Bäuerinnentreff

Tiere auf dem Hof => Kleintiere am Hof => Rund um den Hund.... => Thema gestartet von: reserl am 17.08.03, 11:10

Titel: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: reserl am 17.08.03, 11:10
Am ersten Tag, als unsere Hündin zu uns kam,
hab ich mich in einem Fachgeschäft beraten lassen, weil ich null Ahnung hatte, auf was man beim Hundefutter achten sollte.

Ich entschied mich dann für einen kleinen Beutel eines "Premium" Trockenfutters zum Testen. Die Verkäuferin meinte damit käme ich locker fünf Tage aus.

Irgendwie hab ich aber den Eindruck, das Anka davon nicht sonderlich begeistert ist. ::)
Sie hat fast 10 Tage daran gefressen und einen ordentlichen Appetit konnte ich nicht unbedingt feststellen. :-\


Welche Menge fressen Hunde normalerweise täglich?
Wieviel gibts zwischendurch?
Was gebt ihr an Belohnungen?
Ist Dosenfutter dem Trockenfutter vorzuziehen?
Was füttert ihr?

Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Jacky am 17.08.03, 14:59
Ja, das Hundefutter ::) ;) :D

Reserl, ich wollt unserer Sarah auch nur das Beste geben, aber irgendwie war sie von gar nichts richtig begeistert. Letzlich hab ich dann das billigste Trockenfutter gekauft, das ich gefunden habe und was mußte ich erleben: gerade das hat ihr am besten geschmeckt. ::)
Nur Frolic möcht sie lieber, aber das ist mir auf die Dauer zu teuer, das gibts dann nur mal zwischendurch. ;)
Der Tierarzt ist zufrieden mit ihr, also kanns nicht so schlecht sein.

Füttern tu ich sie zweimal am Tag, morgens und abends mach ich den Napf dreiviertel voll, aber frag mich nicht wiewiel das gewichtsmäßig ist. ???

Mit Dosenfutter kann ich mich nicht so anfreunden (mag den Geruch nicht) ;D hab aber zu Beginn die Erfahrung gemacht daß auch nicht jedes gefressen wird. :-\

Wirst schon noch das richtige finden, verhungert ist so schnell noch kein Hund vor dem vollen Napf. ;) 8)
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Katharina am 17.08.03, 19:09
Hallo Reserl

ich bin keine Fachfrau für Hundefragen, aber wir haben auch 3 Schäferhunde.
An das normale Hundefutter wollten sie auch nicht dran, aber der Landhändler bei uns hat ein Trockenfutter, das lieben sie  :D Zusätzlich bekommen sie ab und zu noch Rinderpansen, am besten ungesäubert (riecht aber stark!) Da sind viele Mineralstoffe und alles was ein Hund braucht drinnen.
An Dosenfleisch gehen sie mir auch nicht.

Bei der Hitze in den letzten Tagen fressen die Hunde allerdings eh weniger, brauchst dir nicht gleich Sorgen zu machen.
Du siehst ja, ob sie eher abnimmt, dann würd ich was anderes versuchen.

Da deine Anka ja noch im Wachsen ist, solltest du allerdings auf eine ausgewogene gute Ernährung achten.
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Gitte am 17.08.03, 22:35
Hallo Reserl!

Unser Max kriegt Trockenfutter. Hundekroketten, die ich aus dem Lagerhaus hole. Der 15 kg-Sack ist nicht teuer und er frißt dieses Futter am liebsten.

Die Fachgeschäfte haben ja ziemlich gesalzene Preise und dann habe ich die Erfahrung gemacht, daß er es nicht gern frißt. Hab schon mehrere solcher Marken ausprobiert. Manches hat er gar nicht angerührt.

Dosenfutter bekommt er nicht mehr, weil er jedesmal Durchfall davon kriegt. Und ich kann dann nachts jede Stunde mit ihm rausrennen.   >:(

Füttern tu ich ihn abends, aber ich kann jetzt nicht sagen, welches Gewicht die Menge hat. Bei dieser Hitze frißt er nicht so viel, wie sonst. Der leidet auch an diesem Wetter.

LG Gitte
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Cashy am 18.08.03, 09:32
Wir mischen Trockenfutter von der RWG ( Müsli mit alleierlei Sorten Getreide, Gemüse und Trockenfleisch) und Dosenfutter.
Wir haben mit dem Dosenfutter das z.B. Aldi anbietet "Kokra" leider auch die Erfahrung gemacht, daß dort dann übelriechende Gase und Durchfall entstehen  ;D. Darum sind wir auf das Dosenfutter  das mit "P" anfängt und mit "al" aufhört umgestiegen und sind zufrieden damit. Wir haben auch das Glück, daß wird über einen Mitarbeiter des Herstellers günstig an das Futter rankommen  ;).
Das Müsli übergießen wir mit heißem Wasser und geben dann das Fleisch dazu. Wer Trockenfutter füttert sollte auch dafür sorgen, daß der Hund immer Wasser zur freien Verfügung hat!
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 18.08.03, 13:28
Hallo Reserl,

daß sie nicht so gefressen hat, kann auch von der Umstellung sein. Was hat sie denn im Tierheim bekommen (wenn ich mich recht erinnere ist Anka vom TH, oder täusche ich mich jetzt?).

Premium sagt über die Qualität nicht viel aus. Ist halt eine Bezeichnung, um das Futter gut verkaufen zu können. Kann Dir keine Marke empfehlen, da mußt Du Dich im Internet schlau machen. Ich füttere seit Jahren Pedigree und bin zufrieden damit, wurde auch schon oft gefrag mit was ich meine Hunde wasche, da sie so glänzendes Fell haben. Kommt aber vom Futter, denn waschen vermeide ich wenn möglich. Habe aber auch über Pedigree schon schlechte Sachen gelesen ... Zwischenzeitlich habe ich auch mal Hill's Science Diet gefüttert, weil's ja angeblich gut ist. Als ich dann Tiermed studiert habe, wurde dort den Studenten von Purina und Hill's das Futter zum Selbstkostenpreis überlassen, um sicherzugehen, daß die zukünftigen Tierärzte auch alle das Richtige anbieten in Zukunft  ;D Da kostete der Sack nur noch ein viertel von dem was ich im Geschäft zahlen muß. Gibt mir zu denken.

Welpen sollte man häufig füttern, also 3 bis 4 mal am Tag, dafür kleinere Mengen. Ich bin überzeugter Anhänger von Trockenfutter, da es besser für die Zähne ist. Ist Hundi allerdings im Zahnwechsel, solltest Du das Futter ein bischen anfeuchten, damit sie es leichter fressen kann. Frisches Wasser muß sie IMMER verfügbar haben.

Meiner Meinung nach sind die teuren Futter nicht (viel) besser als die mittleren, man zahlt die Marke mit. Von ganz billigem Futter lasse ich die Finger, da ja doch irgendwo gespart werden muß. Es gibt angeblich sehr gute Futtersorten, in denen tatsächlich gute Zutaten verarbeitet werden, z. B. von Marengo oder Nutro, aber die kenne ich nur vom Hörensagen, sind mir zu teuer für 5 Hunde, da ich pro Monat ca. 50 kg verfüttere.. Probier einfach mal ein Hundefutter aus und schau wie sie es verträgt (bei manchen Hundefuttersorten stinken meine Hunde so unsäglich, daß eine Gasmaske angebracht wäre).

Ob Welpenfutter oder nicht solltest Du vielleicht mit dem Tierarzt abklären. Soweit ich informiert binl sollten große Hunderassen nicht zu schnell wachsen, damit es keine Gelenkprobleme gibt, also mußt Du auch auf die Zusammensetzung achten (Proteine usw). Denke einfach mal, daß der beste Ansprechpartner ein guter Tierarzt ist, der auch mal Hundilein in Augenschein nehmen kann.

Hoffe Du hast viel Spass mit der Fellnase!

Ciao, doggyperson
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 18.08.03, 14:49
Hallo Elke,

kann Dir leider nur sehr vage antworten. Den einzigen Bericht, den ich im Moment kenne ist von Stiftung Warentest 10/98. Da schneidet Frolic, so wie die meisten anderen Futtersorten, gut ab. http://www.laborbeagle.com/futtertests.htm

Ob Salz an sich so schädlich ist - da sind die Ernährungswissenschaftler gefragt. Ich z. B. soll salzhaltig essen, damit mein Blutdruck etwas steigt. Jemand mit Bluthochdruck muß salzarm essen.

Ganz billiges Futter füttere ich z. B. nicht. Ich kann in keinster Weise nachweisen, daß es schlechter ist, aber da sträubt sich bei mir was... In den meisten Futtersorten sind die Proteinquellen z. B. nicht schönes leckeres Fleisch sondern tierische Nebenprodukte und dazu gehören auch Schnäbel, Klauen etc. Um genau zu wissen, ob ein Futter was taugt, müßte man sich wohl mal die Zeit nehmen und erstens herausfinden, was braucht mein Tier eigentlich an Proteinen, Fetten, Vitaminen, Spurenelementen etc und sich dann hinsetzen und nachschauen, was ist in dem Futter drin, das ich füttere. Denke mal, daß genau wie beim Mensch, der Hund nicht nur von Fertigfutter leben sollte, da darin auch viele Konservierungsstoffe und Zusätze sind.

