Autor Thema: Schulabschluss... und dann ????  (Gelesen 42516 mal)

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Rosalinde

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #15 am: 01.03.05, 20:14 »
Hallo,
ich möchte einfach mal ein positives Beispiel erzählen. Mein ältester Sohn ist 17 und macht jetzt das Abitur. Letztes Jahr im Oktober hat er an einer Informationsveranstaltung des Gymnasiums teilgenommen, an der Firmen, Bundeswehr, Behörden und Hochschulen sich vorstellen. Er erkundigte sich über das Chemiestudium bei einer Firma und beim Arbeitsamt.Beide teilten ihm mit, dass er mit eine Lehre und Studium als Chemiker bessere Chancen hätte. Einen Tag später bewarb sich mein Sohn bei der genannten Firma. Zwei Wochen später lud man ihn zum Test, dann, wiederum wenige Wochen später zur Einstellungsuntersuchung, dann zum Vorstellungsgespräch und dann, Ende November, hielten wir den Ausbildungsvertrag in den Händen. Nun fängt er am 01.09. mit der Lehre an. Aber erst muß er noch sein Abi machen.  :)
Auch solche Geschichten passieren in der heutigen Zeit. Man darf nicht aufgeben und muß die Kinder unterstützen.
Bis dann, Rosalinde

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #16 am: 02.03.05, 08:13 »
Hallo Rosalinde

Das ist echt nett, das du das mal so hier rein schreibst :D

Man macht sich wirklich so viele Sorgen und vielleicht kommt ja alles besser 8)
Tschüss,  eure Daggi.

Uschi-

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #17 am: 02.03.05, 09:39 »
Unser Kindermädchen erzählte gestern auch von ihren vielen Absagen zu Bewerbungen auf eine Lehrstelle. Die Zeugnisse sind weniger gut, aber sie ist sehr zuverlässig, selbsständig, fleißig u. angagiert. Schade, dass die Firmen das nicht wissen, ich würd sie sofort einstellen !
Währen meine Kinder jetzt soweit, würde ich ihnen raten, erst mal eine Landwirtschaftliche od. Hauswirtschaftliche Ausbildung zu machen. Da gibts genügend freie Stellen. Außerdem gibts zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, egal ob im Bereich Landwirtschaft, Umwelt d. Dienstleistung. Wenn man nur erst mal eine Ausbildung hat !



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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #18 am: 05.03.05, 18:25 »
Hallo
Da bin ich mal wieder :D

Randi hatte ja nun durch die Ausbildung zur Schulsanitäterin schonmal an den Beruf Rettungssanitäterin gedacht.
Wir haben dann beim Arbeitsamt und bei einem, mir bekannten, Krankentransportunternehmen Erkundigungen eingezogen.

Leider war das Ergebniss eher negativ :(

Seit dem die Kreise und Krankenkassen alle 4 Jahre Ausschreibungen machen , wer nun die Rettungsdienste übenehmen darf, ist dies ein sehr unsicherer Beruf geworden, d.h. man kann sehr schnell die Stelle verlieren, auch wenn man gut ist.

Also werden wir weiter überlegen, was in Frage kommen könnte. ::)
Tschüss,  eure Daggi.

Offline Landmama

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #19 am: 05.03.05, 19:00 »
wir haben ja auch eine Firma und ich habe noch keinen anhand seiner Zeugnisse eingestellt :), ich brauch nen ehrlichen und aufrechten Menschen in meinem Betrieb jemand der im Leben steht und nicht nur die Schulbank gedrückt hat !

Online martina

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #20 am: 06.03.05, 09:23 »
Unser Kindermädchen erzählte gestern auch von ihren vielen Absagen zu Bewerbungen auf eine Lehrstelle. Die Zeugnisse sind weniger gut, aber sie ist sehr zuverlässig, selbsständig, fleißig u. angagiert. Schade, dass die Firmen das nicht wissen, ich würd sie sofort einstellen !

Und wenn Du ihr eine Referenz schreibst? vielleicht würde ihr das ja etwas helfen?

Aber aufpassen bei den Forumlierungen ;)
Lasst uns miteinander reden - wir freuen uns auf Beiträge.
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Mathilde

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #21 am: 06.03.05, 10:37 »
Hallo

nicht dass Ihr mich nun falsch versteht und ich freu mich auch für Rosalindes Sohn aber............

