Autor Thema: Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?  (Gelesen 18624 mal)

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manurtb

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #15 am: 05.06.03, 17:21 »
Hallo Mirjam,
ich will ja jetzt nicht grätzig werden, aber Dein Skript schreibt: Kreuzt man zwei reinerbige Individuen einer Art, die sich in einem Merkmal unterscheiden... (Da steht nichts von verwandt!?)

Mendel hat für den Nachweis seiner Regeln auf nur ein Merkmal abgezielt, aber die Mendelsche Vererbungstheorie läßt sich auch bei mehreren übertragen, wenn es keine Beeinflussungen der unterschiedlichen Merkmale bzw. andere Zusammenhänge gibt.
Die Experimente mit der F1-Generation untereinander war dafür notwendig, damit man diese Vererbungstheorie überhaupt nachweisen kann. Ist aber nicht zwingend notwendig, um solche Vererbungsgänge zu erzielen, also ein HD-kranker Hund der Rasse X mit einem HD-kranken Hund der Rasse Y gibt wieder mit hoher Wahrscheinlichkeit HD-kranke Nachkommen. Die Rassenunterschiede bei den Hunden stellen ja genetisch nur Varietäten dar, keine andere Art!

Offline Mirjam

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #16 am: 05.06.03, 19:10 »

Hallo Manuela,

bei "homozygoten" Eltern greift die erste mendelsche Regel, die Aufspaltung(-prozente) in F2 betrifft aber die zweite mendelsche Regel.
Mendel greift wohl auch in der gesamten Vererbungslehre, aber je mehr Gengut eingemischt wird, je mehr verschiebt sich die Wahrscheinlichkeit das rezessive Gene durchschlagen.
Ich wiedersprach v.a. Deiner Aufschlüsselung in  25 - 50 - 25 % -> das betrifft die Vollgeschwisterpaarung.

Klar ist: Wenn man zweimal "Scheiße" z.B. bereits DOMINANTE Vererbung von HD nimmt - dann kommt auch bei Mischlingen nix besseres raus siehe dein Berner-Rotti-Beispiel.

ist aber ein Elternteil HD - und man nimmt einen leichteren, kleineren Hund als Kreuzung, dann ist die Chance, dass das Tier gesund ist zumindest größer als innerhalb der Rasse wo diese Veranlangung stark ist. Am besten ist es natürlich,  solche Tieren ÜBERHAUPT NICHT zu vermehren.

Leider kehren sich die Hunde oft einen ... um Inzucht und Mendel  8)

Und es gibt natürlich Mischungen, die absolut nix für Freizeithände sind bzw. das Risiko, dass sich (charakterliches ) Erbgut in Hundefarben versteckt, das man/frau nicht sehen kann.

Da hast Du bestimmt Erfahrung genügend, welche Rassen eigentlich nix für den Bauernhof sind, bzw. welche Mischungen "heiß" sind oder welche Rassen/-mischungen (in den nicht richtigen Händen) Problemhunde werden.

Was ich mir nie zulegen würde, wären:

Husky-Schäfermix: Intelligenz x unbändigem Laufwillen
extreme Kurzhaarhunde: Weil die meisten Hofhunde draußen schlafen (sollen)
Dobermänner/-mischungen

Spezialrassen wie Windhunde, Dalmatiner, Chow-Chow.

Wie siehts Du das?

Sind Terrier Spielgefährten für Kinder? Bzw. welche?

Danke für die Antwort!

Mirjam
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manurtb

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #17 am: 06.06.03, 15:48 »
Hallo Mirjam,
naja, das ist natürlich alles vereinfacht ausgedrückt gewesen! Und ich dachte schon, in der Genetik hätte sich die Welt verändert!  ;D

Zu Deiner Frage mit den Rassen.
Ich persönlich würde auch auf einem Bauernhof die Hände von Herdenschutzhunden lassen! Das ist ein Pulverfass in unserer doch sehr engen Umgebung, gerade, wenn man nicht so viel Zeit in den Hund investieren kann.
Das sehe ich auch bei Deinem Husky-Schäfermix. Ich kenne einige Leute, die so eine Mischung haben und Du erkennst, wer sein Herzblut in die Ausbildung steckt und wer nicht. Ich würde auch absolut abraten von Hunden, die elend stur sind, wie z.B. Basenji, Akita Inu und Shiba Inu. Hatten wir schon in der Hundeschule, da hat noch nicht mal im Welpenalter der Folgereflex funktioniert. Noch nie war ich so blank vor Hunden gestanden, wie bei den drei Rassen!

