Autor Thema: Kostgeld abgeben  (Gelesen 101879 mal)

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Offline Sonnenblume2

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #30 am: 15.09.08, 10:08 »
Es ist ja nicht so, dass ich das Kostgeld für die HH Kosten verwende
die werden für Suse gespart

Hallo Beate,
das mag ja sein, dass du das Geld für sie anlegst, aber trotzdem ist es für sie: Sie muss für Essen von Zuhause zahlen!

Und dass sie ihr Wäsche selbst macht haben wir schon mal probiert
da bekomm ich Pickel ...
3 Shirts in der Maschine oder 1 Hose ... dann noch verfärbt
Nee das bringts nicht wirklich
... und hier ist genau der Punkt.
Wenn sie es selber macht und probiert, dann ist es von DIR nicht OK... dann musst du Beate es auch so hinnehmen können, dass deine Tochter eben keine ganze Ladung Wäsche zusammenbekommt, wie jemand, der z.B.: für 5 Personen wäscht (ich würde auch nicht 4 Wochen mit Waschen warten nur um eine volle Maschinenladung von T-shirts zusammenzubekommen) UND wenn es mal nicht klappt (Verfärben) dann hat sie eh selber den Schaden ... du hast ja geschrieben, dass sie sich die Kleidung selber kaufen muss

zu dem Beispiel mit Frühstück "nur für sich" machen:
Sicher ist es nicht OK, wenn sie Wurst und Brot NUR für sich herschneidet
Suse hat ausgeschlafen ... wollte frühstücken ... ich denke Flakes wie immer
Nee Madame hat für sich Brötchen geholt und Wurst
sitzt am Tisch und ißt als GöGa rein kommt .................................................
Hätte dein Mann auch ein Frühstück für ALLE gemacht, wenn Tochter z.B.: im Haushalt bereits etwas getan hätte?  (sie sozusagen noch nicht fertig mit Arbeit und Papa kommt herein)
DU hättest Frühstückmachen für alle getan, deshalb erwartest du es auch von ihr. Würdest du es auch von deinem Mann erwarten? Ist es da das selbe? (hoffe es kommt so rüber wie ich es meine)


meinst du es um das Zeigen von Rechten geht?
Kostgeld zu verlangen- wär mir echt komisch vorgekommen, allerdings tätige Mithilfe war und ist bei uns selbstverständlich. Ich sehe Familie als Lebensgemeinschaft, bei der jeder nach seinen Kräften mithilft.
Genau um das geht es!
Wenn eine Familie als Lebensgemeinschaft gesehen wird, dann soll jeder seine Rechte und Pflichten haben - aber ALLE, ohne Ausnahme!
Wenn von den Kindern Kostgeld verlangt wird, dann gilt das für jeden der Mitisst
Wenn von den Kindern Mithilfe (egal ob nun Haushalt, LW,...) verlangt wird, dann gilt das für jeden Mitbewohner ...

vergleichst du nicht grad Äpfel mit Birnen? Sorry - aber den Vergleich mit den Alternteilern find ich einfach völlig unpassend.

Es geht ja im Grundsatz nicht um das Kostgeld an sich, sondern darum, daß auch Kinder erkennen müssen, wo das Geld herkommt, wer die Arbeit macht und daß Eltern, im besonderen Mütter, keine unbezahlten Hilfskräfte sind. Auch keine Dienstmägde, die dem Nachwuchs das Leben möglichst einfach machen. Und wenn die Kinder das nur über das Kostgeld kapieren, dann geht es halt nicht anders. Wie sollen sie denn lernen, was ein Haushalt kostet, wieviel Zeit aufgewendet werden muß, wenn die Mutter alles macht?