Tut mir leid, ich kann Dir keine wirklich qualifizierten Ratschläge in Bezug auf die Inhaltsstoffe der einzelnen Futtersorten geben, das ist eine Wissenschaft für sich. Eventuell könntest Du Dich an eine der tiermedizinischen Universitäten wenden. Wenn es eine gute Studie gibt, die die einzelnen kommerziellen Sorten beurteilt, wissen die bestimmt (hoffentlich!) davon.

Falls Du das machst - ich wäre auch interessiert  :D

Bis dahin kriegen die Pelzgesichter Trofu mit bischen was extra (Gemüse, Nudeln, Joghurt, Milch, Brot, Obst, was so da ist).

Ciao, Doggyperson.
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 18.08.03, 16:53
Also, der Testbericht der Stiftung Warentest hat nur getestet, ob drin ist, was draufsteht! Da ging es nicht generell um die Qualität des Futters.
Billige Futtersorten arbeiten sehr oft mit Lockstoffen, so dass die Hunde genauso darauf abfahren, wie die Kinder auf Süsses! Ich bin der Meinung, dass nicht der Hund entscheidet, sondern ich, denn ich kann lesen, der Hund geht nur nach dem Geschmack!
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, den Hund zu ernähren. Auf der einen Seite kann man Rohfüttern, was vielleicht auf dem Bauernhof noch einfacher zu bewerkstelligen ist, als in der Stadt! Dazu gibt es folgende Seite mit Infos: http://www.barfers.de/barf/barf1.htm
Dann kann man noch Fertigfutter geben. Da unterscheidet man Nassfutter und Trockenfutter. Beim Nassfutter muss der Hund kaum kauen (bei einigen Trockenfuttermitteln auch nicht, weil die Teilchen so klein sind, dass er wie ein Staubsauger alles verschlucken kann) und die Belagbildung wird gefördert. Ausserdem trägt man einen Haufen Wasser nach Hause. Beim Trockenfutter ist das Futter sehr konzentriert.
Ich persönlich füttere Trockenfutter von Nutro und Innova, weil ich nicht der Meinung bin, dass ich meinen Hund von Schlachtabfällen ernähren möchte und unser letzter Hund von billigem Dosenfutter wahrscheinlich krank geworden ist!
Wenn man Trockenfutter füttert, dann sollte man darauf achten, dass auf der Packung bei nur einer Sorte Fleisch das an erster Stelle steht, möglichst keine tierischen Nebenprodukte enthalten sind, die Fleischsorte nicht nur mit mindestens 4 % angegeben ist! Auch bei den pflanzlichen Nebenerzeugnissen wäre ich vorsichtig, da auch das Abfall ist. Ferner sind Zuckerrübenprodukte für die Zähne schädlich.
Beim Vitamin K3 scheiden sich die Geister. Die einen sagen, das wäre ultraschädlich, die anderen meinen, das wäre nicht so schlimm. Bei den meisten Futtermitteln steht das auch nicht explizit dabei!
Über Hundefutter könnte man Romane schreiben und Kriege anzetteln!  ;)
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: regi am 18.08.03, 19:21
Erhalten eure Hunde nie Resten?
Unserer erhält mittags und abends Trockenfutter (immer - seit 5 Jahren - das gleiche) , dazu mische ich Resten vom Tisch, damit es nicht immer gleich riecht.

Er mag auch jede Art von Obst.

Und dann hat er noch eine Selbstbedienungsquelle: Kraftfutterwürfel - grrrrrrrrrrrrrr! Man sieht es ihm auch an, denn er hat nicht nur ein dickes Fell. In flagranti ertappen lässt er sich nicht, deshalb ist es schwierig, ihm das auszutreiben.
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 19.08.03, 09:25
Hallo Regi,
eigentlich nur mal ein Stückchen Obst oder Brot und das nie ins Hauptfutter sondern nur als 'Belohnung'. Hunde brauchen keine Abwechslung, weil sie nicht wie wir Essen als Genuss ansehen, sondern eben als Nahrungsaufnahme. Zuviel Abwechslung behaupten manche Quellen würde sogar schaden! Ich persönlich weiss es nicht, unser Hund hat aber auch keine Chance heikel zu werden, weil wir das nicht mitmachen!  ;D
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 19.08.03, 09:46
Hallo,

meinen Hunden gebe ich schon ab und zu was ins Futter. Kenne zwar auch die Behauptung, daß Hunde keine Abwechslung brauchen, bin da aber ein bischen skeptisch, denke es ist auch schwierig zu sagen, ob ein Hund frisst weil er Hunger hat oder weil es ihm schmeckt. Hunde haben weniger Geschmacksnerven (zellen?) als der Mensch, von daher scheint der Geschmack nicht so wichtig zu sein. Es gibt aber dennoch Hunde die bestimmte Sachen nicht fressen. Wenn sie nur fressen weil es um Nahrungsaufnahme geht, müßte der Geschmack ja nebensächlich sein. Wenn ich aber den Unterschied betrachte, wenn ich nur Trockenfutter füttere im Gegensatz zu Trofu mit was drin, dann ist der schon beachtlich. Natürlich riechen die Hunde das "Extra", wahrscheinlich ist das der Auslöser, aber ich glaube sie freuen sich schon wenn's mal was anderes gibt. Ein paar meiner Hunde fressen so rasend schnell, die können gar nix schmecken. Da muß man halt vorsichtig sein, menschliche Vorstellungen auf den Hund zu übertragen.

Zum Stifung Warentest: Die ernährungsphysiologische Qualität der Futtersorten wurde in dem Test mit 55% gewertet, Schadstoffgehalt mit 15% und mikrobiologische Qualität mit 5%. Der Rest der Bewertung bezog sich auf Verpackung und Deklaration.

Doggyperson
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 19.08.03, 14:03
Hallo Marie-Luise,
ich selber füttere Trockenfutter, deswegen kann ich Dir zum Barfen nicht so viel sagen! Allerdings treibe ich mich auch in Hundeforen rum, und deswegen habe ich da die ein oder andere Diskussion mitbekommen!
Es haben wohl viele Hunde das Problem, dass sie ziemlich ratlos vor dem rohen Fleisch stehen! Aber mit der Zeit soll sich das wohl geben! Einige haben erzählt, dass sie irgendeine Unterlage haben, worauf sie dem Hund beigebracht haben, dass er zumindest die kleinen Dinge fressen soll. So einen großen Knochen zum 'Zähneputzen' wird wohl jeder Hund ein bisschen durch die Gegend schleifen!
Was dabei seh wichtig zu sein scheint ist das pürierte Gemüse! Und Joghurt darf es auch sein!
Unser Hund liebt Joghurt. Da wird ein Becher aufgemacht und sie schleckt gleich den Becher aus der Hand aus (deswegen kaufen wir für den Hund immer die 150g Becher, die nicht ganz so tief sind)

Wir haben unserem letzten Hund auch das Schlachtabfallfleisch abgekocht! Damals war das noch so üblich!  :)
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 19.08.03, 14:13
Hallo,

hatte mich auch mal bei den Barfern eingelesen vor einiger Zeit. Zum Abkochen: Schweinefleisch sollte immer abgekocht werden! Auch bei Hühnerfleisch wäre ich da sehr vorsichtig, aber das weiß ja eigentlich jeder aus der eigenen Küche.

Habe meinen Hundis vor einiger Zeit mal ein paar Rinderhüftknochen mitgebracht, da ich dachte, die können sie zwar abnagen, aber nicht FRESSEN. Tja, falsch gedacht. Oh mannomann hat die Truppe gestunken!!! Habe sie an dem Tag aus meinem direkten Umfeld verbannt, da mir von den "Abgasen" regelrecht schlecht wurde.

Von anderen Hundehaltern, die öfter mal rohes Fleisch füttern, habe ich gehört, daß das "normal" ist. Vielleicht legt sich's auch, wenn man eine langsame Umstellung macht und dann auch dabei bleibt. Der Verdauungstrakt muß sich ja auch erst umstellen.

LG Doggyperson
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: mary am 19.08.03, 16:49
Hallo regi,

doch unser Hund bekommt schon Reste,
ich friere immer grössere Fleischportionen für uns ein,
das gibt es dann etwas  davon  entweder roh oder gegart, Kartoffeln, Vollkonrreis,Haferflocken, Quark, Joghurt, gibt es drunter, Hundeflocken mag sie nicht, aber Katzenfutter wird einfach aus Neid mitgefressen, ein bis zweimal gibts ein rohes Ei unters Futter, das macht ein wunderschönes Fell, für alle Fälle ist auch ein Sack Trockenfutter zu Hause und ein paar Dosen, aber für Pansen gäbe unser Hund seine Seele her, blöd ist nur die Arbeit und der Gestank.

Was mir auffällt, genau wie bei den Menschen, genauso ist die Verunsicherung bei der Hundernährung ziemlich gross, es gibt sogar Tips den Hund vollkommen vegan zu ernähren,
wie haben es die Menschen und die Tiere nur geschafft bis heute zu überleben und sich weiterzuvermehren,
ohne Ernährungswissenschaft?
Was mich wirklich stört, dass da richtige Glaubenskriege draus werden, wie man seinen Hund füttert.

Ich liebe unseren Hund und unsere Katzen, sie sind wieFamilienmitglieder, aber wenn ich sehe, dass Hundekekse, Hundeschokolade usw. für den Hund wichtig sein sollen, manchmal frage ich mich schon, ob wir nicht manchmal ein bisschen übertreiben.

