Autor Thema: Augenlicht ... Brille, Kontaktlinsen, Laser oder OP ???  (Gelesen 43787 mal)

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Offline MargretTopic starter

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Hallo,

hat irgendwer Erfahrung  mit sog. Trübung der Häute der Hornhaut ?
Speziell bei älteren Leuten (über 70)  ?  Event. in Verbindung mit Diabetes ?
Event. mit der Erscheinungsform,  dass es  "bessere  und schlechtere Tage"  gibt.

Nach unseren bisherigen Auskünften,  ist das nicht wieder heilbar  sondern schreitet weiter,  wobei das Tempo und die  Stärke nicht vorhergesagt werden.

Es gebe praktisch keine Heilung und auch  keine sinnmachende OP im früheren Stadium,  die sich  "lohnt". Die OP sei auch sehr aufwändig wg. den vielen Hautschichten.
Einzige Möglichkeit sei Transplantation von Hornhaut eines frisch Verstorbenen. 
Wg. der sehr hohen Abstoßungsrate wird aber davor sehr abgeraten,  denn Abstoßung bedeutet absolute Blindheit.
So würde Transplantation erst bei sehr, sehr schlechter Sicht in Erwägung gezogen. 

Jede Erfahrung oder Information  wäre sehr interessant für uns.  Danke.

Margret
« Letzte Änderung: 03.08.08, 23:39 von Freya »

Hage

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Hallo Margret,

ist der "graue Star" gemeint, das ist auch eine Form von Trübung der Augenhornhaut.
Wurde bei mir im März festgestellt und ist noch nicht so schlimm.
Habe im Oktober wieder einen Augenarzttermin und muß feststellen dass es schlimmer
geworden ist auf meinem rechten Auge. Das ganze nervt und im nächsten Jahr
werde ich wohl eine OP haben, falls es schlimmer wird. Vor einem halben Jahr
hat mir der Arzt noch 100% Sehfähigkeit bestätigt.
Man bekommt den grauen Star wie man auch graue Haare bekommt, weil
ich noch keine 70 bin und auch keine Diabetis habe.
Infos zum  Katarakt
und Laserbehandlung

Offline MargretTopic starter

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Danke,  Hage,

für deine Information.

"Leider"  ist es kein Star,  weder der graue noch der grüne.
Da diese wohl operabel sind,  wären die uns  "lieber" (möchte mit dieser Aussage aber niemanden verletzen,  der davon betroffen ist !!!).

Definitiv in Ordnung  ist zum Glück auch die Netzhaut;  das wurde genau untersucht.
Erkrankungen der Netzhaut wären wohl noch schlimmer,  da sie nach meinen Informationen  schneller/unweigerlicher  zu Erblindung führen und ebenfalls eher nicht   operabel sind.

Eine Augenarzthelferin, die mit uns bekannt ist,  gab mir auf meine Frage hin die  (private)  Auskunft,  dass es wohl keinen nachvollziehbaren Grund gibt,  dies Hornhauttrübung zu bekommen.   Eben wie bei vielen Krankheiten  "halt so zufällig".

Sie findet bloß interessant,  dass das Krankheitsbild  unterschiedlich stark auftritt an den verschiedenen Tagen.

Leider findet der  behandelnde Augenarzt,  dass nichts zu tun sei  und die Patientin  erst in ca.  1/2 Jahr wieder zur üblichen Kontrolle kommen soll.
 

Margret

Offline klara

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Hallo Margret,
das würde ich aber nicht so ganz lassen. Dein Patient soll mal noch einen anderen Augenarzt konsultieren.
Unsere Oma hatte auch bedingt durch Alterszucker das mit den Augen. Wenn´s mal so richtig stark sich äussert, ist´s zu spät. Bei ihr wurde noch geläsert.Lesen konnte sie nur noch mit grosser Lupe.Ob es sich um Hornhauttrübung handelte weiss ich nichtmehr.
LG KLara
Carpe diem,nutze den Tag

Hage

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Grauer Star

gestern vom Augenarzt die Hiobsbotschaft erhalten, dass das rechte Auge innerhalb
einen halben Jahres von 100% auf 20% Sehfähigkeit sich verschlechtert hat.
Demnächst bekomme ich Post vom Krankenhaus und dann wird das behandelt.
Hab jetzt schon Bauchschmerzen deswegen. :'(

Offline MargretTopic starter

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Hallo,

die Patientin war inzw. nochmals beim Augenarzt,  da sich das Sehvermögen eher verschlechtert hat und sie sich gar nicht auskannte mit der Erkrankung und dadurch auch sehr verunsichert war.