Um es mal krass zu sagen: Die Kinder bereiten wir auf das Leben vor - die ältere Generation verabschiedet sich aus diesem Leben. Da die Aufwendungen der Versorgung zu vergleichen, da weiger ich mich.
@Ingrid2:  bist du von der ältern Generation?
Ich vergleich da sicher nicht Äpfel mit Birnen! Sondern will lediglich aufzeigen, dass von den Kindern was verlangt wird, was von anderen Eltern/SE nicht verlangt wird!
Wenn du schon erwähnst, dass die Arbeit von der Mutter geschätzt werden soll und es die Kindern oft nur über Kostgeld kapieren: Wie wird den die Arbeit der Mutter von der älteren Generation (oder auch vom Ehemann) geschätzt?   
Fragende Grüße - Sonnenblume



« Letzte Änderung: 15.09.08, 10:11 von Sonnenblume2 »

Offline Beate MahrTopic starter

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #31 am: 15.09.08, 10:24 »
Hallo

ja ich bin bekennende Rabenmutter ...
aber auch für alles mögliche zu haben  8)
hab oft mehr Blödsinn im Kopf als meine Kinder  ;D

Wenn meine Kinder / Neffen kommen
=> Mama kannst mal
=> du hast doch
=> ich muß da hin
=> ...
helfe und mache ich was möglich ist
oder bring sie auf ** noch mehr ** Ideen
hab an vielem ja auch meinen Spaß
unterstütze sie dann gerne

Geht zu meinen Lasten  - - - geht von meiner Zeit ab ...
Wir * dealen * dann meistens  ;D
Einer meiner Neffen hat mal geholfen Unkraut zupfen
dafür hab ich ihn und seine Clique dann zu einem Konzert gefahren
Die hatten ihren Spaß ... schwärmen heute noch von der Aktion

Es könnte so schön sein ...

Bei Suse geht es nicht um die 100 Euro es geht um´s Prinzip
Geben und nehmen
leben und leben lassen

ich achte nur darauf, dass alles schön in die Waage bleibt

Es ist schade, dass ich so massiv durchgreifen muß
mir wäre es anders viel lieber ... ganz ehrlich
denn GöGa leidet schon unter dem Zoff  :'( :(
er ist nicht mehr bereit einzulenken und das will bei ihm was heißen
selbst der Dackelblick von Suse ist wirkungslos  ;D

Liebe Grüße
Beate

Rebecca hat in dem Alter die gleichen Bolzen gebracht
sie ist mit 16 1/2 zu meinem Ex gezogen  :-\
dort hatte sie alle Freiheiten der Welt  :o  :o  :o
Er hat es 1 Jahr ausgehalten,
dann hat er sie rausgeworfen und ihr ein Zimmer bezahlt
sie hatte mit knapp 18 ca. 200 Euro im Monat
davon mußte sie sich selbst unterhalten
Wir hatten über 2 Jahre absolut keinen Kontakt
Ich hab mein Kind echt schon in der Gosse gesehen

Sie hat sich durchgebissen - ALLEINE
Lehre beendet - immer gearbeitet - eingenen HH - Freund ...

Sie ist diejenige die heute sagt, dass ich es genau richtig gemacht habe
bei meinem Ex gab es keine Regeln oder Grenzen
aber es gab auch keine Unterstützung ...
sie war mit allem alleine !!! wurde alleine gelassen ( von meinem Ex )

Heute ist sie stolz, dass sie noch nie beim Sozialamt war
dass sie nicht in der Gosse gelandet ist ...
Ist dankbar dafür, dass sie bei mir/uns einiges gelernt hat
z.B. kochen - waschen - putzen -
aber auch dass sie Verantwortung übernehmen mußte

Sie hat aber auch oft gesagt bekommen - von ihrer Ausbilderin z.B.
dass ich / wir bei ihr einen sehr guten Grundstein ( Erziehung ) gelegt haben
denn die wenigsten hätten diese Zeit so überstanden
Entscheidend ist nicht, ob man kritisiert wird;
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© Ernst R. Hauschka

Offline martina

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #32 am: 15.09.08, 10:29 »
Moin,

also bei uns war es so, dass wir während der Ausbildung kein Kostgeld abgegeben haben. Ist ja auch gemein, dem einen Bruder, der studiert, die Ausbildung zu finanzieren und vom Lehrling mit Lohn was einzufordern. Das paßt nicht zusammen. Ich selber war ein Mittelding, weil mir von meinem Lohn ja Kost und Logis bereits auf dem Lehrbetrieb abgezogen wurden, da war ich dann mit dem Restgeld auf Unterstützung meiner Eltern angewiesen und später in der Fachschule sowieso, Bafög gab es für mich keines, weil mein Bruder welches bekam und der auch nur, weil ich von meinen Eltern untertützt wurde, war eine sehr seltsame Zeit.

