Autor Thema: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?  (Gelesen 35658 mal)

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manurtb

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #15 am: 20.08.03, 11:05 »

Du hast gesagt, Du fütterst Trockenfutter von Nutro o. Innuva, ist das ziemlich sicher, dass die Zutaten besser sind ? Würde mich nur mal interessieren, jetzt wo mein Hund ja wenigstens hin und wieder Trockenfutter frisst.
Ihr habt mich schon ganz schön ins Grübeln gebracht mit den Zutaten von Hundefertigfutter :o

Ganz sicher sein kann man sich ja nie! Aber bei dem billigen Hundefutter steht eben das drauf, was ich oben geschrieben habe, also mind. 4 % des Fleisches, Nebenerzeugnisse etc. Bei Innova und Nutro steht explizit Fleischmehl und Fleisch darauf und das Gemüse ist auch aufgeschlüsselt! Ich denke, bescheissen kann Dich jeder, die könnten das ja auch, aber sie schreiben die genauere Rezeptur drauf und wenn das so ist, dann müssen die sich da auch daran halten! In Amerika, wo das Futter herkommt, sind die eh viel strenger mit der Überwachung. Ich persönlich finde es schade, dass ich Futter aus dem Ausland kaufen muss, damit ich mir sicher sein kann, werde da aber kein Risiko mehr eingehen, weil unser letzter Hund möglicherweise durch das billige Fertigfutter richtig krank geworden ist und ich mich jetzt einfach mal um einiges schlauer gemacht habe!

manurtb

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #16 am: 20.08.03, 11:13 »

aber Katzenfutter wird einfach aus Neid mitgefressen,

Hallo mary,
das ist kein Neid, Katzenfutter schmeckt besser, als Hundefutter. Wenn Hunde Katzenfutter fressen, macht das nichts aus, aber Katzen sollten kein Hundefutter fressen, weil da zuwenig Taurin enthalten ist, was Katzen notwendigerweise aus der Nahrung zu sich nehmen müssen (so ein bisschen ist nicht schlimm, aber manche Menschen meinen, sie könnten die Katze mit Hundefutter billiger ernähren).


wie haben es die Menschen und die Tiere nur geschafft bis heute zu überleben und sich weiterzuvermehren,
ohne Ernährungswissenschaft?
Was mich wirklich stört, dass da richtige Glaubenskriege draus werden, wie man seinen Hund füttert.

Glaubenskriege gibt es überall, wo Menschen meinen, die einzig wahre Antwort auf eine Frage gefunden zu haben.
Du darfst aber eines nicht vergessen. Das Verhältnis der Menschen zu ihren Haustieren ist ein anderes geworden. Früher war doch ein Hund nichts wert, die haben sich von alleine vermehrt und wenn der eine nicht mehr konnte, dann kam der nächste an die Kette! Heutzutage möchte man seinen Hund möglichst lange bei sich haben, der Hund ist ein Individuum geworden, das man nicht einfach so verlieren möchte!


Ich liebe unseren Hund und unsere Katzen, sie sind wieFamilienmitglieder, aber wenn ich sehe, dass Hundekekse, Hundeschokolade usw. für den Hund wichtig sein sollen, manchmal frage ich mich schon, ob wir nicht manchmal ein bisschen übertreiben.

Wo ein Markt ist, da wird er auch bedient! Da sieht man doch, dass es uns noch nicht so schlecht gehen kann, wenn für die Heimtiere so ein Markt bedient wird! Für viele Menschen sind die Haustiere auch Menschersatz (Alte, Behinderte), die sie verwöhnen wollen!

doggypeson

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #17 am: 20.08.03, 11:33 »

.
Zitat
 Wenn Hunde Katzenfutter fressen, macht das nichts aus

Das stimmt nicht! Katzen haben einen viel höheren Proteinbedarf als Hunde. Frisst ein Hund ständig Katzenfutter, kann es zu Schädigungen der Nieren kommen. Wenn er nur ab und zu mal ein paar Krümel nascht, ist das was anderes

Offline regi

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #18 am: 20.08.03, 13:27 »
Katzenfutter ist was Superpraktisches: Wenn Hund Tablette braucht, etwas Katzenfutter und die Tablette in die Hand und so hinstrecken - schwupps und weg ist alles!

