Autor Thema: Kuhmilch im Babyalter  (Gelesen 11909 mal)

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Offline amanda

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #15 am: 07.07.12, 16:38 »
Hallo Stallmädel,

......Als unser Großer dann auf die Welt kam und ein "Rotschopf" war stand außer Frage das ich mind. 6 Monate Stillen muß und auch vor seinem 12 Lebensmonat keine Kuhmilchprodukte geben darf.             

Hallo Line,

hat die Haarfarbe der Kinder/ Menschen etwas mit Allergieanfälligkeit zu tun?
Das habe ich noch nie gehört.
Wäre nett, wenn du das erklären könntest, oder deine Erfahrungen schildern.
Man erfährt doch immer wieder Neues!

Schönes Wochenende wünscht

Amanda


Offline Sasa

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #16 am: 07.07.12, 18:51 »
Bin zwar nicht Line, aber ein Rotschopf ;D

Rothaarige sind nicht unbedingt anfälliger für Allergien an sich; allerdings machen sie eh viel "über die Haut" ab, d.h. Hautausschläge aus heiterem Himmel gibt es oft. Auch die Neigung zu Neurodermitis, Schuppenflechte und Co. tritt bei Rothaarigen häufig auf. Davon kann ich ein Lied singen. Ich habe keine Allergie, keine Unverträglichkeiten- aber eine Haut, die öfter mal verrückt spielt. Besonders als Kind konnte man mir meine Gemütslage an der Haut ansehen....

Und es wurde - wird?- ja empfohlen- in solchen Fällen mindestens 6 Monate zu stillen und Kuhmilchprodukte im ersten Jahr komplett zu meiden.
« Letzte Änderung: 07.07.12, 18:53 von Sasa »

Offline Wiese

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #17 am: 07.07.12, 21:04 »
Bin zwar nicht Line, aber ein Rotschopf ;D

Rothaarige sind nicht unbedingt anfälliger für Allergien an sich; allerdings machen sie eh viel "über die Haut" ab, d.h. Hautausschläge aus heiterem Himmel gibt es oft. Auch die Neigung zu Neurodermitis, Schuppenflechte und Co. tritt bei Rothaarigen häufig auf. Davon kann ich ein Lied singen. Ich habe keine Allergie, keine Unverträglichkeiten- aber eine Haut, die öfter mal verrückt spielt. Besonders als Kind konnte man mir meine Gemütslage an der Haut ansehen....

Und es wurde - wird?- ja empfohlen- in solchen Fällen mindestens 6 Monate zu stillen und Kuhmilchprodukte im ersten Jahr komplett zu meiden.

Hallo Sasa

Ich kann nur von meinen Jungs sagen, alle beide haben Neurodermitis als Babys bekommen und haben noch immer mit der Haut zu kämpfen. Besonders der ältere ( 27 Jahre ), den habe ich sogar gestillt und den zweiten dann nicht mehr. Und jeder hat sich eine Allergie , bezw. eine Unverträglichkeit eingehandelt. Nüsse, zu viel Nutella, was sie immer noch gerne essen, löst bei der Haut Trockenheit und Juckreiz aus.
Damals erkärte uns der Hausarzt, es gibt drei Schübe, die dritte bleibt ein Leben lang. Werden sehen, wie´s noch weiter geht.

LG. Wiese
« Letzte Änderung: 07.07.12, 21:14 von Wiese 1 »
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "

Offline Sasa

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #18 am: 08.07.12, 01:38 »
Hallo Wiese,
richtige Neurodermitis oder Schuppenflechte hatte ich nie. Als Kind bekam ich oft so merkwürdige Flechten, trockene, juckende Hautstellen, besonders, wenn ich "verdreht" war ( in der Pubertät war meine Haut eine Katastrophe!) oder sonst wie "aus der Tüte". Weihnachten, Geburtstag....mein Hochzeitstag ;D
Behandelt wurde das immer mit "Eutersalbe grün", das war das Einzige, was half ;D

Heute noch neige ich zu "hektischen Flecken", in Extremsituationen sieht meine Haut am Tag nach extremen Aufregungen, postiv wie negativ, aus, als hätte ich Windpocken.
Würde ich meine Gesichtshaut so behandeln, wie Kosmetiker es vorschreiben- also täglich eincremen- die Haut würde vermutlich völlig aus dem Tritt kommen. Mein Mann hat es eine Weile gut gemeint und war zu meinem Geburtstag immer in hochpreisigen Parfümerien einkaufen. Er dachte- vielleicht verträgt meine Haut das besser? Im Gegenteil...es wurde noch schlimmer. Also am besten so weit wie möglich in Ruhe lassen und gar nichts machen, hab ich festgestellt.

