfen kann an der Pickserei liegen, sowas macht man nicht ungestraft mit Tieren. Hinterher sehen die in jedem Fremden einen Bösewicht der ihnen in den Hintern pickst.
Venlig hilsen fra Danmark
Heike

Offline Mirjam

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #47 am: 21.02.09, 16:45 »
Frage: Vorsorglich - wie könnte man die Tiere ggf. homöopathisch beruhigen (gegen die Panik/Aufregung mit Blumensprüher auf Nase mit gelöstem Homöopathika)? Oder den Impfwirkungen/Fieber etc. vorbeugen mit Entzündungshemmern? Bei meinen Kids hab ich da gute Erfahrungen - wär das möglich zu übertragen?

viele Grüsse

Mirjam


Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!

Offline Bauernrebellin

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #48 am: 21.02.09, 18:19 »


Hallo Mirjam!

Natürlich kann man die Tiere "vorsorglich " mit  z.B. Aconit behandeln, gegen "Streß", aber spätestens, wenn die ersten Tiere gestochen *geimpft* werden, ist die beruhigende Wirkung für alle dahin, weil wenn die Betriebsfremde Person (TA) zwischen den Kühen rumwuselt, und wohl die meisten Kühe beim Stich zusammenzucken, treten, abhauen, was auch immer, ist die Beruhigende Wirkung durch Homöopathika für den Rest der Herde "dahin", denn die haben Antennen für sowas.

*SorryfürdenlangenSatz*

Ich war vor 3 Wochen erst auf einem Seminar mit Frau Gnadl , die bestätigt hat, dass die Blauzungenerkrankung sehr wohl mit Homöopathischen Globuli`s bzw. Nosoden behandelbar ist.

Viele Güße

Bauernrebellin

Offline Kleeblatt

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #49 am: 21.02.09, 19:38 »
Hallo,
es war im Rindertreff ,wo ich die Frage nach der Toxität des BT 8 Impfstoffes fragte.

Ein dort vor Monaten noch schreibender Tierarzt konnte bestätigen, dass bei "Selbstinjektion" in einem Finger, dieser mit einer Warscheinlichkeit dem betroffenen Tierarzt oder Viehhalter, verloren gehen kann.

Diese Aussage habe ich dann vor Wochen einem Viehhändler mitgeteilt, der dann bei einer angetroffenen Impfung den dort gerade impfenden Tierarzt fragte, ob es bei einer Selbstinjektion dieses Impfstoffes zum Verlust eines Fingers oder sogar Beines kommen kann.

Der Tierarzt antwortete darauf, dass er sich bei der Impfaktion ins Bein gepiekt habe, ohne "abzudrücken".

Seit Wochen würde diese "Unfallstelle" am Bein des Tierarztes sehr schmerzen.

Eine klare Aussage.

Grüße
Heiner

Offline Bauernrebellin

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #50 am: 21.02.09, 20:20 »


Entschuldigt, ich vergaß vorhin noch zu schreiben, WENN dieser Impfstoff doch so gar nicht gefährlich wäre, wieso müssen wir uns dann hier um Mittel austauschen, die die Impf-
folgen abmildern??
Das würde ja doch gar nicht not tun, oder ??? :P :-X

Von unserem Viehhändler wissen wir übrigends, dass er in unserer Gegend SEIT der BT Impfung laufend kranke Kühe/Rinder *verräumen* muß, er dies aber nicht laut (öffentlich) sagen dürfte, weil ihm sonst das Vet.Amt aufs Dach steigt, die haben ihm quasi nen Maulkorb gemacht. >:( >:(

Gute Nacht

Bauernrebellin

Offline Asta

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #51 am: 21.02.09, 22:11 »
Hallo
am 6.Feb. wurden unsere Kühe und Rinder gegen Blauzunge geimpft.
Am 11. Feb. hatten wir eine kranke Kuh. Sie legte sich dauern und überall hin.
Dem TA; es war leider nicht der Impfer, teilte ich zur Info das Impfdatum mit.
Mein Mann hatte den Verdacht, die Erkrankung des Tieres könnte was mit der Impfung zu tun haben.
Der TA meinte ziemlich hässig, eine Impfreaktion trete am 2. Tag auf, danach sei es kaum der Fall.
Ich war wie vor den Kopf geschlagen! Ich weiss aus meiner Ausbildung, dass Reaktionen auf Impfungen noch nach Wochen auftreten können! Also glaube ich nicht, dass die Blauzungenimpfung eine Ausnahme macht!
Ach fast hätt ich es vergessen; die Kuh litt an Blinddarmentzündung.
« Letzte Änderung: 21.02.09, 22:16 von Asta »