Heute hat der Augenarzt  sich endlich mehr Zeit genommen  und die Zusammenhänge genauer erklärt.

Durch schlechte Durchblutung  (Ursache nicht genau klar,  wird gerne auf zunehmendes Alter zurückgeführt)  bildete sich eine trübe Haut,  die sich wellt.
Bei Aufregung  z.B. ist die Durchblutung schlechter,  Wellung stärker,  Sehvermögen schlechter.
Es stimmt also,  dass es  bessere und schlechtere Zeiten gibt.  Durchblutungsabhängig.

Die gemessenen Seh-Werte sind gar nicht sooo schlecht,  aber das subjektive Empfinden der Patientin ist manchmal schlechter bzw. dann das Sehvermögen.
Sie kneift dann ein Auge zu  und sieht damit etwas besser.

Räumliches Sehen ist sehr oft gestört.  Geradeaus sehen  geht relativ besser;  rechts und links seitlich  schlechter,  das ist oft schräg usw.  Hat er der Patientin als dem Krankheitsbild entsprechend bestätigt.

Interessanterweise  redet niemand von Autofahrverbot  o.ä.....  :o
Wir können nur an die Patientin appellieren,  dass sie eben nur fährt,  wenn sie  "einen guten ,  d.h. gut durchbluteten Tag hat".

Diese Trübung  bzw. Wellung der Hornhaut kann theoretisch operiert werden.
Da das aber entweder gelingt  oder der Patient daran erblindet (es klappt relativ öfters nicht),  kommt OP erst dann  in Frage,  wenn es mal total schlecht ist.  Sonst wäre das Risiko zu hoch.

Die ganze Sache hängt ganz sicher nicht mit Diabetes zusammen (Patientin ist zuckerkrank).

Kennt jemand von euch sich damit aus  und hat Erfahrungen zu berichten ?

Margret

siglinde

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Hallo
Wie sieht es denn mit dem Augeninnendruck aus?Meistens wenn die Hornhaut getrübt ist, ist auch der Augeninnendruck sehr hoch, sollte ungefähr bei 15-18 sein.
Also ich würde mir die nächste Augenklinik suchen und eine Untersuchnung machen lassen.
Sich Informationen einzuholen kostet ja nix.
Ich kann aus Erfahrung sagen, daß man mindestens 3 Meinungen einholen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
Gruß siglinde

Offline MargretTopic starter

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Hallo Sieglinde,

ich weiß es nicht,  wie der Augendruck ist und ob er überhaupt untersucht wurde.
In einer Augenklinik war sie schon,  aber dort wurde  nach Auftrag auf Überweisung m.E.  lediglich Schlimmeres ausgeschlossen (Netzhautablösung oder ähnliches),  was definitiv nicht vorliegt.
Auch dort waren sie  zufrieden mit dem altersgemäß relativ  ordentlichen Sehvermögen.

Margret

EdS

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Strich- und schleierartige Hornhauttrübungen
andere Ursachen, Schlaganfall, unbedingt ausschließen [!]

Unabhängig vom Augeninnendruck.
Kann bereits in der Jugend auftreten.
Ursache weltweit bislang ungeklärt,
bislang auch keinerlei Therapieansatz bekannt.

Nach Akzeptanz
allenfalls minimale Störungen der Sehfähigkeit,
keine Beeiträchtigung des Scharfsehens,
keine Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit

Gehirn blendet diese Schleier, ebenso wie Schmutz auf der Brille/Kontaktlinse, meist aus.
Tritt, meist unbeachtet, relativ häufig auf.
Keinerlei Anlass für Besorgnis, wenn keine wesentliche Verschlechterung eintritt.
Da hilft nur

Gar nicht beachten,
einfach akzeptieren.