Also schminke ich mich selten- das macht sie dann schon mit- wasche mit ansonsten mit normaler milder Seife, ist die Haut trocken, nehme ich Nivea, ansonsten gar nichts. Badezusätze und Duschgele sind auch so eine Sache für sich. Also, am besten nur Wasser und Seife. Alles Andere sorgt nur für Theater ;D  Ab und an gönne ich mir so Aromabäder mit hohen Ölgehalt. Das geht dann auch. Aber nur alle Jubeljahre mal....

Unser Kinderarzt ist auch Allergologe- als Allergologe darf er auch Erwachsene testen und behandeln. Ich habe keine Allergie, nicht mal erhöhte IgE - Werte. Er hat so seine eigene Theorie- es gibt Menschen mit schwieriger  Haut. Und Rothaarige haben wohl von Natur aus eine "dünne" Haut ;D Und- sie neigen auch die stärkeren Blutungen- egal, was da blutet ;D "Man kann es nicht beweisen, bis heute. Aber frag mal eine Hebamme mit Berufserfahrung- die wird es Dir bestätigen!" Alle meine drei Hebamme "schimpften" nach den Geburten meiner drei Damen über die starken Blutungen und gaben meiner Haarfarbe die Schuld ;D

« Letzte Änderung: 08.07.12, 01:39 von Sasa »

mouhkouh

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Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #19 am: 08.07.12, 05:42 »
Das ist jetzt völlig offtopic: aber ich mag rote Haare, hab nur leider keine. Am besten mit vielen vielen Sommersprossen... :-) hätte man wählen dürfen, hätte ich gern welche gehabt.

Offline Sasa

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #20 am: 08.07.12, 08:54 »
Ach, hättste mich mal früher gefragt. Wir hätten gern tauschen können ;D
Nun lohnt es sich auch nicht mehr- ich bekomm ziemlich viele silbrige Stränen, hab ich festgestellt ;D

Offline Lisa

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #21 am: 08.07.12, 12:20 »
....tauschen können.Gehört zwar nicht hierher,aber mich hat es damals sehr geschockt.
Eine Nichte sparte sich das Geld das sie zur Erstkommunion bekam auf,um sich die Haare
färben zu lassen,wurde in der Schule arg gehänselt,bekam den "Kosenamen" ROTA...H.
Hoffentlich gibt es das Heute nicht mehr. LG. Lisa
Glück ist das Einzige das sich verdoppelt,wenn man es teilt

Offline mara51

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #22 am: 08.07.12, 17:00 »
Meine Kinder (1974,1980, 1982) haben alle Schmelzflocken bekommen.
Der Große wurde mit einer Spezialnahrung aus der Klinik entlassen. Die hat ihn aber irgendwie nicht satt gemacht. Also habe ich auf Rat meiner Mama auf Milchschoppen umgestellt. Allerdings hat er nur die 0,3% Milch und die noch mit 1:1 verdünnt vertragen. Das Mädle wurde mit Premilch aus der Klinik entlassen, sie habe ich aber auch recht schnell auf Schmelzflocken umgestellt. Sie hat immer nur kleine Portionen getrunken. Bei den Großen war nix mit stillen. Den Kleinen konnte ich wenigstens 2 Wochen stillen, aber das war es dann auch und er ist dann auch mit Schmelzflocken groß geworden. Bei den 2 Kleinen konnte ich aber die normale Milch 1:2 nehmen.