Wie aber verfüttert man eine Tablette (Entwurmen) der Katze  ??? ??? Ausser Kratzern an mit hat's nichts bagetragen. Aber der TA hat mir's deutlich gesagt: Du hast einen einzigen Versuch!
Tschüss zäme
regi

manurtb

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #19 am: 20.08.03, 17:07 »

Das stimmt nicht! Katzen haben einen viel höheren Proteinbedarf als Hunde. Frisst ein Hund ständig Katzenfutter, kann es zu Schädigungen der Nieren kommen. Wenn er nur ab und zu mal ein paar Krümel nascht, ist das was anderes

Du hast Recht! Wobei so ein Hund eben mehr Katzenfutter verträgt, wie eine Katze Hundefutter!
Katzendöschen (die kleinsten, die man bekommen kann) sind bei uns Notstoppration! Und die gibt es nur dann!  ;)

Mathilde

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #20 am: 15.10.03, 10:49 »
Hallo,
zu Eurem Entsetzen hat unser "Strolchi" immer die Essensreste der Kinder und manchmal das Überbleibsel aus der Küche gefressen (Wäre da ja geplatzt bei 4 Kindern ;D) Da ich angeblich aber mit wenig Salz koche (Salz steht zum nachsalzen auf dem Tisch) scheint Ihm dass dann wenig geschadet zu haben. Immernhin wurde er als großer Hund über 15 Jahre alt  :D.
Leider ist er dieses Frühjahr eingegangen  :\'(.

LG Mathilde

manurtb

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #21 am: 16.10.03, 12:52 »
Ich denke, dass einzelne Beispiele da auch nicht repräsentativ sind! Das ist wie beim Rauchen. Davon kann man Krebs bekommen und früh sterben. Churchill wurde damit steinalt und so einige Menschen, die ich kenne auch!  ;) Ist damit die Aussage, dass Rauchen krank machen kann falsch?
Und beim Futter für Hunde ist einfach noch nicht so richtig klar, was eigentlich gut ist und was schlecht! Die einen sagen, dass der Hund durch Trockenfutter krank wird, die anderen, dass selbstkochen nicht die richtigen benötigten Nährstoffe bringt!
Ich denke, dass man da nie auf die eine richtige Lösung kommt, da es einfach Unterschiede bei den Hunden gibt! Der eine wird von zu hochwertigem Futter krank, der andere von zu minderwertigem!

Offline Mirjam

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #22 am: 17.10.03, 08:14 »
Hallo,

ich war schon mal an der "Quelle": Tiernahrungsproduktionswerk von Effem in Verden an der Aller:

Chappi, Wiskas... höchst beeindruckend!

Nie käme nicht-lebensmittel-taugliche Ware dort hinein. Gefrostete Fleischabschnitte müssen mit - 18 °C angeliefert werden - bei - 17 °C wird der LKW wieder weggeschickt.

Super QM!

Aber sehr humorig fanden wir die Produktentwicklung.

O-Ton der zuständigen Tierernährerin/Tierärztin: Die Marketingabteilung sagt: Der Kunde glaubt, das Karotten & Erbsen gesund sind und weil er weniger Fleisch essen soll/will, soll das der Hund dann auch tun.

Aber Getreide, Erbsen und Karotten haben ernährungsphysiologisch in diesem Fleischräuber eigentlich gar nix verloren, deswegen müssen wir dann mit künstlichen Vitaminen, Aminosäuren ergänzen - und das ganze noch mit Wildaroma toppen, damit das der Hund auch frißt!!

So - und jedesmal, wenn ich dann die Werbung mit den wichtigen "Ceralien" für den Hund (nettes Wort für Getreide) im Fernsehen kucke, lach ich mich schlapp  ;D.

Liebe Grüsse

Mirjam
Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!

Silvi

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #23 am: 16.11.03, 18:00 »
Oh Schreck oh Graus,
unser Hund frisst alles aber auch wirklich alles.
Zum Beispiel ich habe einen hohen Krautertopf mit Walderdbeeren bepflanzt und freute mich schon auf die ersten richtig Roten aber komischer weise waren immer nur halbrote dran, bis ich eines Tages unser Riesenvieh sah wie er mit spitzer Lippe die roten Erdbeeren raussuchte, er frisst sämtliches Obst an das er ran kommt. Bei den Himbeeren probiert er ob sie runtergehen wenn nicht läßt er sie wieder aus, die Kinder durften deshalb nur solche essen, die höher hingen Kirschen Pflaumen Pfirsiche Äpfel Zwetschgen Birnen auch süße Cocktailtomaten fanden den Weg in seinen Magen. Wenn ich Zitronenmelisse esse frißt er Zitronenmellisse nur bei Pfefferminze und grünen Salat streikt er.