Ich finde schon, dass die Jugendlichen sich mit einem Teil ihres Einkommens an den Lebenshaltungskosten beteiligen können. Wo schließt das einen Familienzusammenhalt aus?

In Beates Fall ist es ja ähnlich wie bei uns damals zu Hause. Suses Bruder ist schließlich auch auf dem Lehrbetrieb und muß dort Kostgeld abgeben, bzw. bekommt es abgezogen. Ist es dann dem Bruder gegenüber fair, wenn Suse zuhause nichts bezahlen muß? Er kann ja schließlich nicht zu Hause wohnen, sie kann das.
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Offline Ingrid2

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #33 am: 15.09.08, 11:26 »
Hallo Sonnenblume

gehöre ich mit 48 zur älteren Generation ;)? - Entscheide selbst.

Zu deiner Frage: Ja - die Arbeit wird auch von der älteren Generation geschätzt (ok - von SE nicht, aber die leben auch nicht bei uns im Haushalt), auch von meinem Mann. Jeder hat bei uns auf dem Betrieb seine Arbeit, daß mein Mann keine Wäsche wäscht liegt einfach daran, daß er für Stall, Acker,... zuständig ist. Dort helfe ich nur bei eindeutiger Aufforderung mit. Und auch die Kinder haben ihren Teil beizutragen. Was sie auch tun.

Ingrid

Offline Beate MahrTopic starter

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #34 am: 15.09.08, 12:19 »
Hallo


das mag ja sein, dass du das Geld für sie anlegst, aber trotzdem ist es für sie: Sie muss für Essen von Zuhause zahlen!


ähm ... Kostgled hat doch nicht nur was mit Essen zu tun - - - finde ich
mir geht es grundsätzlich um eine * angemessene Beteiligung *

Als wir gebaut haben - haben wir so geplant, dass später mal ( wenn wir Altenteiler sind )
jedes Kind seine eigene ( unabhängige ) Etage bekommt.
Ludwig hat für jedes Kind ein Bausparvertrag angelegt
auf den sie monatlich Geld einzahlen sollten - alles abgesprochen !!!
Im Tilgungsplan sind beide BSV in 10 Jahren eingeplant.

Sie investieren in ihre eigene Zukunft - Absicherung


dass deine Tochter eben keine ganze Ladung Wäsche zusammenbekommt, wie jemand,
der z.B.: für 5 Personen wäscht (ich würde auch nicht 4 Wochen mit Waschen warten
nur um eine volle Maschinenladung von T-shirts zusammenzubekommen)
UND wenn es mal nicht klappt (Verfärben) dann hat sie eh selber den Schaden ...
du hast ja geschrieben, dass sie sich die Kleidung selber kaufen muss


Ich denke den Schaden habe ich - wir  ...
das ist - für mich - Wasser und Stromverschwendung
sie könnte fragen << hast du auch Shirts zu waschen >> oder mit der Hand waschen
Wenn ich hier nicht eingreife - wie oder wann soll sie dann den sparsamen Umgang mit Ressourcen lernen ???


zu dem Beispiel mit Frühstück "nur für sich" machen:
Sicher ist es nicht OK, wenn sie Wurst und Brot NUR für sich herschneidet

Hätte dein Mann auch ein Frühstück für ALLE gemacht


Sie war beim Bäcker/Metzger und hat für sich Frühstück geholt  :(

Wir frühstücken unter der Woche nicht gemeinsam  :-\
nur Sonntags und da holt GöGa z.B. die Brötchen und deckt den Tisch


Ich sehe Familie als Lebensgemeinschaft, bei der jeder nach seinen Kräften mithilft.


Genau ... nur wenn alle Zahnräder zusammen arbeiten läuft es rund

Und hier läuft es im Moment unrund ... also muß ich eingreifen

Gruß
Beate
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Offline Beate MahrTopic starter

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #35 am: 15.09.08, 12:22 »

In Beates Fall ist es ja ähnlich wie bei uns damals zu Hause. Suses Bruder ist schließlich auch auf dem Lehrbetrieb
und muß dort Kostgeld abgeben, bzw. bekommt es abgezogen.
Ist es dann dem Bruder gegenüber fair, wenn Suse zuhause nichts bezahlen muß?
Er kann ja schließlich nicht zu Hause wohnen, sie kann das.