Es gibt ja inzwischen schon Adventskalender für Hunde????????????????
nicht ärgern, nur wundern,
maria
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 20.08.03, 09:46
Schönen guten Morgen zusammen!

Elle, bei mir stinken dann 5 mittelgroße Tölen durch die Gegend ... vielleicht könnte man die Gase für irgendwas nutzen, Heizung oder so ...

Mary, das mit den "Glaubenskriegen" beim Füttern habe ich mir auch schon manches Mal überlegt. Ich glaube, daß man mit jedem kommerziellen Futter einen Hund oder eine Katze ausreichend gut ernähren kann. M. E. liegt das größte Problem bei Futtermittelallergien, die durch Zusätze im Futter ausgelöst werden. Wer es sich leisten kann und sein Tier entsprechend wertschätzt, wird wohl die Futtersorten kaufen, in denen nachgewiesen ist, daß sie aus besseren Grundstoffen und ohne Konservierungsstoffe etc. hergestellt werden. Ansonsten denke ich, daß man mit einem kommerziellen Futter plus den ganzen Sachen, die Du auch beifütterst, gut über die Runden kommt. Bei Allergien und anderen Unverträglichkeiten muß man halt rumprobieren bis man was Passendes findet. Bei kranken Tieren allerdings muß man, wie beim Menschen auch, eine spezielle Diät füttern, die man entweder selber herstellt, oder dann teuer beim TA kauft.

In letzter Zeit denken anscheinend meine Hunde, daß sie nicht genug an Getreide bekommen, da sie mir laufend das Brot klauen (auch das Brot, das ich für die Enten einer Bekannten nebenhingelegt hatte und absolut steinhart war).

Ciao, Doggyperson
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 20.08.03, 11:05

Du hast gesagt, Du fütterst Trockenfutter von Nutro o. Innuva, ist das ziemlich sicher, dass die Zutaten besser sind ? Würde mich nur mal interessieren, jetzt wo mein Hund ja wenigstens hin und wieder Trockenfutter frisst.
Ihr habt mich schon ganz schön ins Grübeln gebracht mit den Zutaten von Hundefertigfutter :o

Ganz sicher sein kann man sich ja nie! Aber bei dem billigen Hundefutter steht eben das drauf, was ich oben geschrieben habe, also mind. 4 % des Fleisches, Nebenerzeugnisse etc. Bei Innova und Nutro steht explizit Fleischmehl und Fleisch darauf und das Gemüse ist auch aufgeschlüsselt! Ich denke, bescheissen kann Dich jeder, die könnten das ja auch, aber sie schreiben die genauere Rezeptur drauf und wenn das so ist, dann müssen die sich da auch daran halten! In Amerika, wo das Futter herkommt, sind die eh viel strenger mit der Überwachung. Ich persönlich finde es schade, dass ich Futter aus dem Ausland kaufen muss, damit ich mir sicher sein kann, werde da aber kein Risiko mehr eingehen, weil unser letzter Hund möglicherweise durch das billige Fertigfutter richtig krank geworden ist und ich mich jetzt einfach mal um einiges schlauer gemacht habe!
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 20.08.03, 11:13

aber Katzenfutter wird einfach aus Neid mitgefressen,

Hallo mary,
das ist kein Neid, Katzenfutter schmeckt besser, als Hundefutter. Wenn Hunde Katzenfutter fressen, macht das nichts aus, aber Katzen sollten kein Hundefutter fressen, weil da zuwenig Taurin enthalten ist, was Katzen notwendigerweise aus der Nahrung zu sich nehmen müssen (so ein bisschen ist nicht schlimm, aber manche Menschen meinen, sie könnten die Katze mit Hundefutter billiger ernähren).


wie haben es die Menschen und die Tiere nur geschafft bis heute zu überleben und sich weiterzuvermehren,
ohne Ernährungswissenschaft?
Was mich wirklich stört, dass da richtige Glaubenskriege draus werden, wie man seinen Hund füttert.

Glaubenskriege gibt es überall, wo Menschen meinen, die einzig wahre Antwort auf eine Frage gefunden zu haben.
Du darfst aber eines nicht vergessen. Das Verhältnis der Menschen zu ihren Haustieren ist ein anderes geworden. Früher war doch ein Hund nichts wert, die haben sich von alleine vermehrt und wenn der eine nicht mehr konnte, dann kam der nächste an die Kette! Heutzutage möchte man seinen Hund möglichst lange bei sich haben, der Hund ist ein Individuum geworden, das man nicht einfach so verlieren möchte!


Ich liebe unseren Hund und unsere Katzen, sie sind wieFamilienmitglieder, aber wenn ich sehe, dass Hundekekse, Hundeschokolade usw. für den Hund wichtig sein sollen, manchmal frage ich mich schon, ob wir nicht manchmal ein bisschen übertreiben.

Wo ein Markt ist, da wird er auch bedient! Da sieht man doch, dass es uns noch nicht so schlecht gehen kann, wenn für die Heimtiere so ein Markt bedient wird! Für viele Menschen sind die Haustiere auch Menschersatz (Alte, Behinderte), die sie verwöhnen wollen!
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 20.08.03, 11:33

.
Zitat
 Wenn Hunde Katzenfutter fressen, macht das nichts aus

Das stimmt nicht! Katzen haben einen viel höheren Proteinbedarf als Hunde. Frisst ein Hund ständig Katzenfutter, kann es zu Schädigungen der Nieren kommen. Wenn er nur ab und zu mal ein paar Krümel nascht, ist das was anderes
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: regi am 20.08.03, 13:27
Katzenfutter ist was Superpraktisches: Wenn Hund Tablette braucht, etwas Katzenfutter und die Tablette in die Hand und so hinstrecken - schwupps und weg ist alles!

Wie aber verfüttert man eine Tablette (Entwurmen) der Katze  ??? ??? Ausser Kratzern an mit hat's nichts bagetragen. Aber der TA hat mir's deutlich gesagt: Du hast einen einzigen Versuch!
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 20.08.03, 17:07

Das stimmt nicht! Katzen haben einen viel höheren Proteinbedarf als Hunde. Frisst ein Hund ständig Katzenfutter, kann es zu Schädigungen der Nieren kommen. Wenn er nur ab und zu mal ein paar Krümel nascht, ist das was anderes

Du hast Recht! Wobei so ein Hund eben mehr Katzenfutter verträgt, wie eine Katze Hundefutter!
Katzendöschen (die kleinsten, die man bekommen kann) sind bei uns Notstoppration! Und die gibt es nur dann!  ;)
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Mathilde am 15.10.03, 10:49
Hallo,
zu Eurem Entsetzen hat unser "Strolchi" immer die Essensreste der Kinder und manchmal das Überbleibsel aus der Küche gefressen (Wäre da ja geplatzt bei 4 Kindern ;D) Da ich angeblich aber mit wenig Salz koche (Salz steht zum nachsalzen auf dem Tisch) scheint Ihm dass dann wenig geschadet zu haben. Immernhin wurde er als großer Hund über 15 Jahre alt  :D.
Leider ist er dieses Frühjahr eingegangen  :\'(.

LG Mathilde
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 16.10.03, 12:52
Ich denke, dass einzelne Beispiele da auch nicht repräsentativ sind! Das ist wie beim Rauchen. Davon kann man Krebs bekommen und früh sterben. Churchill wurde damit steinalt und so einige Menschen, die ich kenne auch!  ;) Ist damit die Aussage, dass Rauchen krank machen kann falsch?
Und beim Futter für Hunde ist einfach noch nicht so richtig klar, was eigentlich gut ist und was schlecht! Die einen sagen, dass der Hund durch Trockenfutter krank wird, die anderen, dass selbstkochen nicht die richtigen benötigten Nährstoffe bringt!
Ich denke, dass man da nie auf die eine richtige Lösung kommt, da es einfach Unterschiede bei den Hunden gibt! Der eine wird von zu hochwertigem Futter krank, der andere von zu minderwertigem!
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Mirjam am 17.10.03, 08:14
Hallo,

ich war schon mal an der "Quelle": Tiernahrungsproduktionswerk von Effem in Verden an der Aller:

Chappi, Wiskas... höchst beeindruckend!

Nie käme nicht-lebensmittel-taugliche Ware dort hinein. Gefrostete Fleischabschnitte müssen mit - 18 °C angeliefert werden - bei - 17 °C wird der LKW wieder weggeschickt.

Super QM!

Aber sehr humorig fanden wir die Produktentwicklung.

O-Ton der zuständigen Tierernährerin/Tierärztin: Die Marketingabteilung sagt: Der Kunde glaubt, das Karotten & Erbsen gesund sind und weil er weniger Fleisch essen soll/will, soll das der Hund dann auch tun.

Aber Getreide, Erbsen und Karotten haben ernährungsphysiologisch in diesem Fleischräuber eigentlich gar nix verloren, deswegen müssen wir dann mit künstlichen Vitaminen, Aminosäuren ergänzen - und das ganze noch mit Wildaroma toppen, damit das der Hund auch frißt!!

So - und jedesmal, wenn ich dann die Werbung mit den wichtigen "Ceralien" für den Hund (nettes Wort für Getreide) im Fernsehen kucke, lach ich mich schlapp  ;D.