Er ist leider ein sehr gefräßiger Hund, der auch vor dem Misthaufen nicht Halt macht phuu!!
Auch Schafsmist und Horn vom Klauen schneiden stehen auf dem Speisezettel, aber am liebsten mag er Pausebrote mit Butter Wurst und Gurke, leider sieht er auch dementsprechend aus.
Wenn ich weniger füttere z.B. Trockenfutter holt er sich halt aus seiner Vorratskammer was raus, das dann sehr gut riecht!

Viele Grüße
Silvi

Barb

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #24 am: 19.02.04, 01:26 »
Hallo zusammen,

Meine Schaeferhuendin ist jetzt 6.jahre alt. aber eben schon ein wenig zu fett.Ich hatte sie von meinem Nachbarn gekriegt. als klein war sie recht scheu mit meinem Mann, aber jetzt sind die zwei unzertrennlich.
Am liebsten frisst sie Katzefutter. Wenn ich zum Tierarzt gehe , dann frisst sie das Futter das der Tierarzt gibt. Dann kaufe ich das teure Futter und zuhause will sie nichts mehr wissen davon. Fleisch mag sie sehr gern.
Ich moechte dass sie etwas abnimmt, und haette gern einen Ratschlag wegem Futter. Bewegung braucht sie natuerlich auch mehr !
Es gruesst Barbara

Offline sonny

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #25 am: 19.02.04, 18:26 »
Da fällt mir spontan das Lied von Reinhard Mey ein:
Es gibt Tage, da wünscht ich, ich wär mein Hund.... ::) ::)
Manche übertreiben es, gönnen Hund oder Katze mehr, als sich selbst!
Liebe Grüße
sonny

Es gibt nur eine Medizin gegen große Sorgen:
Kleine Freuden.

manurtb

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #26 am: 20.02.04, 11:17 »
Mensch sonny, die Antwort hilft Barb sicher weiter!  ???
Die Übertreibung liegt sicher im Auge des Betrachters.

Barbara, es kommt darauf an, was Du eigentlich erreichen willst. Du kannst roh füttern, kochen oder Trockenfutter.
Wenn Dein Hund nicht frisst, dann hast Du die Möglichkeit, dass Du ihn hungern lässt, bis er frisst. Vor einem vollen Napf verhungert kein Hund.
Bei den Trockenfuttermitteln gibt es Diätfutter und bei den anderen Fütterungsarten hast Du es ja selbst in der Hand, was Du gibst.

Jutta

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #27 am: 06.03.04, 21:12 »
Moin Mädels!
Vielleicht hat jemand von Euch einen Rat für mich?
Unser Bobby ist 3,5, seines Zeichens ein Irish Setter, Statur normal, aber wohl der Stoffwechsel nicht :-(
Ich kann ihm füttern, was ich will - Trocken, verschiedene Dosen, gemischt - , er "furzt" (sorry) gaaanz gräßlich.....! Ist wirklich unerträglich!
Hatte ich bei meinen anderen 3 Hunden nie, obwohl die alle dasselbe Futter kriegten.
Was kann ich tun?
LG von Jutta aus dem Ossiland

Offline mary

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #28 am: 06.04.04, 10:24 »
Unser Hund frisst seit einiger Zeit nur noch ein Fertigfutter einer Marke, scheinbar sind dort die richtigen Geschmacksstoffe drinnen.
Wer von Euch füttert seinen Hund mit Frischkost?
Ich hab ihn vor ein paar Tagen draussen im Garten an der Wildkräuterecke erwischt, wie er sich die frischen Kräuter einverleibt hat.
Scheinbar geht ihm irgendwas ab.
Joghurt, und immer wieder mal ein rohes Ei, Trockenfutter und auch Kartoffeln, Vollkonrnudeln,
Fleisch-- Obst mag er nicht.

Komisch immer nach dem Entwurmen bekommt sie solche Gelüste auf Wildkräuter.

Was könnte ihr abgehen?

Herzliche Grüsse
maria

manurtb

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Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
« Antwort #29 am: 06.04.04, 12:07 »
Hallo mary,
unsere frisst hin und wieder Quecken (sind doch die, die man auch Süssgrass nennt, oder?), wobei ich da keine Zusammenhänge z.B. mit Entwurmen erkennen kann.
Allerdings ist es im Frühling bei uns vermehrt. Vielleicht weil da das Zeug besser schmeckt? Sie zuzzelt sich dann richtig die Grashalme einzeln rein, denn das normale Gras ist nicht ihr Ding!