Familie und Co. > Familienbande

In Würde altern... aber wo? Zuhause? Heim?

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frankenpower41:
Wie sähe es denn mit Pflegerin aus die dort wohnt.
Ich halte das für eine gute Lösung. Ich kenne einige Familien die Frauen z.B. aus Polen hier hatten.
Wenn die Frau noch klar im Kopf ist, nur Kurzzeitgedächtnis nachlässt dann sollte sie da schon auch ein Wörtchen mitreden können.
Es stimmt schon wie Gammi schreibt, als Kind hat man besseres Gefühl und nicht immer Angst dass was passiert sein kann, aber jemanden aus seiner Umgebung reißen ist auch nicht gut. Das würde ich ohne mein Einverständnis auch nicht wollen. Zumindest beim Heimplatz sollte sie auch mitreden dürfen.
Wenn sie Nachbarn hat, die merken wenn was nicht stimmt. z.B. aufschauen ob Morgens Rollo hochgeht oder sehen dass was nicht normal ist, kann man die ja fragen ob sie sich kümmern (evtl. auch gegen Entgelt)
Wenn nicht, gibt es bestimmt in näherer Umgebung  auch Heimplatz.
Seit Jahren ist eine Bekannte von SM in Pflegeheim weiter weg, Sie ist auch vergesslich, ist noch mit ihrem Mann dorthin, vermutlich eher auf sein Betreiben. Er ist schon lange tot. Wenn die hier in der Kreisstadt wäre, da würden Nachbarn auch öfters mal kurz vorbeischauen wenn sie in der Nähe sind. Weiter weg hinfahren, das überlegt man sich schon. Es reicht ja oft schon ein kurzer Besuch damit die alte Dame merkt sie ist nicht ganz vergessen.

Maja schreibt ja, dass die Frau Angst hat ihre Kinder lassen sie entmündigen. Für ein gutes Verhältnis spricht das nicht grad.

Nixe:
und was mir noch einfällt : Bei meinen Schwieva war es so das er Anfangs den Vertrag noch selber unterschreiben bzw zustimmen mußte und der vierteljährlich unterschrieben werden mußte nur als er so dement war das er nimmer selbst entscheiden konnte beantragten wir den gesetzlichen Vertreter (ist was anderes als entmündigt) und mein MAnn durfte unterschreiben Manno was hat mich diese Zeit Nerven gekostet und das kurz nach meiner Krankheit wo ich eigentlich selber noch nicht 100 Prozentig war :-[

Maja:
Also eure Beiträge haben erstmal mir geholfen. Danke dafür
ich hatte die Sorge als gute freundin sie in der Situation nicht alleine lassen zu können.
Ihr einfach gut beistehen,  ihr nicht evtl das Herz noch schwerer zu machen. 
Ich selbst könnte ihr nicht beistehen,dafür ist wohnsituation und meine eigene Befindlichkeit nicht gut genug.
Aber das wissen dass man nicht so schnell entmündigt werden kann ist schon sehr sehr viel.
Sie würde in ein Heim in 60 km Entfernung kommen,da ist JETZT Grade ein Platz frei.
Die eine Tochter wohnt in der nähe aber arbeitet sehr lange und mit Überstunden und hat einen freund 300km weiter weg.
Ich rechne nicht damit dass sie oft bei ihrer Mutter sein wird.
Es ist eher wie ein Befreiungsschlag für sie,sie weiss die Mutter in Versorgung und Beobachtung.
 Insofern ist sie wenigstens beruhigt. Wir werden sehen wie es sich gestaltet.
Ich hätte mir gewünscht meine Freundin hätte in ihrem Haus wohnen bleiben können, zumal sie da zwei Wohnungen hat und eine Pflegerin einziehen könnte.

cara:
Vielleicht kannst du deiner Freundin dann jetzt, da es ja sicher ist, in sofern helfen, als dass du sie darin bestärkst, dass ein Heim ja nicht den Untergang der Welt bedeutet. Sie hat dort andere ältere Leute, wird komplett versorgt und wenn was sein sollte, ist auch immer jemand in ihrer Nähe.

Bianca:

--- Zitat von: Maja am 08.11.17, 19:18 ---Ich bin traurig heute, weil ich gehört habe dass eine Freundin in ein Pflegeheim soll.
Sie ist zeitlebens sehr viel draußen beschäftigt gewesen, hat Haus und Garten gepflegt.
Ihren Mann gepflegt.
Ihre Kinder haben sich kaum gekümmert um sie, wenn sie da waren, nur immer zum Schnorren.
Jetzt wird sie leicht vergesslich bringt ab und zu was durcheinander , das kann mit 77 Jahren schon mal passieren, dass man Dinge drei viermal erzählt.
Sie weiß seit Jahren dass sie ein Anorysma im Kopf hat das sich nicht operieren lässt.
Trotzdem war sie immer im eigenen Haus, hier in unserem Ort.
Jetzt wollen ihre Kinder dass sie ins Heim in der Stadt kommt. Ihr Freundeskreis ist hier, jeder Nachbar schaut nach ihr und kümmert sich, sie weiß sich hier einfach sicher.
Die Tochter hat einen Heimplatz organisiert .
Meine Freundin ist ganz fertig , will hier nicht weg.
Sie sagt aber auch, wenn ich nicht freiwillig mitgehe lassen sie mich entmündigen. Auf die Aussage, das können die doch nicht so einfach,kam ihre Antwort.
Ach zweifel nicht dran die kriegen das fertig.
Die beste Alternative für meine Freundin wäre eine Pflegekraft im Haus, obwohl sie noch alles selber kann, halt manches vergisst.
Ich bin fix und fertig und weiß nicht wie ich da helfen kann. Soll ich gut zureden zum Heim oder den Kindern  " sozusagen den Kopf waschen".
Es hat so ein "Geschmäckle" als wollten sie schnellstmöglich die Mama abschaffen und an ihr Vermögen kommen.
wie ich meine Freundin kenn, geht die ein im Heim, wie ein Primelstock ohne Wasser.

--- Ende Zitat ---
Wenn möglich, teile ihr bitte mit, sie möge eine Vorsorgevollmacht ausfüllen mit dem Vermerk, dass die eigenen Kinder NICHT!!! die Betreuung übernehmen sollen, sondern eine andere Vertrauensperson oder Berufsbetreuer. Vielleicht könntest Du es sogar mit jemandem zusammen?

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