Liebe Grüsse

Mirjam
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Silvi am 16.11.03, 18:00
Oh Schreck oh Graus,
unser Hund frisst alles aber auch wirklich alles.
Zum Beispiel ich habe einen hohen Krautertopf mit Walderdbeeren bepflanzt und freute mich schon auf die ersten richtig Roten aber komischer weise waren immer nur halbrote dran, bis ich eines Tages unser Riesenvieh sah wie er mit spitzer Lippe die roten Erdbeeren raussuchte, er frisst sämtliches Obst an das er ran kommt. Bei den Himbeeren probiert er ob sie runtergehen wenn nicht läßt er sie wieder aus, die Kinder durften deshalb nur solche essen, die höher hingen Kirschen Pflaumen Pfirsiche Äpfel Zwetschgen Birnen auch süße Cocktailtomaten fanden den Weg in seinen Magen. Wenn ich Zitronenmelisse esse frißt er Zitronenmellisse nur bei Pfefferminze und grünen Salat streikt er.

Er ist leider ein sehr gefräßiger Hund, der auch vor dem Misthaufen nicht Halt macht phuu!!
Auch Schafsmist und Horn vom Klauen schneiden stehen auf dem Speisezettel, aber am liebsten mag er Pausebrote mit Butter Wurst und Gurke, leider sieht er auch dementsprechend aus.
Wenn ich weniger füttere z.B. Trockenfutter holt er sich halt aus seiner Vorratskammer was raus, das dann sehr gut riecht!

Viele Grüße
Silvi
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Barb am 19.02.04, 01:26
Hallo zusammen,

Meine Schaeferhuendin ist jetzt 6.jahre alt. aber eben schon ein wenig zu fett.Ich hatte sie von meinem Nachbarn gekriegt. als klein war sie recht scheu mit meinem Mann, aber jetzt sind die zwei unzertrennlich.
Am liebsten frisst sie Katzefutter. Wenn ich zum Tierarzt gehe , dann frisst sie das Futter das der Tierarzt gibt. Dann kaufe ich das teure Futter und zuhause will sie nichts mehr wissen davon. Fleisch mag sie sehr gern.
Ich moechte dass sie etwas abnimmt, und haette gern einen Ratschlag wegem Futter. Bewegung braucht sie natuerlich auch mehr !
Es gruesst Barbara
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: sonny am 19.02.04, 18:26
Da fällt mir spontan das Lied von Reinhard Mey ein:
Es gibt Tage, da wünscht ich, ich wär mein Hund.... ::) ::)
Manche übertreiben es, gönnen Hund oder Katze mehr, als sich selbst!
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 20.02.04, 11:17
Mensch sonny, die Antwort hilft Barb sicher weiter!  ???
Die Übertreibung liegt sicher im Auge des Betrachters.

Barbara, es kommt darauf an, was Du eigentlich erreichen willst. Du kannst roh füttern, kochen oder Trockenfutter.
Wenn Dein Hund nicht frisst, dann hast Du die Möglichkeit, dass Du ihn hungern lässt, bis er frisst. Vor einem vollen Napf verhungert kein Hund.
Bei den Trockenfuttermitteln gibt es Diätfutter und bei den anderen Fütterungsarten hast Du es ja selbst in der Hand, was Du gibst.
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Jutta am 06.03.04, 21:12
Moin Mädels!
Vielleicht hat jemand von Euch einen Rat für mich?
Unser Bobby ist 3,5, seines Zeichens ein Irish Setter, Statur normal, aber wohl der Stoffwechsel nicht :-(
Ich kann ihm füttern, was ich will - Trocken, verschiedene Dosen, gemischt - , er "furzt" (sorry) gaaanz gräßlich.....! Ist wirklich unerträglich!
Hatte ich bei meinen anderen 3 Hunden nie, obwohl die alle dasselbe Futter kriegten.
Was kann ich tun?
LG von Jutta aus dem Ossiland
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: mary am 06.04.04, 10:24
Unser Hund frisst seit einiger Zeit nur noch ein Fertigfutter einer Marke, scheinbar sind dort die richtigen Geschmacksstoffe drinnen.
Wer von Euch füttert seinen Hund mit Frischkost?
Ich hab ihn vor ein paar Tagen draussen im Garten an der Wildkräuterecke erwischt, wie er sich die frischen Kräuter einverleibt hat.
Scheinbar geht ihm irgendwas ab.
Joghurt, und immer wieder mal ein rohes Ei, Trockenfutter und auch Kartoffeln, Vollkonrnudeln,
Fleisch-- Obst mag er nicht.

Komisch immer nach dem Entwurmen bekommt sie solche Gelüste auf Wildkräuter.

Was könnte ihr abgehen?

Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 06.04.04, 12:07
Hallo mary,
unsere frisst hin und wieder Quecken (sind doch die, die man auch Süssgrass nennt, oder?), wobei ich da keine Zusammenhänge z.B. mit Entwurmen erkennen kann.
Allerdings ist es im Frühling bei uns vermehrt. Vielleicht weil da das Zeug besser schmeckt? Sie zuzzelt sich dann richtig die Grashalme einzeln rein, denn das normale Gras ist nicht ihr Ding!
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 06.04.04, 14:01
Hallöchen,

füttere z. Zt. meine Meute mit frischgekochtem. Also Nudeln, Reis, Brot, Spinat (ist der Renner!), mal Möhren (fressen sie mit Widerwillen - so wie ich :-), Fisch, Fleisch, Joghurt, Kartoffeln ... Habe umgestellt von vorher fast ausschließlicher Trockenfutter-Fütterung nachdem ich mal wieder die Zutaten gelesen habe. 4% Fleisch, 4 % Getreide, 4 % Gemüse ... WAS können die anderen 88% sein??? Die Hunde finden's Klasse, sehen auch gut aus... Denke mir, daß ich aus der Hundefütterung keine Wissenschaft zu machen brauche. Ich bin ja immerhin auch schon stolze 37 geworden, ohne daß meine Mama mir nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bereitete Mahlzeiten serviert hat. Versuche ca 1/3 Fleisch/tierisches Protein, 1/3 Kohlehydrate und 1/3 Gemüse zu füttern (Gemüse wg. der Ballaststoffe, da Hunde es nicht gut verwerten. Gemüse füttere ich übrigens nur gekocht.) Obst gibt's für meine Hunde eigentlich nur im Sommer, da fressen fast alle fast jedes Obst (Max verabscheut Trauben und Äpfel!)

Letzte Woche gab's mal Knochen ... die Hundis waren ca 3-4 Stunden damit beschäftigt, die Dinger kurz und klein zu machen - dementsprechend haben sie dann auch ihre Häufchen gemacht. Werde ich nicht sooo oft machen, denn ich mußte auch Nachts dreimal raus - das ist nicht so mein Ding!

Außerdem fressen sie so Sachen wie Pferdemist, Aas, Gras, Kohle ... das war übrigens auch so, als ich noch Trofu verfütterte (egal ob von Hill's oder Pedigree oder Aldi)

Jutta - hast Du mal auf Würmer untersuchen lassen? Hatte meine Sassy auch und obwohl ich alle 5 kurz vorher hatte entwurmen lassen, hatte sie massiven Wurmbefall. Nach nochmaligem Entwurmen und Homöpathie z. Stärkung des Immunsystems war's dann wieder gut.

Maria - vielleicht ist da ja was drin, daß den Darm beruhigt? Bei massivem Wurmbefall gibt's ja beim Entwurmen auch Toxine und minimale Wunden, wo sich die Würmer "festhielten". Ist jetzt eine Vermutung - kein fundiertes medizinisches Wissen!

Ciao,

Doggyperson

PS: Falls jemand gute Tipps hat, was man einem erblindenden Hund unbedingt beibringen sollte und wie - bitte her damit. Mein 7-jähriger Soulmate Duke ist fast komplett blind. Kann man leider nix gegen machen, weder OP, noch Medikamente.
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 06.04.04, 16:07
Hallo doggyperson,

hast Du Dich schon mal mit dem Barfen beschäftigt? Die füttern Gemüse roh und komplett geschreddert (so dass es flüssig ist). Und dann pro Tag nur 2-3 Esslöffel von dieser 'Gemüsepampe'. Ich habe mal gelesen, dass das deswegen ist, weil Hunde in ihrem Darm ja das Gemüse nicht aufspalten können, mit dem Geschreddere es aber in einer verwertbaren Form vorliegt. Allerdings füttern die Leute nach Barf auch Fisch, Fleisch und Knochen roh.
Unsere letzte Hündin hat Gemüse auch immer gekocht bekommen.
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: mary am 06.04.04, 18:10
Jetzt werde ich neugierig, der Sack in dem Hundefutter drinnen war, ist noch nicht von der Müllabfuhr abgeholt worden.
Inhaltsstoffe eines Alleinfuttermittels:

Getreide mind. 2 % im Fertigprodukt,

pflanz. Nebenerzeugnisse, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse mind. 2 % im Fertigprodukt
Öle und Fette, Gemüse min. 2 % im Fertigprodukt.
Mineralsstoffe und pflanzl. Eiweißextrakte,

was ist der Rest?
Da unser Hund nur eine Marke frisst, kenne ich die Inhaltsstoffe von anderem Hundefutter nicht.
In Dosen ist ja auch nicht viel Fleischanteil drinnen,
ebenfalls die Frage,
was ist der nicht definierte Rest?
Was heißt Barfen?
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: sonny am 06.04.04, 18:27
Unser Bello frißt auch immer Mist, egal ob von den Schweinen oder Hühnern!
Was ist da drinnen, das sie das mögen?