Offline eifelrosi

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #52 am: 21.02.09, 22:18 »
Hallo,

wir haben voriges Jahr im Sommer unsere 4 Rindergruppen zu beiden Impfungen von der Weide nach Hause getrieben (ohne Treibwagen), wieder zur Weide und dann im Herbst wieder heim (teilweise Strecken über 2km). Da haben wir kein einziges Mal Probleme gehabt, die Rinder so zu treiben. Auch jetzt bei der Impfung am Dienstag (140 Tiere in einer Stunde mit Kanülenwechsel nach jedem Tier) hatten wir nicht den Eindruck, dass die Tiere Angst hatten vorm Tierarzt, obwohl es ja jetzt die 3. Impfung war. Im Boxenlaufstall sind die Feststellgitter fast komplett kaputt, also haben wir alles "im Vorbeigehen" gemacht - TA geimpft, ich mit Kennzeichnungsspray hinterher, Tochter auf der Liste dann abgehakt, wer geimpft ist.
Unsere Tiere sind zwar durch Feriengäste auch gewöhnt, dass immer wieder Fremde mit im Stall sind, aber die kommen ja nicht mit Spritzen an  ;D. Unser Berater von der Kammer war auch einmal hier, um sich alle Tiere anzusehen. Zur gleichen Zeit kam der TA, um TUs zu machen und teilweise Kühe zu behandeln. Der Berater meinte, in jedem anderen Betrieb könnte er dann seine Sachen zusammenpacken und gehen, bei uns würden die Tiere ja sogar auf den TA zugehen  :o. und das war vor den Impfungen, also gibt es genug Betriebe, die wohl grundsätzlich dann die Herde unruhig haben, wenn der TA kommt!
Jetzt nach der Impfung am Dienstag hatten wir am Mittwoch eine Kuh, die verkalbt hat - Zwillinge, schon sehr groß, 5 Wochen zu früh - Vorsichtshalber ist eine Blutprobe gezogen worden und der TA hats an das Veterinäramt weitergegeben, aber ich glaub eigentlich nicht, dass das mit der Impfung zusammenhängt.
Fruchtbarkeitsprobleme haben wir nicht mehr als sonst im letzten Jahr gehabt, Zellzahlprobleme hatten wir auch nach keiner Impfung gehabt (jetzt nach der war die nächste Tankmilchprobe  Durchschnitt).
Bei den Kälbern ist mir auch nichts aufgefallen bisher, übernächste Woche kommt ein großer Schwung, wo die Mütter dann Anfang der Trächtigkeit geimpft wurden, da werd ich dann mal sehen, ob da was auffälliges ist.

Die akuten Blauzungenfälle, die wir voriges Jahr vor den Impfungen hatten, haben wir teilweise behandelt. Aufgefallen waren uns erst auf den Weiden die ungekauten Klumpen Gras, die überall herumlagen - die Tiere konnten also nicht wiederkauen. Bei den Kühen hatten wir Tiere, die einen Tag lang keine Milch gegeben haben ohne erkennbaren Grund, die hatten auch teilweise diese Bläschen auf der Nase. Das war also bei uns nicht soo schlimm, aber hier in der Gegend waren einige Betriebe, die mehrere verendete Kühe zu verzeichnen hatten und nach den Impfungen hat unser TA von keinen Todesfällen gehört.

Viele Grüße
Roswitha
Schön, dass es den BT gibt

Offline Kleeblatt

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #53 am: 22.02.09, 06:32 »
Hallo,
ist Euch eigentlich ein einziger Betrieb bekannt, der bislang nicht gegen  Blauzunge geimpft hat und dabei in der Herde wegen des (fehlenden?) Schutzes ,  starke Blauzungenkrankheitssymptome, hatte?

Mir sind in meinem Kreis 2 Betriebe bekannt, wo Teile der Herde, auch tragende Tiere in Weiden, im Sommer 08 nicht geimpft wurden.

Der geimpfte Teil der Herde macht dort heute die Schwierigkeiten, die Nichtgeimpften haben normal gekalbt und sind schnell wieder tragend geworden.
Meine Herde ist nicht geimpft und war völlig     OHNE     Blauzungensymptome und sterbenden, oder mißgebildeten Tieren .
Davon konnte sich sogar eine Kreisveterinärin vor Weihnachten bei der CCC - Kontrolle überzeugen.

Also ist es sehr weit hergeholt, wenn grundsätzlich von Erfolgen der Impfung gesprochen wird, weil keine Blauzungenfälle mehr registriert wurden.