Das Abitur ist eigentlich für ein Hochschulstudium!
Wo kommen wir hin wenn die Abiturienten sämtliche Ausbildungsstellen für Realschüler besetzen um nachher zu studieren.

Bei vielen Krankenschwestern ist das doch genau so . Erst lernen sie Krankenschwester und dann studieren sie Medizin und das Personal holt sich dann die Krankenschwestern und -pfleger aus Drittländern.

Irgendwie ist unsere Arbeitswelt und die Schulen völlig durcheinander.

Wenn es schon Landwirtschaftliche Betriebe gibt die für die landwirtsch. Lehre
nur Abiturienten nehmen (so gesehen beim Arbeitsamt) dann stimmt was nicht mehr.

LG Mathilde

PS: unsere Tochter hatte ja nach 3 Bewerbungen auch Ihre Ausbildungsstelle zur Bürokauffrau  :D. Kommt die nicht gestern nachhause und meint : eigentlich könnte ich doch danach noch eine Lehre " Ländliche Hauswirtschaft" machen  ::) 8)

Offline martina-s

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #22 am: 06.03.05, 11:00 »
Zitat
Bei vielen Krankenschwestern ist das doch genau so . Erst lernen sie Krankenschwester und dann studieren sie Medizin und das Personal holt sich dann die Krankenschwestern und -pfleger aus Drittländern.

... war mal so. Inzwischen will man sogar zum Teil Abiturienten. Und dann noch: Nicht mehr alle Krankenschwestern werden nach ihrer Ausbildung übernommen. Meine Nichte macht gerade Examen. Erstaunt mußte ich das feststellen. Planstellen voll!
Meine Nicht hat nun einen Job. Ist auch keine schlechte Krankenschwester und hat gute Noten.
Und weißt Du was ich zu meiner Zeit gesagt hab, als ich noch in der Kranken und Altenpflege tätig war?: Jeder Arzt sollte vorher mal in der Pflege gearbeitet haben um überhaupt zu wissen um was es geht.
Wir hatten oft Ärzte in der Ausbildung dabei, die hättest du in die Tonne treten können.
Da glaube ich, dass unsere Kollegen, die mit uns angefangen hatten, Krankenpflege zu lernen und dann einen Studiumplatz bekommen hatten, was Grund war die Ausbildung abzubrechen, dass die mehr Engagement für den Patienten hatten.
Aber das nur nebenbei. Mich hat es damals auch angestunken, dass nach der Probezeit durchaus fähige Mitschüler gegangen worden sind und die Leute mit Abitur blieben um dann selber auszuscheiden. Die haben denen praktisch den Platz weggenommen.

Was Deine Tochter angeht, finde ich das gar nicht so dumm. Kann man alles gebrauchen. Und man kann da eine richtige tolle Karriere machen. Und die Bürokauffrau schadet auch nicht. Bin so mancher neidisch, die da was drauf hat. Ich finde, so was gehört unterstützt. Die will wenigstens was. Freu Dich!
Liebe Grüße
Martina

Rosalinde

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #23 am: 06.03.05, 11:35 »
Hallo Mathilde,
Recht hast du, das Abi ist für`s Studieren.
Nun ist es aber in der Chemie so, dass mehr Chemielaboranten ausgebildet werden, als hinterher gebraucht werden. Hat was mit dem Ausbildungspakt von Minister Clement und der Wirtschaft zu tun. Übernommen werden die jungen Leute sowieso nicht. Allerdings werden Chemiker mit praktischer Erfahrung gesucht bzw. haben bessere Chancen. Außerdem muß für ein Chemiestudium an Fachhochschulen bzw. bei einem Ingenieursstudium Chemie Praktika vorgewiesen werden. Hier zählt auch eine Lehre. Und da unser Sohn genau dieses Studium anstrebt, kommt er um die praktische Ausbildung nicht herum.
Im letzten Jahr war es leider so, dass die Ausbildungsplätze nicht alle vergeben werden konnten, wegen mangelnder Qualifikation der Bewerber. Das finde ich erschreckend! Die geforderten Qualifikationen können die Kinder nur in der Schule erwerben, egal ob Haupt-, Real- oder Gesamtschule oder Gymnasium. Ich finde, dass da was getan werden muß, sonst werden immer mehr junge Leute chancenlos zurück bleiben.