P.S.: Würde mich auch interessieren was Barfen ist?
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 07.04.04, 09:15
Jetzt werde ich neugierig, der Sack in dem Hundefutter drinnen war, ist noch nicht von der Müllabfuhr abgeholt worden.
Inhaltsstoffe eines Alleinfuttermittels:

Getreide mind. 2 % im Fertigprodukt,

pflanz. Nebenerzeugnisse, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse mind. 2 % im Fertigprodukt
Öle und Fette, Gemüse min. 2 % im Fertigprodukt.
Mineralsstoffe und pflanzl. Eiweißextrakte,

was ist der Rest?
Hallo Maria,

da ich mich eine ganze Zeitlang mit Hundefutter beschäftigt habe, werde ich Dir mal meine Kenntnisse dazu sagen.
Also normalerweise wird ja nach Inhaltsmenge angegeben. Also das am meisten, was zuerst da steht. Das ist aber ja nicht anders bei den Lebensmitteln für Menschen.
Die 2 % sind nur gewährleistete Werte. Der Rest ist dann das dazugehörige Nebenerzeugnis (also die Abfälle aus der Nahrungsmittelerzeugung. Z.B. Spelzen vom Getreide, Hüherfüsse, -köpfe, Federn, Urin, Blut, Knochen etc.). Das wäre ja alles nicht schlimm, wenn es in einem ausgewogenem Verhältnis drin wäre. Also z.B. ein ganzes Huhn, mit Federn, Innereien aber halt auch Fleisch. Die ganzen Nebenerzeugnisse sind aber für den Hund sehr schwer verdaulich.
Jetzt kommt meine Meinung: Das ist ein eleganter Weg der Nahrungsmittelindustrie, ihre Abfälle auch noch gegen Bezahlung zu entsorgen.

Hier mal eine Inhaltsangabe von einem Futter, dass ich für ein gutes Trockenfutter halte (kostet halt auch einiges):
'Hühnerfleischmehl, Truthahnfleischmehl, Vollkornreis, Weißer Reis, Lammfleischmehl, Hühnerfett, (Konserviert mit Vitaminen Tocopherolen/Vitamin E und Ascorbinsäure), Menhaden - Fischmehl, Leinsamen, sonnengetrocknetes Alfalfa, Sonnenblumenöl, Lecithin, Bierhefe, Natürliche Geschmacksstoffe, Monosodium Phosphate, Choline, Linolsäure, Rosmarinextrakt, Salbeiextrakt, Eisensulfate, gemischte Tocopherole (Vitamin E Quelle) Zink Oxide, Sodium Selenite, Mangan Oxide, Riboflavin (Vitamin B2), Hefekulturen, Getrocknete Aspergillus Niger , Getrocknete Aspergillus Oryzae , Getrocknete Lactobacillus Acidophilus, getrocknete Streptococcus Faecium , Chelatierte Mineralien: Zink, Mangan, Kupfer, Cobalt, Eisen , Niacin, Vitamin B12, Vitamin A, Calcium Pantothenate, D- Biotin, Pyridoxine Hydrochloride (Vitamin B6), Calcium, Iodate, Thiamine Mononitrate, Folsäure, Papain, Bacillus Subtilis, Aspergillus Niger, Yucca Schidigera Extrakt.'

Barfen bedeutet auf Deutsch: Biologisches Artgerechtes Rohes Futter
Sehr gute Internetseite dazu: http://www.barfers.de/

Also grob gesagt: Dein Hund bekommt alles roh und das Gemüse roh püriert. Auf der Seite unter Diätplan stehen Beispiele, wie man das machen könnte.


Da fällt mir ein für die Eiererzeuger: Die Menschen, die Barfen, könnten an einem ausrangiertem Huhn, welches nur geschlachtet, aber nicht gerupft und ausgenommen ist, wirklich Interesse haben!  ;D (Verfüttern Freunde von uns öfter, wobei es mich da immer schüttelt, bin wohl zu empfindlich für sowas!)
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 07.04.04, 09:53
Hallo,

habe mich zwar schon bei den Barfern umgeschaut, füttere aber nicht gerne roh - alldieweil die Blähungen der Meute mich dann aus dem Haus treiben. Vielleicht gibt sich das ja, aber ich habe nicht das Durchhaltevermögen, das auszuprobieren, auch wenn's vielleicht artgerechter ist. Wobei unsere Hunde vom Wolf doch schon ziemlich weit entfernt sind...

Muß mal schaun, wo ich eine gute Quelle für Fleisch auftun kann. Kaufe zwar für mich und Sohnemann bei einem Bauern, der Freilauf- und Weidehaltung betreibt, aber bei ca.8-10 Euro das Kilo, wird das bei 5 Hunden für meinen Geldbeutel zu viel ... im Moment kriegen sie als hauptsächlich Fisch und Joghurt als Quelle für tierisches Eiweiß. Und halt mal Knochen. Aber ich denke, daß ab und an schon auch mal richtiges Fleisch dabei sein sollte, sind ja keine Vegetarier.

Während meines Studiums hatte ich mal einen Kurs in Tierernährung. War zwar in USA, aber ist hier bestimmt nicht anders. Wie Manu geschrieben hat ist in den Futtermitteln Kot, Urin, Blut, Federn, Füße usw als Proteinquelle - lecker, oder??? Wenn ich meine Hunde dabei erwische, daß sie Sch..., egal von wem oder was fressen, kriegen sie einen Anschiß, dafür kaufe ich's dann sauber abgepackt in der Tüte ... kann's doch auch nicht sein.

Ciao,

Doggyperson
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 07.04.04, 13:51
Hallo,

war heute noch mal auf der Barfer Seite. Lt. BARF sollte ein Hund (wenn ohne Getreide gefüttert wird) 78-90% seines Futters aus Fleisch/Knochen beziehen,  davon der Knochenanteil 10-30 % (wobei 10-15 % ideal ist).
Der Rest sollte aus Gemüse/Zusätzen bestehen.

Die Seite ist übrigens HOCHINTERESSANT!!! Ein anderer Negativ-Aspekt von Fertigfutter: es werden viele, grausame und vor allem sinnlose Tierversuche gemacht damit was "Leckeres" in die Tüte/Dose kommt. Wer Interesse hat - auf der PETA Seite gibt es Info - auch wer PETA für durchgeknallt hält, denke da ist was dran. Preis des FeFus spielt übrigens keine Rolle - Iams, Eukanuba, Pedigree um nur ein paar zu nennen.

Doggyperson
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 10.05.04, 08:13
Kann mir jemand ein spezielles Futter (egal ob trocken oder nass) empfehlen bei dem "alles" (Inhalt und Herstellung) stimmt. Ich habe in den letzten Tagen mal eure ganzen Berichte zu dem Thema gelesen und bin richtig erschrocken, was da so alles drinne steckt. Und spätestens bei dem Bericht über die Haltung der Versuchstiere bei Eukanuba (auf das ich bisher viel gehalten habe) bin ich auch damit durch. Ich will ja nicht etwas füttern, wofür andere Tiere leiden müssen oder gar den ganzen Abfall den ich auch nie im Laden kaufen würde. Das Futter müßte ohne Farb- und Konservierungstoffe sein, da meine davon Durchfall bekommt.
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 17.05.04, 12:51
Wo alles stimmt, ist sehr schwierig. Denn keiner weiss so genau, was es bedeutet, wenn alles stimmt.

Sehr gute Futtersorten sind meiner Meinung nach Nutro, Innova, California Natural, Canidae.

Gutes Mittelmass ist meiner Meinung nach Happy Dog (deutsches Futter).
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 17.05.04, 13:26
Da hast du recht. Wenn ich in einen Laden gehen würde und sage 1mal Hundefutter ohne Chemie und ohne quälerische Tierversuche, dann bekäme ich wohl bloss einen komischen Gesichtsausdruck zu sehen. Und die Zutatenlisten sagen mir auch meist nicht viel. Was sind z.B. mind. 4 %. Könnte der Anteil auch bei 30 % sein oder ist der Anteil etwa bei 4,1%.
Ich glaube ich werde mich dann wohl mal eher ans selber kochen halten. Da kann man die Herkunft und Herstellung wenigstens teilweise berücksichtigen.
Hat da jemand Tip`s oder Rezepte, was den Vierbeiner so schmeckt ? Quark soll ja recht belibt sein.
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 01.06.04, 13:24
Hallo  Beppa,

also - meine Hunde sind nicht gerade wählerisch, von daher habe ich's einfach.

Hole im Moment beim Metzger Lunge und Schlund (gibt's umsonst) und koch' alles ab (da vom Schwein). Ab diese Woche bestelle ich allerdings mal von einem Geschäft Rindfleisch, das schon fix und fertig gewolft und kiloweise eingefroren ist, auftauen, füttern, fertig. Dazu gibt's je nach Verfügbarkeit Nudeln, Brot, Kartoffeln, Reis, Gemüse (koch ich ab), ab und zu bissi Obst (mögen nicht alle), rohe Eier (Salmonellengefahr nehme ich hier einfach mal in Kauf - füttere ich mit der Schale), weissen Joghurt, ab und an Knochen (Vorsicht wenn Hundin noch nie Knochen hatte, nicht zu viel da sonst Verstopfung droht). Bessere Anleitungen und bestimmt wissenschaftlich fundierter gibt es auf www.barfers.de.