Bei den Kurzhaarhunden würde ich sagen, kommt es darauf an! Wenn der Hund die Möglichkeit hat, da zu schlafen, wo es warm ist, seh ich da kein Problem. Ich finde die halt vom Fell absolut pflegeleicht und ich lege im Winter, wenn wir viel stehen lieber eine Decke über den Hund (gibts vom Pferdeausstatter), als dass ich das ganze Jahr bürsten muss.
Dobermänner würde ich sagen, kommt darauf an! Ich weiß nicht, auf was Du abzielst, aber es gibt auch ausgeglichene und ruhige Dobermänner (so eine Hündin hatten wir zu Hause mal 5 Monate zur Pflege)
Bei den Spezialrassen:
Windhunde kann ich verstehen, aber warum keine Dalmatiner? Ich sehe bei denen einen großen Vorteil: sie sind meiner Meinung nach sehr leicht zu erziehen, haben keinen so ausgeprägten Jagdtrieb, sind stark auf den Menschen fixiert. Man sagt zwar, die wären recht empfindlich wegen der Haut, aber da hört man eigentlich nicht so viele schlimme Geschichten.
Chow-Chow hatte ich bisher noch keine Erfahrung, habe die aber nicht als so negativ empfunden.
Was hast Du gegen die?

Bei den Terriern habe ich persönlich größere Bauchschmerzen. Also fürs Kleinzeug vernichten (Ratten, Mäuse etc.) sind die super, weil die meisten Terrier raubzeugscharf sind. Mir widerstrebt dieses hibbelige Temperament, welches die meisten haben.
Für Kinder würde ich persönlich die Terriersorten nehmen, die leider verboten sind (AmStaff, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier etc.). Wenn man in die Ursprungsländer schaut, werden die gerne als Spielkameraden zu Kindern gegeben, weil sie so eine hohe Reizschwelle gegen Menschen haben und auf Schmerzen nicht so arg reagieren (also Schmerzschnappen und Misstrauen danach gegen die Kinder kann man ausschliessen). Allerdings haben die dann halt einen erhöhten Erziehungsbedarf gegenüber anderen Hunden.

Ich denke, die erste Frage wird sein müssen, was man den alles haben will! Viele Leute am Hof, viele Kinder am Hof, viele andere Hunde am Hof und wie soll der Hund darauf reagieren.

Prinzipiell würde ich zu Hunden raten, die sich ganz stark an den Menschen binden! Denn auf einem Bauernhof hat man einfach nicht die Zeit, die Marotten der Hunde dann lange rauszutrainieren. Einen Hund, den man mit Arbeitsaufwand an einen binden muss, würde auch beim Schlafen weg vom Rudel schneller Schaden nehmen (deswegen rate ich vom Ridgeback ab, der würde sich dafür überhaupt nicht eignen).
Sehr beliebt sind ja die Retrieverrassen. Wobei ich bei denen halt einen vermehrten Aufwand in den ersten Jahren sehe. In der heutigen Zeit freuen sich die wenigsten Menschen über einen Hund, der vor Freude hochspringt. Und die Rassen sind halt zum Großteil schon stark überzüchtet und haben mit Krankheiten zu kämpfen.
Was mir jetzt noch vor dem inneren Auge auftaucht sind die ganzen Molosser. Also Cane Corso, Fila Brasilero etc. Nur leider sind die in den meisten Bundesländern auf der Liste und viele Leute fürchten sich vor denen. Aber bei denen habe ich noch nie aggressive gesehen unter denen, die vernünftig aufgezogen worden sind (die aggressiven, die ich gesehen habe, da war Herrchen stolz auf seinen wehrhaften Hund!  ???)
« Letzte Änderung: 06.06.03, 15:51 von manurtb »

Offline Mirjam

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #18 am: 06.06.03, 18:54 »
Hallo Manuela,

nun sehe ich im geistigen Auge Reserl vor mir sitzen, wie sie eifrig in meinem geschickten Rassebuch blättert, wovon du überhaupt sprichst  ;D.

Die genannten Rassen sind den meisten Landwirten nicht so geläufig und manche Höfe sind Nahe am Wald und wer einen Retriever hat der einen Hasen laufen sieht.

Gegen Chow-Chow habe ich eigentlich das Fell, weil wenn Du wüßtest was für Dreck, Jauche, Siff so Hunde am Hof alles finden und reintappen  :-\

Zu Dobermännern und Staffords hab ich leider keine guten Erfahrungen, bei den Dobis eher schlechte mit Pferd und sieh es mal von der Seite:

Wenn sich ein Landwirt - der oft schon eh Imageprobleme mit zugezogenen Städtern in den Neubausiedlungen/Nachbarn hat - auch noch "Sooo"aussehenden Hund zulegt, das ist nicht gut, auch haben dann vielleicht die Dorfkinder Angst zum Spielen zu kommen und viele Landwirtseltern sind schon froh, wenn die Kids kommen und man nicht dauernd Taxi nach draußen spielen muss?