Hallo Martina

das kommt noch dazu ...  ;)
und im direkten Vergleich kommt Suse ganz gut weg  :-\

Liebe Grüße
Beate
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kueken

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #36 am: 15.09.08, 12:24 »
Also ich entscheide gerne selbst, wie ich mein Geld anlege.
Und meine Eltern haben auch einen Bausparer für alle Kinder, den zahlen sie auch nach wie vor, das sind im Monat ich weiß nicht wie viel, aber sie wrden mir nice sagen, dass ich den zahlen muss, ahben sie ja abgeschlossen.
Wie ich jetzt mein Geld anlege ist meine Sache...

lg küken

Offline Ingrid2

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #37 am: 15.09.08, 13:38 »
Hallo Küken,

schön, wenn du mit Geld umgehen kannst und es auch anlegst. Leider sind nicht alle so. Und was spricht dagegen, die Finanzplanung der Kinder frühzeitig in Angriff zu nehmen? Wenn deine Eltern für dich einen Bausparvertrag abgeschlossen haben, dann ist das ja super - daß du dafür nichts einzahlen musst spricht für deine Eltern. Aber das als selbstverständlich hinzunehmen - nun ja, muß jeder selbst wissen.


Sonnenblume: Mir geht´s mit dem Waschen wie Beate: Wieso versuche ich meinen Kindern beizubringen, was sparsam und ökologisch sinnvoll ist - wenn es mir dann doch wieder egal ist, wie sie es handhaben. Darum geht es ja: Das Zusammenleben funktioniert nur dann, wenn alles Beteiligten sich anstrengen und auch mal "an den anderen denken", sprich fragen, ob noch andere Wäsche zu waschen ist. Und wirklich, Kostgeld ist nicht "Geld fürs Essen" - sondern eine finanzielle Beteiligung am gesamten gemeinsamen Leben.

Auch wenn ich alt oder altmodisch bin: Wenn Kinder es nur über den Weg des Kostgeldes kapieren, dann ist es halt so. In irgendeiner Form müssen sie Regeln und angemessenes Verhalten in der Familie lernen.
Vielleicht fangen sie dann ja doch mal an, darüber nachzudenken.

Ingrid

Ingrid

kueken

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #38 am: 15.09.08, 15:31 »
Ich sag auch nicht dass das selbstverständlich ist, aber ich würd mich nie dazu zwingen lassen, den weiter zu bezahlen von meinem Geld.

lg küken

Offline martina

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #39 am: 15.09.08, 15:46 »
Hallo Küken,

Zitat
aber ich würd mich nie dazu zwingen lassen, den weiter zu bezahlen von meinem Geld.

Wer sagt, dass Beate ihre Kinder zwingt?

So wie ich Beate kenne, hat sie mit ihren Kindern durchaus abgemacht, wie hoch und zu welchen Konditionen die Bausparverträge abgeschlossen werden.

Wenn mit den Kindern abgemacht wurde, dass sie sich beteiligen sollen/müssen, dann müssen sich die Kinder daran halten, so sie damals eingewilligt haben. Immerhin geht es um ihren Anteil an dem Haus. Das wird wohl eine andere Vorraussetzung sein, als bei Dir und Deinem Bausparen für Dich durch Deine Eltern. Ob man das so vergleichen kann?







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Offline Maja

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #40 am: 15.09.08, 15:50 »
HAbe mir jewtzt nicht alle Beiträge durchgelesen auch auf die Gefahr hin etwas zu übersehen. Ich denke wie Beate
Wenn die Kinder eigenes Geld verdienen, sollen Sie auch einen kl. Beitrag leisten zum gemeinsamen Einkommen.
Wie hoch der Beitrag ausfällt ist Ermessenssache. Ich würde sagen dass der Name Kostgeld falsch gewählt ist. Denn es würden niemals 100.-- Euro ausreichen für die Essensversorgung in einem Monat..

kueken

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #41 am: 15.09.08, 15:50 »
naja, dann ist das ws anderes, damm hab ichs falsch verstanden. Ich dacht sie hat die einfach abgeschlossen und sagt jetzt "Ihr müsst" aber wenn das von vorne herein so abgemacht war...