Fertigfutter füttere ich überhaupt nicht mehr (stimmt nicht ganz - habe mal so was wie Matzinger Flocken bestellt, da manchmal die Zeit einfach nicht reicht zum Kochen - weder für Hundis noch für mich oder Sohnemann :o

Meine Hunde sind ganz verrückt auf das Zeug und es geht ihnen anscheinend gut dabei. Füttere keine Zusätze wie Vitamine oder Mineralien, denke sie fressen vielseitig genug. ABER: Bin keine Fachfrau, also, besser noch mal genau nachlesen, wenn Du das richtig wissenschaftlich anpacken willst :D

Ciao, Doggyperson
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 01.06.04, 14:10
Ich habe jetzt schon Stunden im Internet verbracht um das richtige Futter zu finden, aber kein Glück gehabt bei den Fertigprodukten. Entweder zu teuer (1,80 € für 374 g ist doch Wahnsinn) oder keine Händler in der Nähe.

Werde wohl jetzt endgültig auf Kochen umstellen, wenn ich eine günstige Bezugsquelle für Frisches finde.

Doggyperson warum fütterst du die Eier mit Schale ? Sind da wichtige Stoffe drin ?
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: doggypeson am 01.06.04, 17:17
In den Eierschalen ist Kalzium drin, das kann man auch über Knochen in den Hund kriegen. Die Schalen zerkrümel ich und misch das Ganze unter Joghurt, dann können sie die Schalen nicht aussortieren (ist zum kaputtlachen wenn der Obstgegner Max seine Bananenstückchen fein säuberlich ableckt und dann aus der Schüssel schmeisst).

Frag mal bei einem Metzger oder Schlachthof oder schau auf der Barferseite, da gibt's eine Liste mit Firmen, die so was verkaufen. Fressnapf hat auch eingefrorenes Fleisch, gar nicht mal so teuer.

Ciao, DoggyP
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 14.06.04, 17:45
Hallo Doggyperson,

Hunde haben mit Salmonellen keine Probleme! Da der Darm so kurz ist und der Magen so sauer, passiert auch nichts, wenn man Salmonellen an Hunde verfüttert, ohne sie davor abzutöten!
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 15.06.04, 07:20
Deshalb vertragen sie wohl auch das ganze "vergammelte" Futter. Naila hat Letztens einen toten Hase gefressen. Beim 1. Mal war er nur 1 oder 2 Tage tot und als wir eine Woche später vorbei kamen wieder. Ich hätte kotzen können, aber ihr hat es offensichtlich geschmeckt und war auch nicht aus dem Gebüsch zu bekommen.
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: manurtb am 15.06.04, 07:41
Hallo Beppa,

Hunde sind Abfallverwerter. Da wäre es von Nachteil, wenn sie daran erkranken würden.  ;D
Ich denke, die Selektion über Jahrtausende hat schon dafür gesorgt, dass nur die härtesten durchkamen und den 'Schweinemagen' weitervererben konnten!  ;)
Titel: Re:Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 15.06.04, 07:48
Naila ist bei solchen Sachen besonders abgehärtet. Die verträgt fast alles. Aber meine Beppa bekommt bei jeder Futterveränderung gleich Durchfall. Sie ist eben ein Feinschmecker, obwahl alle beide von der Straße kommen.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 11.04.05, 14:38
Wieviel muß ein Hund eigentlich trinken ?

Meine trinkt eigentlich in der Wohnung nichts und auch tagsüber in ihrem Auslauf nicht. Jetzt vermische ich ihr Naßfutter immer noch mit heißem Wasser und da bekommt sie in etwa 200 ml extra. Beim Gassi gehen säuft sie immer mal kurz aus Bächen, Seen und Pfützen aber auch nicht übermäßig viel.

Was könnte ich noch machen damit sie mehr trinkt. Sie trinkt kein frisches Leitungswasser, kein abgestandenes Leitungswasser und auch kein Tafelwasser.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 11.04.05, 15:24
Regenwasser geht leider nicht. Aber wir haben einen Garten in einer Gartenanlage und da steht eine Wasserpumpe. Zumindest im Sommer wäre das eine Möglichkeit. Insofern sie solches Wasser vertragen.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 12.04.05, 09:06
Regenwasser geht bei mir rein technisch nicht. Und wie verträglich das Wasser aus der Wasserpumpe ist weis ich eben nicht. Eigentlich wäre es ja nur Grundwasser.

Was mir nur gestern noch einfiel. Im Tierheim hat sie doch auch immer Leitungswasser bekommen. Hat es zwar etwas stehen lassen, aber früher oder später (1h) dann doch getrunken.

Durst scheint sie aber trotzdem nicht zu haben, da wir gestern an einem Bach entlang gelaufen sind und sie nicht 1 mal getrunken hat. Während die andere Hündin fast jede Pfütze mitgenommen hat.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 12.04.05, 12:56
Kannst du dich denn noch an die Tierheimzeit erinnern? Wieviel hat sie denn da getrunken? Auch nicht wirklich viel, aber halt immer mal eine kleine Menge. Ich war damals viel  ::) da und kenne daher auch ihr Trinkverhalten von damals noch.

Bei viel Bewegung oder erhöhten Außentemperaturen kann das natürlich auch erheblich mehr werden. Vielleicht lag es ja an den kühleren Temperaturen über den Winter. War ja schließlich tagsüber draußen.

Nimmt Deine Hündin vielleicht über feuchtes Futter doch mehr als vermutet auf an Flüssigkeit? War sie immer ein Wenigtrinker oder solltest du es vielleicht mal beim Tierarzt checken lassen?
Wenig Trinker auf jeden Fall. Gesundheitlich kann ich da auch noch kein Defiziet feststellen. Ganz im Gegenteil. Pinkeln kann sie auch recht viel. Selbst der Tierarzt meinte vor kurzem, dass ihr Fell so schön glänzt. Hatte ihn aber auch noch nicht direkt darauf angesprochen. Zu fressen bekommt sie täglich ca. 1600 g Naßfutter bei 80% Feuchtigkeit (stimmt das ???) sind das 1280 g + der extra Schluck heißes Wasser. So viel  ??? Sie wiegt ca. 18 kilo, also wäre der Tagesbedarf bei 900 ml. Da lägen wir ja sogar noch weit über dem Soll.

Da bin ich ja jetzt beruhigt. Danke für die Info Valerie.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Chris am 20.05.05, 17:51
Hallo!

Unser Hund (Rhodesian Ridgeback) hat heut Nacht ihre Jungen bekommen.  ;D
10 Stück. Eines ist leider schon gestorben. Wie kann ich die Hundemama denn nun optimal versorgen bzw. was muss ich beim Füttern beachten? Das mit der Milchproduktion soll ja auch gut klappen ;)
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: cara am 04.12.05, 10:12
habt ihr schon Hundelekkerlies selbst gemacht?

3 kleine Gläser Babynahrung mit Fleisch oder auch 500g durchgedrehtes
9 Esslöffel Milchpulver
13 Esslöffel Weizenkleie

in kleine Bällchen form,en und bei 200°C ca.12min backen. kühl lagern.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: cara am 04.12.05, 21:41
ich bin da drüber gestolpert, auf einer rezeptseite... da gabs ne Unterrubrik "baking for animals" oder so ähnlich..... da hab ich an hier gedacht...;o)
die beiden anderen Rezepte waren übrigens Pferdelekkerlies
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Beppa am 29.08.06, 09:53
Mein Hund hat ja wie schon geschrieben eigentlich nur Nassfutter gefressen. Nachdem sie jetzt aber auch keine Kauknochen mehr fressen wollte und ihre Zähne immer dunkler wurden, war Schluß mit Lustig.

Bei Fressnapf habe ich ein TR-Futter (?-Mühle) gefunden, dass ihr nach einiger Überwindung jetzt richtig zu schmecken scheint. Es ist nicht ganz so hart wie üblich und die Zutaten schwingen so in die Richtung Bio.
Anfänglich hatten wir auch das altbekannte Problem, dass sie kein Wasser trinken wollte. Inzwischen kommen wir nicht ganz auf die berechneten 800 ml, aber im Großen und Ganzen kann ich nicht meckern.

Zu meiner Überraschung frißt sie jetzt auch plötzlich wieder ihre Kauknochen sehr, sehr gerne.

Jetzt müssen nur noch ihre Zähne wieder so schön weiß werden wie früher.




Wer füttert noch Trockenfutter bzw. wie bringt ihr Abwechslung in den Speiseplan ? Tag ein, Tag aus das selbe Futter ist ja sicherlich auch langweilig.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: mary am 10.03.12, 16:36
Ich bin jetzt wieder Hundeadoptivmutti und überlege, was ich dem jungen Hund zu fressen gebe.
Trockenfutter mag sie überhaupt nicht, während sie das selbstgemachte Hundefutter nur so reinschlingt.
Brauche auch nicht mit Leckerlis in der Hosentasche herumrennen, auch das Trockenkatzenfutter ist für sie kein Leckerli. Hier muss ich wohl noch ein wenig nach etwas suchen.
Bin gerade am Überlegen, was ich der jungen Dame in Zukunft vorsetzen soll-
sie muss ja noch ganz schön wachsen.
Wer hat auch einen jungen Hund und kann mir vielleicht ein paar Ratschläge geben?
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Jacky am 10.03.12, 17:09
Hast du ihr das Trockenfutter schon mal eingeweicht? Also so hat das hat unser Sam lange recht gern gefressen. Irgendwann vor zwei Monaten hat er aber auch das bestreikt und das beste Welpenfutter verschmäht, auch Dosenfutter. Nach langem probieren sind wir seltsamerweise bei den billigen Softringen von Edeka gelandet ( ja, die teueren Markensoftringe namens Fr... wären ihm auch genehm gewesen, aber mir nicht  ;D ). Jetzt wird er dieses Monat ein Jahr alt und frißt immer noch das von Edeka...
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: amanda am 10.03.12, 18:27
Hallo Mary,

ich glaube am Anfang ist es am besten wenn man mit dem Futter weitermacht, das sie gewöhnt ist und dann langsam anfangen mit dem was du ihr geben willst.
Wenn wir Schlachten frieren wir auch immer Hundeportionen ein, das mag sie am liebsten und das mische ich dann mit Küchenresten (Nudel, Reis, altes Brot)
Momentan hat unser Hund Junge u. wir kommen mit den Selbergemachten nicht aus u. wechseln dann mit Fertignahrung ab, aber da ist sie nicht so begeistert.
Ab u. zu noch ein Ei, jetzt sind es schon mal 2 am Tag...oder 3

Es ist so schön mit anzusehen, was so eine Hundemami alles kann, ohne Geburtsvorbereitungskurs, einfach toll und wie sie Alarm schlägt, wenn eines ihrer Babys mal aus dem Hundekorb fällt und sie ganz aufgeregt zu uns kommt, damit wir es wieder reintun.