Mathilde

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #24 am: 06.03.05, 17:49 »
hallo Rosalinde,

ich freue mich dass Du das genauso siehst.

Wenn wir Studenten heute so ausbilden dass Sie in der Praxis nichts mehr zu Wege bringen dann ist was faul und umgekehrt genauso.

Ich selber bin ja auch so ein Abiturient gewesen der den Praxisweg beschritten hat, nur die Banken haben das ja schon vor Jahren gemacht und die Ausgebildeten Lehrlingen dann auf ihre Akademien geschickt wenn man zielstrebig genug war.

LG Mathilde

Fragen noch. :  Ist das eigentlich im Ausland anders ?

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #25 am: 06.03.05, 18:50 »

Ich war 10 Jahre Krankenschwester und kann nur sagen, das die Ärzte/innen, die vor dem Studium eine Ausbildung zur Krankenschwester o. Krankenpfleger gemacht hatten beliebter.
Sie konnten sich viel besser in den Pflegealtag hinein denken und wussten was an Verordnungen sinnvoll und zu schaffen war und was nicht.

Ich kann mir vorstellen, das das in anderen Berufen auch so ist.

Ich war damals (es sind wirklich schon 30 Jahre her ::)) die einzige, die keine mittlere Reife hatte, sondern direkt nach der abgeschlossenen Ausbildung als Einzelhandelskaufmann, diese Ausbildung anfing. Einige hatten damals schon Abi und haben später studiert.

Ich glaube nicht, das Abiturienten den andern die Lehrstellen wegnehmen und das später offene Stellen deshalb mit ausländischen Kräften besetzt werden.
Ich kenne genug arbeitsuchende Krankenschwestern :-\

Die ausländischen Pflegekräfte werden höchstens dort eingestezt, wo sie sich mit weniger Geld zufrieden geben als die Deutschen, aber das ist ein anderes Thema.

Unsere Maren nacht nächstes jahr Abi und ich würde ihr nicht verbieten eine Lehre zu machen, wenn ihr der Traumberuf über den Weg liefe.
Da sie allerdings ein reiner "Kopfmensch " ist, wird das wohl eher nicht passieren und sie wird ein  Studium (welches auch immer?) beginnen.

Randi schließt nächstes Jahr die Realschule ab und wird evt. eine Lehre machen, aber vielleicht geht sie auch weiter zur Schule und studiert später, wer weiß?
Tschüss,  eure Daggi.

Offline Erika

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #26 am: 06.03.05, 19:47 »
Unser Ältester (ab Juli 17) wird nach den Sommerferien eine Lehre als Industriemechaniker anfangen. Für die Landwirtschaft hat er überhaupt kein Interesse, für die Maschinen und fürs Traktorfahren schon.

Dumm nur, dass die Kühe gemolken werden müssen  8)

Der Jüngere kommt nächstes Jahr aus der Schule. Sein Berufswunsch hängt noch sehr in der Schwebe. Er neigt auch sehr in Richtung Industriemechanik, hat sein erstes Praktikum in dem Bereich mit sehr grossem Interesse gemacht.

Ab und zu schwankt er mal in Richtung Landwirtschaft. Wie bei seinem Bruder ist das Interesse an Traktoren und Maschinen riesig. Der Tierbereich interessiert wenig.

Beide sollen erst mal einen anderen Beruf lernen. Wenn danach die Landwirtschaft tatsächlich reizt, sind sie gerade mal 20 Jahre alt, etwas vernünftiger im Denken, haben einen Ausweichberuf erlernt und könnten sich immer noch für die Landwirtschaft entscheiden. Es ist ja keine Seltenheit mehr, dass eine zweite Lehre durchgezogen wird.

Von uns, den Eltern aus, wird keiner in Richtung Landwirtschaft gedrängt.


Mathilde

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #27 am: 07.03.05, 07:36 »
Hallo,

wollt oder könnt Ihr mich nicht verstehen ?

Für mich ist einfach etwas oberfaul wenn für einen Lehrberuf keine Chancengleichheit zwischen Realschülern und Abiturienten besteht.