Viele Höfe haben schon 3 und mehr Kinder, und genügend Erwachsene die noch Tapsen ins Haus machen - ein Hund im Haus würde da grad noch fehlen; die weißen Haare des Dalamatiner sieht man ÜBERALL und komplett draussen habe ich mir von meiner TA-Freundin sagen lassen (Hund soll ja am Hof auch wachen und die Schweineställe werden in Zukunft tabu für Hunde sein, Keimverschleppung), dass Kurzhaarhunde draussen in einer Hütte nicht alt werden.

Sag doch mal was zu den Rassen, die man draußen findet: Dackel, Schäfer, was hälst Du von Schnauzern, Bobtails, JackRussel,  Cainterriern, Ardails? Auf letztere steh ich  :D

Mirjam
« Letzte Änderung: 06.06.03, 18:59 von Mirjam »
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Offline reserlTopic starter

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #19 am: 06.06.03, 19:07 »

Hallo Manuela,

nun sehe ich im geistigen Auge Reserl vor mir sitzen, wie sie eifrig in meinem geschickten Rassebuch blättert, wovon du überhaupt sprichst  ;D.



Also wirklich, ihr macht mich noch ganz irre hier. 8) ::)
Ich wusst gar nicht, das das Thema Hund soooooo unerschöpflich ist. ;)

Am besten legen wir uns wohl doch einen Mischlingswelpen zu: von allem ein bisschen was.  8) :)
lieben Gruß
Reserl



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Offline Cashy

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #20 am: 06.06.03, 19:58 »
....bei den Dalmatinern soll es recht häuffig zu Taubheit kommen,bzw. ein großer Teil wird bereits taub geboren.
Also Vorsicht beim Dalmatinerkauf!

Gruß
Cashy
Gruß
Cashy

Offline martina

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #21 am: 06.06.03, 21:11 »
Also wir haben einen Deutschen Jagdterrier. Inzwischen ist es der 3. meines Mannes. Die ersten beiden hatten Papiere, mit einer hätten wir auch als eingetragener Zwinger züchten dürfen, wenn sie denn gewollt hätte.

Quaste ist 11 Jahre alt geworden, Anka 13. Soviel aus meiner Sicht zu Langlebigkeit einer Kurzhaarrasse.

Unsere Terrier dürfen nicht ins Haus, haben aber die Möglichkeit kalte Nächte im Kuhstall zu schlafen. Die ersten beiden waren jagdlich geführt, haben sich mal um einen Fuchs geprügelt und vertrugen sich anschließend überhaupt nicht mehr :P es ging nur noch ein Hund im Zwinger, einer auf dem Hof, tageweise im Wechsel.

Quaste ließ sich nur von ausgewählten 3 Männern versorgen, mich hat sie nach jahrelanger Bestechung mittels rohem Ei akzeptiert, so daß sie sich auch von mir streicheln lies.

Die Kinder (damals 4 Neffen und eine Nichte samt Spielgefährten von 0-10) wußten, daß sie Quaste nicht anfassen dürfen. Sie hat geknurrt, das reichte schon ;D

Anka, auch Jägerin, war ABSOLUT kindersicher, sie hat niemals geschnappt. Wir haben erlebt, daß 2 Kinder vorne und hinten gleichzeitig gezogen haben, Anka war sicher!

Dafür konnten beide überhaupt nicht hören, Feldrundfahrten mit Hund waren nur mit angeleintem Hund  möglich, sonst sind die abgegangen, aber auch immer wieder nach hause gekommen.
Und beide Hunde sind von meinem Mann intensiv beschäftigt und ausgebildet worden, das war nämlich noch vor meiner Zeit ;) als er noch Zeit hatte ;D

Nach einigen hundelosen Jahren hat mein Mann es nicht mehr ausgehalten, seit einem Jahr haben wir wieder eine DJH-Hündin. Jacky ist das absolute Gegenteil der anderen Hunde. Sie wird nicht jagdlich geführt, ist von klein auf mit unseren Kindern  (4 unter 10 Jahre) groß geworden, läßt sich fast alles gefallen von ihnen, verträgt sich mit unserer Katze, daß es eine Lust ist, den beiden beim Fangen spielen zuzuschauen. Vor den Kühen hat Jacky überhaupt keien Angst, auf der Gartenweide hütet sie unsere Trockensteher...
Ihr allergrößter Vorteil: Sie streunt überhaupt nicht!!! Der Hof liegt mitten im Dorf, mehr als knapp 50 m läuft sie nicht weg.