Viel Spass mit dem neuen Familienmitglied

Amanda
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: mary am 11.03.12, 06:53
Hallo Amanda,
ja, eine Hundmutter kann uns als Menschen ganz schön in den Sack stecken,
fasziniert mich immer wieder, was da an Wissen vorhanden ist.
Ich hab gestern beim früheren Besitzer angerufen und hab mir einiges aufgeschrieben.
Unsere Dame ist nicht auf eingeeichtes Welpenfutter geeicht, sondern bekam das Welpenfutter gemischt mit gesunden Sachen.
Er hat es uns auch am Anfang gesagt, bis jetzt hatten wir noch keinen Gourmet als Hund. ;D
Da werden wir wohl eine Speisekarten schreiben müssen ;D.
Aber auf der anderen Seite, Haferflocken, Fleisch, Nudeln, Reis, Kartoffeln,  mal einen Löffel Leinöl,Grünzeugs, hin - und wieder ein Ei, Fisch, Leber usw. ist nicht das Problem. Haben unsere Hunde immer im Wechsel ins Futter bekommen.
Jetze verstehe ich auch, warum unser Hundemädchen so ein glänzendes Fell hat.
Hundepampers gibts leider noch nicht, die wichtigste Erziehungsmaßnahme die nächste Zeit, unser Fellknäuel stubenrein zu bekommen.
Hier wäre ein Trockenfutterhund praktischer.
Herzl. Grüsse
maria


Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Kleopatra am 08.10.13, 10:57
Haltet mich für verrückt. Aber ich möchte Hundefutter selber machen. Gibt's Rezepte? Wer macht sowas schon? mlg
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Clara am 08.10.13, 11:19
Halloooooooooooo,

habt ihr alle eure Zeit in der Lotterie gewonnen?

Bei mir kriegen Hund und Katze, was sie auch schon früher auf dem Hof bekamen, Essensreste, ab und an mal einen Knochen und gut ist es.

Warum haben wir denn so viele Krankheiten bei Hund und Katze, die der modernen Zivilisation ähneln? Ganz einfach, weil sie Tiere zu kalorienreich und bewegungsarm gehalten werden... Denkt darüber mal nach. Oder wer von euch isst jeden Tag eine Packung Pralinen?

Beste Grüße,

Anja
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Heidi.S am 08.10.13, 11:25
Haltet mich für verrückt. Aber ich möchte Hundefutter selber machen. Gibt's Rezepte? Wer macht sowas schon? mlg
Hallo Maria
 ich selber mache nichts, aber eine Bekannte von mir biete sowas in ihren Hofladen mit an. Wird von den Kunden gerne angenommen. Sie macht es meist aus wenig verwertbaren Teilen, Innereien und Blut. Für die Katzen in kleinere Gläser eingekocht, für Hunde in größere oder im Kunstdarm und schnittfest wie Wurst.
Musst mal im Internet suchen, da gibt es einige Rezepte zu selbstgemachter Hundewurst.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Kleopatra am 08.10.13, 13:20
Haltet mich für verrückt. Aber ich möchte Hundefutter selber machen. Gibt's Rezepte? Wer macht sowas schon? mlg
Hallo Maria
 ich selber mache nichts, aber eine Bekannte von mir biete sowas in ihren Hofladen mit an. Wird von den Kunden gerne angenommen. Sie macht es meist aus wenig verwertbaren Teilen, Innereien und Blut. Für die Katzen in kleinere Gläser eingekocht, für Hunde in größere oder im Kunstdarm und schnittfest wie Wurst.
Musst mal im Internet suchen, da gibt es einige Rezepte zu selbstgemachter Hundewurst.
Eben, sag ich doch, Marktnische! Werde mal googeln.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Lulu am 08.10.13, 13:39
Es gibt einige Rezepte für Hundekekse. Ich hab mal im TV gesehen, wie man "Leberkekse" herstellt. Das genaue Rezept hab ich leider nicht, aber unser Freund Google wird schon fündig werden. Grade um die Weihnachtszeit, hübsch verpackt, wird bestimmt gekauft. Wenn du in die Produktion gehst, kaufe ich dir welche ab.  ;)
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: SiegiKam am 08.10.13, 23:47
Bei mir kriegen Hund und Katze, was sie auch schon früher auf dem Hof bekamen, Essensreste, ab und an mal einen Knochen und gut ist es.
Warum haben wir denn so viele Krankheiten bei Hund und Katze, die der modernen Zivilisation ähneln?

Kopfschüttel!!! Essensreste sind nur vertretbar, wenn sie kaum gewürzt sind und von einer ausgewogenen Ernährung kann man da beim besten Willen nicht reden. Werden bei dir alle Tiere so sinnvoll ernährt? Kann ich mir nicht vorstellen, dass man dann von Tierhaltung leben kann.

Häufige Krankheiten von Hund und Katze sind Nierenversagen in Folge von jahrelanger salzreicher Fütterung mit Essensresten, bzw. Hautausschläge aus dem gleichen Grund. Wenn du nicht kochen willst für deine Tiere, was du eigentlich ja eh tust, dann kauf ihnen Trockenfutter mit sinnvollen Inhaltsstoffen.

Siegi
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Meta am 12.10.13, 19:59
Da muß ich auch nur mit dem Kopf schütteln !!! Mit Essensresten kann man keinen Hund ernähren und einen jungen in der Wachstumsphase schon gar nicht. Allerdings gab mir ein Tierarzt den Rat nicht zuhochwertiges Futter zu füttern, denn wenn der Hund zu schnell wächst kriegt er Probleme mit Knochen und Gelenken. Besonders die Ellenbogen seien ganz stark gefährdet ( Zitat: schmeißen Sie das Welpenfutter weg !!). Das machen wir natürlich nicht aber ich mische Welpenfutter und " Normales" Hundefutter. Auch Dosenfutter muß nicht nur " Für den Welpen" bestimmt sein, der kann auch anderes fressen. Und das Teuerste muß es auch nicht sein. Hauptsache der Hund frißt es gerne und wird auch satt.
Meta
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Kleopatra am 12.10.13, 20:04
Ich denke das man gewisse Essensreste durchaus verfüttern kann, aber auch mit gutem Futter ergänzen sollte.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: mary am 18.11.17, 07:23
Hier ist ja schon lange nichts mehr geschrieben worden.
Unser Hund verträgt kein Fertigfutter, habs immer wieder mal probiert, aber jedesmal das Gleiche, der Hund wird so übermässig energiegeladen und weiß nicht wohin damit.
Also half da nur aufs Fahrrad und mit ihr eine ziemliche Strecke, man merkt, sie muss dann einfach nur laufen und rennen -
mich würde interessieren, warum sie auf das Fertigfutter so reagiert, wenn nur 4 % Fleisch und Nebenerzeugnisse enthalten sind, müsste doch der Hund damit klarkommen.
Auf der anderen Seite, 4 % Fleisch in den Napf, das krieg ich auch leicht hin, Gemüse und diverses haben wir genug, Hund ist ganz scharf auf Eier, hab neulich den Korb Eier ins Haus getragen und musste ganz schnell an die Türe. Unser fleissiger Hund hat sich da selbst bedient und einige Eier verputzt, da war sie dann auch so wie nach einer Mahlzeit Fertigfutter.
Aber der andere Effekt, sie glänzt wie eine Speckschwarte, das Fell ist wie nach der uralten Werbung von diesen Schönheitsdragees im Fernsehen.
Besonders zum Fellwechsel bekommt sie Lebertran und Leinöl im Wechsel unters Futter. Wenn wir Menschen schon eher einen Vitamin D Mangel haben, wird der Hund auch nicht übermässig davon haben.

Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: inga am 18.11.17, 14:09
Du schreibst 4% Fleisch und Nebenerzeugnisse, was ist denn da überwiegend in dem Futter drin? ???
Eine ausgewogenen Ernährung beim Hund besteht aus 80% Fleisch und 20% Gemüse/Frucht/Kartoffeln/Reis.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Heidi.S am 18.11.17, 18:10
Du schreibst 4% Fleisch und Nebenerzeugnisse, was ist denn da überwiegend in dem Futter drin? ???
Eine ausgewogenen Ernährung beim Hund besteht aus 80% Fleisch und 20% Gemüse/Frucht/Kartoffeln/Reis.
Find ich auch, der Hund stammt doch vom Wolf ab und der frisst auch was anders.
Mein Hund ist auch empfindlich was das Futter anbelangt und wenn es nicht passt dann stinkt er ziemlich unangenehm in der Wohnung....
Morgens bekommt er rohes aufgetautes Fleisch oder Pansen (barf) und dazu Getreidefreies Trockenfutter zum satt fressen.
Seit dem stinkt nix mehr und er hat eine gute Figur.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: zensi am 06.11.18, 17:13
Also meine Hündin ist jetzt 13 Monate alt und leider schon zu dick. Ich habe Trockenfutter gegeben, wie es auf der Packung steht,allerdings nicht getreidefrei.
Jetzt hab ich den Salat.
Ich hab jetzt Trokenfutter aus 70% Fleisch und 30 % Gemüse.
Außerdem habe ich von meinem geschlachteten Rind für Hundi gekocht und eingefroren.

Nun, wie oft am Tag füttert ihr euren Hund. Einmal die ganze Ration oder auf zweimal.Und ist die Ration richtig, wenn ich 2% des Gewichtes an Futter nehme am Tag?
Danke schon mal
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: gschmeidlerin am 06.11.18, 20:08
Ich füttere unseren Hund einmal richtig, da bekommt er was grad da ist, vermahlene Schlachtabfälle (Innereien, …), auch Essensreste wie Nudel, Suppe, Fleisch, Gemüse, was halt so ist und am Abend bekommt er ein bisschen Milch. Er ist jetzt schon über zwölf Jahre alt und noch immer fit. Außer eine Wurmtablette und ein Floh, bzw. Zeckenband pro Jahr hat er noch nichts vom Tierarzt gebraucht. Ich kauf nie Fertigfutter und stell auch keine Kalorienberechnung an sondern füttere nach Gefühl. Wenn er mal zu dick wird, gibt's einfach weniger. Das sag ich dann auch den Nachbarn, die ihn gerne mal mit Leckerlis verwöhnen.


Verlass dich auf dein Gefühl und deinen Hausverstand und mach keine Wissenschaft daraus, das hat man in den Generationen vorher auch nicht gemacht und ich glaub, da wurden die Hunde älter (Denke an meine Kindheit und den 16 jährigen Schäfer Nero).


LG Eva
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: annib1 am 06.11.18, 21:30
Hallo,

ich fütter bei unserer Hündin (4) auch bzw. nur Trockenfutter schon ewig, habe auch schon viele Sorte ausprobiert.
Ich bin der Meinung das der TA mal gesagt nur abends füttern oder später am nachmittag.
Ich geb auch nach Gefühl ,weil bei uns der Opa mit füttert, unser hat auch schon einiges zuviel.
Plane etwas mehr Bewegung für deinen Hund mit ein reduziere das futter dann wird das schon ist wie bei uns Menschen rauf geht schneller wie runter  ;)

Viel Erfolg !

LG Anja
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: frankenpower41 am 06.11.18, 21:51
Das Thema passt ja für uns heute wie geschaffen. ::) ;D
Unser Hund ist auch zu fett, jetzt wo es nicht mehr so heiß ist bewegt er sich endlich wieder.
Im Sommer war da nicht viel zu machen. Er ist pechschwarz und hat langes dickes Fell.
Fressen ist seine Lieblingsbeschäftigung und wir versuchen schon ihm weniger zu geben. Er bekommt jetzt auch so gut wie keine Leckerli mehr und Diätfutter.  Dann natürlich von Oma einen Teil ihrer "Katzennudeln", da kommen wir auch nicht dagegen an.  Sie hängt sehr an ihm, auch wenn sie als wir ihn bekamen ziemlich geschimpft hat "was braucht ihr einen Hund...."  Heute sagte sie zu ihm  "Geh weg, ich mag Dich nicht, bist wieder so vollgefressen"
Jetzt hat sich ihr Schlankheitswahn auch auf den Hund übertragen. Aber Morgen müssen wir vermutlich wieder aufpassen dass sie ihn nicht wieder füttert.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: mary am 07.11.18, 06:04
Das Thema Hundefütterung ist ein Thema für sich.
Unsere Hundedame verträgt bestimmte Trockenfutter nicht, die wird dann so aufgekratzt und kann sich nicht mehr vor lauter Energie helfen, dass sie ziemlich schnell auch ziemlich dicklich damit aussieht, ist das andere.
Also gibts wieder das Futter für Hunde früherer Zeiten, weil mir so ein aufgekratzter ADHS Hund auf den Geist geht.



Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Marina am 07.11.18, 07:41
Unsere Hündin (12 Jahre) bekommt schon immer nur Trockenfutter.
Als wir sie bekamen, habe ich es mit Nassfutter versucht. Das hat sie immer ausgek.... :P
Manchmal bekommt sie Essensreste, da schaue ich aber, dass es nicht zu sehr gewürzt ist.
Trockenfutter bevorzugt sie eine Sorte. Die soll sie dann auch haben.
Gefüttert wird früh. Sie frisst es aber oft erst den Tag über oder abends.

Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: silberhaar am 07.11.18, 11:12

Wir haben einen Schweizersennen x Bernersennenhund. (eher grösserer Hund)

Unser bekommt Trockenfutter (hole es beim Tierarzt) und zwar abgemessen. Weil ein solcher Hund nicht zu schnell wachsen und zu schwer werden sollte.

Ich werfe es immer auf den Hausplatz. dabei muss er warten, bis ich ihm das Kommando gebe es zu suchen und da mehrmals am Tage.  Mein Mann meinte, der hat so ein feines "Nasengspüri", den sollte ich mal auf Trüffel abrichten.

silberhaar
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: pauline971 am 07.11.18, 12:44
Wir haben zwei Mischlingshunde, 11 Jahre alt. Sie bekommen jeden 2 Tag zusammen eine große Dose Nassfutter am Morgen. Am Abend bekommen sie immer eingeweichtes Trockenfutter. Figurprobleme haben beide nicht. Sie sind schön schlank und durchtrainiert. Ich habe auch keine bestimmte Marke. Reste aus der Küche gibt es nahezu nicht. Außer mal Knochen von den gebratenen Rippchen oder so.
Das mit dem Werfen macht mein Mann ab und an mal. Dann verteilt er Trockenfutter im Hof und Garten. Die Hunde schnüffeln und suchen wie irre. Wenn sie fertig damit sind, liegen sie total geschafft rum  ;D Tja, da sieht man mal wie anstrengend Futtersuche ist und wie bequem es die beiden haben  ;)
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: SiegiKam am 17.11.18, 20:23
Wer weiß schon, was "das Beste" ist? Vielleicht nicht unbedingt das Teuerste.  Wir essen ja auch nicht immer Austern und Hummer  ;D
Wir haben seit März einen jungen Hovawart. Die Züchterin hat gleich gesagt, dass wir ein Drittel weniger Trockenfutter geben sollen als auf der Packung steht. Unser Hund bekommt noch drei Mal täglich abgewogene Portionen, wir stellen aber gerade um auf zwei Mal am Tag. Ich passe ganz stark auf, dass nach dem Fressen nicht gespielt wird. Wir hatten einmal einen großen Hund, der eine Magenumdrehung hatte. Not-OP und eine kaputte Milz waren die Folge. Teuer und gerade noch gutgegangen, weil wir es gleich bemerkten. Seither bin ich vorsichtig. Ich finde gutes Futter wichtig und unsere Hunde haben auch immer glänzendes Fell. Leckerli gibts beim Üben und auf dem Hundeplatz, wird aber vom Futter abgezogen. Bei unserem Dackelmischling hatten wir mit der Umstellung von normalem Trockenfutter auf Seniorenfutter eine sprunghafte Verbesserung im Verhalten. Er war wieder viel lebhafter und interessierter. Von daher denke ich schon, dass das Futter viel ausmacht.

Schöne Grüße, Siegi
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Caddy am 22.12.20, 20:08
Hallo zusammen, jetzt mal eine Frage an Euch? Weihnachten steht vor der Türe? Bekommt euer
Hof-Familienhund zu den Festtagen was besonders schmackhaftes in den Napf serviert? Habt ihr
Mitleid mit ihm, wenn seine  Augen seinen ersehnten Speisesplan verraten?
Für unseren Fritz gibts eine extra Portion, falls man es so sagen kann, ein größeres Stück Fleisch und
Butterreis, Gemüse mag er leider nicht ( bleibt uns Zweibeinern übrig )
LG Imke
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Morgana am 22.12.20, 20:54
nö, unserer bekommt nichts extra zu Weihnachten.
Er mag gerne Reis, Kartoffeln, Nudeln, Apfelschnitze, Gurkenscheiben, Joghurt und körnigen Frischkäse
gekochtes Herz, Lunge usw.
Das gibts alles das ganze Jahr über, was halt gerade da ist kommt in die Schüssel.
selbst gebackene Hundekekse als Leckerlie.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: LuckyLucy am 27.12.20, 11:46
Weil Weihnachten war, gab es ein paar schöne Rinderrippen für meinen haarigen Freund.
Titel: Re: Hundefutter - nur das Beste für den Hund?
Beitrag von: Hamster am 28.12.20, 13:34
unsere haben selbstgebackene Leckerlis bekommen.

und getrocknete Schweineohren.

Sie haben  Sich sehr gefreut.