Mit den besten Wünschen für 2007

[Persönliche Mitteilung - ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit - bei Verschlechterung unverzüglich Fachärzte konsultieren!]

Otto

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Unser jngster hat vor einer Woche seine Augen ,,lasern``lassen.Er war kurzsichtig und hat schon ewig Brille,Das war er leid.Die schwitzte immer und bestaubte in der Tischlerei .Jedes Jahr neue Gläser wegen Kratzer .Läuft auch ins Geld...... Deshalb nun die Radikalkur in Bremen .Sieht nun gut in der Nähe .In der Ferne noch nicht so gut.
Schaun wir mal .
Gruß Otto

Offline maggie

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Re: Augenlicht ... Brille, Kontaktlinsen, Laser oder OP ???
« Antwort #10 am: 28.05.07, 17:25 »
ich habe eine kollegin die hatte furchtbar dicke brillengläser -

sie ärgerte sich immer, da sie nur eine begrenzte auswahl an gestellen zur verfügung hatte -
vor einigen jahre lies sie sich auch die augen lasern und trägt heute nur noch bei der näharbeit eine ganz feine brille...
sie ist echt happy - ging aber da noch scheuslich ins geld, da die kasse das noch nicht bezahlte - wie es heute ist weiss ich nicht -
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline Ingi

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Re: Augenlicht ... Brille, Kontaktlinsen, Laser oder OP ???
« Antwort #11 am: 28.05.07, 19:23 »
Der Neffe (33) meines Mannes hat in der letzten Woche seine Augen in der Türkei lasern lassen und ist begeistert. Er hatte sogar die Zustimmumg seines Augenarztes. Der Preis war o.k. und die Angelegenheit war in 4 Tagen erledigt.
Viele Grüße
Ingrid

Offline Freya

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Re: Augenlicht ... Brille, Kontaktlinsen, Laser oder OP ???
« Antwort #12 am: 29.05.07, 01:42 »
neues Thema wurde geteilt von "kinder mit Brille" rausgenommen
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

Offline Fine

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Re: Augenlicht ... Brille, Kontaktlinsen, Laser oder OP ???
« Antwort #13 am: 29.05.07, 13:46 »
Unser ältester Sohn hat sich  letzten Sommer die Augen lasern lassen.
In einer Privatklinik in Köln.
Wird ja sowieso nicht von der KK  übernommen.
Kostenpunkt: 4.500 €
Hat gut geklappt u. braucht seitdem keine Brille mehr.
Er war kurzsichtig . Ein Auge 1.25 Dioptrin u. das andere Auge 12.0 Dioptrin.
Ja, ihr habt richtig gelesen- so eine Differenz  zwischen beiden Augen

Fine

Jetzt im Sommer muß er zur Nachkontrolle.
Bis bald
                 Fine

Offline Marina

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Re: Augenlicht ... Brille, Kontaktlinsen, Laser oder OP ???
« Antwort #14 am: 15.11.07, 14:56 »
Hallo,

ich brache mal euren Zuspruch und Trost  ;)
Seit gestern bin ich "stolze" Trägerin einer Gleitsichtbrille.
Bisher konnte ich mit meiner Fernbrille auch gut lesen. Das geht
auch ohne Brille noch. Aber wenn ich in letzter Zeit mit meiner
Fernbrille lesen wollte, brauchte ich fast schon Verlängerungsarme.
Also muss jetzt eine Gleitsichtbrille her.

Jeder hat mich schon gewarnt, dass es eine große Umstellung ist.
Aber dass es soooo arg ist, hätte ich nicht geglaubt.
Die Optikerin sagte schon, dass ich die Brille eisern auflassen soll und
es bis zu 3 Wochen dauern kann, bis sich die Augen gewöhnt haben.
Heute denke ich immerzu, ich bin seekrank. Auto traue ich mich schon gar
nicht fahren.

Hat jemand schon diese Eingewöhnungsphase hinter sich und kann mit Mut
zusprechen?

Gruß
Marina