Wenn ich spazieren gehe, kommt sie ohne Leine mit und geht nicht weiter als 5m fort! Mein Mann nimmt sie mit ins Feld und überall hin. Dieser Hund ist das absolute Phänomen!!!

Soviel nur zu unterschiedlichen Charakteren innerhalb einer Rasse! Von daher würde ich niemals sagen, die und die Rasse ist geeignet...


***
PS. Ankas Welpen, sie hatte mit 8 Jahren ihren ersten Zufallswurf mit einem Quer-Dorf-Mix-Rüden wurden uns immer so gut wie aus der Hand gerissen, per Mundpropaganda. Das sind begehrte LKW-Hunde auf Reitturnieren geworden ;) Aber das ist eine andere Geschichte :-X

Vereinfacht Reserls Entscheidung jetzt aber auch nicht ;)

« Letzte Änderung: 06.06.03, 21:15 von martina »
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Offline PeacefulHeidi

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #22 am: 06.06.03, 21:27 »
Eben das ist es ja Martina. Ich würd Reserl einfach dazu raten sich einen Welpen der Rasse zu kaufen die ihr zusagt! Es muss ja kein reinrassiger sein. Er muss euch gefallen.

Reserl alles andere ergibt sich von selber.

Ich persönlich tendiere ja auch eher zum Kurzhaar, weil plegeleichter. Unser Jack-Russel-Terrier war erst vorhin wieder in jedem Matschloch.  :o Bevor sie dann wieder mit in die Küche darf, muss sie erst ins Waschbecken und wird abgeduscht. Das mach mal mit einem Langhaar oder mit einem großen Hund.  ::)

Mein Hund lässt sich auch von unseren Kindern alles gefallen. Fremde Kinder muss sie erst kennenlernen. Waren die aber zweimal da ist das schon kein Problem mehr. Haben die Kinder aber Angst vor Hunden ist das sehr wohl ein Problem. Hatte ich ja auch schon geschrieben.

Kühe kein Problem, eher haben die Kühe eins.  ;D Spaziergänge sind auch ohne Leine zu schaffen. Lauf ich mit ihr geht sie auch höchstens 10 m von mir weg.

Reserl ich wünsch dir viel Spaß beim blättern im Rassehundebuch. ;)

Offline Mirjam

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #23 am: 06.06.03, 21:40 »


Ja, und was ist überhaupt mit Pudel/-mischungen?

Gut - ohne Löwchenschnitt, ich hab bloß immer gesehen, dass sie die Langlebigkeitslisten anführen, bestimmt nicht die Welt an Futter kosten, von Kids gebändigt werden können und toll abzurichten sind für Spiele (Zirkus) - dazu soll der Hund ja das sein, oder?

Liebe Grüsse Mirjam

P.S. ach ja, JEDE Hündin die ich bisher sterilisiert sah wurde unmöglich FETT, aber ein dominanter Rüde ist nicht jedermanns Sache; meine Eltern bereuen die Sterilisation der Berner-Hündin  (die nun eher Mastschweincharakter hat), alternativ kann man einfach einen Kalender führen und die Hündin alle halbe Jahre spritzen lassen.
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Offline martina

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #24 am: 07.06.03, 08:39 »
mim, ein pudelchen hätte ICH sofort genommen... hier hat jemand einen zwergschnauzer, von der form her etwas robuster, aber sonst genauso knuddelig wie ein pudel.
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Offline PeacefulHeidi

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #25 am: 07.06.03, 08:50 »
Sind Pudel nicht auch total scharf auf Ratten und Mäuse?

Zwergschnauzer sind auch total knuffig und lieb. Ein Arbeitskollege meines Mannes hat einen. Die haben auch Pferde, also mit Vieh auch kein Problem.

Offline reserlTopic starter

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #26 am: 07.06.03, 09:30 »

Eben das ist es ja Martina. Ich würd Reserl einfach dazu raten sich einen Welpen der Rasse zu kaufen die ihr zusagt! Es muss ja kein reinrassiger sein. Er muss euch gefallen.

Reserl alles andere ergibt sich von selber.



Mir würd ja ein Golden Retriever am besten gefallen. :)
Was sagen jetzt die Hundeexpertinnen dazu?  8)
lieben Gruß
Reserl



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Offline suederhof1

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #27 am: 07.06.03, 09:51 »
MOin moin

Reserl du tust mir echt leid.