Als unsere Tochter schwanger war hat sie sich u.a. ausführlich mit der Ernährung befasst. Man sollte Frischmilch erst ab 1 Jahr u. Rohmilch erst ab 2 Jahren geben, da sich erst dann die Darmflora wohl richtig ausgebildet hat. Ihre Große konnte sie aus gesundheitl. Gründen nur 3 Mon. stillen. Danach bekam sie Premilch. Die Kleine hat sie 16 Mon. gestillt und die hat jeden Versuch auf Premilch umzustellen abgewürgt. Sie hat nicht mal Tee od. Wasser aus ner Flasche getrunken geschweige denn einen Milchbrei gegessen. Beide Kinder haben recht früh vom Tisch mitgegessen und da gab es auch keine Probleme damit. Im übrigen hat  unsere Tochter beim 2. Kind eh nicht mehr alles so streng gesehen wie beim ersten.

LG Marion



Jeder der sich die Fähigkeit erhält,
schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
F. Kafka

Offline wolke

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #23 am: 08.07.12, 20:48 »
ich denke hier ist es wie bei vielem, einem g'sunden (bzw empfindlichen auf diesem gebiet) schadet's nicht.

ich habe meine drei kinder alle genau 6 monate gestillt und dann langsam mit brei begonnen. die große bekam anfangs fertigmilch, hab dann aber abgekochte verdünnt, und schließlich unabgekochte verdünnt. die zwei kleinen wollten alle beide keine milchflasche, obwohl bei meinem nesthäckchen hab ich die hoffnung noch nicht aufgegeben. es ist immer so praktisch, wenn sie zum beispiel beim frühstück ihre flasche nuckeln und man  in ruhe seinen kaffee trinken kann. bei nr. 2 hab ich mir halt mit brei geholfen, war aber ein bißchen unpraktisch.

malis
lg wolke

Offline gschmeidlerin

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #24 am: 08.07.12, 23:49 »
Meine beiden ersten Kinder hatten auch nie Probleme  - habe aber immer sehr lange gestillt (20 Mon.). Doch dann kam unser Jüngster und der hatte bereits mit sechs Wochen ganz starke Neurodermitis und auch Milchschorf. Da riet mir der Kinderarzt, ich solle die Milch und alle Milchprodukte weglassen, den das Kuheiweiß geht auch über die Muttermilch - und siehe da, seine Haut wurde wunderschön. Ich habe íhn dann acht Monate voll gestillt und dann langsam immer mehr am Tisch mitgefüttert. Kuhmilch gab ich ihm im ersten Lebensjahr aber gar keine und begann dann erst langsam. Jetzt ist der 28 Monate alt und verträgt alles und liebt die Muttermilch noch immer über alles - also abstillen ist nicht in Sicht (meine nächste Deadline, nachdem der zweite Geburtstag schon vorbei ist - die Erstkommunion)! Nun Spass beiseite, ich dachte selbst nicht, dass das mit der Kuhmilchallergie so schlimm sein kann, aber ich würde dir raten vorsichtig zu sein, das Gute ist, dass diese Allergie vergeht, wenn man eine Zeit lang Diät haltet.

Liebe Grüße Eva

Offline hadu

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Re: Kuhmilch im Babyalter
« Antwort #25 am: 08.08.12, 16:23 »
Hallo,
so wie ich das hier lese, geht wirklich "Probieren vor Studieren" wie man sö schön sagt.
Meine Geschwister und ich bekommen auch schon vorm 1. Geburtstag Kuhmilch mit Haferschmelzflocken als Fläschchen. Warm, als abgekocht die Milch vom Hof der Oma.
Später dann Milch mit Haferflocken. Zum Frühstück und als Nachtessen. Etwa 2 Stunden nach dem normalen Abendessen am Tisch. Am Tisch haben wir auch sehr früh mitgegessen. Brei gab es eigentlich nur wenn wir außer Haus waren (also in Außnahmefällen und dann fertigen ausm Glas)
Irgendwann war uns die Milch mit Haferflocken geschmackich nicht mehr gut genug, dann gabs nen Löffel Kabapulver mit rein.
Keiner von uns hat irgendwelche Allergien / Unverträglichkeiten.
Nur von größerer Menge Orangen bekomme ich Pickel. Vom O-Saft aber nicht. Deshalb finde ich das nicht nennenswert.
Und von Zigarettenrauch bekomme ich Pickel. Ich glaube aber nicht, dass das mit der Milch zu tun hat.
Viele Grüße!