Lg küken

Offline ELLI47

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #42 am: 15.09.08, 16:24 »
Hallo
Ich finde es interessant wie verschieden die Meinungen sind.
Ich habe kein Problem damit,für meine erwachsenen Kinder
zu kochen und waschen.Hab ich ja schon geschrieben.
Ob ich nun für zwei oder für vier koche .
Eine Waschmaschine würd er auch nicht voll kriegen.
So hab ich das im Griff und es wird nicht´´s verschwendet.
Da sie sich im Moment die obere Wohnung einrichten,kann er das Geld gut
gebrauchen und wenn die Küche fertig ist,hat sich das sowieso
erledigt.
Vielleicht zahlen sie dann ja Strom und Heizung,das dauert aber noch ein Jahr.
  LG Elli
Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein
    
        Elli

Offline sandra

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #43 am: 15.09.08, 16:53 »
So, von uns wurde nie verlangt, dass wir Kostgeld oder wie immer ihr es nennen wollt, zu bezahlen haben. Auch nicht, als wir ausgelernt hatten. Mein Bruder wohnt inzwischen mit seiner Familie im Dachgeschoss, für den Ausbau hat unser Vater eine Bürgschaft unterschrieben. Sie zahlen nur Wasser und Strom. Essen tun sie oft getrennt, aber wenn mein Bruder auf Montage ist, isst seine frau mit Sohn auch gerne unten - kein Problem. Zum Führerschein gabs die Hälfte dazu, ebenso zum Auto einen Teil. Versicherung, Steuer etc. haben wir selbst bezahlt. Alles andere auch.

Ob ich es mal von meinen Kindern verlange, glaube ich bisher eher nicht! Kleine Mithilfe im Haushalt erwünscht, klar...


Dass beates Tochter "im direkten Vergleich" besser wegkommt mit ihrem Verdienst, ist aber nicht ihre Schuld!!! Wenn man mehrere Kinder hat, ist es eben so, dass die auch unterschiedlich verdienen! Jeder weiß vorher, was er an Lohn im einzelnen Ausbildungsjahr bekommt! Klingt vielleicht hart, ist aber so!

meine Eltern stecken uns jetzt noch ab und an mal was zu... erst dieses Jahr, als meine große Konfirmation hatte, hab ich einfach so 400 € für die Kuchen bekommen - fand ich klasse!

Nur zur Anmerkung - meine Mutti ist 51 geworden... also hat es vielleicht nichts mit der "Altersklasse" zu tun???

Versteht mich nicht falsch, ich lass auch nicht alles durchgehen! meine Große hatte vor einiger zeit auch shcon mal keine Hosen mehr im Schrank, weil sie meinte, ich könne ja ihre Dreckklamotten vom Boden aufheben. Mach ich aber nicht, sie ist alt genug. Seitdem funktioniert es besser. Beide Töchter (14 und 12) können sowohlWäsche sortieren als auch waschen, legen und bügeln. Bin froh, dass sie es machen...


lg Sandra

Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagen würden, wo kämen wir denn hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge.

Offline Susanna

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Re: Kostgeld abgeben
« Antwort #44 am: 15.09.08, 17:01 »
Ich musste von meinem bißchen Geld, das ich früher hatte, es waren so 200 Mark oder so ähnlich, immer noch Kostgeld abgeben UND im HH helfen UND musste mir noch anhören, dass ICH zuviel Geld koste.

Das hat mich dermaßen angenervt, ich kanns Euch gar nicht sagen.

Nach Absprache mit meinem Mann haben wir beschlossen, kein Kostgeld zu nehmen, von keinem unserer Kinder. Dass sie helfen, versteht sich von selbst - ob sie grade Lust drauf haben, steht auf einem anderen Blatt:-)

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass niemand gerne im Haushalt hilft, egal wer es ist, weder ich, noch die Kinder. Selbst meine Tochter geht lieber mit raus die Kälber tränken oder Kartoffeln aufraffen :).

Da ich sehr gerne koche und backe, mache ich das natürlich für alle, wobei auch hier alle helfen müssen.

Mir fällt es schwer, Geld von meiner Tochter zu verlangen, wo sie eh schon vorne und hinten spart. Das muss nicht unbedingt pädagogisch sinnvoll sein, ich weiß, wahrscheinlich sind meine Kinder da auch verwöhnt. Aber ich möchte einfach kein Geld von ihnen haben.
Viele Grüße
Susanna