Mir ist nicht ein ungeimpfter Betrieb bekannt, wo Blauzungenprobleme seit Sommer 08 aufgetreten sind.

Grüße
Heiner




Offline mary

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #54 am: 22.02.09, 06:53 »
Hallo Mariellche,
komisch find ich, dass ausgerechnet alle Kalbinnen aus der Box, in der ein Tier verendet ist, so anders reagieren. Nachdem inzwischen für ganz viel Geld Kurse angeboten werden, wie die Psyche der Rinder funktioniert, von Cowmanship bis ............,
soll ein grausamster Todeskampf spurlos an den Artgenossen vorbeigehen????????Selbst mir kommt immer wieder Bilder unter, so hab ich noch kein Tier bei uns im Betrieb sterben sehen.
Alle 5 Wochen stehen die Neulinge vor dem Melkstand und wollen nicht reingehen, weil sie den Trutester noch nicht kennen,
Unser Hund sofort den Schwanz einzieht, wenn er nur den TA erblickt, er scheint eine nicht ganz harmlose Behandlung doch nicht vergessen zu haben. Das Langzeitgedächtnis von Rindern scheint mir ausgeprägter zu sein als das von den Pferden. Niemals würde man in einer Pferdeherde so arbeiten - aber den Rindern mutet man das einfach zu.
Wir hatten noch nie Kalbinnen, die so eine Panikhaltung haben, wenn wir da nicht gut aufpassen, dann überrennen sie einen im Stall.
Ich vermute, dass diese Impfung sehr schmerzhaft ist, das scheint im Gedächtnis hängen zu bleiben.
Unsere Tiere sind eigentlich sehr umgänglich und menschenfreundlich und ich möchte auch in Zukunft mit ihnen einigermaßen normal arbeiten können.
Nochmals hab ich kein Verlangen, von einem Tier überrannt zu werden, wenn jetzt die Tiere schon wieder geimpft werden sollen,
in Kürze ist dann wieder Weidehaltung angesagt, von denen, die diese Impfung anordnen, steht keiner im Stall, rennt hinter den Tieren her und muss mit ihnen arbeiten. Und wenn ein Tier elend verendet, hilft einem auch keiner beim rausziehen.
Selbst die Fahrer der TVA, die eigentlich einen Malukob verordnet bekommen haben, scheinen die vielen Tiere nicht mehr so gut wegzustecken.
maria




Offline Caddy

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #55 am: 22.02.09, 13:18 »
Hallo, mir sind einige Betriebe bekannt geworden, die nicht geimpft haben - Impfverweigerer, diese haben reine
Stallhaltung. Haben alle gesunde Tiere ohne Blauzungenvirus.
Dieser strenge Winter mit den strengen Frosttagen und Schnee hat den Gnitzen ein Ende gemacht.
LG Imke
Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke

Offline Mirjam

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #56 am: 22.02.09, 17:27 »
Ich gehe davon aus, dass die Nadel gebraucht war? Hat er die Stelle an seinem Bein vor dem Einstich desinfiziert? Oder durch die schmutzige Kleidung gestochen, der Stall war sicherlich auch antispetisch? Entschuldige, aber da kann soviel sein, was nicht mit dem Impfstoff zu tun hat, das ist mir zu wage, ich halte es für keine klare Aussage.

Hallo Annelie,

wir hatten früher Durchimpfaktionen Mykoplasmen bei Ferkeln. Nicht lustig, viel Stress und auch viel Adrenalin und auch da war mal eine Nadel daneben und da erinnert man sich IMMER tagelang dran :-\. Letztes Jahr hab ich bei einem Landwirt mal in die Kondenswassersuppe eines verschmutzten Wärmetauschers gegriffen und mir dabei bei einer heraussstehenden Schraube die Hand aufgeritzt...  :-\ zwei Stunden später fings schon das Pochen an...

Änderung - hier der Link zu einem Krankheitsverlauf mit erschreckenden Bildern nach Verletzung mit Spritze bei einer Impfung;  es war Doc Stein, der das mal eingestellt hat:

http://www.animal-health-online.de/gross/2008/03/28/dramatische-infektion-und-entzundung-nach-kanulenverletzung/10018/

(aho) – Beim Umgang mit Spritzen in der täglichen Arbeit kann es zu dramatischen Verletzungen und Folgeerkrankungen kommen. Wie jetzt ein Landwirt aus Niedersachsen im Gespräch mit der aho-Redaktion berichtete, hatte er sich beim Impfen seiner Ferkel eine benutzte und verschmutzte Kanüle in die Sehnenscheide seines linken Zeigefingers gestochen. Daraufhin entwickelte sich eine massive Infektion, die einen längeren Krankenhausaufenthalt notwenig machte. Im Verlauf der Behandlung wurde die Hand vom Chirurgen aufgeschnitten, so dass Wundsekrete abfließen konnten. Nach Einschätzung der behandelnden Ärzte lässt sich die volle Funktionsfähigkeit der Hand nicht wieder herstellen.