Hier sind soviele gute Ratschläge und Hinweise .Dir raucht bestimmt der Kopf.  ???
Ging mir auch so. :-[
Aus meiner Erfahrung raus, hab ich noch keinen Besitzer gesehen, der sich bei einem Hundekauf Gedanken gemacht hat , von wegen Mendelschen Gesetzen .

Gut finde ich es nicht, wenn einfach gekauft wird, ohne sich vorher irgendwo erkundigt zu haben.
Auskünfte kannst du erhalten bei allen Tierärzten, Nachbarn die Hunde halten, Tierheimen und viele andere.

Doch alleine zählt was ihr haben wollt,!!!!!

Ich kann auch noch Storys erzählen über ,Pudel und Huskymischling, Boarder und Schäferhunde.
Alle haben wir mal besessen, da waren wir Kinder und auch meine wachsen damit auf.

Wir hatten uns vorher soweit geeinigt, welches Geschlecht es sein sollte. Ging auch um die Nachbarn. ;D

Danach was wir leiden mochten, und die Aufgaben von diesem Tier. ( Hüten, jagen usw.)

Dann fing ich an zu suchen. Anrufen , erzählen und zuhören.
Spezielle Fragen stellen, wie und wo die Elterntier leben und gehalten werden.(Stall, Haus, Familie oder alleine)
Evt. Papier fragen. Bei großen Hunden auf Hüfte achten.
Wenn dann alles ok sich das mal ansehen , aber ohne Kinder , sonst hast du verloren.
Kinder erst ganz zu letzt mit nehmen.

Nie den schüchtersten und nie den frechsten mitnehmen.
Sind meistens die Tiere dann Probleme machen.
Ich hab immer den genommen , der sich am meisten mit mir beschäftig hatte. War auch immer der richtige Griff.

Meistens ist es dann auch "liebe auf den ersten Blick" :D
Der Hund wird es euch dann danken.

LG Barbara

Offline PeacefulHeidi

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #28 am: 07.06.03, 10:11 »
Reserl ich find den Golden Retriever auch klasse. Er ist aber ein Jagdhund. ;)

Da diese Hunderasse aber ein "Modehund" ist/war, paß bei den Züchtern gut auf. Wie Mirjam schon beschrieben hat ist diese Rasse oft überzüchtet und hat "Macken".

Vor Jahren gab es auch einige Golden Retriever die auf sogenannten "Polenmärkten" angeboten wurden. Da waren sehr viele agressive Tiere dabei.

Was Barbara übers aussuchen der Welpen schreibt ist der ideale Weg um seinen Hund zu finden. Beim Züchter Mutter und Vater anschauen. Evtl. diese Tiere beobachten zu können, zeigt einem schon viel von deren Charakter.

Dann die Welpen beobachten und sich mit ihnen etwas länger beschäftigen können. Da merkt man schon Unterschiede unter den Welpen.

Meine jetzige Hündin hat mich ausgesucht. Nicht ich sie. Ich wollt eigentlich einen Rüden, aber Lucky kam zu mir. Setzte sich auf meinen Schoß und ist mir nicht mehr von der Seite gewichen.

Da war für mich alles klar! Ich hab es bis heute nicht bereut. Sie wird dies Jahr schon 6 Jahre alt. ;)

Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen! Einen Hund hat man ja eigentlich mehrere Jahre. Er ist also eine Anschaffung fürs "Leben".

Gitte

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Re:Hund - ein Spielgefährte für die Kinder?
« Antwort #29 am: 07.06.03, 11:07 »
Hallo Reserl!

Wir haben einen golden Retriever. Oder besser gesagt ich, weil ich seine Bezugsperson bin und er am meisten an mir hängt. Ich bin den ganzen Tag mit ihm zusammen, Mann und Tochter sind ja in der Arbeit bzw. in der Schule.
Er hat einen sehr guten Charakter und ist sehr kinderlieb. Auch meinem Geflügel tut er nichts. Ich kann ihn jederzeit in die Gehege mitnehmen. Und wenn Küken schlüpfen benimmt er sich, als wäre er die Mama und will gar nicht mehr weg von den Kleinen.
Streuen tut er auch nicht, obwohl bei uns die Prärie beginnt. Er hätte sicher die Möglichkeit dazu. Ich bin sehr froh drum, daß er es nicht tut.
Der Züchter von dem wir ihn gekauft haben hat uns versichert, daß die Eltern keine Streuner sind und zum Glück hat unser Max das geerbt.
Ich würde mir jederzeit wieder einen Hund dieser Rasse zulegen. Ich hoffe, daß ich mit Max noch viele schöne Jahre habe. Er ist mir ein treuer Freund geworden und tut auch meiner Seele gut.

LG Gitte