Bei uns in der nächsten Stadt gibt es ein Steuerberatungsbüro. Eine Klassenkameradin meiner Tochter (Realschule) hat dort persönlich nachgefragt ob sie Ihr Schulpraktikum dort machen könnte. Die Dame im Vorzimmer meinte sie solle sich schriftlich bewerben. Gesagt , getan.
nachdem 14 Tage rumwaren .................immmer noch keine Antwort. Da ging sie dann persönlich nochmals hin um nachzufragen

Antwort :  wir nehmen sowieso nur (!) Abiturienten ! :( >:(

Wenn ein Arzt 2 Ausbildungen braucht um ein guter Arzt zu werden dann ist doch was faul am Studium !

lg Mathilde

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #28 am: 07.03.05, 08:40 »
Hallo Mathilde

Du hast sicher recht, das manch ein Studium, vielleicht bessere Grundlagen für das Berufsleben setzten würde, wenn die Studenten mehr Praktikas machen müssten.
Ärzte z.B. machen ja Praktikas, aber eben nicht in der Pflege.... :-\

Wir haben hier In Aachen ja unteranderm eine TH, dort machen die Studenten viel Praktikas in entsprechenden Berufen und sie haben einen so guten Ruf, das sie kaum Probleme haben später eine Anstellung zu bekommen.

Es gibt sicher auch Studiengänge wo so etwas nicht nötig ist .

Das die Arbeitgeber die Vorraussetzungen an die Schulabschlüsse, der Auszubildeneden , immer weiter nach oben setzten , hängt wohl zum Teil auch mit schlechten Erfahrungen zusammen.

Wir haben hier z. B. das Problem, das zu unserer Hauptschule nur Kinder gehen, die sehr schlechte Zeugnisse haben und/oder kein richtiges Deutsch sprechen können.
So muss der Lehrer sich immer an den Schwächesten orientieren und kommt mit dem Lehrstoff nicht zügig genug voran.
Das ganze ändert sich erst, wenn das Kind es trotzdem geschhafft hat hat in die Klasse ,die auf den Realschlussabschluss vorbereitet, zu gelangen. :-\

Wir haben unsere Zweite damals aus diesm Grunde sofort auf eine Realschule geschickt, obwohl ich sie lieber auf eine Hauptschule getan hätte, da sie eher ein praktischer, kreativer Mensch ist.
Heute überlegt sie selber, ob sie nicht weiter zur Schule gehen soll, weil sie mitbekommt ,dass in Berufen wie z.B. Hotelfachfrau, Jugendliche mit Abi oder Fachabi mehr Chancen haben.

Wir ermuntern sie jedoch auch zusätzliche , freiwillige Praktiken zu machen, damit sie evt. Ausbilder sie mal erleben können und sie sehen können, wie sie arbeitet. dann ist das Zeugniss oder der Schulabschluss vielleicht nicht mehr ganz so wichtig.
Tschüss,  eure Daggi.

Rosalinde

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Re: Wie gehts weiter nach der Schule??
« Antwort #29 am: 07.03.05, 09:22 »
Hallo zusammen,
ich finde es zwar nicht richtig, dass in etlichen Lehrberufen, in denen das nicht nötig wäre, gerne Abiturienten genommen werden. Man sollte aber überlegen, woran das denn liegt. Wenn ein Arbeitgeber feststellt, dass das Grundlagenwissen eines Bewerbers nicht ausreicht, wenn dieser z.Bsp von der Haupt. oder Realschule kommt, dann wird er einen Azubi mit höherem Abschluß wählen. Das muß nicht nur ein Abiturient sein, auch Jugendliche mit 12 Jahren Schule (Fachabitursanwärter) oder Höherer Handelsschule oder Berufskolleg werden gerne genommen. Meiner Meinung nach ist hier die Schule gefragt. Basiswissen muß stärker vermittelt werden, egal ob in Deutsch, Mathe oder Allgemeinbildung schlechthin.

Viele Arbeitgeber machen Tests mit den Jugendlichen, die auf spezielle Begabungen und Allgemeinbildung abzielen. Mein Sohn mußte auch solch einen Test machen. Neben ihm saß ein Realschüler. Um es kurz zu machen: beide haben einen Ausbildungsplatz bekommen. Ich denke mir, dass die Arbeitgeber hier eine Doppelstrategie fahren; der Realschüler ist auch nach der Lehre noch als Chemielaborant tätig, der Abiturient wird zwar gehen und studieren, aber man hat die Basis geschaffen, um qualifizierten akademischen Nachwuchs zu bekommen.

Ich denke, dass das nicht nur in der Chemie so ist, sondern vermehrt auch in anderen Bereichen.