Anmerkung der aho-Redaktion: Landwirte und Tierärzte, die sich mit einer Spritze selbst verletzten, sollten dies Ernst nehmen und ärztlichen Rat in Anspruch nehmen. Insbesondere Impfstoffe, die Mineralöl enthalten, können heftige Gewebsreaktionen hervorrufen, so dass eine chirurgische Öffnung des betroffenen Bereichs notwenig wird.


Frage, was hat der BT-Impfstoff für einen Trägestoff? Bei Mykoplasemen gibts 3 verschiedene Trägerstoffe mit unterschiedlicher Verträglichkeit (als Beispiel).

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 22.02.09, 19:06 von Mirjam »
Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!

Offline ingridk

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #57 am: 22.02.09, 20:03 »
Hallo,

am Freitag war in Neukirchen / Haggn BBV Versammlung mit Staatssekritär Herr Lindemann. Somit sind wir da hingefahren. Ich wollte ihm auf jeden Fall einpaar Fragen wegen der Blauzungenimpfung fragen.
Warum jetzt Impfen und nicht nach einem Jahr, obwohl dies auf dem Beipackzettel steht, warum einen anderen Impfstoff, usw. Warum ich keine Unterschrift bekomme, dass in der Milch keine toxischen Substanzen sind. Nur darauf alleine antwortete er: Das ist im ganz neu, dass in der Milch etwas sein sollte.

Nun frage ich euch Frauen: Auf was passt jede stillende Frau ? ????????
Doch auf das was sie isst und trinkt. Weil man es über die Milch weitergibt oder ???????? Warum soll das bei den Kühen anders sein??? Und aus diesem Grunde impfen wir nicht.

Und was dann noch interesant war. Am Schluss plauderten wir noch  und dann kam Paul Scharz auf mich zu und sagte: Wir sollen das Thema Blauzungen in privaten Kreisen besprechen aber nicht in der Öffentlichkeit.

Also da kann sich jeder selbst die Gedanken machen. Ich habe ihn dann nur gefragt WARUM NICHT??????

Mein Gott wir liefern die Milch für die Verbraucher und machen wir uns indirekt mitschuldig, wenn andere Menschen immer mehr Milchallergie  bekommen?

schönen Abend Ingrid

Offline Kleeblatt

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #58 am: 23.02.09, 11:28 »
Hallo,

zu den Gefahren der Impfstoffe bei  versehentlicher Selbstinjektion habe ich unter anderem vor Monaten im top agrar Rinderreff  von einem Tierarzt aus meiner Region, erfahren, dass er einen Impfstoff kenne, wo in der Packungsbeilage stände, dass man beim versehentlichen Impfen in den Finger mit dem Verlust des Fingers zu rechnen sei. Die Waschzettel der Impfstoffe lägen immer anbei und seien zu beachten.

Mir ist auch bekannt, dass die Impfstoffe einer Einstufung unterliegen und der Blauzungenimpfstoff in der Toxität und auch Injektionsmenge, vergleichbar ist, mit denen des MKS Impfstoffes.

Ein schweizer Tierarzt hat sich dazu geäußert, nachdem er die Packungsbeilagen gesehen hatte:"Das sind ja MKS - Impfstoffe".

Grüße
Heiner   

Offline Marjellche

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Re: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?
« Antwort #59 am: 23.02.09, 13:20 »
zu den Gefahren der Impfstoffe bei  versehentlicher Selbstinjektion habe ich unter anderem vor Monaten im top agrar Rinderreff  von einem Tierarzt aus meiner Region, erfahren, dass er einen Impfstoff kenne, wo in der Packungsbeilage stände, dass man beim versehentlichen Impfen in den Finger mit dem Verlust des Fingers zu rechnen sei. Die Waschzettel der Impfstoffe lägen immer anbei und seien zu beachten.


Es gibt auch ein Medikament gegen Lungenerkrankungen, bei dem der Tierarzt bei einer Selbstinjektion ruck-zuck sterben kann. Das erkrankte Tier, dem es injiziert wird, macht es trotzdem gesund.
Man muß immer einmal mehr aufstehen als man gefallen ist!
Lieben Gruß - Marjellche