Autor Thema: Mittelohrdrainage  (Gelesen 6145 mal)

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Mittelohrdrainage
« am: 04.05.08, 21:15 »
Hallo!
Unserm jüngsten (4J.) wird am Mittwoch ein "Röhrchen" gelegt- sein Ohr ist immer zu, nun solls besser abfliessen. Irgendwann fällt das Teil dann von selbst heraus und das Loch verheilt wieder. Eigentlich keine große Sache, aber unter Narkose und damit "nur" 99,9% sicher....
Nachteil: Schwimmen gehen ist schwierig, wo was rauslaufen kann, kann auch was reinlaufen :/

Ich halt euch auf dem laufenden!

lg, Heiko
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domspätzle

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Re: Mittelohrdrainage
« Antwort #1 am: 05.05.08, 02:21 »
Hallo Heiko,

ich wollte dir nur sagen, du solltest dir keine Sorgen machen. Im Normalfall passiert bei einer Paracentese mit Paukenröhrchen also Trommelfellschnitt mit Röhrcheneinlage nichts. Ich arbeite seit Jahren in einer HNO Uniklinik. Das ist bei uns Tagesgeschäft und Routine, das machen sogar Assistenzärzte. Klar, wenn es das eigene Kind betrifft, ist es immer eine andere Sache. Aber in den Jahren ist noch nie etwas passiert.

Und wenn der kleine nichts oder zu wenig hört, kommt er in der Schule nicht mit bzw. kann nicht mitkommen, daher ist es doch gut das man sowas machen kann.

Wegen dem Schwimmen, es gibt Ohrstöpsel die man genau anpasst (Kosten halt auch ein paar €€) dann geht es auch mit dem schwimmen.

Gruss domspätzle

dortee

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Re: Mittelohrdrainage
« Antwort #2 am: 05.05.08, 08:44 »
Mein Sohn bekam mit etwa 5 Jahren auch ein Röhrchen eigesetzt, weil er ständig Mittelohrentzündungen hatte und schwer hörte. Die OP verlief ohne Komplikationen, der Eingriff wurde ambulant durchgeführt.
Er hatte nie Probleme mit eindringendem Wasser, Ohrstöpsel hat er sehr diszipliniert benutzt.

dortee

kueken

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Re: Mittelohrdrainage
« Antwort #3 am: 05.05.08, 09:28 »
Mein kleiner Cousin, hat vor eineinhalb Jahren Röhrchen bekommen, eins hat er schon verloren und das zweite ist noch drin. Er nutzt dir Stöpsel und ist ständig schwimmen *g*

lg küken

Offline Marina

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Re: Mittelohrdrainage
« Antwort #4 am: 05.05.08, 11:41 »
Meine Tochter hatte auch -ganz problemlos- die Röhrchen bekommen und
war auch mit den Ohrstöpseln schwimmen.
Sie hatte heuer -nach 6 Jahren- zum ersten Mal wieder eine leichte
Mittelohrentzündung.

Gruß
Marina

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Re: Mittelohrdrainage
« Antwort #5 am: 07.05.08, 19:26 »
OP ist abgesagt- wg Schnupfennase :-(. Neuer Termin 14.5.

lg, Heiko

ps: wenn mehr Zeit für Bt, dann auch mehr Erklärung, warum sowas für uns nicht "reine Routine" ist.....
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Christel Nolte

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Re: Mittelohrdrainage
« Antwort #6 am: 07.05.08, 20:25 »
Hallo Heiko

Bei einer Tochter hats gut funktioniert, bei der anderen ist das Röhrchen umgehend rausgeeitert. Haben danch homöop. behandeln lassen. Hat lange gedauert. Wenn ich die Entscheidung heute treffen sollte, würde ichs erst hom. versuchen. Hatte aber auch eine HNO Ärztin, die Homöopathie betrieb und mit ihren Instrumenten die Ohren immer sorgfältig kontrolliert hat. "Nur" mit Heilpraktiker, ohne die ärztl Betreuung würde ichs nicht machen.

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Re: Mittelohrdrainage
« Antwort #7 am: 15.05.08, 10:56 »
Heute ist OP, hoffen wir das beste :)
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Re: Mittelohrdrainage
« Antwort #8 am: 16.05.08, 10:42 »
 Jaaaaaaaa! ;)
Sind grad auf dem Heimweg, OP wurde kurzfristig abgeändert- kein Röhrchen, dafür Entfernung der Polypen und Trommelfellschnitt beidseitig.


Enno war schon häufig stationär in der Klinik. Schon vor der Geburt gings ihm  schlecht,  der Fundusstand war rückläufig (= ungeborenes verliert Gewicht:/). Dann hat der Gyn (Belegarzt in kleiner Kreisklinik) die Sektio noch verschoben, weil die 37.Woche noch nicht erreicht war und er Mutter und Kind hätte verlegen müssen (=Umsatzverlust...). Nach der Geburt war der Enno sauer, der Kinderarzt hat die sofortige Verlegung angeordnet, die Hebamme hats aber "auf eigene Kappe" erst mal selbst versuchen wollen. Am nächsten Tag gings ihm so schlecht, dass sie ein Team von der Kinderklinik in die Gyn geholt haben. Die hätten den Enno gerne ausgeflogen, ging aber nicht wegen Schneetreiben.... also 45 min. Transport auf der Straße, dann 10 Tage Neugeborenenintensivstation (incl Multiorganversagen, Pneumothorax etc.) und noch 5 Wochen "normale Station", musste ja erst mal von den Sonden runter.

Aber: Er hats geschafft! Hat sich auch nicht von einer spontanen Unterzuckerung (Blutzucker war bei 16!) vor 2 Jahren unterkriegen lassen, obwohl wir seit dem noch aufmerksamer sind und eben eine Narkose nicht ambulant machen lassen. Wir wissen bis heute noch nicht, warum es zu den Komplikationen kam, am Down-Syndrom liegt sowas eigentlich nicht.

glg Heiko
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kueken

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Re: Mittelohrdrainage
« Antwort #9 am: 16.05.08, 13:06 »
Ich wünsch eurem Kleinen alles Gute, dass er sich von der OP schnell erholt.

lg franzi